Beiträge von Marula

    Darf ich mal ganz doof fragen, ob du mal ein Foto von den zu langen Krallen einstellen kannst? Ich wüsste einfach gerne, ob ich sie auch für zu lang ansehen würde.


    Hab ich leider nicht, ich halt sie ja kurz. ;)



    aber du weißt doch es ist immer der VDH schuld


    Einer der schlimmste Möpse die ich kenne (sehr extremer Typ mit allen damit einhergehenden Probleme, dazu noch diverse Allergien, chronische Demodikose und ständige Rückenprobleme wegen Keilwirbeln und Skoliose) stammt aus einer hochdekorierten VDH-Zucht, die in den letzten Jahren mehrere Bundessieger etc hervorgebracht hat, auch direkte Vorfahren und Wurfgeschwister von ihm haben in den letzten 5 Jahren noch ganz oben im Ausstellungsgeschehen mitgespielt. Es ist also scheinbar so, dass solche Typen immer noch nach vorn gestellt werden.

    Und dann kenne ich noch eine Dame, die aus Überzeugung immer einen Notmops und einen Mops vom Züchter hat, ab und an noch Notmöpse in Pflege.
    Vom Typ her sind/waren ihre VDH-Möpse (seit ich sie kenne 2) nicht moderater als die papierlosen.


    Bei den Kofferaumhunden kommen aber sicher noch alle anderen negativen Folgen von kommerzieller Hundevermehrung dazu, die man zu den anatomisch bedingten Problemen dann noch dazu hat.

    DAS erklärt wohl warum Flower sich die Krallen schon mal bis auf das 'Leben' aufgelaufen hat. Das hatten wir davor noch nie bei einem Hund.
    Flower hat alle Krallen weiß.


    Dagegen hat meine Hündin (die im Ava) nur durchsichtige/rosafarbene Krallen und ich wäre froh, wenn sich da irgendwas von selber ablaufen würde. Die sind scheinbar hart wie Stein und/oder wachsen nach wie radioaktiv verstrahltes Unkraut. Selbst wenn ich im Sommer mehrmals die Woche einige km mit ihr radel (davon gezwungenermaßen das meiste auf Asphalt oder Schotterwegen) muss ich alle 3-4 Wochen dremeln, sonst alle 1-2 Wochen. Und auch ansonsten hat sie durchaus ein normales Bewegungspensum und das nicht nur auf weichem Boden.

    Dann hab ich noch einen mit ebenfalls hellen Krallen die sich ganz gut selber abnutzen (die ich aber trotzdem regelmäßig nachddremel, weil ich sie extrakurz haben will), einen mit dunklen Krallen, die sich gut selber ablaufen, und hatte einen mit ein paar ganz hellen und ein paar "gestreifen" (hell und dunkel gemischt) Krallen, die ebenfalls sehr hart waren.
    Also alles dabei.

    Der Tierarzt sagt auch nix anderes als abwarten und gucken, der kann da auch nix ausrichten.
    Den TA-Besuch extra deswegen kann man sich also ruhig sparen bzw da einfach mal nach fragen wenn man eh wegen was anderem da ist.

    Ich mein, man KANN das operativ richten lassen, Infos z.B. hier:
    http://www.tierpraxis-leipzig.de/index.php/wiss…kryptorchismus/
    http://www.tierpraxis-leipzig.de/index.php/wiss…lte-fragen-faq/

    Aber das halte ich persönlich für Blödsinn, ist bloß Kosmetik... wenn man züchten will, ist es Beschiss, ausstellen darf man so einen Hund theoretisch auch nicht, da die ja nicht chirurgisch verändert sein dürfen, und für alles andere kann man auch beizeiten den einen Hoden rausnehmen und fertig, dann hat man trotzdem noch alle Hormone um eine geschlechtstypische Entwicklung zu ermöglichen. Ne Vollnarkose ist so oder so für beides nötig.

    Da kannste nix machen, abwarten und Tee trinken. Wenn er wieder auftaucht, kannst du ab und an vorsichtig massieren/den Hoden nach unten streichen, aber das war's auch schon.

    Bei meinem waren die Hoden auch mit 8-10 Wochen unten, waren dann die ganze Zeit da (laut Züchterin) und als ich ihn mit 7 Monaten abgeholt hab, ist einer immer in die Leiste hochgeflutscht bzw hat er ihn hochgezogen wenn er aufgeregt war oder wenn ihm kalt war.
    Das ging so 4-6 Wochen, nun sind sie beide dauerhaft unten und sind jetzt auch im Zuge der wohl nahenden Geschlechtsreife etwas gewachsen, so dass sie nicht mehr so einfach verschwinden können.


