Beiträge von Marula

    Wenn du wirklich gezielt ausstellst und Titel anstrebst, dann kannst du nicht auf irgendwelche Ausstellungen. Es ist vorgeschrieben, so und so oft auf den großen Ausstellungen (internationaln und nationalen) gewesen zu sein bzw dor gut bewertet worden zu sein.... Damit man nicht nur bei wenig Konkurrenz seine Bewertungen sammelt. Und da kommst du mit einem nicht entsprechend aufgemachten Hund nicht weit.

    Ja, eben, wenn...
    Das wollen ja einige/viele gar nicht, so hatte ich jetzt auch Liv verstanden?


    Ich schwanke bei Ausstellungen immer ein bisschen zwischen "Ach lasst sie doch, wem's Spaß macht...", iclusive selber auch mal damit liebäugeln (zumindest so zwei, drei besonders nette Veranstaltungen im Jahr vielleicht, eben auch zum Leute treffen, schöne Hunde angucken und einkaufen), und Augenrollen + Abscheu.

    Eigentlich halte ich es ja für ein ziemlich harmloses Hobby, wenn man es denn auch als solches sieht und betreibt. Schlimm wird's nur dann, wenn das ganze zum Selbstläufer wird, wenn die Ausstellung nicht Mittel zum Zweck oder lustiger, aber irrelevanter Zeitvertreib bleibt, sondern wenn angefangen wird, für den Showring zu züchten. Also wenn die die ganze Ausstellerei bierernst nehmen, dann wird's gefährlich.

    Die Showgreys sind halt von anderer Statur als die schnellere Variante. Sie sind größer, kräftiger und dadurch um einiges schwerer. Wobei man auch hier den Trend zu tendenziell "dickeren" Tieren beobachten kann...bei der Crufts waren einige gruselige Kandidaten dabei, die mit der Rasse "Greyhound" nicht mehr viel gemeinsam haben. Nicht alle Showgreyhounds sind aber Elefanten, wie der Link von Marula zeigt. Da gefallen mir viele.

    Es sind gar nicht alle auf den Bildern Showies, die "Harringay's" sind 100% lupenreine Rennhunde. Und haben gar nicht mal schlecht abgeschnitten dafür. :)

    Aber @blubbb, wie schon vorher mal jemand schrieb, Windhund ist nicht gleich Windhund. Ein Grey hat eh schon eine rundere Figur als ein Saluki oder gar ein Azi (oder auch als ein Podenco Ibicenco) und dann sind einige der ausgesprochenen Showhunde mir auch ein bisschen zuuuuuuu rund und konturlos, wie das eben auch bei anderen Rassen häufig der Fall ist für Ausstellungen. Wobei in dem Link jetzt kein richtiges Dickerchen dabei ist mMN!

    Mein Großer:

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    Hier mal im direkten Vergleich, links meine Salukihündin, die wirklich sehr rund und kompakt ist für die Rasse, in der MItte mein da schon ziemlich alter Grey-Mix, der vorn so breitbeing steht weil er hinten nicht mehr so viel Kraft hatte, und rechts eben der Robin. Da sieht man, dass ein Greyhound kein zartes kleines Ding ist...

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    Im Vergleich zu meinen Saluki die ich ein paar Seiten vorher geposted hatte ist er auch viel mehr Hund, obwohl er ebenfalls sehr schlank ist, schon allein wegen seiner Arthrose achte ich da etwas drauf.
    Der Saluki-Jungrüde wiegt zur Zeit 24,3 kg (vorhin erst gewogen) auf ca. 71 cm und wird wohl auch wenn er fertig ist nicht mehr als 27-28 kg bekommen, eher so um die 26, denke ich.
    Der Grey hat 72 cm und wiegt so 33-34 kg, ist also momentan bei gleicher Höhe und ebenfalls schlank bis rippig bald 10 kg schwerer!

    Irgendwo ganz weit vorn in diesem Mosterthread hatte ich mal ein Bild von ihn geposted, als er noch recht jung und richtig aufgemuskelt war (wobei, auch da war er nicht in Rennkondition...), da fanden ihn viele hier schon nicht mehr schön/normal.


