Beiträge von Marula

    Zitat

    Übrigens ist sie ja leidenschaftliche Katzenjägerin (sie wurde in Spanien halt zur Hasenjagd ausgebildet und tötet diese auch noch ohne zu Zögern, anscheinend sind Katzen Kaninchen echt ähnlich^^)[...]


    Das hat nix mit Ausbildung zu tun, das ist reiner Instinkt. Galgos (und andere Windhunde) vom Züchter, die nie nen lebenden Hasen gesehen haben, sind genauso drauf wie solche, die schon gejagt haben, bzw gibt es in beiden Gruppen solche und solche.

    Und Katzen fallen für sich genommen schon voll ins Beutebild eines Hundes, das ist keine Verwechslung wegen Ähnlichkeit oder so. Das es auch Fleischfresser sind heißt ja nicht, dass sie nicht trotzdem Beute für andere Fleischfresser sein können.

    Pass also gut auf deine Miez auf. :fear:

    Wenn wirklich mit 8 bis 9 Wochen abgegeben wird, erwarte ich nicht soooo viel:

    Familienanschluss und normales Leben in Haus und Garten mit allen damit einhergehenden Reizen (Geräusche von Haushaltsgeräten, Besuch...) und vielleicht schonmal den einen oder anderen Ausflug gemacht, altersentsprechend natürlich (also eher mal auf's Feld hinterm Haus und halt zum erstem Impfen zum TA und so, als an der Leinen Straßenbahn fahren...). Andere Hunde sollten gern im Haushalt vorhanden sein, andere Haustiere und Kinder schaden nicht, wäre aber auch kein Muss.
    Halt nicht in Watte gepackt bzw von der Außenwelt abgeschirmt, aber auch nicht bis bis dorthinaus betüddelt. In dem Alter finde ich es absolut kein Problem, dem Hund das an der Leine gehen, Autofahren, Gewöhnung an Kinder, komische fremde Hunde etc selber beizubringen.


    Wenn die Welpen länger bleiben, finde ich es allerdings schon gut, wenn sie dann das lernen, was sie in der Zeit beim neuen Besitzer auch lernen würden, eben das laufen an der Leine, Autofahren, Stubenreinheit (auch dann, wenn sie nicht, wie bei vielen Züchtern, rund um die Uhr rein und raus können wie sie wollen), Begegnungen mit anderen Hunden und Menschen..
    Muss alles nicht perfekt sein, aber das Prinzip "neues kennenlernen" sollte bekannt sein. Ich find's einfach wichtig, dass Welpen, die ein bisschen länger beim Züchter bleiben, nicht bloß da in Haus und Garten rumrennen, keine 1:1 Ansprache kriegen, nie vor die Tür kommen und an neuen Leuten höchstes Hausgäste des Züchters kennenlernen.

    Bei meinem Grey und Greymix guckt der Krokodilszahn eigentlich nicht raus, bei meiner Salukihündin schon ab und zu, Im Normalzustand sind die Fangzähne grade so von der Leftze bedeckt, aber die aller unterste Spitze schließt genau mit der Unterkante der leftze ab.
    Sie hat eh (ohne Witz) sehr große Zähne, haben mir jetzt schon mehrere Leute unabhängig voneinander und ohne dass wir vorher drüber gesprochen hätten gesagt. Bei Afghanen ist das ja sogar erwünscht (also, große, kräftige Zähne, nicht rausguckende Fangzahnspitze...). Bei Salukis nicht ausdrücklich, schaden tut es wohl nicht...

    War mal, ich guck mal nach nem Foto... da:

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    :D

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    Bezüglich hecheln: Greyhounds hecheln meiner Erfahrung nach ziemlich viel, die haben ihren riesige Zunge, die meistens eher so eine Kreuzung aus Schal und Waschlappen ist, ziemlich oft draußen. Die haben auch schnell so ein megabreites "grinsen" wenn sie hecheln, Staff & Co nicht unähnlich. Sind auch bei Hitze schnell platt, dafür wird ihnen aber auch im tiefsten Winter schnell warm sobald sie sich bewegen können (und sei es nur flottes gehen an der Leine) und sie brauchen dann auch bei deutlichen Minusgraden noch keinen Mantel.