    Wenn beide Hoden bei deinem schon da waren, hast du gute Chancen, dass sie auch beide wiederkommen.
    Selbst wenn einer oben bleibt, dann wahrscheinlich nicht im Bauchraum, wo man er stärkeres Entartungsrisiko hat und wo es auch uU eine größere OP wäre ihn zu finden wenn er raus soll, sondern er sitzt dann wahrscheinlich in der Leiste mehr oder weniger direkt unter der Haut. Das die mehrere Wochen unten waren und dann wieder komplett nach oben in den Bauch verschwinden ist selten.
    In der Leiste ist es kälter als in der Bauchhöhle, das Entartungsrisiko daher kleiner und falls du ihn kastrieren lassen möchtest bzw den einen Hoden raus haben willst, ist es da auch leichter zu operieren.

    Marula, jetzt bin ich gerade am Zweifeln, ob sie ein Jahr gesagt haben, aber noch raten sie davon ab. Ares` Bruder wurde in einem Windhundauslauf reingezerrt, niemand hat aufgepasst und dann ist`s passiert: die Hundemeute hat den jungen Greyhound verfolgt und er hat sich während der Flucht das Bein gebrochen. Die Züchter waren stinksauer.


    Ok, das ist natürlich scheiße und ich hab auch schon viele doofe Stories von Ausläufen gehört. Es funktioniert halt nicht, zig Hunde einfach zusammen zu schmeißen und zu erwarten, dass sie "schön spielen".
    Aber gut organisiert, mit ner übersichtlichen Gruppe (möglichst immer die gleichen Hunde) und mit Leuten, die ihre Hunde im Griff haben und kein Problem damit haben daziwschen zu gehen wenn's zu dolle wird, ist das an sich eine schöne Sache, grade für einen Junghund.

    Hab noch nicht alles geguckt, aber muss sagen, dass ich den Beitrag bisher ganz gut finde und vor allem gut finde, dass das bei VOX bzw bei "Hundkatzemaus" läuft. Das ist genau die Zuschauerschicht, die man ansprechen muss, die vielen noch nicht besonders gut informierten Käufer von Modehunden.

    EDIT: Der Preis ist ja sehr moderat, ich kenn Leute, die da doppelt so viel für nehmen.


    Würd ich auch so machen bzw mache ich mit meinem Kleinteil momentan ähnlich. Jedes Mal,
    dass sich diese Geschichten mit einfach zu fremden Hunden hinrennen
    wiederholen, bestätigt er sich selber. Außerdem ist es gefährlich.
    Also, lieber jetzt mal ein paar Monate mehr Aufwand (nicht weniger Freilauf,
    den braucht er und den musst du ihm bieten, nur halt sicher und
    kontrolliert!) und dafür später mehr Freiheiten. Macht sich bezahlt, wirklich.

    Deine
    Worte in Gottes Gehörgang. Ich als Kleinsthundhalterin und ehemalige
    Windipflegeline würde meinen dicken Allerwertesten nicht darauf
    verwetten.
    Für Dich und vor alle Dingen für Ares hoffe ich, daß Du Recht behältst...


    Naja, man weiß nie, was aufgeheizte Situationen mit Gruppendynamik bewirken
    (Gruppenhetzen auf schlecht organisierten Ausläufen z.B.), aber bei
    meinem jetztigen, bestens sozialisierten Saluki-Jungrüden sehe ich auch
    keine größere Gefahr für Kleinhunde als bei jedem anderen großen Hund auch.


    Ich
    kenne aber Galgo Español-, Whippet- und auch Greyhound-Züchter und
    -Halter, und da macht man sich halt so seine Gedanken und guckt hin, wie
    die Hunde so ticken... denn sie SIND anders als andere Rassen, keine Hunde, von denen ich jetzt kognitiv viel erwarten würde (Du schreibst in dem Windhund-Thread ja selber vom 10g-Hirn Deines Hundes J), sondern in allererster Linie Rennmaschinen.


    Wie bitte? Ich glaub ich hab mich verlesen. Es sollte ja wohl langsam mal
    klar sein, dass Ausbildbarkeit nix mit Intelligenz zu tun hat...

    meine Züchter meinten aber, (Windhund)Auslauf nicht unter einem Jahr.


