Beiträge von Marula

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    Letztes Jahr gab es novalgin (sollte sie eh bekommen) und hat Sylvester fast verschlafen. Und damit waren vereinzelnd Knaller rund um Sylvester auch relativ problemlos.


    Novalgin hat keinerlei zentral beruhigende Wirkung, das wirkt wirklich nur schmerzlindernd, krampflösend, entzündungshemmend und fiebersenkend. Wie da was von wegen Angst passiert sein soll ist mir rätselhaft.

    Das klingt doch gut, ich hoffe das ist jetzt auch die Lösung des Rätsels!!!

    Hast du Ares am Geschirr oder am Halsband? Wenn er was mit der WS hat, würde ich zu einem guten Geschirr raten, das verteilt die Krafteinwirkung besser wenn er mal zieht. Ohne Leine, wenn und wo es geht, ist natürlich ideal.
    Ich persönlich hab gute Erfahrungen mit dem Ruffwear Webmaster Harness gemacht, das sitzt an meinen beiden Salukis gut. Für die Lukis hab ich Größe M (sehr eng gestellt, würde wohl auch für einen kleineren Greyhound gehen), für einen großen Greyhound müsste also L passend sein.
    Weiterhin, auch wenn er nicht zu frieren scheint, würde ich in dem Fall zum Mantel tragen bei kühlem Wetter raten, damit sich nicht durch Kälte die Rückenmuskeln verspannen.
    Physiotherapie kann auch hilfreich sein.


    Wegen weichem Kot und häufigem Kotabsatz, der während des Auslaufs immer weicher wird: Ja, das haben tatsächlich viele Greyhounds und auch viele andere große, schlanke, "nervige" Rassen wie z.B. Dobermann oder Doggen. Bis zu einem gewissen Grad ist das durchaus normal.

    Ohne jetzt penetrant Werbung für BARF machen zu wollen (ich barfe auch nicht, sondern ziehe es vor das was ich mache einfach "selbstgemachtes Frischfutter" zu nennen, da ich mich mit der ganze "Der Hund ist ein Wolf!"-Ideologie beim Barfen nicht anfreunden kann), ist das bei uns wesentlich besser geworde, als ich auf Frischfütterung umgestellt habe.
    Die sagenhaften Fürze, die sie auch bei noch so hochwertigem Fertigfutter hervorgebracht haben, waren Geschichte und der Kotabsatz wurde weniger und fester.


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    Bei Beschwerden egal wo ist immer der TA die 1 Wahl!
    Diagnostik im Bereich von Röntgen und Schallen bietet kaum ein THP, oft genug können sie auch nen Ultraschallbild kaum auswerten. (Ausnahme: Es sind Tierärzte die sich auf Heilpraktiker weitergebildet haben)

    Zu oft hab ich gehört das Hunde dann halbtot in der Uniklinik landeten weil Leute meinen das ein THP als erstes käme, sowas zu empfehlen finde ich schon fahrlässig.


    Danke, du sprichst mir aus der Seele.

    Was manche THP ganz gut können ist Ernährungsberatung, und der eine oder andere mit ner gute Fortbildung macht auch gute Physiotherapie. Wobei man bei beidem auch wieder gute TA und/oder TMFA finden kann, die das machen.
    Ansonsten gibt es keinen Bereich, der nicht Esoterik oder Scharlatanerie ist, wo THP im allgemeinen TÄ irgendwas voraus hätten, auch wenn es natürlich unfähige TÄ und bessere THP gibt.

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    Ich frag einfach mal doof weil ich wirklich keine Ahnung habe, aber kann eine vergrößerte Prostata wirklich solche Schmerzen verursachen dass ein Hund beim Ultraschall so Schmerzen hat? Und ist die "Verkleinerung" der Prostata durch einen Chip wirklich die Lösung der Probleme?


    Ja und ja.

    WENN einen vergrößerte und entzündete Prostata die Ursache ist, dann tut das unter Umständen sehr, sehr weh beim abtasten und eventuell auch beim schallen (wobei Greys, zumindest meine, auch gern mal schreien wie angestochen obwohl man nur ihre Ohren ausputzt oder so... da darf man also nicht so viel drauf geben) und dann ist ein Kastrationschip meistens tatsächlich eine Hilfe bzw zumindest für eine Zeit die Lösung, denn durch den fehlenden Hormoneninfluss wird die Prostata kleiner und das Gewebe weniger reaktiv, wodurch die Zysten/Abszesse abheilen können.