    Dee (also meine Salukihündin) hechelt im Vergleich extrem wenig, erst bei viel höheren Temeperaturen und nach großer Anstrengung. Grundsätzlich atmet sie durch die Nase, auch bei leichter Belastung noch. Auch im Sommer sucht sie die Sonne und lässt sich grillen, bleibt auch gern längere Zeit in der prallen Sonne liegen.
    Dafür friert sie sich im Winter den Pöppes weg, auch noch bei leichter Bewegung (und man kann ja auch nicht die ganze Zeit rennen wie bekloppt).

    Einmal keltischer Windhund von den mild-gemäßigten britischen Inseln und einmal Wüstenhund halt...

    Zitat

    Kennen die meisten tierärzte die Greyhoundsperre nicht?


    Nein, eher nicht.
    Grade bei seltenen Rassen, wie es die Windhunde es ja eigentlich alle sind, kann halt nicht jeder Tierarzt alles wissen und das ist wirklich so ein Spezial-Ding, was bei anderen Hunderassen äußerst selten ist.

    Whippetzüchter gibt's wie Sand am Meer und die Typunterschiede sind sehr groß. Die beiden betreuenden VDH-Vereine sind der Deutsche Windhund Zucht- und Rennverein (DWZRV) und der Whippet Club Deutschland (WCD).
    Bei beiden findest du auf der Homepage Züchterlisten
    http://www.dwzrv.com/240-0-Zuechterliste-Whippet.html
    http://www.wcd-online.de/content/zucht.…ubsite=zuechter

    Geh die doch mal durch und schau, wer in deiner Nähe ist. Schreib die an oder ruf da an und mach bei sympathischem erstem Eindruck Besichtigungstermine aus.

    Schau auch mal nach größeren Ausstellungen in deiner Nähe, Termine findest du hier
    http://www.wcd-online.de/content/termin…rmine&subsite=0
    http://www.dwzrv.com/451-0--Terminl…reibungen-.html
    http://www.vdh.de/ausstellungen/?no_cache=1
    Whippets gehören zu den häufig und in großer Zahl ausgestellten Windhundrassen, da solltest du gute Chancen haben, reichlich verschiedene Exemplare zu sehen. Wenn da welche bei sind, die dir gefallen - hingehen und fragen, aus welcher Zucht die sind. Die meisten Aussteller reden sehr gern über ihre Hunde. :lol: Gib dich ruhig als Anfänger und Rasseinteressent zu erkennen, dann wird dir wahrscheinlich gern geholfen.

    Zitat


    Deshalb hab ich schon bei den letzten 3 Hunden die Taktik angewandt: Familie erfährt von Hund wenn er da ist. Auf die Diskussionen vorher hab ich keine Lust.


    Hab ich bisher auch noch jedes Mal so gemacht und werde ich auch beim nächsten Mal wieder machen, auch mit einigen Freunden die meine Hundevernarrtheit nicht so recht nachvollziehen können.

    Letztlich geht es keinen was an, aber jeder gibt ungefragt seinen Senf ab und vermiest mir meine Vorfreude. Das muss ich mir nicht geben.
    Nachher gibt's vielleicht noch mal ein "Musste das denn sein, warum reichen denn zwei nicht?!", aber im Grunde mögen sie sie leiden sobald sie sie erstmal kennengelernt haben, und ändern können sie auch nix mehr, also ist dann weitesgehend Ruhe im Karton.

    Zitat

    Ist die Greyhoundsperre nicht sowas ähnliches wie ein Kreuzverschlag bei pferden?