    Wieso das denn nicht? Grade in dem Alter jetzt profitiert er doch von kontrollierten, ausgewählten Sozialkontakten und freiem Spiel.

    Ich fahr mit Janaah, der ja ziemlich genau das Alter von deinem hat und auch alles mit Puls total super findet, regelmäßig auf nen Auslauf.

    Hab ich mit meinen vorherigen Hunden eher nicht gemacht, DeeDee hatte da, wo ich früher gewohnt hab, ziemlich viel Hundekontakte, und meine beiden alten Männer hatten da nicht so ein dolles Interesse dran, aber jetzt hab ich einen Hund für den das ein echtes Highlight ist und sonst wenig Hunekontakte, also mach ich es halt.

    Gut, der Auslauf ist auch einer von den "besseren", wird von einer sehr kompetenten Azawakh-Besitzerin "geleitet" (ihr gehört das Gelände). Da wird sich nicht zu Hetzgruppen zusammengetan und ein "Opfer" (schon gar kein Kleinhund) über die Wiese gehetzt und es wird auch nicht wie blöde gerammelt oder so.

    Aber das ist ein großer Gewinn für mein Kleinchen. Da kann er einfach mal verschiedene Charaktere kennenlernen, man kann auch unter Ablenkung üben und brauch sich dabei keine Sorgen um's gelingen oder nicht gelingen machen, der Hund kann mal richtig Dampf ablassen... meistens ist er nach ner Stunde da auch vom Kopf her fertig - so viele Hunde, so viele Leute, alles so interessant...

    Und ich hab ne hauseigene Spielpartnerin für meinen und finde es trotzdem unerlässlich, dass der Hund auch Kontakte zu Fremdhunden hat, nur eben ausgewählt, nach Absprache bzw eben kontrolliert z.B. auf nem Auslauf.

    Ich mein, er hat das Bedürfnis, zu spielen und zu rennen und hat dolles Interesse an anderen Hunden. Völlig normal und eigentlich ja auch schön.
    Er kann trotzdem nicht immer machen was er will und muss ein bisschen Zucht und Ordnung lernen.
    Ok.

    Das ist aber wesentlich einfacher, wenn er in einem gewissen Rahmen die Möglichkeit hat, auch mal seine Bedürfnisse zu befriedigen. Man kann ihnen leichter verklickern, dass sie jetzt nicht dürfen, wenn sie wenigstens ab und an mal dürfen. Je seltner man was erlaubt (erlauben kann), desto attraktiver wird es für den Hund.


    Ich habe meine Hündin ausschließlich an der Leine geführt und sie nur auf grossen übersichtlichen Wiesen frei laufen gelassen. Ab dem 13. Monat kam das Radtraining und joggen hinzu, mit 20 Monaten ein neuer Windhund. Seitdem habe ich keine Probleme mehr. Der beste Spielkamerad und der beste Auslauf ist ein 2. Windhund. Mit ein Grund warum fast alle Windhund Besitzer mind. 2 Hunde halten.


    Wobei ich glaube, dass ein zweiter Hund hier so ziemlich das überflüsssigste wäre wo geht, so schön es auch ist jetzt mal zwei Hunde zu haben die auch richtig was miteinander anfangen können.
    Ich habs immer so gehalten, dass der als letztes eigezogene Hunde soweit fertig sein musste, dass ich mich auf ihn verlassen konnte (z.B. dass die schon vorhandenen Hunde bei Hundebegegnungen an der Leine sich benehmen, auch wenn der Neuzugang mal rumflippt) bevor der nächste kam, und ich denk da ist GhAres noch weeeeeeeeeeeeeeit von entfernt.


    Boah, ich hätte sagen sollen, dass ich Distanz halten muss wg. Ares, habe ich aber nicht...
    Beim abendlichen Spaziergang treffen wir Bekannte mit ihrem Eurasierrüden. Ares, an der Leine, entdeckt den Hund, zittert, hechelt und sabbert. Ich konnte ihn nicht einmal mehr loben oder sonstiges. Sie kamen näher und er hat natürlich wieder ein Theater veranstaltet.
    Das war mir eine Lehre! Kein Kontakt, auch nicht zu Menschen. I-wo ist es doof, jeden Bekannten auf Abstand zu halten und sich mit dem Hund in Sicherheit zu bringen (und loben). Es hilft nicht.
    Kann man sonst noch etwas tun, außer Distanz zu wahren und bei ruhigen Verhalten loben? Positive Verstärkung in allen Ehren, aber wäre es nicht angebracht, Ares zu verklickern, dass er sich unmöglich benimmt?
    Ich habe festgestellt, dass ich mit Lob und Leckerlies viel erreiche, aber in gewissen Momenten muss ich ihn bremsen. Dann gibt`s mal ein lautes "Hey!, ja, und es fällt auch eine Zeitung Richtung Hund. Es sind Ausnahmesituationen und anschließend ist es wieder gut.


