Mit Janaah fang ich jetzt noch nicht an, frühestens wenn er 1 1/2 ist und erst ab zwei so richtig. Also vielleicht mal diesen Hoch-/Spätsommer erste Babyschritte und dann ab nächstes Frühjahr darf er was tun.
Beiträge von Marula
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Was ich aber absolut nicht tolerieren kann, ist eine "Nach mir die Sintflut"-Mentalität, wenn nur im Augenblick gelebt wird und die Vorsorge nicht mal gedanklich durchgespielt wird. Wenn es einfach keinen Plan B gibt, falls eine akute größere Ausgabe infolge Krankheit oder Unfall des Hundes erforderlich wird. Wenn Viech auf Viech angeschafft wird und das große Heulen losgeht, weil die Spielzeuge es wagen, "kaputt" zu gehen. Wenn Krankheiten einfach negiert werden, um vom eigenen Unvermögen und Desinteresse abzulenken. Wenn nicht mal der Wille da ist, seinem kranken Tier wirksam zu helfen - und wenn es im Extrem das Beenden seines Leidens ist.Sehr beliebt bei solchen Leuten ist es auch, den Tierarzt der mangelnden Tierliebe bzw dem verfehlen seines Berufes zu bezichtigen, weil er nicht kostenlos oder fast kostenlos behandeln will/kann.
Da stehn sie dann, verheult, und gucken einen klagend an... statt sich mal an die eigene Nase zu packen.Das Tier tut mir in solchen Fällen durchaus leid, keine Frage. Da wo ich arbeite und ehrlich gesagt auch in den meisten anderen Praxen die ich näher kennengelernt hab, versucht man auch schon, bei Leuten, die wirklich keine Kohle haben, mit dem Preis so niedrig wie möglich zu bleiben.
Aber die Lichter müssen ja auch am nächsten Tag noch angehen.Und wenn die selben Leute, denen man diverse Dinge aus Freundlichkeit nicht in Rechnung gestellt hatte, dann stolz wie Oskar mit dem nächsten Pferd (am besten noch nen chronisch hustendes Pferd, das sie vorm Schlachter geretten haben) oder mit dem neuen Welpen, der AUCH WIEDER von irgendnem scheiß Vermehrer ist und schon auf den ersten Blick nach "Verreckerle" aussieht, ankommen, oder wenn man sie in nem schicken neuen Auto vorfahren sieht oder sie im Behandlungszimmer das neueste iPhone rausholen, dann überlegt man sich das beim nächsten Mal auch dreimal, ob man vielleicht mal ein Auge zudrückt oder ob man doch lieber jede (und auch wirklich jede) Leistung abrechnet und den vollen Nacht-/Notdienstzuschlag nimmt.
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Nu hab ich vor ein paar Tagen mal aus Interesse im Whippetforum nachgelesen, warum Manfred007 so vom Whippet abgeraten wurde. Da bin ich ein bisschen über eine Aussage gestolpert: Fahrradfahren ginge auf gar keinen Fall, weil der Whippet ein Sprinter und kein Langstreckenläufer ist, und wenn man Rad fährt und den Hund hochtrainiert bekäme er ein Sportlerherz und würde irgendwann tot umfallen. Ist so eine Aussage ernst zu nehmen?
Und im Zuge dessen: Lasst ihr bei euren Hunden (regelmäßig) ein Herzultraschall machen?
[...] Ab welchem Alter ist es sinnvoll das untersuchen zu lassen, wenn der Tierarzt beim normalen Abhören keine Auffälligkeiten entdeckt, und in welchen Abständen sollte man es wiederholen?
Halt ich für Blödsinn, das mit dem Sportlerherz. Von nem belegten Fall von Herzkrankheit durch zu viel Training habe ich noch nicht gehört und grundsätzlich mal wieder: Windhunde sind zwar die Sprinter unter den Hunden, aber sie sind immer noch Hunde und die stammen nunmal alle vom Wolf ab, der seinerseits ein Langstreckenläufer par excellence ist. Auch Windhunde sind von der Physiologie durchaus auf Langstrecke ausgelegt, nur halt nicht Langstrecke in hohem Tempo.
Außerdem, guckt euch mal die Windhunde beim Open Field Coursing in den USA an. Die sind teilweise auftrainiet bis ultimo, da kommt hier kein auch noch so tranierter Renn- oder coursinghund ran. Die Courses gehen teilweise über 4-5 Minuten und da hinterm Hasen gibt der Hund automatisch alles, teilweise legen die da mehrere Meilen zurück und laufen dabei 2-3 mal am Tag. Und das machen die nicht nur im Wettbewerb, sondern logischerweise, um erstmal auf diesen Fitnessstandard zu kommen, auch im Alltag. Die machen teilweise, ebenso wie die verbleibenden britischen und die irischen Coursingleute, auch zig km "roadwork" die Woche um Kondition und Pfoten aufzutrainieren.
