Ich find's halt auch ein bisschen albern, ausgerechnet beim Hund so auf die Herkunft zu schauen.
Ich mein, wir kaufen Tomaten aus Holland, Gurken aus Spanien, Avocados aus Israel, Mangos aus Südafrika, Äpfel aus Neuseeland, Zuckererbsen aus China, Trauben aus Chile, Kaffee aus Brasilien, Tee aus Indien... unsere Technik kommt aus Japan und Taiwan, die Autos aus den USA, Asien, Skandinavien, die Kleidung aus Kambodscha und Pakistan. Die Nordseekrabben werden in Lettland gekocht und in Marokko ausgepult, um in München verkauft zu werden. Der Soja für unsere Hühner kommt aus China, die Baumwolle für unsere Bettlaken aus Mali.
Woher die Zutaten für die meisten Hundefutter kommen, weiß kein Mensch, weit gereist sind sie mit Sicherheit auch oft. Manch einer, auch hier im Forum, füttert ja auch gern US-amerikanisches oder kanadisches Premium-Futter, das extra importiert werden muss.
Aber der Hund selber... Der HUND soll ein 100% deutsches Erzeugnis sein. Als ob das nun irgendwas ändern würde.
Das ist Giftweizen. Meines Wissens muss der direkt in die Mäuselöcher eingebracht werden und darf nicht überirdisch angewandt werden. Und natürlich ist die Maus vergiftet und giftig für den Hund. Allerdings kommt es auch auf die Dosis an. Fünf Körner Giftweizen töten eine Maus aber keinen 20-Kilo-Hund. Fressen lassen würde ich meinen Hund so angeschlagene Mäuse nicht, wenn es sich verhindern lässt.
So sehe ich das auch. Aber wie viele vergiftete Mäuse ein Hund welcher Größe nun fressen muss damit ihm was passiert, wüsste ich auch nicht. Im Notfall würde ich wohl beim nächsten Giftnotfruf (Nummer im Zweifel über's Krankenhaus, niedergelassene Ärzte oder die Apotheke beziehbar) anrufen und mit aller Info über den Giftstoff, die man von da kriegen kann, zum TA gehen. Lieber man lässt den Hund einmal zu viel kotzen als einmal zu wenig.
Ungewöhnlich viele Mäuse sind mir persönlich noch nicht aufgefallen, Kaninchen haben wir eh nicht so viele bei uns in der Gegend. Es scheint aber ein gutes Feldhasenjahr zu sein. Und (wohl der Mäuseschwemme folgend) geht es auch allen Mäusefressen dieses Jahr gut. Ich hab noch nie so viele Jungfüchse gesehen wie dieses Jahr. In anderen Jahren war ich froh über eine gelegentliche Fuchsbeobachtung, dieses Jahr sehe ich alle paar Tage welche, und auch nicht immer die gleichen, sondern an verschiedenen Stellen. Leider auch sehr viele überfahrene Jungfüchse.
Und viele überfahrene Marder, Marderhunde, Waschbären, Dachse... doch, schon mehr als in anderen Jahren. Wahrscheinlich alles der reichlich vorhandene (weil gut gefütterte) Nachwuchs, der jetzt abwandert.
Was mich im Ausgangsposting wundert: Hamster? Wirklich? Wo haben wir in Deutschland eine Hamsterschwemme? Feldhamster sind heutzutage extrem selten geworden, und ich meine wirklich selten. Ich hab noch nie einen gesehen. Früher war das mal eine Allerweltsart, mt dutzenden Tieren pro Hektar. Aber seit so wenige Felder über Winter brach liegen und statt dessen alles gleich nach der Ernte wieder umgebrochen und oft auch schon neu eingesät wird, haben sowohl Hamster als auch Feldhasen, Rebhühner und Wachteln es schwer.