    Und ja, so eine entzündete Prostata kann auch ständig Keime in die Blase streuen. Es ist nur wirklich extrem und ich meine EXTREM ungewöhnlich, dass so ein junger Hund unter ein Jahr solche Probleme damit hat, das ist normalerweise eine Erkrankung von erwachsenen Rüden ab dem mittleren Alter aufwärts.

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    Ich habe bei dem Chip kein gutes Gefühl. Die Züchterin auch nicht, sie sammelt Tipps von ihren Kollegen.


    Ich hab mit dem Ding eigentlich ganz gute Erfahrungen gemacht, wird bei uns gut vertragen und wirkt wie es soll. Gut, dass es diese Möglichkeit auf Zeit heute gibt, so dass man nicht zwingend sofort chirurgisch kastrieren muss bei solchen Problemen, sondern erstmal probieren kann wie es sich auswirkt.

    Aber andererseits ist deine Züchterin wirklich eine sehr gute, insofern würde ich mich was einen Hund von ihr angeht und was Tierarzttips für eure (weitere) Gegend betrifft ganz auf sie verlassen. Uniklinik bzw andere größere Referenzklinik und dann systematisch auf den Kopf stellen finde ich immer eine gute Idee.


    Weil auch der Tipp mit der Schilddrüsenunterfunktion kam: Dabei aber bitte bedenken, das Greyhounds physiologischerweise rech niedrig liegen. Dann bitte nicht nur T4 bestimmen lassen, sondern ein komplettes Schilddrüsenprofil mit allen Werten, und die Normwerte für Greyhounds bei der Bewertung zugrunde legen.


    Ansonsten wünsche ich euch viel Glück und baldige gute Besserung. Hab ja selber grade so einen "Zwerg" im gleichen Alter daheim, das geht an die Nieren wenn das Baby krank ist.

    Ich würde mir auch nie freiwillig einen grundverschiedenen Typ Hund anschaffen. Es kommen schon diverse Rassen innerhalb der FCI-Gruppe 10 in Frage oder wesens- und aussehensmäßig Windhund-verwandte Rassen wie Basenji oder Podencos, aber nix grundverschiedenes.

    Weniger wegen Arbeit/gezielter Auslastung (keiner meiner Hunde bisher macht oder braucht irgendeinen Hundesport, auch wenn ich zu meinem Spaß mit dem Jüngsten vielleicht kommenden Sommer mal was anfange), sondern weil meine Rassen einfach am besten zu mir passen und auch untereinander am meisten miteinander anfangen können.

    Wobei ich es schon schwierig genug finde, wenn man ganz verschiedene Altersstufen in einer Gruppe hat, vom Welpen/Junghund über den kerngesunden Hund im besten Alter bis zum klapprigen Senior. Wenn die dann auch zusätzlich zu teilweise eigenen Spaziergängen und individueller Ansprache jeder nen eigenes Hobby bräuchten, nee Danke, ich muss ja "nebenbei" auch noch arbeiten und so...

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    Problematisch wird der ganze Spaß nur , wenn ich die Farbe eben nicht als Sahnehäubchen sehe, sondern aufgrund der Optik über andere Mängel hinwegsehe, bzw die Farbe wie hier schon öfters thematisiert Probleme mit sich bringt. Bevor ich einen "Panda" und was weiß ich noch in die Zucht bringe sollte ich mich vielleicht mal fragen, ob ich von dem Hund auch unbedingt Nachwuchs wollen würde, wenn er ne ganze normale Allerweltsfarbe hätte.


    Da gehen wir konform. Für mich ist die Farbe immer nur das Sahnehäubchen, das man beachten kann, wenn alles andere stimmt, oder das schlicht und einfach gar nicht zählt. Ich finde ungewöhnliche Farben interessant, aber dafür würde ich Wesen und Gesundheit (und bei den Rassen wo es darauf ankommt Arbeitseingenschaften) nicht vernachlässigen.


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    Und ich finde es einfach interessant, dass bei jedem Fehler - gerade bei der Farbe - immer gesucht wird, ob es nicht doch etwas gibt, was der Hund hat, dass ihn doch wertvoll für die Zucht machen könnte.


