Bluttest würde ich garnicht machen lassen, den kann man echt vergessen...Wenns wirklich eine Allergie ist muss das nicht am Futter liegen, kann es aber...daher würde ich als nächsten Schritt eine Ausschlussdiät machen.
Ich finde den Bluttest als erste Orientierung nicht schlecht. Die Aussagekraft hat Grenzen, ja, man hat immer wieder falsch nagative oder positive Ergebnisse dabei.
Damit hat man aber zumindest schonmal Anhaltspunkte, in welche Richtiung man es bei der Ausschlussdiät lieber gar nicht erst versucht, z.B. wenn der AK-Titer auf Rind und Milchprodukte oder auf Huhn und Ei astronomisch ist, hat man immerhin schon ein, zwei Sachen, die man sich sparen kann auszuprobieren.
Und wie du schon sagst, muss es ja gar keine Futtermittelallergie sein und wenn es das NICHT ist, sondern z.B. ne Allergie auf Hausstaubmilben, dann kann man Ausschlussdiät füttern bis man schwarz wird.
Umgebungsallergene kann man sonst nur durch a) gründliche Anamnese bei einem erfahrenen Dermatologen und b) Intrakutantest diagnostizieren, da ist der Bluttest schon ne ganz praktikable erste Hilfe wenn man nicht von Anfang an auf Verdacht in Richtung Futtermittelallergie gehen will.
Man kann auch nicht sagen, dass das Hills z/d schlechter für eine Ausschlussdiät wäre als z.B. ein 1Protein/1Kohlenhydrat-Futter mit Pferd und Kartoffel.
Das Protein im Hills ist ja hydrolisiert, selbst wenn der Hund auf Huhn oder Mais in natürlicher Form allergisch ist, sollte er es so vertragen bzw zeigt die Praxis, dass sehr viele Allergiker damit gut zurecht kommen.
Wenn er nun aber grade gegen Kartoffel oder Pferd allergisch ist, dann ist man mit nem Pferd/Kartoffel-Futter auch schlecht dran.
Man hat auch manchmal Hunde wie meinen ollen Lawrence, bei dem wir auch ne Allergie vermutet haben, der aber letztlich ALLES vertragen hat - nur kein Hundefutter. Dose konnte er eh nich nie gut ab, das gab Durchfall und Pupsattacken. Und Trofu hat er langfristig auch keins vertragen, manche schlechter, manche besser - immer wieder Durchfallperioden (keine Giardien...) und schlimme Hot Spots.
Solange es frisch (egal ob roh oder gekocht) war, konnte er aber alle Komponenten in jeder erdenklichen Mischung essen.
Wer weiß, worauf der reagiert hat...
Jedenfalls, WENN ich denn gleich von Anfang an auf Allergie gehen würde ohne vorher nochmal nen Dermatologen zu konsultieren, dann würde ich persönlich bei meinen Hunden erstmal den Bluttest machen und dann lose angelehnt an die Ergebnisse ne vernünftige, selbstgemachte Ausschlussdiät. Kostet am meisten Geld so und macht am meisten Arbeit, aber ist meiner Meinung nach vom System her auch am zielführendsten.
Hat hier jemand Salukis/oder kennt welche? Irgendwie finde ich die so toll. Zwar gar nicht das, was ich so von einem Hund wollte, aber auf ihre Art so zauberhaft und zart. Und dann die Befederung... Hach
Ich hab zwei Salukis (und einen Greyhound), aber mit viel Befederung kann ich nicht dienen.
Die ganz kurzhaarige (auch in meinem Ava) ist Dee, Hündin, wird dieses Jahr 6. Der geringfügig befederte (3 Fransen an der Rute) ist Janaah, der in ein paar Tagen 9 Monate alt wird.
Greyhound Robin frisst Schnee, Janaah wundert sich, was es da zu essen gibt
Robin, 11 1/2 Jahre alt
Wer ist ins Wasser gefallen? Ich?!