Wollte auch nicht sagen, dass ich so etwas gut finde, ganz im Gegenteil habe ich dafür wenig Verständnis. Sorry wenn das falsch rüberkam, denn so war es mit Sicherheit nicht gemeint :/ Bei uns findet Freilauf auf der eingezäunten Wiese und sonst in ausgewählten Gebieten und relativ kontrolliert statt. Denn ganz ehrlich - um einfach nur mal zu schauen ob sie auch wirklich wiederkommen, dazu sind mir meine Hunde einfach zu lieb und wichtig. Ist aber eine Haltung die ich außerhalb des Forums zuhauf antreffe, nicht nur bei Windhundbesitzern, und ich persönlich finde das echt erschreckend.
Nee, hatte ich auch nicht so verstanden, dass du das gut findest.
Dee post gerne, und hopst gern auf alles mögliche drauf und drüber, mit oder ohne Kommando.
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Solche Fotos hab ich ungefähr 3000 Stück, auf Baumstämmen, Parkbänken, Erdhügeln... ist es hoch, muss Madame rauf und von da runtergucken.
Lawrence konnte auch gut posen, aber er mochte nicht so gern irgendwo drauf- oder hingesetzt werden, dann hat er immer leidend geguckt. Von selber ging es aber ganz gut.
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Robin ist stets willig, allein, es fehlt das Gleichgewicht und Körpergefühl für größere Balancieraktionen und mit Springen halten wir uns eh zurück wegen seiner Arthrose.
Ich kenne fast nur Windhunde, in meinem Fall Whippets, die auch jagen - die einen wenn sich die Gelegenheit ergiebt, die andern die auch aktiv suchen... freilaufen dürfen sie trotzdem. Die Besitzer vertreten dann aber die hier im Forum eher unpopuläre Meinung "Der will doch nur Spaß haben / So lastet der sich aus" & "Kommt schon irgendwann wieder".
Wenn ich sowas lesen geht mir echt die Hutschnur hoch. Wegen so einem Scheiß habens dann die Hundehalter schwer, die gut aufpassen und erziehen und machen und tun und denen dann einmal in 100 Jahren trotz aller Vorsicht der Hund auskommt.
Meine laufen so gut wie jeden Tag frei, meistens den größten Teil vom großen Spaziergang, und ich finde das mit einem guten Grundgehorsam, entsprechender Wachsamkeit und natürlich auch passend ausgewählten Strecken relativ entspannt. Entspannter jedenfalls als mit einem ausgesprochenen Nasenhund mit großem Radius und hohem Bewegungs- und Beschäftigungsbedarf. Vielleicht war mein Gassi-Setter auch eine Ausnahme, aber ich persönlich würde ja sagen: Lieber 3 freilaufende Windhunde als ein freilaufender Gordon Setter.
Die Vorsteher (um mal beim Setter zu bleiben) kriegt man halt mit entsprechendem Training normalerweise abrufbar oder stopp-bar. Dafür sind sie ja gezüchtet, trotz aller Selbstständigkeit sollen sie ja eine gewisse Kontrollierbarkeit mitbringen. Dieses letzte Quentchen, das man für wirkliche Kontrolle im Freilauf braucht, fehlt den Windhunden in der Regel. fehlt aber auch vielen anderen Rassen, z. B. bei den Nordischen.
Ganz ehrlich, ich denke ganz oft, dass die "Methode" eher sekudär ist, dass es eigentlich egal ist, ob man nur clickert oder seinen Hund auch mal gut getimt anranzt. Je mehr Hunde und Halter ich sehe, desto mehr scheint es mir dass der Gesamtcharakter des Menschen so viel ausmacht. Ist ein Mensch von Natur aus eher ängstlich und nervös wird er - ganz egal nach welchem Schema - kaum ein souveräner Führer für einen starken Hund sein.
Ja, sehe ich auch so!
Starker Hund und starke Führungspersönlichkeit sind auch nicht immer ne gute Kombi, wenn die dann gegeneinander anrennen. Also, das gewünschte Gegenteil von ängstlich und nervös ist nicht die durchsetzungsstarke A-Persönlichkeit, sondern ruhig, besonnen und in sich ruhend. Das geht sowohl mit nur Wattebäuschen als auch mit auch gelegentlich mal nen Anschiss, solange man eben für den Hund konsequent und verständlich bleibt und er sich sicher fühlt.
