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Suse, ich glaube, Du hast das Problem nicht ganz verstanden: sobald der Andaluz hier nat. anerkannt ist, sind die Zuchtbücher geschlossen. D.h., es kommen schwer neue frische Hunde und somit frisches Blut hinzu. Wie viele eingetragene Andaluz gibt es hier denn schon - ich kenne grade keinen!
Und Register x Register darf nach aktueller Lage nicht gepaart werden. D.h. es werden entweder immer die gleichen Hunde gepaart und der Inzuchtkoeffizient steigt ins unglaubliche oder die Rasse ist hier von vorneherein zum Aussterben verdammt.
Das er in seinem Heimatland nicht gefährdet ist, steht ausser Frage! Aber hier gibt es einfach zu wenige... und warum muß ich HIER auf Biegen und Brechen was vermehren, was im Heimatland erschossen und eingefangen wird?? Wenn ich denn so einen möchte, hole ich ihn mir doch von dort - geht sogar vom Züchter.
Wobei, wenn man in Spanien einen Andaluz vom Zücher holen "darf", dann "darf" man den auch hier züchten, finde ich.
Sonst müsstest du auch was gegen die paar einsamen Galgo Espanol Züchter haben, oder? Aber ist ja momentan eh nicht relevant, ist ja nicht so, als würde irgendwer irgendwelche Podencos irgendeiner Varietät in erwähneswerter Azahl züchten, außer den kleinen Podengos.
Könnte mir auch vorstellen, dass da einige gleicher sind als andere und bei den Mediterranen, die, vornehm ausgedrückt, auf Verbandsebene eh keine Sau interessieren, weil sie sowas wie Minderrassen unter den Minderrassen sind, gar nicht so viel Gewesen um Register x Register gemacht werden wird wie bei den Orientalen um Import 0 x Import 0.
Oder ist Register x Register vom VDH aus verboten statt vom DWZRV?
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Tengri, ich kann deine Gedanken absolut nochvollziehen, trotzdem hab ich meine Zweifel, ob die anerkennung und eben insbesondere die Ausstellerei diesen Rassen auf Dauer gut tun wird. Aber nun gut, zu verhindern ist es wohl auch nicht, dann muss man halt das beste draus machen.
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Nochmal zu der Silken Windsprite/Silken Windhound-Sache:
Mir gefallen ja die Silken Windhounds ganz gut. Die haben eine schöne Größe (wohl so 50-65 cm, finde ich recht handlich) und stehen deutlich im Barsoityp, ohne die Übertreibungen die mich bei vielen Barsoi ein bisschen stören: Die Kopfe nicht ganz so ultraschmal und lang und krumm, der Rücken nicht ganz so rund, das Fell etwas kürzer.
Ob ich so einen selber haben wollen würde weiß ich nicht, dazu bin ich inzwischen den Orientalen zu sehr verfallen und wenn hier was nicht-orientalisches einzieht, dann eher ein Greyhound, Galgo, Cirneco, Ibicenco oder ein Basenji.
Aber für meine Eltern könnte ich mir die gut vorstellen. Die wollen vielleicht in ein paar Jahren auch mal einen Hund, Windhunde generell mögen sie durch meine Hunde sehr gern, Barsois findet meine Mutter wunderschön, aber viel zu groß... das wäre das vielleicht eine interessante Rasse. Da verfolge ich die Entwicklung auf jeden Fall mit Spannung.