Beiträge von Marula

    Ist er noch jung auf den Fotos? Bleibt sei Fell so kurz? Ich muss ja sagen, als reinrassigen Beardie hätte ich ihn nicht eingestuft, was aber absolut nicht negativ gemeint ist.

    Gibt's Black & Tan nur bei denen mit Working Bearded Vorfahren oder auch in der "normalen" VDH-Population?
    Ich kenn Beardies sonst nur in grau(was ja eigentlich schwarz ist und später aufhellt, auch durch das lange Fell... oder?) und in bb-Braun/schokobraun.

    In den USA haben sie inzwischen bei den retired racers eine Vermittlungsrate von nahezu 100%. Da könnten sich Irland, das UK und Australien mal ne Scheibe von abschneiden.


    Bei den Internet-Salukibekannten in den USA wundere ich mich auch manchmal über die Einstellung zur Hundehaltung. Da ist es sehr üblich, dass die ihre Hunde halt in ihren "yards" und "paddocks" haben und das war's dann an Auslauf, nix mit spazieren gehen und schon gar nicht mit Freilauf. Unterscheidet sich natürlich auch je nach Lokalisation, im Südwesten, wo auch OFC stattfindet und mehr Freiraum ist, wird auch mehr laufen gelassen, allein schon zu Konditionierungszwecken. Aber generell scheint dieses "Windhunde kann man nicht erziehen, die werden immer weglaufen sobald sie eine Gelegenheit haben!" noch etwas verbreiteter zu sein als hier.
    Und das die Hunde in Boxen oder bei Leuten mit mehreren Hunden halt in Zwinger kommen wenn sie weg sind ist auch üblicher als hier.

    Im vorletzten "Unser Rassehund" hab ich von einem Projekt des Leonbergerclubs in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tierzucht und Genetik der TiHo Hannover gelesen, die möchten gern einen Zuchtwert für Langlebigkeit einführen. Ich glaub der SSV hat damit vor ein paar Jahren auch schon angefangen, gibts da schon Erkentnisse?
    Ich bin mal gespannt, was das bewirkt. Es wäre großartig wenn das funktionieren würde.


    Oder mir gegen mein Knie rennt xD

    Immer wieder herrlich - riesengroße Wiese, nur 3 Hunde und davon 2 Windhunde und ich Strich in der Landschaft...trotzdem hüpfe ich ständig von links nach rechts und hoffe mich (oder meine Kamera!) trifft niemand :D


    Echt mal.

    Janaah sucht, wenn es ihm zu doll wird, immer beim Menschen Schutz und generell checkt er ab und zu mal auf der "Home Base" ein beim spielen.
    Ist ja auch super, das Problem ist, dass er noch nicht gegriffen hat, dass er kein tappsiges 10 kg Welpchen mehr ist, sondern 25 kg und 70 cm geballte, aber noch etwas ungelenkige Kraft.

    Wie oft der mir in den letzten Wochen schon in die Knie gedonnert ist, ich weiß es gar nicht mehr.

    Mit dem "auf dem Schoß sitzen" ist es das gleiche, da hat er auch wirklich noch nicht verstanden, dass er da inzwischen zu groß für ist. Anfang Dezember ging es grade noch so, mit Müh und Not und Hintern festhalten, jetzt bei aller Liebe nicht mehr.


    Meine Hunde schmusen gern!

    Robin ganz zart und zurückhaltend, der kann ewig angelehnt irgendwo stehen und sich streicheln lassen und mit dem Kopf stuppsen wenn man weitermachen soll oder einem den Kopf von hinten unter die Hand oder unter den Ellbogen (wenn man sitzt) schieben oder ihn auf's Knie legen und von unten hoch gucken.
    Er ist nicht so für Kontaktliegen, aber eine schöne MAssage genießt er jederzeit und ich hab noch nicht erlebt, dass sein Schmusebedarf je gedeckt gewesen wäre.

    Dee liebt Kontaktliegen, sie schläft fast jede Nacht bei mir im Bett, ab und zu auch unter der Decke, Hauptsache nah dran. Dabei stört sie fast gar nicht, sie ist ein ganz guter Bettschläfer. Wenn ich mich auf den Boden setze, kommt sie meistens innerhalb von Minuten an und versucht, sich auf meinen Schoß zu setzen (bei ihr passt das mit viel gutem Willen noch). Für streicheln und kraulen ist sie auch immer zu haben. Sie kann aufdringlich sein, aber ist nicht körperlich grob.

    Janaah ebenso, er ist nur etwas "sperriger" im Bett mit seinen extralangen Gräten. Als einziger von meinen Hunden neigt er zum "küssen", er will bei jeder Gelegenheit Gesicht lecken, am liebsten morgens zum aufwecken...
    Und wenn er ganz schmusig ist, nimmt er sich manchmal Hand oder Arm der streichelnden Person vor und knabbert (nicht umbedingt zart) und leckt dran.

    ich hab auch keinen übertypisierten hund


    Es gibt schlimmere Bulldoggen als deinen Rüde, ja. Aber allein, dass du das "nicht übertypisiert" nennst, bringt das ganze Qualzuchtproblem auf den Punkt.