Ich hab selber einige Leute im Bekanntenkreis mit Hunden, die nicht ohne sind/waren. Alle die, bei denen es gut klappt, sind eher Leute, die eine gute Portion Gelassenheit und Humor auch im Umgang mit "kribbeligen" Hunden haben. Manche davon klickern (auch), andere nicht, hier und da gibts auch mal nen ordentlichen Brüller. Aber generell passt da der Spruch von wegen "Wie sie sehen, sehen sie nix."
Es ist nicht so, das gefährliche Situationen panisch gemieden werden und es deswegen keine Konflikte gibt, aber es wird halt vorrausschauen gehandhabt, entschärft, der Druck rausgenommen wo es geht und dann langsam wieder gesteigert, gewöhnt, umkonditioniert.
Meine eigener, jetzt 11-jähriger Greyhound war von "Red Zone" (so wie ich das verstanden hab...) betreffend Aggression gegen andere Hunde und Menschen weit entfernt, als ich in mit 4,5 Jahren bekam. Aber er war schlecht sozialisiert mit anderen Hunden, hatte genetisch bedingt einen Mega-Hetztrieb und war in seinem "ersten Leben" als professioneller Rennhund auch nur einseitig auf diesen gefördert worden und auf nichts sonst.
Das hat dazu geführt, dass er anfangs alle kleineren Artgenossen als Beute angesehen hat, besonders solche, die püschelig waren und sich hektisch und schnell bewegten (wie die Beuteattrappe auf der Rennbahn) und eine schrille, quitschige Stimme hatten. Er hatte da wirklich die Absicht, zuzufassen, nicht aus innerartlicher Aggression, sondern aus Jagdtrieb. Nun lass mal einen 33 kg Hund einen 3 kg Hund packen - na, Prost Mahlzeit. Ungefährlich ist was anderers, auch wenn er zu großen und/oder ruhigen Hunden und gegenüber Menschen so ziemlich das größe Weichei war, dass man sich vorstellen kann, wirklich NULL auf Konfrontation aus.
Jagdliches Verhalten ist nicht zu vergleichen mit Aggression z.B. aus territorialen Gründen, aber die Stärke des Triebes, die Motivation hinter dem Verhalten, ist sicher nicht weniger stark. Dieser Hund hat anfangs auf andere Hunde, die ins Beuteschema passten, wirklich reagiert wie auf Hasen: Geweitete Pupillen, starres fixieren des Objekts der Begierde, Herzrasen bzw Herzklopfen, dass man durch die gespannte Leine durch fühlen konnte, zittern, winseln, einspringen.
Da hab ich auch jemand getroffen, der erzählte, dass er dieses Problem schon bei mehreren Greyhounds sowie bei einigen großen Meutehunden aus dem TS (Foxhounds, Francais Tricolore... die machen sowas auch schonmal...) per Elektro-Reizhalsband geregelt hätte Er hätte ihnen einfach die "Beute Kleinhund" verleidet, indem er die Situation provoziert und ihnen dann so richtig einen gebrezelt hat, solange, bis sie mit Meideverhalten statt mit jagdlichem Interesse auf solche Hunde reagierten.
Abgesehen davon, dass ich mir nicht sicher bin, dass das überhaupt bei jedem Hund funktioniert (ein Hund, der richtig im Trieb ist, kann ein Reizstromgerät angeblich überlaufen... kA ob das stimmt, hab keine Erfahrung damit... aber könnte ich mir bei manchen Jagdhunden vorstellen, die sind ja wie im Rausch, wenn sie auf der Jagd sind), hätte ich auch einfach Angst, dass irgendwann der Beutereiz, doch wieder stärker ist als die Angst vor dem Schmerzreiz, das der Hund sich einfach vergisst. Denn die Motivation, das jagen wollen, das bleibt ja, es wird nur unterdrückt.