Und das sind keine kranken Hunde, viele davon laufen im Wettbewerb erfolgreich bis ins mittlere Alter und daheim bis in den zweistelligen Bereich.
So extrem muss man es sicher nicht treiben, geht ja grade beim radfahren auf der Straße auch auf die Gelenken. Aber das Herz macht man nem Windhund mit ein paar km aum Rad traben sicher nicht kaputt. Da ist nix tun wohl schädlicher.
Ich hab bisher nur bei Verdacht schallen lassen, also Robin einmal und Lawrence einmal. Robin wäre jetzt auch mal wieder fällig, der letzte Schall ist fast vier Jahre her, er wird dieses Jahr 12 und irgendwie ist er mir ein bisschen schlapp...
Janaah wird für die Körung und dann in regelmäßigen Abständen geschallt werden.
Eventuell mach ich Dee dann aus Neugier gleich mal mit, aber da sie weder im Sport läuft noch in die Zucht soll noch irgendwelche gesundheitlichen Auffälligkeiten hat, ist mir das nicht so dringend.
Ich persönlich würde übrigens nicht mit Geschirr Rad fahren. Meine haben ihr breites HaBa an, sind auf rechts laufen trainiert mit dem Kommando: "Radlfahrn!" und sind wenn nötig an einem WalkyDog befestigt. Damit holen sie mich auch bei akuter Hasensichtung nicht ausm Sattel. Im Straßenverkehr ist es mir wichtig, daß sie schnell reagieren, daher nur HaBa.
Ich bin bisher mit meinen Hunden am Halsband gefahren, Leine locker durchhängend und in der Hand, hatte sie damit immer gut unter Kontrolle.
Wenn die Hunde aber ziehen dürfen/sollen, dann ist ein Geschirr das einzig wahre und wie gesagt, das möchte ich mit Janaah gern ausprobieren.Zudem kommt Dee wenn sie will aus Halsbändern raus, hat sie bei mir noch nicht gemacht, bei meinen Eltern aber schon. Das ist mir grade im Straßenverkehr zu heiß.
Lawrence hatte in seinen letzten zwei Jahren zunehmend Probleme mit der Halswirbelsäule (eventuell ältere Bandscheibenvorfälle) und mit dem Kehlkopf (progressive Larynxparalyse). Letztere kommt bei großen, älteren Hunden eh mal vor, aber er hat in jüngeren Jahren sehr gezogen, wurde bei seiner Vorbesitzerin nur am HB geführt und auch "zur Korrektur" kräftig geruckt. Ich hab auch ca. 1 Jahr gebraucht, bis das ziehen weitestgehend Geschichte war.
Eigentlich bin ich schon ein HB-Fan, finde Geschirre auch nicht schön, aber wenn ein Hund nicht schon gut an der Leine geht (wie Janaah momentan) und öfter mal mit Wucht einspringt, nutze ich zur Vorsicht inzwischen ein Geschirr - wenn ich damit vielleicht die Probleme vermeiden kann, die Lawrence hatte, ist es mir das wert.
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Siehe Kastration...
Wie meinen?
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Mit meinem ersten Hund Lawrence, der letzten Sommer verstorben ist, hatte ich am Anfang große Schwierigkeiten mit dem Freilauf. Er war ein richtiger Streuner und bei seiner Vorbesitzerin teilweise tagelang unterwegs.
Irgendwann hatte ich ihn, wie immer, beim Spaziergang an der Schleppleine, da hatte ich ihn bestimmt schon ein halbes Jahr oder Jahr.
Ich hab mir unterwegs die Schuhe zubinden wollen und während ich mich so bückte, schoss er auf ein Mal los, riss mir die Schleppleine aus der Hand und rannte los.Wir waren Luftlinie nur 300 m oder so von einer Bundesstraße entfernt. Ich hatte solch einen Horror, das glaub ihr nicht. Und der Hund rannte breit grinsend immer im Kreis um mich rum, die Lebensfreude schien ihm aus jeder Pore und er hörte auf keinen Ruf.
Aber als er fertig war, da kam er zurück, entspannt und glücklich und vertrauensvoll, als wollte er sagen "So, das war schön, jetzt können wir nach Hause gehen".
