Nochmal was anderes: Ich war heute mit den Hunden an nem See spazieren, mit Enten drauf. Janaah war da völlig jeck drauf und - ich hätt's ja nicht gedacht - ist tatsächlich ins Wasser um sie zu verfolgen. Bis zum Hals ist er rein, also so, dass wirklich nur noch der Kopf und der Widerrist rausguckten. Als es an's schwimmen ging hat er dann doch gezögert und dann kehrt gemacht, aber nicht ängstlich oder so, mehr "Ok, ich weiß jetzt nicht weiter, für heute habt ihr gewonnen, Enten, ... aber wartet nur..."
Man beachte: Der Hund kennt Wasser nicht wirklich. Die Welpen hatten bei der Züchterin letzten Sommer so eine Bademuschel mit 10 cm Wasser drin und da ist er wohl auch munter drin rumgeplanscht, aber richtig tief drinnen oder gar schwimmen war er noch nie.
Immer mal wieder was neues, bisher hatte ich nur Hunde, bei denen ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wusste, dass jedes Wasser, dass sie nicht mal eben überspringen können, eine sichere Grenzlinie ist. Nach der Nummer heute bin ich mir da nicht mehr so sicher.
Naja, dafür freu ich mich auf den Sommer, vielleicht hab ich jetzt ja mal nen Hund, der richtig mit mir schwimmen geht.
Katrina, auf Vögel geht Janaah auch ab wie ein Zäpfchen. Kleiner Zaunkönig oder große Gans, völlig egal, die sind alle jagdbar.
Neulich haben wir eine Hand voll Fasanenfedern gefunden wo wohl einer irgendeinem Räuber zum Opfer gefallen ist. Was macht der Kerl? Frisst erstmal die ganzen Federn auf. Ebenso mit Hasenfell, Rehfell und Taubenfedern. Alles lecker.