Beiträge von Marula

    Es gibt wohl ein Angebot für diese schrägen Züchtungen.


    Aber kein sehr großes - wenn man sich mal die Wurfzahlen in Deutschland und weltweit anguckt, sind Show-Greyhounds eine absolute Minderrasse. Und grade im Vergleich zur Renngrey-Population machen die Showies nur einen winzigen Anteil der Rasse Greyhound aus.

    Diesen hier (kein Showie) finde ich sehr schön: http://katrin-und-joachim.de/wp-content/upl…viewSnowtoe.jpg
    Kam ja hier im Thread auch schonmal vor, als geplanter Vater des nächsten Wurfes der Züchterin, von dem vetmed17 ihren Jamie hat.

    Und die Hündin die BOB gemacht hat geht eigentlich auch:
    http://katrin-und-joachim.de/wp-content/upl…etsTakeBow1.jpg

    Diese beiden sind auch nicht ganz verkehrt:
    http://katrin-und-joachim.de/wp-content/upl…Daydreamer3.jpg
    http://katrin-und-joachim.de/wp-content/upl…05_HorusDDL.jpg
    Wobei die beide leicht schräg zur Kamera stehen und deswegen vielleicht kürzer und kompakter wirken als sie sind und man die Winkelungen so nicht wirklich beurteilen kann.

    Auch bei den Junioren sind ein paar dabei, die ich nicht hässlich finde, aber da hab ich schon öfter die Erfahrung gemacht, das der selbe Hund, der mir als Junghund noch ganz gut gefällt, mir als Erwachsener dann auch "zu viel" wird.

    Sonst seh ich da nix, was ich haben wollte, aus den typischen Gründen: Sehr groß und dabei grobknochig und schwammig, lange, dünne Giraffenhälse und proportional zum Körper ziemlich kleine Köpfe, sehr tiefe aber dabei flache ("slab sided") Brustkörbe, wenig Unterlinie (grade bei den Rüden zum Teil kaum aufgezogene, fast gar kein "tuck"), sehr lange, zum Teil weich aussehende Rücken, in Knie und Tarsalgelenk überwinkelt und dabei kurzbeinig.

    Keins dieser Merkmale ist an sich schlecht. Der Grey ist schon ein großer, massiver Windhund, der ein eher langrechteckiges Format mit langer Lendenpartie hat und insgesamt über viel Boden steht, sein Brustkorb ist eher flach als rund und sollte schon eine gewisse Tiefe haben, die Unterlinie brauch dabei aber nicht so dramatisch aufgezogen sein wie beim Whippet oder Soughi. Greys sollen auch nen schönen langen "Schlangenhals" haben und kleine, feine Köpfe.
    Nur halt in der Ausprägung wie es da ist, es es mir alles ein bisschen zu viel. Übertypisiert halt. Vielleicht nicht ungesund, aber funktional eher nicht und für mich persönlich auch nicht schön.

    Auf "Hallo!" geht meine Hündi ab wie Luzie, sie weiß genau, dass da dann jemand an der Tür ist.

    Außerdem waren meine Hund mal auf den runterfahr-Sound von Windows konditioniert, weil ich ne Weile immer direkt nach dem ausstellen des PC's mit ihnen rausgegangen bin oder gefütert hab.

    Meine Hunde haben eigentlich keine rassespezifischen Abneigungen oder Ängste.

    DeeDee findet eh die meisten Hunde komplett überflüssig, egal welche Rasse.

    Robin ist eher gleichgültig. Solange die anderen ihn in Ruhe lassen, will er außer mal schnuppern eigentlich nix von anderen Hunden. Früher war er aufgeschlossener, aber im Alter interessiert es ihn einfach nicht mehr sich mit fremden Hunden abzugeben.
    Was er auf den Tod nicht ausstehen kann sind "starke", großkotzige Jungrüden, die sich quer zu ihm stellen und/oder ihn aufdringlich "abchecken" wollen. Das hat er früher toleriert, heute fährt er da eine "null Toleranz" Politik und würde sie am liebsten gleich zusammenfalten.

    Janaah findet noch alle Hunde spannend und toll. Manche sind ihm etwas gruselig, wie zum Beispiel sehr große (Doggen, Bernhardiner), aber die Neugier überwiegt.


