Ich würd auch dazu raten, ein großes Blutbild und ein Organprofil zu machen sowie ne frische HArnprobe einzuschicken.
Sowas kann alles mögliche sein, von ner Blasenenzündung über erworbene oder angeborene Niereninsuffiziens bis hin zu Diabetes oder anderen Stoffwechselkrankheiten.
Beiträge von Marula
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Auch ein Afghane sieht nach 2-3 Tagen noch nicht so aus.Und wenn man mit der Fellpflege überfordert ist, dann muss man die Hunde halt öfter als 1x im Jahr scheren lassen oder sich jemand besorgen der einem hilft oder was auch immer.
Und auch wenn nur der eine Hund so extrem dünn ist, der ist eben wirklich extrem zu dünn. Selbst wenn das durch Stress im Rudel etc kam, bevor einer meiner Hunde dadurch SO aussehen würde, hätte ich aber schon langelangelange vorher was unternommen. Der hat ja nicht nur keinerlei Fett, der hat auch gar keine Muskeln mehr am Rücken oder an der Hüfte. Das ist nicht ein bisschen dünn, das ist kachektisch und es braucht schon ne Weile bis ein Hund so aussieht.
So dünn war mein Lawrence nichtmal an seinem Todestag, nachdem er schon wochenlang nur noch mäkelig und dann mehrere Tage praktisch gar nix mehr gefressen hatte, und der war nie ein dicker Hund.Ich will die Züchterin gar nicht dämonisieren, die Darstellung des TH's klingt für mich auch, als haben sie ihre eigene Agenda (und wenn ich schon höre, dass die die Hunde nur kastriert abgeben wollte, sträubt sich mir auch alles).
Aber alles tippitoppi und dann nur mal zwei Tage nicht gebürstet und nicht gefressen, so sehen die Fotos für mich halt auch nicht aus. Ich denk da hat wohl ein älterer Mensch leider den Zeitpunkt zum reduzieren/aufhören verpasst und leider hat es mit dem sozialen Netz für sie und/oder für die Hunden nicht so gut geklappt. -
Ich seh das auch so 50/50. Die Fotos sehen für mich nicht so aus, als wäre das in zwei Tagen passiert, weder die von dem ganz dünnen Rüden noch die beiden filzigen in den anderen Link. Und auch wenn ich hoffe, dass ich lange mehrere Hunde haben kann, sind 9 Hunde (grade so anspruchsvolle und pflegeintensive wie Afghanen) und aktives züchten mit Mitte 70 vielleicht doch ein bisschen viel.
Aber der Text vom Tierheim, der ist ja wohl sowas von schauderhaft, bei solcher Anti-Züchter-Propaganda rollen sich meine Zehennägel in Rekordgeschwindigkeit hoch. Egal ob die Hunde nun wirklich so verwahrlost waren wie das TH schreibt oder ob der Zustand den entspricht was auf der Homepage der Züchterin steht, es gibt keinen Grund, Züchter und Zucht generell so zu verdammen.
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Einerseits ist Übermut und ausprobieren bei nem jungen Hund total normal und irgendwo ja auch ein Ausdruck von Lebensfreude, den man nicht ständig "deckeln" will.
Andererseits lassen es sich Hunde untereinander auch nicht gefallen, dass ein aufgedrehter Jungspund ihnen im Spiel-Wahn wehtut oder ihnen auch nur zu sehr auf die Pelle rückt, da gibt's dann was auf die Nuss.
Sehe ich grade wieder sehr schön mit meinen beiden Großen und Klein-Janaah jetzt. Robin spielt nicht mit ihm und hat schon ganz am Anfang deutlich gemacht, dass er nicht belästigt werden will. Man sieht ihm auch an, dass er im Zweifelsfall richtig resolut werden würde, der hat praktisch schon so eine Aura von "Freundchen, WAGE es nicht!" und deswegen muss er die Drohung auch gar nicht wahr machen.
Dee spielt gern und recht viel mit ihm, aber wenn genug ist, ist genug, und wenn er dann den dezenten Hinweis nicht beachtet, dann schepperts auch schonmal.Du musst selber wissen, wie hart du da reagieren willst und kannst. Ich spiele ziemlich gern wild mit meinen Hunden und ein paar kleine blaue Flecken, Kratzer vom Anspringen und so weiter sind da schon drin. Wenn's mir zu wild wird, dann gibt's halt erst ein "Schluss!" oder "NEIN!!!" und wenn er dann noch meint weiter über die Stränge schlagen zu müssen, dann beiße ich zurück.
Meistens bloß verbal, aber es kann dem Hund auch schonmal die Leine hinterherfliegen oder ich schubs ihn weg oder whatever. Ist eigentlich auch egal was (solange der Hund nachher keine Angst vor einem hat), wichtig ist mMn vor allem, dass man authentisch ist und dem Hund klar zu verstehen gibt, was noch akzeptabel und was jetzt richtig scheiße ist. Der darf ruhig merken, wenn er was verbockt hat! -
Es gibt sicher Leute, die gut damit umgehen können und Hunde, die an sich gut leinenführig sind und für die die Flexi ein angenehmes Stück Freiraum ist. An sich hab ich auch wirklich nix gegen Flexis und Flexi-Nutzer, aber es ist tatsächlich so, dass die meisten Leute, die man im Alltag so damit sieht halt nicht damit umgehen können und die Hunde auch nicht ausreichend erzogen sind.
Wenn ich einen kleineren, leichteren Hund hätte, der gar nicht oder nur wenig abgeleint werden kann, dann würde ich auch eine Flexi in Erwägung ziehen. Der Vorteil zur SL ist in meinen Augen, dass man kein Getüddel hat und das sie nicht dreckig wird.