    Also meines Wissens nach gibt es zum Thema 'Zähne' keine Studie. Aber da ich von einer nackten CCD - Hündin mit 38 bleibenden Zähnen weiß und von vielen eher jungen Hunden, die deutlich mehr Zähne haben, als viele ältere Hunde, langt mir das...


    Schade.
    Wenn es in 20, 30 Jahren wirklich so ist, dass die Nackis durchgehend fast vollzahning sind und die Zähne die fehlen nur ein paar kleine Prämolaren oder der letzte Molar ist, dann ist der Beweis in der Praxis ja auch gelungen. Fände ich auch gut...


    Ich mag bei Nackthunden einfach die Optik und wie sich anfühlen, also das, was die meisten Leute eher abstoßend finden. Z.B. finde ich diesen Hund hier recht ästhetisch:
    http://www.nic.fi/~kennel/Eelis.JPG
    https://retrieverman.files.wordpress.com/2012/08/hairless_deerhound.jpg
    Ich mag ja auch schon extrem kurzhaarige Hunde gern, da ist das optisch nicht mehr der allergrößte Sprung. Freude an Extremen halt...


    Ich würd mir aus reiner Selbstsucht nie eine Rasse anschaffen, bei der ich nicht realistisch mit 12-14 bis ins hohe Alter fitten Jahren rechnen kann. Es kann immer noch genug dazwischen kommen und auch bei der gesündesten Rasse gibts immer mal kranke Tiere, aber wenigstens möglichst hohe Chancen darauf will ich haben.
    Ich versteh auch nicht, wie das Züchter von sehr kurzlebigen Hunden wie z.B. Berner Sennenhunden (die offiziellen Zahlen von VSSH sehen ja auch nicht toll aus, es ist also nicht nur die Dissidenz bzw die Vermehrer) ertragen können, regelmäßig so früh Abschied nehmen zu müssen.


    Funny Fact: Beim Lundehund ist es tatsächlich gern gesehen, dass die Prämolaren (keine Eingrenzung, also darf auch der P4 fehlen) fehlen, damit sie die Federn des Papageientauchers, zu deren jagt sie ursprünglich gezüchtet wurden, nicht verletzen. http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/265g05-en.pdf


    Lundehundezüchter sind ja auch bescheuert. Sorry wenn ich das so sage, aber es stimmt wirklich.
    Die ganze Rasse beruht auf 6 Tieren, von denen 5 Geschwister oder Halbgeschwister waren. Und das war der zweite Flaschenhals in den 1960ern, in den 40er waren sie wohl auch schonmal fast ausgestorben.
    Die ganzen angeblichen körperlichen Besonderheiten dieser Rasse hören sich für mich eher wie die Produkte von lebhafter Phantasie und wie die Folgen von generationenlangen enger Inzucht an.

    Ich hab sie nun noch nicht in Action gesehen, aber das, was man an Fotos oder auf Youtube-Videos von der besonderen Beweglichkeit sieht, sieht für mich auch nicht anders aus als bei anderen Hunden. Auch andere normal gebaute Rassen können ihren Hals komplett zur Seite oder nach hinten biegen oder die Vorderläufe mehr oder minder waagerecht abspreizen.

    Die Ohren sind genau wie die aller anderen Hunde, nix mit "verschließbar" - ich weiß nicht, ob den Lundehundefans schon aufgefallen ist, dass alle Hunde mit Stehohren die Ohren eng anlegen können... und ja, ich hab da schon reingeguckt, wir hatten mal einen in der Uniklinik. Wär auch komisch, wenn ein paar 100 Jahren Zucht eine so drastische Neuerung wie willentlich verschließbare Gehörgänge hervorgebraucht hätte, für sowas braucht die Evolution normalerweise 100.000 von Jahren.
    Das ist so wie mit den "Schwimmhäuten" beim Labrador. Alle Hunde haben Zwischenzehenhäute. Manche mehr, manche weniger, auch innerhalb einer Rasse. Beim Labrador sind sie auch nicht ausgeprägter als bei vielen anderen Hunden ähnlicher Größe.

    Mehr Zehen als Vorteil beim Klettern und weniger Zähne als Vorteil beim weichen apportieren... naja, frag mal bei anderen Rassen die in unwegsamem Gelände unterwegs sind oder die Wild apportieren ob das wirklich ein Vorteil ist... wohl eher Mutationen, die sich halt in der ingezüchteten Miniwinzigpopulation gut verbreiten und halten konnten (war ja auch vorher schon ne Inselpopulation) und zu denen dann ne romantische Story erfunden wurde. Aber wohl wenigstens auch nicht negativ, solange nur welche von den kleinen Molaren fehlen.