In dem Moment hätte ich nicht gedacht, dass sich das so stark einprägen würde, aber heute ist es ein Schlüsselmoment für mich."Was du liebst, das lass frei - kommt es zurück, dann darfst du es behalten".
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Ich finde es aber auch nicht verwerflich einen Hund zu halten, wenn man kaum genug Geld für sich selbst hat. Wobei da ab dem zweiten Hund das Verständnis aufhört. Es gibt einfach so viele Menschen die trotz Hartz IV, einem Leben auf der Straße o.Ä. Hunde halten und niemals würde ich ihnen das absprechen wollen, bloß weil sie eine Tumorentfernung nicht zahlen könnten.Was meiner Meinung mehr zählt als das Geld, ist der Willen alles mögliche und sinnvolle für den Hund zu tun. Zu versuchen dem Hund ein schönes Leben zu bereiten und ihm Liebe und Fürsorge zukommen zu lassen.
Ich kenne recht viele Tiere von solchen Leuten, die bei aller Liebe (oder dem, was dafür so durchgeht) völlig verrottet sind. Von Luft und Liebe kann man halt nur leben, wenn man gesund ist, wenn man krank wird, wird's schwierig.
Ist halt die Frage, ob es sowas wie ein "Recht auf Tierhaltung" gibt (offiziell natülich nicht, das ist mir klar...).
Ich seh es schon so, dass Tiere grade für Menschen in schwierigen Situationen ein wichtiger Faktor sein können, wenn man so will, dann sind das "emotionale Nutztiere". Daher würde ich ein Tier auch fast niemandem rundweg absprechen.Aber...
Kriegt so ein Hund bei Leuten, die kaum genug Geld für sich selber haben, eine Krankheit, die eine "Hop oder Top"-Entscheidung nötig macht, ist es noch relativ einfach:
Der Hund läuft vor's Auto, hat diverse innere Verletzungen, wäre mit ner teuren Not-OP und langer Intensivpflege eventuell zu retten, wird unbehandelt aber auf jeden Fall sehr zeitnah und qualvoll sterben.
Die Leute können sich die OP nicht leisten, also schläfert man den Hund ein, damit er sich nicht qualt.
Wenn er bis dahin ein gutes Leben hatte, dann kann ich mit diesem Resultat durchaus leben.Was aber, wenn er nen unkomplizierten Beinbruch hat, der aber dennoch chirurgisch versorgt werden müsste?
Das kann man eigentlich nicht unbehandelt lassen, weil der Hund sonst lebenslänglich Schmerzen haben wird.
Ihn einzuschläfern wäre ziemlich blöd, denn der ist sonst gesund, hat bei rechtzeitiger Behandlung eine gute Prognose und könnte noch Jahre und Jahre gut leben.Und was, wenn der Hund "nur" eine derbe chronische Ohrenentzündung oder sehr schlechte Zähne hat, aber der Besitzer hat kein Geld, das behandeln zu lassen, weder mit regelmäßigen Behandlungen oder ner Dauermedikation noch mit (wenn das indiziert wäre) ner OP.
Da kann der noch Jahre und Jahre mit rumlaufen und hat Dauerschmerzen. Ganz schön scheiße, oder?
Und grade das ist unglaublich häufig.Ganz ehrlich, das hätte ich nicht bezahlen können,bzw. da hätte ich andere Prioritäten, so hart das klingt.Trotzdem habe ich Hunde,und hier wird es auch wieder welche geben.
Man möge solche Fälle doch eher als selten betrachten, gabs zumindest in unserer Hundeverrückten Familie nie.Ja, das stimmt. Es ist tatsächlich eher selten, dass Hunde hohe vierstellige oder gar fünstellige Beträge kosten.
Die meisten gehen die ersten 2/3 ihres Lebens nur mal zum impfen und wegen Lappalien (man ne kleine Verletzung oder nen Durchfall) zum TA und haben dann im Alter ein paar chronische Erkrankungen oder die eine oder andere akute Sache, die ein paar 100 € kosten, vielleicht auch mal nen 1000er.
ist halt die Frage, ob man sich auf ein Montagsmodell einstellen muss oder ob man eher vom Durchschnitt ausgehen darf?
