Es muss sich ja auch keiner persönlich auf den Schlips getreten fühlen (es sei denn der Schuh passt halt), mir ist aber diese angebliche Faulheit der Hunde um die eigene Faulheit zu überdecken durchaus schon ein paar Mal in der Realität begegnet.
Und wie gesagt, meine Salukihündin ist auch kein Fan von Wasser von oben. Ich hab aber nicht den Luxus, dass ich eben immer warten kann bis es aufhört zu regnen, ich hab 2-3 Stunden Mittagspause und nutze die zumindest im Winter für den großen Spaziergang (im Sommer gern abends, im Winter ist es dann halt schon zappenduster). Wenn's dann regnet, dann müssen die halt trotzdem raus, und wenn es dann immer nur Pipirunden gäbe, dann würden die Hunde irgendwan mit Muskelatrophie auf der Couch anwachsen...
Scheißwetter ist in Deutschland schließlich nicht so selten.
Und siehe da, oh Wunder, ist man erstmal unterwegs, im Herbst/Winter vielleicht mit nem Mantel, dann macht das Wetter auch gar nicht mehr so viel, dann ist der Hund auch bei Regen gern unterwegs, auch wenn an der Tür erstmal der Rückwärtsgang eingelegt wird. Geht mir vom Gefühl her auch nicht anders, ich muss mich auch erst überwinden, aber dann ist's eigentlich ganz schön. Vielleicht ein Fall von "Wie der Herr, so's G'scherr"?
Das die am Wochenende auch gern mal länger schlafen oder morgens, wenns kalt und duster ist, auch eigentlich noch gar keine Geschäfte machen müssen, finde ich auch sehr angehem. Wenn ich frei hab nutze ich das auch redlich aus. Wie nervig es sein muss, jeden Tag um Punkt X Uhr vom Hund aus dem Bett geworfen zu werden weil er raus will...