    Das schlimmste ist aber dieser haarsträubende Unsinn mit der ernährungsmäßigen Anpassung an angeblich nur Fisch und Geflügel, von wegen verträgt kein Säugetierfett/-fleisch. Schonmal was von Lundehundesyndrom gehört?
    Was soll man da noch sagen...

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    Unsere Hunde sind nicht krank, die sind was ganz besonderes.

    Jeder von den Nackibesitzern hier im Thread hat gesagt, STIMMT, beim Chinesen ist der Zahnstatus etwas, an dem gearbeitet werden muss, und ja, die Züchter sind dabei und es werden Erfolge erziehlt.... aber das zählt ja alles nicht.


    Für mich ist es weniger, dass das nicht zählt, als das ich es nicht so ganz glauben kann. Wenn man sich mal ein bisschen mit Genetik beschäftigt hat, dann wird einem klar, dass es nicht ganz einfach ist, solche Merkmalskomplexe wie eben diese Sache mit fehlenden Zähne und fehlender Haut auseinander zu selektieren, wenn es denn überhaupt möglich ist.


    Wie ich jetzt schon mehrmals geschrieben hatte, ich mag Nackthunde, ich red auch nicht von Zucht einstellen.
    Aber ich denke bevor man so locker-flockig behaupten kann, dass dieses Problem sich über Zuchtauswahl aus der Welt schaffen lässt, muss man schon noch entweder in der Praxis sehr überzeugende Resultate bringen oder aber sehr viel mehr an Forschung - nach meinem jetztigen Stand weiß man einfach noch ganz viel nicht über die genetische Basis und die genauen Mechanismen die zur Nacktheit und respektive zum Zahnverlust führen und ob die überhaupt trennbar sind.


    Erlaube mir ein bisschen Skepsis wenn ich nicht gleich alle Aussagen von Besitzern glaube, dass sie jede Menge CCs mit "fast allen Zähnen" kennen, wenn hier anscheined Besitzern der Rasse, die sich bereits ein bisschen mit dem Thema befasst haben, die Unterschiede zwischen großen und kleinen Prämolaren und Molaren und deren Funktion nicht klar sind oder wenn jemand nicht sagen kann, ob sein Hund noch Milchzähne hat und wenn ja welche und was da nun für bleibende Zähne da sind (oder nicht).

    Zitat

    für mich sind SCHMERZEN zu unterscheiden von BRAUCH A BISSERL LÄNGER BEIM KAUEN.


    Für mich auch.

    Dennoch, es bleibt Tatsache, dass der Hund ein bisschen länger zum kauen braucht, weil man halt die Optik mag. Im Gegensatz zu anderen Problemem (Herzerkrankungen, häufige Magendrehungen, Epilepsie etc) ließe sich dieses Problem ganz einfach beseitigen, wenn man die Optik auf den zweiten Rang schieben würde, ohne großes Nachdenken, ohne weitere züchterische Bearbeitung.
    Da muss man halt einfach zu stehen, dass man das aus Gründen optischer Vorliebe in Kauf nimmt.

    Boah, die kurzhaarigen Salukis sind wunderschön! Vielleicht in ein paar Jährchen...
    Woher kriegt man diese Hunde, wenn man ungern um den halben Erdball reisen will?


    Es gibt auch in Deutschland und im nahen Ausland (für manche ist Polen oder Belgien oder die Schweiz ja näher als ne entfernte Ecke von Deutschland...) immer mal wieder Würfe mit Kurzhaarsalukis, inzwischen fallen eigentlich schon fast jedes Jahr welche. Man hat halt nur nicht so die Auswahl was die Linien betrifft wie wenn man international guckt und muss unter Umständen länger auf nen Wurf warten.

    Und wenn denn mal ein Wurf geplant ist, muss man halt hoffen und beten, dass dann auch genug Kurzhaarige dabei sind und dann auch noch in der gewünschten Farbe und/oder Geschlecht, wenn einem das wichtig ist.

    Wobei diejenigen Schlappohrhunde wo man gefühlt häufiger Ohrenentzündungen hat, eben diese mit den extrem schweren, tief angesetzten Ohren sind, Basset Hound, Cocker usw. Oder Hunde mit Haare in den Gehörgängen.
    Oder Hunde aller Rassen mit generellen Hautproblemem (Allergie, Atopie... der Westie wäre ein typischer Kandidat), da spielt die Anatomie dann gar keine Rolle mehr.

    Zwischen Spitzohren und Kippohren und leichten, beweglichen Hängeohren mit haarfreiem Gehörgang wie z.B. beim Dalmatiner konnte ich bisher noch keinen Unterschied feststellen. Aber konkrete Zahlen dazu hab ich nicht, das ist nur mein Eindruck.