Meiner Meinung nach sollte man bei Tierarztkosten schon unterscheiden zwischen irgendwelchen total seltenen Szenarien und solchen, die einfach durchaus plausibel sind und öfter Vorkommen. Sei es mal ne Ohrenentzündung, entzündete Kralle, evtl ne kleine Op... je nachdem in welcher Gegend man so lebt, bewegt man sich da auch ohne größere Komplikationen schnell im Bereich 500-1000 Euro . Das sollte man meiner Meinung nach wirklich in der Hinterhand haben, wenn man einen Hund halten will. Genauso wie man den täglichen Bedarf (Futter, Impfungen, Steuer..), ohne an die Reserven zu gehen , zahlen können und diese wieder auffüllen können sollte. (ist ja nicht nur so, dass ein Hund evtl einmal im Leben Geld kostet)
[...] Ich habe auch eher wenig Verständnis für die "ich muss das haben" Mentalität. Wenn ein Hund dann vor sich hin leidet und langsam verreckt, weil sich der Halter die 30 Euro im Monat für die Tabletten nicht leisten kann/will und dann nicht mal so konsequent ist den Hund wenigstens einschläfern zu lassen, dann finde ich das schlicht und ergreifend nicht in Ordnung. Manchmal muss man zum Wohle eines Lebewesens auch verzichten.
Dito.
Ich find so 500-1000 € auf der Kante und genug Geld, um die normalen monatlichen Kosten und kleinere TA-Rechnungen ohne angreifen der Reserven bezahlen zu können, sind eine ganz gute Richtschnur.
Zumal auch sehr viele Praxen und Kliniken sich in wirklichen Notfällen auf ne Ratenzahlung eines Restbetrages einlassen, wenn man gleich zu Beginn ehrlich sagt, dass man nicht alles sofort zahlen kann, aber auf jeden Fall schonmal 500 oder 1000 € auf den Tisch legen kann.
Und die Extremfälle sind eben Extremfälle, für die man wohl in keinem Bereich des Lebens immer gerüstet sein kann.
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Aufgeteilt in zwei Teile, weil nicht alles in eine Nachricht ging:
Aus Kostengründen einschläfern ist soweit ich weiß vom Tierschutzgesetz her nicht gedeckt. Ist halt die Frage, was die Alternative ist, wenn man die immensen Kosten nicht tragen kann - den Hund unbehandelt leiden oder von selbst sterben lassen? Die Kosten auf andere abwälzen (Hund verkaufen, verschenken, aussetzen)?
Ja, eben, nur weil teuer darf man thoretisch nicht einschläfern. Aber was macht man denn als Tierarzt, wenn die Besitzer das Geld einfach nicht haben bzw es nicht ausgeben wollen?
Ab und zu behandelt man so ein Tier bei wirklich bedürftigen Leuten vielleicht mal sehr günstig oder umsonst. Ab und zu lässt man es sich auch überschreiben, behandelt es, behält es selbst oder sucht jemand neues dafür.
Aber das und andere wohltätige Lösungen geht halt nur in Ausnahmefällen.In allen anderen hat man dann die Wahl - trotzdem einschläfern obwohl es bei Behandlung ne gute Prognose gäbe oder die Leute so mit ihrem Tier nach Hause schicken, in dem Wissen, dass sie es entweder woanders einschläfern lassen oder es langsam zuhause vergammeln lassen.
Man bewegt sich da durchaus in ner rechtlichen und ethisch-moralischen Grauzone.
Erst zu warten, bis es ohne Behandlung unerträglich geworden ist und dann erst einzuschläfern ist ja auch keine Lösung.Wenn ich daran denke, was vor gut 20 Jahren an medizinischer Versorgung für den Hund möglich war und was wir jetzt alles tun können.Damit steigen die Ansprüche und die Kosten.
Auch das ist ein Fakt. Korrekturen von angeborenen Herzfehlern oder Lebershunt (Missbildung der Lebergefäße) oder künstliche Gelenke wären vor 20, 30 Jahren einfach noch nicht drin gewesen.
Da stellte sich die Frage nicht, ob man ein schlechter Mensch ist, weil man den Hund nicht operieren lässt. Heute schon.Man muss immer das Gesamtbild vor Augen haben.Aber lediglich lebensverlängernde Maßnahmen die auf der Gabe von sehr heftigen Schmerzmitteln basieren, da würde ich aber schon passen.
Wobei das ja kaum jemals der Fall ist.
Das, was es gängigerweise in der Praxis als Schmerzmittel zum abgeben gibt (nicht zur Anwendung durch den TA, der ja auch z.B. Opiate anwenden darf) sind eigentlich allesamt nicht solche Hammer, dass man damit starke Schmerzen wegdrücken könnte.Speziell den Punkt seh ich so: Wenn ein Hund mit ner infausten Prognose mit Schmerzmittel noch ein paar nette Tage haben kann, also wirklich reine Lebensverlängerung durch Schmerzmittel - warum denn nicht?