Jedenfalls, ich hab nicht erwartet, dass wir dieses Problem je ganz in den Griff kriegen. Er hat nen Maulkorb draufgekriegt sobald wir aus der Tür gingen (weil wir viele freilaufende Kleinhunde in der Nachbarschaft hatten) und war anfangs auch viel bis immer an der Leine, wenn andere Hunde in der Nähe waren. Ansonsten war er ein von Grund auf einfacher Hund, der einem alles Recht machen wollte und will. Das hat natürlich alles sehr vereinfacht. Wir sind zwangsläufig sehr viel in Gegenden mit sehr hoher Hundedichte, auch viele Klein- und Kleinsthunde, gegangen (habe damals in der Stadt gewohnt). Ich hab gesichert, hab ihn gucken lassen, nix verboten, die Abstände langsam verringert, belohnt und gelobt, wenn er ansprechbar blieb und Blickkontakt aufnahm. Nach und nach mehr Kontakte zugelassen (immer mit Maulkorb und ungefähr das erste Jahr mit kleinen Hunden auch nur an der Leine, später dann je nach Situation langsam auch mal ohne Leine, aber noch mit Maulkorb).
Es hat nicht plötzlich "klick" gemacht, so von einem Tag auf den anderen macht man verpasste Sozialisierung und jahrelanges auftrainieren eines einzigen Triebbereiches nicht wieder gut. Aber so nach und nach hat er gelernt, dass kleine Hunde auch Hunde sind, keine Beutetiere, und dass das auch in "aufgeheizten" Situationen (kleiner Hund wird im wilden Spiel von andere Hunden gehetzt und gibtdabei schrill Laut) noch gilt.
Nach ungefähr drei Jahren war dann sowas hier möglich:
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Kontakte mit Kleinhunden ohne Netz, doppelten Boden und Maulkorb (er ist der hintere, mit dem schwarze Kopf...). Er ist jetzt 11. Seit er "oben ohne" läuft, also seit er so ca. 6,5 - 7 Jahre alt ist, ist nie auch nur ansatzweise was passiert - weil die ganze Motivation sich geändert hat und er wirklich was gelernt und verinnerlicht hat, statt dass man nur das Verhalten selber verleidet/unterdrückt hat. Wäre nur letzteres der Fall, ich würde mich glaube ich auch nicht trauen, ihn so interagieren zu lassen, weil ich immer Angst hätte, dass der Deckel auf dem Dampfkochtopf nicht fest genug sitzt und mir irgendwann ins Gesicht fliegt. So ist das halt alles ganz langsam gewachsen, ohne eine einzige unangehme Erfahrung für den Hund. Hätte ich auch nicht gedacht, das wir soweit kommen (auch nach nem Jahr hätte ich das noch nicht gedacht), war aber schon ziemlich lehrreich für mich.
Im grunde nicht. Theoretisch kann ein hund bei jeder Orga landen. Ich werde einen kauf nicht von dem innenleben einer orga abhängig machen. Wenn ich nun anfange eine orga zu überprüfen, was ändert das? Der hund bleibt der gleiche, was auch immer sie sagen.
Ich sehe es so: Hunde, die zu mir passen könnten, gibt es zu jedem gewünschten Zeitpunkt abertausende im Tierschutz. Wenn ich heut losgehen würde, könnte ich in einer Woche 5 Hunde hier sitzen haben, die ALLE super für uns geeignet wären und mit denen ich die nächsten Jahre glücklich werden könnte. Und das obwohl ich ziemlich wählerisch bin und beileibe nicht jeden Hund nehmen würde! An den berühmten Funken glaube ich dabei eher weniger, es muss nicht "der eine" sein, bzw haben eine Menge Hunde für mich das Potenzial, was ganz besonderes zu werden.
Bei dieser Hundeschwemme und dieser großen Auswahl an für mich geeigneten Hunden such ich mir dann lieber erstmal genau aus, wen ich mit meiner Schutzgebühr und durch die Aufnahme eines Hundes unterstütze, bevor ich mich auf einen bestimmten Hund festlege.
Klar, wenn der Zufall es wollte, dass ich so nebenbei einen total tollen Hund kennenlerne, der nun grade auf einer Pflegestelle einer unseriösen Orga sitzt, dann würde ich es mir auch nochmal überlegen.