    Ich selber bin sehr vorsichtig bei Appenzellern und Rottweilern. Appenzeller kenn ich keinen einzigen der alle Murmeln in der Tasse hat, die sind alle hinterfotzig. Und Rottis kenn ich auch liebe, aber überwiegend welche, die sich nur bis zu einem gewissen Punkt was gefallen lassen (egal ob von ihrem Besitzer oder von Fremden) und die dann ohne lange zu fackeln gleich richtig derbe zulangen, ohne vorher lange zu warnen oder erstmal zu abzuschnappen.


    DSH kenne ich solche und solche, sowohl welche, mit denen man alles machen kann und die keiner Fliege was zuleide tun würden, als auch solche, die einfach völlig durschnittliche Hunde sind, als auch solche, die ziemlich griffig sind.

    Naja, beim Silken Widsprite merkt man halt, dass die von der Leyen in dem Magazin schreibt, die Rasse und ihre Bekanntmachung/Etablierung ist ja scheinbar eins ihrer Steckenpferde.

    Galgos können natülich in der richtigen Familie als Familienhund leben, warum nicht.
    Ideale Familienhunde finde ich sie trotzdem nicht.

    Auch wenn sie wie die meisten Windhunde bei Unterforderung eher dazu neigen, sich still zurückzuziehen und praktisch in den Standby-Modus zu wechseln als nervig zu werden, wird denen die Reduzieung auf den sanften, verschmusten Sofawärmer (was sie auch sind, keine Frage...) nicht gerecht, weil das eben nur die eine Seite der Medallie ist.

    Windhunde sind alle irgendwie schizophren und wenn man den ausgeprägten Jagdtrieb und die Selbstsändigkeit und die Sensibilität im Umgang mit dem Besitzer, gepaart mit enormer Härte bei der Arbeit, nicht genauso mag wie das sanfte, kuschelige, elegante etc pp, dann sind das nicht die richtigen Hunden.
    Und, Hand auf's Herz, ich kenne nicht viele Leute, die einen eigenständigen Hund mit ordentlich Jagdtrieb nicht nur zähneknirschend hinnehmen, sondern wirklich genau das wollen.


    Ich glaub ja, die wollten einfach mal was anderes in ihre Familienhundeliste aufnehmen und nicht so 0815 sein, deswegen mussten ein paar ungewöhnliche Rassen her.
    An den Tip mit dem Deutsch Drahthaar als tollem Begleithund erinnere ich mich auch noch.

    Wie lange lasst ihr eure Hunde denn ohne Betreuung alleine ohne ein schlechtes Gewissen zu haben?


    Ich arbeite so zwischen 40-50 Stunden die Woche und bin alleine wohnenender Single (wohne allerdings direkt an meiner Arbeitsstelle, so dass Arbeitsweg wegfällt und ich im Notfall auch mal schnell zwischendurch nach den Hunden schauen könnte).

    An den "ganzen" Tagen bin ich in der Regel morgens von 8:00 bis Mittags um ca. 12-13:00 und Nachmittags von 15:00 bis ca. 19-20:00 weg.
    Also an drei Tagen die Woche 8-10 Stunden mit allerdings recht langer Mittagspause. Manchmal hab ich aber auch Vormittags noch Zeit, für ein spätes Frühstück nochmal hochzugehen oder so.

    An zwei Tagen unter der Woche arbeite ich halbtags, einmal nen Vormittag, einmal nen Nachmittags, da bin ich dann also 4-5 Stunden weg. Die Tage nutze ich dann auch zum einkaufen und für andere Besorgungen, also kommt da in der Regel noch was zu der Alleinebleib-Zeit der Hunde dazu.

    Jedes dritte WE hab ich Dienst, da sind es auch immer ein paar Stunden die ich weg bin, aber über den Tag verstreut, insgesamt auch ungefähr so wie an den Halbzeit-Tagen.

    Und zweimal die Woche Nachts Rufbereitschaft, da bin ich dann teilweise auch nochmal ne Stunde oder so weg, oder mehrmals ne halbe Stunde... manche Nächte ist auch gar nix und in anderen bin ich bis weit nach Mitternacht am rennen.

    Studium war theoretisch wie eine Vollzeitstelle, ich hab aber die eine oder andere Vorlesung ausgelassen, dann ging das schon.
    Also im Prinzip sind meine Hunde seit ich Hunde hab immer mindestens Halbtags allein gewesen. Das war nie ein Problem, nach kurzer Eingewöhnung (2 Tage jetzt bei Janaah bis einige Wochen früher bei Robin, als ich noch Semesterferien hatte...) auch nicht für die jeweils neu dazugekommenen.