    Mal davon ab dass man für jede Beschwerde 150€ hinterlegen muss, falls die abgelehnt wird ist das Geld weg. Ja, wir haben also mit dem Gedanken gespielt, es aber verworfen, dafür war uns unser Geld zu schade und die Aussichten zu schlecht, wenn schon ein Richter Tomaten auf den Augen hat.

    Am Sonntag ist in Dortmund eine in osteuropäischem Besitz stehende Greyhoundhündin von einer deutschen Richterin wegen ihres schlechten Ernährungszustandes ohne Bewertung aus dem Ring geschickt worden. Sie wurde noch am selben Tag auf Anordnung des Amtstierarztes ins TH verbracht.
    Einfach runterscrollen bis zum einzigen Hund in der Fotoserie der "ohne Bewertung" stehen hat:
    http://katrin-und-joachim.de/2015/05/10/vdh…und-10-05-2015/

    Ich weiß allerdings nicht, wie das abgelaufen ist, ob andere Aussteller die Hündin gemeldet haben, die Richterin oder wer auch immer, und auch nicht, ob wirklich NUR der Ernährungszustand ausschlaggebend war oder noch anderes vorgefallen war und auch nicht, ob sie ihrer Besitzerin komplett entzogen wurde oder ob es nur eine zweitweise Unterbringung bis zur Klärung der Lage ist.
    Ihre Kondition war aber wohl"in echt" wirklich entsetzlich, es haben in dem Ring mindestens zwei TÄ ausgestellt und die meinten beide, dass das gar nicht ginge.

    Ich frags einfach mal hier:
    Die übliche Windhundfigur sieht ja für viele sehr mager aus, u.a. weil man die Rippen so deutlich sieht. Aber wie dünn ist noch normal? Ich habe am Wochenende in der Stadt einen Hund gesehen (Galgo vielleicht), bei dem die Beckenknochen recht stark herausstachen. Also nicht nur angedeutet, sondern aus 10 Meter Entfernung deutlich zu sehen. Die Hinterhand schien mir auch sehr "eingefallen", was ich zuerst für Muskel hielt, war wahrscheinlich nur der durchscheinende Oberschenkelknochen..? :/

    Kann natürlich gut sein, dass der Hund aus dem Tierschutz kommt, und einfach noch untergewichtig ist. Mich interessiert nur, ob z.B. sichtbare Beckenknochen auch bei normalgewichtigen Windhunden vorkommen oder ob der Hund definitiv zu dünn war/ist.

    Bei meinem Jungrüden (Saluki) kannst du die Hüfthöcker (und einige Lendenwirbel und ne Menge Rippen) auch von weitem sehen, die stehen auch ein, zwei Fingerbreit vor. Diese Hunde sind einfach so gebaut, der ist nichtmal extrem trocken, sondern ganz normal durchschnittlich für die Rasse und das Alter.
    Hab leider keine Fotos von ihm, wo er so rüberkommt wie er wirklich aussieht, auf Fotos wirkt er viel kräftiger:

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    Das ist meine Hündin vor ein paar Jahren, als sie wirklich in tiptop-Kondition war:

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    Die Fotos sind natürlich extrem, weil das Licht jede Kontur betont. Aber "arbeitende" Salukis z.B. in den Emiraten sehen auch so aus.


    Da ist sie ein paar Tage vor oder nach den oberen Bildern, in Bewegung:

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    Das ist sie vorletzten Herbst, da war sie völlig ok vom Gewicht her (darf auch so bleiben) und auch ganz ok fit, aber eben nicht so spitzenmäßig in Form wie ich sie vorher mal hatte.

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    Ein paar Gramm mehr würden diesen Hunden sicherlich auch nicht schaden, die wären ja dann nicht gleich dadurch fett, aber wesentlich ansehnlicher und sie würden m.E. auch gesünder aussehen.
    Lass da mal einen krank werden, den haut es ja sofort um, da er keinerlei Reserven hat.

    So ein Quatsch mit Soße. Ein Azawakh gehört so ziemlich zu dem härtesten, was das Hundereich zu bieten hat. Die sind zäh wie Schuhsohle, die meisten werden eher 15 als 10 und ich hab noch von keinem einzigen gehört, der wegen zu wenig Fettreserven irgendwelche Probleme irgendeiner Art gehabt hätte, weder gesundheitliche noch leistungsmäßige. Grade die verlinkten Hunden sind nun auch keine extreme Showzucht oder so, sondern Hunde mit viel Blut aus den Ursprungsländern. Die Züchterin ist Tierärztin.