Aber im Grunde wäre bzw ist mein Weg: Erst gucken was die Orga so treibt, dann gucken was die momentan "im Angebot" haben und, wenn grade nix passendes da ist, halt mal ein paar Wochen warten, spätestens dann kommt doch bei fast allen größeren Orgas wieder was neues rein. Ich hab eh so meine Hand voll Tierschutz-Orgas, die ich ganz gut finde, wo ich regelmäßig mal auf die Vermittlungsseiten schaue, und da sind mit schöner Regelmäßigkeit immer wieder Hunde dabei wo ich denke, dass ich die gern mal näher kennenlernen würde.
Ich möcht zwar in erster Linie einen Hund für mich, aber ich möchte auch keinen mMn schlechten TS unterstützen. Alle retten kann man eh nicht, also kann man auch gleich ein bisschen selektiver sein.
Ein "Tigerdackel" mit viel Weiß könnte aber theoretisch auch ein Double Merle sein statt eines Schecken/Piebald? Sind ja nicht alle Double Merles taub/blind/sonstwie behindert und soweit ich weiß, müssen die auch nicht umbedingt überwiegend weiß sein?
Die Sache ist halt, wenn man Labradore und Goldens nicht erzieht, dann werden die vielleicht nervig, distanzlos und hibbelig. Aber sie reagieren halt idR nicht großartig aggressiv auf andere Menschen und Hunde, wenn sie nicht ausgelastet und ordentlich erzogen sind, wie man das bei vielen anderen Rassen regelmäßig hat. Das ist wirklich angenehm an diesen Hunden und ich denk auch ein Grund, warum sie so beliebt sind.
Bei mir hat sich schon von Hund zu Hund einiges verändert. Weniger die Ansprüche an den Hund an sich, es ist eher, dass meine eigenen Vorstellungen davon, was für einen Hund ich möchte, was ich mag und womit ich auch wirklich in der Praxis zurechtkomme inzwischen viel konkreter sind.
Der ersten Hund hab ich ja mehr oder weniger zufällig übernommen, eben weil es alles so gut passte mit ihm. Der hat auch in meinen Augen nach wie vor keine gravierenden Fehler gehabt, nichts, was ich finde was an ihm hätte besser sein können - außer, dass ich ihn gern länger bei mir gehabt hätte und traurig bin, dass ich die erste Hälfte seines Lebens verpasst hab und so viele Dinge nie wissen werde, z.B. wie er als Welpe aussah und ob er anders... nicht besser, aber anders... gewesen wäre, wenn er behütet aufgewachsen wäre... . Aber im Prinzip hätte es da auch noch ne andere Rasse oder sogar ne ganz andere Rassegruppe werden können als ich jetzt hab, dass es dieser Hund wurde war Glück.
Den zweiten Hund hab ich, eben weil es mit dem ersten alles praktisch von selbst ging und von Anfang an ziemlich gut passte, relativ unbedarft aufgenommen und, auch wenn ich ihn sehr liebe, hab dann einige Eigenschaften entdeckt, auf die ich verzichten könnte.
Beim dritten Hund hatte ich also ein klareres Bild davon, was ich eigentlich erwarte und haben will und hab gezielter danach gesucht. Und das wird letztlich auch mit der Zeit immer konkreter.
Das heißt nun nicht, dass ich von den Hunden mehr fordere, wenn ich sie dann erstmal hab, aber es heißt, dass ich immer wählerischer werden und immer weniger Hunde (aber trotzdem noch mehr als ich je haben kann... ) überhaupt in Frage kommen. Nicht nur die Rasse(n) sind jetzt recht klar, sondern auch die in Frage kommenden Typen innerhalb dieser Rasse(n) und dementsprechend die gewünschte Abstammung, einhergehend mit bestimmten Hoffnungen für die charakterliche und körperliche Entwicklung des Hundes.
Wenn der Hund dann nicht in jedem Punkt ganz exakt so wird wie ich das dachte, könnte ich da aber glaube ich auch mit leben , und dass ein sorgfältig ausgesuchter Rassehund sich komplett anders entwickelt als erwartet ist ja doch eher selten.
Bei Tierschutzhunden fallen ja so Sachen wie Abstammung etc meist weg, aber auch da hat sich meine Auswahl eher verkleinert mit der Zeit.