Bei großen, schweren Hunden traue ich den Dingern nicht recht, auch wenn sie bis X kg ausgelegt sind. Aber ich hätt zu viel Bedenken, dass vielleicht der Mechanismus in dem Kasten kaputt geht und das sieht man ja innen drin leider nicht.
Außerdem finde ich, Flexis liegen auch nicht so toll in der Hand. Es kann ja doch auch bei nem gut erzogenen Hund immer mal sein, dass er unerwartet an der Leine zerrt oder einspringt und da hat man an ner normalen Lederleine immer noch den besten Griff - zur Not auch mal mit zwei Händen.
Auch das ist mit nem kleinen Hund sicher einfacher als bei nem großen, es sind ja doch andere Kräfte die da wirken. -
Naja, es gibt Leute die machen sich Stress wegen sowas. Ich bin eher dafür, dass man den Hund den Hund in seine Geschwindigkeit reinwachsen lässt und ihn von Anfang an auch in unwegsamen Gelände laufen lässt, damit er lernt sein Hirn einzuschalten und seine Geschwindigkeit den Gegebenheiten anzupassen. Meine dürfen jedenfalls auch im Wald laufen, zumindest da wo das bezüglich Wild auch geht.
Aber bei den Geschwindigkeiten und dem Gewicht, dass die größeren Windhundrassen haben, kann es tatsächlich schwere bis tödliche Unfälle geben wenn die mit irgendwelchen Hindernissen oder mit anderen Hunden kollidieren.
Mir fallen jetzt aus dem Stehgreif schon so ein paar Fälle ein, und zwar nicht nur die als eh nicht geländetauglich verschrienen Greyhounds, sondern auch Whippet, Saluki und Galgo.In einem Fall war eine Whippethündin beim toben mit ihrer Schwester auf der heimischen Pferdkoppel aus vollem Lauf gegen einen Zaunpfahl geprallt. Sie konnte noch in die Klinik gebracht werden, musste dort aber eingeschläfert werden - der TA konnte nicht glauben, wie das passiert war, er meinte, solche Verletzungen sieht man normalerweise nur nach Autounfällen.
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Das ist eine ganz interessante Aussage, wie ich finde. Vor allem, weil ich das genau umgekehrt sehe
Einen Whippet oder Greyhound würde ich als "schnörkellos" beschreiben, funktional, ohne Extreme oder Zier - wohingegen die Orientalen, v. a. die Afghanen und Salukis für mich nicht die Beschreibung "optisch schlicht / funktional" bekämen :)
Naja, Salukis haben halt ein paar Fransen (in der fransigen Variante), aber sonst sind sie wesentlich reduzierter in der Form als Greys, sehniger, nicht so fließende, runde Linien sondern mehr sichtbare Knochenpunkte, flache Muskulatur statt den dicken Paketen vom Greyhound.Und einen Greyhound ohne irgendwelche Extreme findet man heute kaum, entweder sind es Rennermit der Winkelung eines Küchenstuhls, viel Muskel auf wenig Fundament, oft mit dicken, kurzen Hälsen; oder Showies, riesengroß und schwer, mit einem Brustkorb so tief wie ein Schiffsrumpf, nem Rücken so lang wie ein Frachtzug, Giraffenhals und ne Hinterhandwinkelung, dass man das hintere Ende vom Hund als ehrlicher Mensch eigentlich in ner anderen Gemeinde anmelden müsste.
Klar, so ist es etwas überzeichnet, aber die Tendenzen sind da...Bei Salukis dagegen findet man viele Hunde, die sind im Showring nicht zu verstecken brauchen bzw die den Standard auch bei nicht so viel Phantasie voll entsprechen, und die trotzdem sportlich richtig was bringen, und zwar nicht nur auf der Rennbahn oder beim Lure-Coursing, sondern da wo es geht auch auf der Jagd oder beim richtigen Coursing.
Ich find diese hier z.B. einfach alle archetypisch Saluki:
http://saluqi.com/Tribal Litter/mojo1909.jpg
http://www.hawksviewhounds.com/yahoo_site_adm…4200026_std.jpg
http://www.hawksviewhounds.com/yahoo_site_adm…1122811_std.jpg
http://www.hawksviewhounds.com/163797889_72a78d66f2.jpg
http://www.thesalukiarchives.com/pics/medium/22…50ad259ba48.jpg
Zwei von diesen Hunden gehören zu den besten OFC-Leistungshunden der letzten Jahrzehnte, quer durch alle Windhundrassen - kannst ja raten welche. -
bingo, ich seh da auch ein Dogge, wahrscheinlich sogar ne reinrassige, wenn auch recht leicht und straff. Wenn da noch was anders drin ist, dann höchstens ein Spritzer.
[...] findet Bier hochinteressant [...]
Robin mag Bier, besonders Malzbier, Altbier und Guiness. Dee mag Wasabipaste.
Dee hat heute Mittag den Rest von einem Stück Rinderkopfhaut auf dem Sofa in einer Decke vergraben. Janaah hat es Minuten später gefunden und verschlungen. Eben nach dem Füttern wollte Dee dann scheinbar ihren zurückgelegten Snack rausholen und genießen und er war... WEG!
Gemein, oder? -
Aeolon, Janaah will mich auch immer ablecken wenn ich aus der Dusche komme, irgendwie muss das Shampoo für Hundenase doch gut riechen.
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Die Tieroase Birkenschold hat Galgos und Greyhounds (die ja auch tolle Hunde sind) und die sind sehr seriös und kompetent:
http://www.tieroase-birkenschold.de/