Soll er damit laufen, solange er sich noch wohlfühlt (rausgehen will, Appetit hat, Anteil an seiner Umgebung nimmt etc) und wenn Ende, dann Ende.Da muss man dann nur ("nur" ist gut...) so ehrlich sein sich einzugestehen, wann es nicht mehr geht, statt sich drauf auszuruhen, dass der Hund ja Schmerzmittel bekommt (also kann er keine Schmerzen haben *haha*).
Darüber haben wir uns schon vor der Hundeanschaffung viele Gedanken gemacht und sind nicht zuletzt deshalb bei einer Rasse gelandet, die Krankheitstechnisch nicht mega vorbelastet ist. Wir wollten keine Hunderasse haben bei der große Operationen oder Schmerzbehandlungen quasi vorprogrammiert sind oder die mit 8/9 Jahren schon uralt ist. Ich würde z.B. auch niemals einen kranken/alten Hund aus dem Tierschutz aufnehmen, auch wenn das für viele vielleicht egoistisch klingt. Einmal weil ich gerne lange etwas von meinen Hunden haben möchte, aber auch weil ich mir, zumindest bewusst, kein "Groschengrab" anschaffen wollte. Dass trotzdem immer etwas sein kann ist uns natürlich bewusst, aber ich hoffe man versteht was ich meine.
Voll und ganz.
Unter bestimmten Umständen würde ich mir ein Tier mit einer bestehenden, einschätzbaren (auch finanziell einschätzbaren) Vorerkrankung oder Behinderung anschaffen. Grade gut händelbare Behinderungen wie Blindheit oder Taubheit oder ein amputiertes Bein (bei sonst gesundem Bewegungsapperat) würde mich jetzt nicht so sehr abschrecken, wenn es sich so ergibt und sonst alles passt (bewusst nach einem solchen Tier suchen würde ich allerdings nicht).
Aber grundsätzlich ist es mir schon wichtig, die Karten möglichst günstig auszulegen, also sowohl von der Rasse als auch von der Zucht und Aufzucht als auch vom Individuum her möglichst gesunde Hunde anzuschaffen.
Es kann immer noch so viel unvorhergesehenes passieren, man kann immer Pech haben, da muss ich mich nicht bewusst reinreiten.Wenn ich dann Leute höre, die einen Hund einer Rasse haben, die ein oder mehrere, sehr häufige, rassetypische Erkrankungen hat, und ihr Hund hat die, und sie sind völlig entsetzt und stöhnen über die Kosten und den Kummer... und beim nächsten Mal schaffen sie sich womöglich wieder einen Hund gleicher Rasse an...
Nee, da gibt's kein Mitleid für von mir, das Grab haben die sich selber geschaufelt. -
Der weiße Corgi ist glaube ich nicht weiß, sondern einfach nur sehr hell gelb/beige. Auf manchen Fotos sieht man, besonders wenn man mit dem Kontrast rumspielt, dass er eine breite weiße Blesse hat.
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Muss mich korrigieren, Dee und Janaah haben beim Ruffwear Größe M, nicht S. Hatte glaube ich bei Dee zwischen M und S geschwankt, das M passt ihr sehr gut. Bei Janaah jetzt die erste Zeit auch, inzwischen könnte er eventuell eine Nr. größer tragen, muss aber die Brustriemen nochmal anpassen.
Zur Orientierung:
Dee ist ein eher kleiner, aber kompakter Saluki mit knapp 60 cm, gut 19 kg und eher rund und abgedreht gebaut, Janaah ist inzwischen etwas über 70 cm, um die 25 kg, schmal gebaut, besteht momentan gefühlt fast nur aus Beinen.Für's radfahren liebäugele ich mit einem Zuggeschirr von Uwe Radant für Janaah, der zieht zumindest so im Alltag gern
, also hoffe ich, dass er das auch am/vorm Rad macht. Dee könnte dabei auch ihr Ruffwear-Geschirr tragen, die zieht nur streckenweise und trabt sonst nur nebenher. -
Weil es in dem Thema zur Preisfrage bei Hundezüchtern zur Sprache kam:
Das man was für Notfälle auf der hohen Kante haben sollte, wenn man sich einen Hund anschaffen möchte, da sind sich eigentlich alle einig. Aber wie viel sollte denn konkret sofort verfügbar sein?
Und abgesehen vom Geld, muss man bereit sein, alles mögliche an Behandlungen auch möglich zu machen, wenn es dem Hund noch eine schöne Zeit mit guter Lebensqualität verschafft, oder darf man irgendwann auch aus Kostengründen ne andere Option wählen?