    Ja, ist im Prinzip der gleiche Mechanismus und auch die Behandlung ist ähnlich. Daher im Zweifel mit einem Verdacht auf Sperre zu einer TA-Praxis, wo beides behandelt wird, und gleich ansagen, dass Greyhoundsperre sowas ähnliches wie Kreuzverschlag wäre (wenn man nicht gleich eine der Infoseiten aus dem Netz ausdruckt und seinem TA in die Hand drückt).


    "Frau Arnold" sieht wunderhübsch aus, aber der Name ist ja wohl nur schrecklich... :hilfe:

    Zitat

    Ich finde Abby übringens sehr süss :-).
    Mal schauen ob ich bald auch windhundbesitzerin bin und dann richtig hier mit schreiben kann
    Allerdings wird der allererste Gang ins Tierheim sein um zu gucken ob nicht dort etwas passendes sitzt.


    Wenn dir Abby gefällt (die ja vom Typ her zumindest optisch eher Greyhound als Galgo ist) und du gern was windiges aus dem TS hättest, dann ist vom Ruhrpott aus vielleicht auch die Tieroase Birkenschold eine Reise wert:
    http://www.tieroase-birkenschold.de/
    Oder auch die lieben Leute von Pro Greyhound:
    http://www.progreyhound.de/

    Beide Vereine sind so seriös, wie Tierschutzvereine nur sein können und machen tiptop Vermittlungsarbeit.

    Ich hab's immer so gehalten, dass der nächste Hund eingezogen ist, wenn die anderen soweit "fertig" waren. Was jetzt kein fest definierter Zeitpunkt bzw "Leistungsstand" war, aber eben dann, wenn wir keine größeren Baustellen mehr hatten und im normalen Alltag alles lief wie am Schnürchen.
    Das war zufällig jeweils nach so zwei Jahren der Fall (also nach zwei Jahren kam der Zweithund und nach vieren der Dritthund). Hund Nr. 1 und 2 hatten jeweils keine ganz schlimmen Probleme, aber welche für die man (oder zumindest ich...) ne Weile brauchte.

    Bei Hund Nr. 3 wäre es auch schon früher gegangen, so nach nem Jahr, als sie so 1,5 Jahre alt war, hätte ich gern schon Hund Nr. 4 dazu genommen. Hat aber von den äußeren Umständen her nicht gepasst.

    Inzwischen ist Hund Nr. 3 fünf Jahre alt und mein Ersthund ist im Sommer mit 13-14 Jahren verstorben, ich hab also nur noch zwei Hunde. Aber es ist beruflich jetzt besser und sieht so aus, als sind wir demnächst wieder zu dritt. :smile:

    Bin dann auch schon am überlegen, je nachdem wie sich die Situation entwickelt, dass ich dann recht bald einen vierten dazunehme. Ich fand/find es immer schade, dass ich so große Altersunterschiede in der Gruppe hab, so dass der jeweils jüngste Hund immer mit einer "Rentnertruppe" rumschleicht. Bei uns war das nämlich nicht wie ein Jungbrunnen für die Alten, sondern eher umgekehrt, die Kleene hat kleine Brötchen gebacken und sich an die ollen Schlaftabletten angepasst.

    Der Altersunterschied ist jetzt zwar nicht mehr so krass, meine Hündin ist ja erst 5, das ist grade bei der Rasse noch kein Alter, aber ich hätte einfach mal gern zwei junge Hunde zusammen. Inzwischen traue ich mir auch zwei "unfertige" Hunde zur selben Zeit zu.
    Naja, jetzt warte ich erstmal ab, ob und wie es mit dem Neuzugang klappt, und dann sehe ich weiter.


    Ach ja, bezüglich lockerer oder strenger in der Erziehung mit mehreren Hunden: Beides! ;)

    Mit einem Hund hab ich mehr Kinkerlitzchen geübt, der konnte diverse Tricks, auf Fingerzeig links und rechts auf dem Weg gehen und all solche Späße.