    Ehrlich, bei den dünnen Gestellen kann sich in Sachen robuste Gesundheit so mancher "normal" gebaute Hund was abschneiden. Was aber nicht heißt, dass jeder Hund so dünn sein sollte, es ist nunmal nicht jeder Hund ein Azi.

    Ansehnlich ist Geschmackssache, ich find die gut so, wie sie sind.


    Streicheln tut man so einen Hund bevorzugt an den schönen dicken Schinken oder den sensationell weichen Öhrchen oder am samtigen Bauch oder am langen Hals... ich find meine Hunde sind Handschmeichler. ;)

    Treffe ich auch immer wieder.
    Nur meist haben die "Züchter" die dahinter stehen meist nicht nur Pekingesen, sondern auch Tibet Spaniel und da liegt für mich der Verdacht nahe, dass man es da mit der Reinrassigkeit nicht ganz so ernst nimmt.

    Wie gesagt, bei der Dame bei uns im Dorf weiß ich es ja, dass Tibet Spaniel und Lhasa Apso mit drin sind.
    Finde ich aber ziemlich gut so, weil es für die Hunde ein Unterschied in der Lebensqualität wie Tag und Nacht sein muss.
    Und außerdem finde ich das auch einen extrem passenden Outcross. Das ist ja sozusagen mit Blutanschluss, die asiatischen kurznasigen Kleinhunde sind ja wahrscheinlich alle ein bisschen verwandt und wie gesagt, "primitive" Pekingesen sahen eh eher aus wie Tibet Spaniel und die wiederum sehen heute noch fast aus wie Lhasa Apsos mit kürzerem Fell.

    Gut, dann hat es halt auf die breite Masse der Showzüchter (wobei man da ja bei Pekes eher nicht von Massen sprechen kann, so beliebt sind die ja nicht) keinen Einfluss.
    Ich denk aber, für die meisten "normalen" Welpenkäufer ist es gar keine Frage, was sie haben wollen.

    Da werden sie sicher fündig, wenn es ein Hund aus dem Tierschutz sein soll der zwischen Whippet und Greyhound liegt wäre ein zierlicher Galgo vielleicht auch nicht ganz abwegig.

    Ja, wenn's denn mal soweit ist, dann schaffen sie das schon. Aber mal gucken, ob es überhaupt was windiges wird...

    Wie sieht es dann aus mit auftrainieren? Freilauf kann sie zwar etwas im Garten haben, aber alleine rennt sie kaum, vermutlich geht das dann nur mit dem Fahrrad? Oder muss man gar nix trainieren?

    Naja, für nur mal ne Grade zu ausprobieren musst du erstmal gar nix trainieren, das kann körperlich wohl jeder Hund vertragen, der nicht grade auf dem allerletzten Loch pfeift.
    Alles andere würde ich je nach Hund entscheiden. Ein Hund, der täglich mit anderen Hunden rennt und tobt und zusätzlich noch fleißig spazieren geht und/oder ab und zu mal am Rad läuft, der hat ja ne andere Grundkondition als einer, der nur auf dem Sofa rumliegt und ein bisschen an der Leine ausgeführt wird.
    Ehrlicherweise muss man sagen, dass viele Windhundbesitzer auch nicht so ganz schrecklich viel extra trainieren, mehr als Freilauf und ein bisschen radeln machen die wenigsten.

    Man würde dann ja, vorausgesetzt es klappt mit ner Graden, eh im Laufe mehrerer Trainingstage langsam steigern. Erst 275 m, dann 350 m, dann 480 m. Dann sieht man ja, ob der Hund Konditionsmängel hat.

    Leider hat Emma Probleme, immer wieder wurde das Beinchen angezogen, dann kam es zu einem ganz holprigen Gang bei dem sie deutlich Schmerzen hatte. Das Röntgen zeigte sowohl HD als auch die PL. Im Abstand von einem Jahr kamen die Probleme wieder, mit Physio haben wir es ganz gut im Griff.
    Ich habe schon öfter gehört dass eigentlich der HD Grad und der Grad der PL selten Probleme machen, gerade weil Emma ja mit ihren 47cm und 11-12kg eigentlich nicht ein Typischer HD Kandidat ist, trotzdem sind die Beschwerden bei Emma da :(
    Kondition hat sie, wir fahren regelmäßig Fahrrad weil die TA uns das zum Muskelaufbau geraten hat.