    Eine Farbe, die keine gesundheitlichen Probleme macht, kann in meinem Kopf einfach kein Fehler sein. Macht doch nix, außer etwas anders aussehen. Ich seh es auch nicht so, dass man einen Hund nicht mehr als einer bestimmten Rasse zugehörig erkennt, nur weil er anders gefärbt ist. Ist ja bei den vielen bunten Rassen auch nicht so.
    Kein Hund muss wegen einer Sonderfarbe in die Zucht, manchmal sollten sie es finde ich aber trotz der Farbe dürfen.


    Und: Wieso ist es so verwerflich, auf manche Äußerlichkeiten (Farbe) Wert zu legen, auf andere, ebenso oberflächliche Merkmale "muss" man aber als seriöser Züchter achten (Ohrenstellung, Rutenhaltung).

    Zitat

    Sind die Farben aber eben nunmal
    Was sollen diese Hunde zur Rasse beitragen, außer ihre Farbe, was die richtig gefärbten Geschwister nicht hätten :???:
    Zum Standard gehört nunmal die Farbe.


    Warum sollte sie nicht beitragen, wenn außer der Farbe nix an denen verkehrt ist? Wenn jemand meint die hätten fortpflanzungswürdige Eigenschaften außerhalb der Farbe und die Farbe gefällt noch zusätzlich, warum nicht?

    Zu sagen "Das ist so, weil das so geschrieben steht!" ist mir zu kurz gedacht. Bei den Appenzellern waren die Braunen auch lange nicht erlaubt und bei den Schäfern die langhaarigen, beides ist immer mal wieder gefallen - nun sind beides wieder anerkannte Variationen die auch in die Zucht dürfen, obwohl auch da der Standard mal anders gesagt hat.

    Die Frage ist doch eher, macht es Sinn, dass es so ist, wie es jetzt ist? Würde es irgendwem wehtun wenn es nicht mehr so wäre?
    Gezüchtet werden diese Farben doch so oder so - ein seriöser Züchter wird sie seriös züchten (warum sollte er das nicht dürfen?), eine Vermehrer wird sie halt auf Teufel komm raus vermehren (Standard und Segen vom Verein hin oder her). Warum sollte man die denn nicht seriös und vernünftig züchten dürfen, wenn man das will?


    Zitat

    Ich denke die Pandas entstehen durch Scheckung - und wenn das so ist, ist das ja durchaus kritisch wenn sich das bis auf die Ohren ausdehnt.


    Eine gefühlte halbe Millionen Rassen sind häufig gescheckt. Taubheit bei Extremschecken ist ein Thema, aber wenn Taubheit bei Schecken so ein dolles Argument wäre, dann müsste man ne ganze Reihe von Hunderassen als von der Farbe her sehr problematisch einstufen.

    Alle drei zusammen - kein gutes Foto, ich mag's irgendwie trotzdem

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    Und nochmal alle zusammen, aber etwas anders

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    Dee, 5 1/2 Jahre

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    Dee und Janaah

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    Die beiden haben heute auf dem Spaziergang total toll gespielt. Yeah! Das freut mich so, endlich hab ich mal zwei Hunde, die auch was miteinander anfangen können!

    Robin, 11 Jahre und ein paar Monate

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    Mein Youngster hat sich auf seinem ersten Freilaufspaziergang am Samstag auch gleich in Kacke gewälzt, bei ihm ist es Eau de Fuchs. :D

    Da sieht man es, am stolz gereckten Hals...

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    Noch so kindlich. :fondof:

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    Zitat

    Wird aber kein seriöser Züchter Interesse daran haben, weil die FF Hunde die als so schick empfunden werden zuchtuntauglich sind. Und wer die Zeit hat sich neben Ausbildung, Gesundheit und die Selektion darauf auch noch Gedanken über die Farbvererbung beim DSH zu machen.... der hat echt viel Zeit.


    Die Diskussion hatten wir ja in diesem Thread schonmal: Die Farben müssten ja nicht zuchtausschließend sein, solange es keine gesundheitsrelavanten Sachen sind (wie Merlen, Extremschecken oder Blaun bei manchen Rassen).
    Auf Kosten wichtigerer Eigenschaften auf Sonderfarben züchten finde ich auch nicht sinnig. Reinrassige Hunde, die zufällig aus einer ganz normalen Verpaarung zweier zuchttauglicher Hunde fallen und mit denen selber alles in Ordnung ist, ganz normal zur Zucht zuzulassen, ist in meinen Augen aber nur logisch.