    Die Mühe hab ich mir mit den beiden anderen nicht mehr gemacht. Sie müssen sich soweit benehmen, dass der Alltag auch mit allen dreien zusammen angenehm ist, also gut an der Leine gehen (kein pöbeln, zerren, plötzliches stehen bleiben, sich ineinander oder um mich wickeln...), einen guten Abruf haben, erst auf Kommando aus dem Auto aussteigen... solche Sachen halt.
    Das haben sich die beiden Neuzugänge jeweils von dem/den vorhandenen Hund(en) abgeguckt, fast ohne mein Zutun. Da musste ich nur ab und an an der richtigen Stelle belohnen oder ein bisschen schimpfen und dann ging das praktisch von allein.
    Insofern hab ich da eher weniger Arbeit in die Erziehung gesteckt als mit dem Einzelhund.

    In anderen Sitautionen verlange ich aber einfach nicht mehr so viel von den Hunden. Damals den ersten als Einzelhund, den hab ich viel mitgenommen. Heute haben sie ja einander und mit mehreren Hunden muss man den Alltag eh mehr nach Hund ausrichten, zudem hab ich auch gemerkt, das es doch gar nicht soooooooo entspannend ist einen immer-mitkomm-Hund zu haben.
    Mir ist es jetzt lieber, die gammeln zuhause auf dem Sofa und ich nehm mir die Zeit, für den Spaziergang mit ihnen in die Pampa zu fahren, als dass sie überall hin mitkommen und dadurch schon ausgelastet sind.

    Das macht natürlich einiges einfacher.


    Oder auch Begegnungen mit Joggern etc:
    Früher mit einem und auch erst noch mit zweien hab ich sie halt ins Fuß genommen oder sitz machen lassen und dann musste das so gehen, und ich war auch stolz drauf, dass sie das so gut machten. Ebenso bei fremden Hunden, da hab ich früher viel mehr geguckt, ob die sich verstehen könnten, und hab dann laufen lassen.
    Heute leine ich bei Begegnungen mit anderen Spaziergängern, Radlern, fremden Hunden etc grundsätzlich erstmal an.

    Die Leute haben halt mehr Angst vor zwei/drei großen Hunden, da ist das rücksichtsvoller. Und FALLS mal einer abgeht, hatte ich ja nun lange mehr Hunde als Hände.
    Es ist schon bei einem schwierig, ihn noch rechtzeitig am HB zu erwischen, bei zwei wird's nicht einfacher und bei dreien grenzt es an's logistisch unmögliche. Da lasse ich heute mehr Voraussicht walten, um haarige Situatione gar nicht erst aufkommen zu lassen, statt mich drauf zu verlassen, dass sie schon gut genug im Gehorsam stehen.

    Bei uns (nördliches OWL) sind Windhunden im Straßenbild durch den Tierschutz recht häufig geworden. Ich seh öfters mal Galgos, Podencos und Whippet (die meistens nicht aus dem TS, aber gern als Kleinhund zu einem TS-Galgorudel oder so dazu) und den einen oder anderen Grey.
    Die Tieroase Birkenschold ist nicht sooooo weit weg, ne knappe Stunde Fahrt von uns aus. Da trifft man ab und an mal nen Grey oder Galgo der daher ist.

    Allein bei uns im Dorf gibt es meine beiden (Grey + Saluki), den Podenco ein paar Häuser weiter und einige Straßen weiter jemanden mit mehreren Greys und Galgos und nem Whippet.

    In den rundumliegenden Käffern (Umkreis so 15 min mit dem Auto) sind auch so einige, so 8-10 Besitzer mit insgesamt bestimmt doppelt so vielen Hunden fallen mir jetzt auf Anhieb ein. Die meisten Galgos und Whippets, aber auch Greyhounds, Barsoi und Saluki.

    Meine Mama hat bei uns in der Kreisstadt (Minden/Westfalen) auch schon mehrere Galgos und Whippets und neulich mal einen Azawakh getroffen.