    Hm, das ist natürlich doof, das sie schon bestehende Probleme hat. Dann ist es natürlich eine kniffelige Sache.

    Einerseits kann es natürlich sein, dass sich die Probleme durch Sport verschlechtern und da kann man aus tierärztlicher Sicht eigentlich nur abraten, auch weil man, wenn man zuspricht und dann wird es schlimmer, sozusagen mit Schuld ist. Also hält man sich da als TA lieber bedeckt, wenn der Hund keinen Sport macht, kann er sich auch keine Sportverletzung zuziehen.

    Andererseits ist Rennbahn ja nun recht gut einschätzbare Bewegung: Nur gradeaus (ok, mit leichter Kurve), guter Boden, keine plötzlichen Wendungen und wenn wirklich was ist, kann man den "Hasen" stoppen. Hat man beim toben im freien Gelände so ja nicht.
    Und man kann einem jungen Hund auch nicht die Bewegung nehmen.

    Kommt wahrscheinlich drauf an, wie sehr sie das hetzen auf der Bahn mag, ob das für sie ein so großer Gewinn wäre, dass sich das Risiko dafür lohnt, oder ob es mehr so ein "kann, muss aber nicht" Gimmick wäre.

    Das weiß man ja aber erst, wenn man es ausprobiert hat, und da kann und will ich hier weder ab- noch zuraten, da ich ja den Hund nicht kenne und letztlich auch einfach viel Glückssache dabei ist.

    Da ich mit meiner herzkranken Maus eh vorgeschädigt bin, würde ich auch einen Herzultraschall machen lassen - aber das heißt nicht, dass es gemacht werden muss.

    Ja, kann ich verstehen, und vorbildlich wäre es sicher schon, wenn man das machen würde. Aber letztlich sind ja zum Glück die meisten Hunde gesund und wenn man wirklich jedes Risiko ausschließen würde...
    z.B. Gelenke röntgen wäre ja eigentlich auch nicht schlecht, aber spätestens da hört es dann auf, denn dafür müsste der Hund ja in Narkose.

    Dazu kommt bei Salukis und Afghanen auch noch, dass die ja eh, wenn man in Richtung Ankörung will, nen Herzschall brauchen. Da sagen sich viele, wozu sie das beim 1- 1,5 jährigen Hund machen sollen, wenn sie eh mit 2 - 3 dann wieder los müssen zum Schall für die Ankörung (vor dem Mindestalter durchgeführte Checks sind ungültig).

    Zitat

    Was Du auch machen kannst, einen Felldummy an eine Schnur binden und erst mal gucken ob sie daran Interesse hätte - nicht jeder Hund hat Lust auf einer Bahn zu rennen nur weil er gerne draußen jagen geht!
    Wenn der Trainingszustand stimmt und Deine Maus Spaß hat irgendetwas hinterher zu hetzen was an einer Schnur befestigt ist xD dann würde ich erst zur Bahn gehen!

    Ja, Dee zum Beispiel jagt draußen schon ganz normal (bzw würde es), interessiert sich aber nicht für den Plastikhasen.
    Andererseits hab ich mir sagen lassen, dass man manche Hunde auch erstmal ne Weile zugucken lassen soll/muss und es dann irgendwann "klick" macht.

    Was ich aber schon glaube ist, dass allgemein beutegeile und verspielte Hunde auf der Bahn besser laufen.
    Janaah zum Beispiel kapiert glaube ich sehr genau, dass der Plastikhase keine echte Beute ist, aber es macht ihm trotzdem Spaß. Und der ist halt auch so total scharf auf alles, was sich bewegt, macht gern Zergelspielchen etc pp., in der Hinsicht ist er der triebigste Hund den ich bisher habe/hatte.

    Den "Hasen" zergeln oder so will er nicht, solange es sich bewegt ist es interessant, aber wenn es liegen bleibt, ist das Spiel vorbei.
    Voll süß, heute hat er bei beiden Läufen am Ende den abgeworfenen "Hasen" kurz verbellt und mit den Pfoten draufgepatscht, nach dem Motto "Bist du schon schlapp?! Mach gefälligst weiter!"