    Meiner Meinung nach wird da viel zu viel Gewese drum gemacht. Aber gut, ich hatte auch recht bald und hab jetzt schon länger mehrere und was ich an Freizeit hab gehört dann auch fast ausschließlich den Hunden.

    Bellen und jaulen tun sie eigentlich nicht. Nur Dee macht ab und zu mal ein paar Minuten Konzert, aber nicht weil sie mich vermisst, sondern wenn sie draußen irgendwas "verdächtiges" hört.

    Wobei ich nicht wüsste, wie ich mit ihr in nem normalem Mietshaus wohnen sollte - meine Stundentenwohnung war eine WG in einem Altbau mit lauter WG's, die über uns waren Musikstudenten die zu den gottlosesten Zeiten am Feiern und am üben waren - da musste man tolerant sein, aber im Gegenzug hat auch keiner was gesagt, wenn da mal ein Hund 10 min gebellt hat. Was jetzt nicht täglich vorkam, aber schon mehrmals die Woche.
    Und hier auf dem Gelände wohnt sonst nur eine Person, die da nicht viel von mitkriegt und eh sehr tolerant ist. Da hab ich bisher echt Glück gehabt. Kann mir aber eh nicht vorstellen, je in so nem Hamsterstall von Mehrparteienmietshaus zu wohnen...

    Jedenfalls, sowie ich das mitkriege schlafen die Hunde die meiste Zeit. Sie freuen sich schon immer nen Keks wenn ich wiederkomme, aber gestresst wirken sie auf mich nicht.

    Ich hab in meinen paar Wochen Uniklinik in Hannover allein zwei Hunde mit Tetanus gesehen, sie sagten damals, sie hätten sonst so 1-5 Fälle pro Jahr und zwei so kurz hintereinander sei ungewöhnlich.
    Eine Windhundfreundin von mir hatte auch mal eine Galga mit Tetanus und in meiner jetztigen Praxis sagte meine Chefin, dass sie in ca. 30 Jahren vielleicht 4 oder 5 Fälle gesehen hat.

    Ist also selten, kommt aber immer mal wieder vor.

    Schöner Mantel. Ist der Oberstoff Öltuch oder Baumwolle oder...?

    Ich brauch neue Mäntel - Janaah's, der er von der Züchterin mitbekommen hatte, ist zu klein, und Dee's Mantel hat er zerrissen. Er schnappt und kneift viel beim Spielen, wenn sie "nackig" ist nicht so doll, aber dass man den Mantel toll grabschen und richtig dran reißen kann, hat er schnell spitzgekriegt und das war's dann leider.

    Ich mein, auf absehbarer Zeit werden sie deswegen eh beim Freilauf keine Mäntel tragen (haben sie eh nicht oft), aber wenn, dann lieber was stabiles.

    Ich finde es nur unglaublich schade das sie vorher keine Hilfe geholt hat, als sie krank wurde.
    Der Gedanke das es vielleicht niemanden gab den sie hätte anrufen können macht mich traurig.


    Ja, da bin ich ganz bei dir.
    Diese Geschichten haben ja leider immer zwei Seiten - einmal muss es Leute geben, die bereit sind zu helfen und die nicht wegschauen, und dann müssen die Leute sich auch helfen lassen.

    Wie es nun hier war weiß ich nicht, aber ich hab leider auch schon einen Fall mitbekommen (nicht ganz so dramatisch, waren nur zwei Hunde und nicht in den Medien), da haben durchaus verschiedene Leute versucht zu helfen, aber die Person hat es einfach nicht angenommen.
    Da war das Vetamt auch schon dagewesen, aber zu dem Zeitpunkt waren die MIndestanforderungen erfüllt und man kann ja niemandem die Hunde wegnehmen weil er alt und alleinstehend ist und gesundheitlich nicht mehr so gut dabei (wär ja auch noch schöner).

    Das ist einfach schwierg. Sowas wird glaube ich immer passieren, es lässt sich nicht komplett verhindern. Hat auch nix mit Züchter oder züchten zu tun, kann ganz normalen Hundebesitzern mit nur einem Hund oder auch Tierschützern selber ebenfalls passieren (bzw ist schon oft genug passiert). Deswegen stört mich die Berichterstattung vom TH auch so, also ob das nun was züchterspezifisches wäre...