    Ganz ehrlich, ich würd ihm dann mal so richtig die Meinung geigen. Es muss jeder selber wissen wie er mit seinen Hunden umgeht, aber ich bin kein willenloser Bodenanker am Ende der Leine und ich lasse mich nicht ignorieren. Ehrlich, da bin ich allergisch drauf, wenn der Hund meint er könnte da vorne rumflippern und mich ausblenden.

    Ist jetzt die Frage, ob er wirklich nicht ansprechbar ist weil es schlicht alles ein bisschen viel für ihn ist, oder ob er sich da so reinsteigert, weil du ihn sich reinsteigern lässt, statt seine Aufmerksamkeit aktiv einzufordern und auch mal zu sagen "Nö, Freundchen, so nicht."

    Das kann dir hoffentlich deine Trainerin sagen und dementsprechend kannst du dann entscheiden, ob du wirklich lieber sehr kleinschrittig übst und den Reiz nur langsam steigerst, oder ob du dich einfach mal traust ihm richtig Bescheid zu geben wenn er dich ausblendet.


    Etwas ulkig finde ich die absolute Ablehnung der Schlepp schon.
    Viele Bekannte mit (Not)Windhunden arbeiten ganz selbsverständlich damit, nur bei dem Grey vom Züchter ist es ein absolutes No-go???? :???: :???: :???:


    Ich hab mit meiner ersten Grey/Saluki/X-Mischling (72 cm, 30 kg) auch mit der Schlepp gearbeitet, auch mit gutem Erfolg.
    Allerdings an einem ganz anderen Problem: Er ist halt einfach so in gemütlichem Tempo abgehauen (streunern gegangen) und hat generell nicht für 5 Pfennig gehört, kein Rückruf, keinen Radius eingehalten, nix. Was er NICHT gemacht hat, oder nur sehr selten und dann auch relativ händelbar, waren plötzliche Kaltstarts.
    Ich hatte mir die Handhabe der Schlepp auch von ner Trainerin in einigen Einzelstunden zeigen lassen und bin dann gut zurecht gekommen und es hat auch viel gebracht.

    Von daher dachte ich auch immer, das das schon geht, auch bei Windhunden. Dann hatte ich mal die Galga einer Freundin an der Leine, so ein spanisches Windhunde-Allerlei, ca. 60 cm, etwas über 20 kg, eher kompakt gebaut und stark bemuskelt, so eine richtige Sprintgranate.
    Die hat mich eines besseren belehrt. Ich hatte sie an der 5 m Leine, Handschlaufe in der Hand (wie immer), den Rest der Leine in Schlaufen gelegt in der anderen Hand, sie hatte vielleicht die Hälfte oder zwei Drittel der Leine.
    Sie war vor mir und hat hinter mir ein Kaninchen gesehen und ist sowas von durchgestartet... es hat mich wirklich mit Urgewalt hintenüber von den Füßen gerissen, und das mit nur ca. 5 m Anlauf. Das ich die Leine festhalten konnte war eine Kombi aus Glück und Zufall, das mir dabei nix passiert ist auch. Die Hündin hatte am ganzen Brustkorb riesige Hämatome, obwohl sie ein gut sitzendes Neoprengeschirr trug.

    Da war keine Reaktionszeit und ich möchte mal die Person sehen, die das hätte verhindern können - hinten haben wir alle keine Augen.

    Lange Rede, kurzer Sinn:
    Es geht schon, bei manchen Windhunden, bei manchen Indikationen. Ich würde es je nach Situation durchaus wieder machen.
    Aber tendenziell, je größer und schwerer der Hund und je sprintstärker, desto vorsichtiger wäre ich damit. Und es gibt nunmal nix sprintlastigeres als nen Greyhound.

    Es gibt auch genug TS-Leute (grade mit Greyhounds) die eindringlichst von der SL abraten und auch einige Leute mit Züchterwindhunden die sie benutzen.