    Ich hab in Dortmund sehr schöne und dem Aussehen und Anfassen nach auch sehr hichwertig verarbeitete Halsbänder gesehen:
    http://www.lutzinsel.com/info/Ueber-uns.html
    Auf der Homepage finde ich dieses Modell auf die Schnelle nicht, aber sie sagten, sie können maßgefertigt so ziemlich alles machen und der Preis für ein mit Wildleder gepolstertes Rindsleder-HB in Greyhoundgroße, hochwertig verarbeitet und mit Lasergravur nach Wunsch (sah total stark aus, wie eingebrannt, und sie können wohl so ziemlich alle Motive so machen) und Messingbeschlägen und Messing-Kettenzugstopp sollte um die 50 € liegen, was ich so günstig finde, dass ich es kaum glauben kann.

    Jetzt hab ich ja "leider" erstmal in Hünstetten bei Mapodi Halsbänder bestellt (verstellbare, breite Fettlederhalsbänder mit nem "Wildererhaken", also so ein Schnellverschluss wie man ihn für's Starten beim Coursing gut nehmen kann... die ersten beiden auf der Seite: http://www.mapodi.de/index.php/leder , ich hab sie in braun bestellt), aber die aus Dortmund werde ich auf jeden Fall auch nochmal anschreiben. Aber nicht jetzt, für diesen Monate hab ich erstmal genug eingekauft.

    Ich hatte gestern den Ärger mit dem Fussballspiel, für Fußball interessiere ich mich ja ungefähr so sehr wie für nasse Seniorenunterwäsche, also hatte ich das natürlich voll verpennt.

    Naja, mit etwas Geduld ging es trotzdem, und dass es in Dortmund voll wird, weiß man eh schon, da kann ich mit leben. Windhunde wurden ja gestern nicht ausgestellt, nur Fr. und So., aber es ging bei mir terminlich nicht anders.

    Beim einkaufen bin ich aber gut fündig geworden:
    - 2 schöne bunte Moxonleinen
    - 3 Fettlederleinen (12 mm, Messingkarabiner, 2 m nochwas, mehrfach verstellbar)
    - 1 neue Ausstellungsleine für's Kleinchen, rungenähtes Leder in cremefarben/beige.
    - 1 l Lachsöl
    - mehrere ältere Rasse-Spezialhefte vom DWZRV
    - 2 Riesensäcke Kauzeugs (50 Rinderohren und 100 Schweineohren).
    Hat sich gelohnt.

    Nach Napfständern hatte ich auch noch geguckt, aber da hatten sie nur die üblichen klapprigen Wackelmodelle oder unerschwingliche. Naja, muss ich wohl doch selber werken.

    Ich muss gestehen, dass ich Pekingnesen auch immer etwas anders im Kopf hatte (eben marginal bekannt) und dass mich das, was wir gestern gesehen haben durchaus etwas irritiert hat. Eigentlich war nämlich überhaupt kein Hund zu sehen, nur ~30cm über den Boden wippendes Haarkleid, aus dem eine dünne Leine herausragte.

    Wenn es nicht so traurig wäre, dann wäre es zum Lachen.

    Es IST zum lachen. Nimm mal eine unbeteiligte, aber generell "hundeliebe" Person mit auf eine große CACIB, die lachen sich alle tot, wenn erwachsene Menschen im Sonntagsputz so kleine Friseurpüppchen mit hochernster Miene durch den Ring führen.
    Und generell die ganzen eher ungewöhnlichen Rassen, die man sonst im Alltag als normaler Mensch nicht so häufig sieht, die wirken auf Laien auch oft sehr befremdlich.

    Manchmal hilft so ein Blick von außen auch, die eigene Perspektive wieder zurecht zu rücken.

    Ich mein, vieles ist auch Vorurteil (aus meinem eigenen Fundus hab ich es zum Beispiel immer wieder, dass die Leute meinen, das besonders zierliche, feine Gebäude bei den Windhundrassen sein ein zeichen von "Überzüchtung", was auch immer das nun genau sein soll, und außerdem werde ich häufig mitleidig gefragt, ob die "So sein müssen/solle?", weil man scheinbar annimmt, dass die für die Schönheit runtergehungert werden und bei "normaler" Ernährung dicker wären).
    Und "ungewöhnlich" muss ja nicht gleich "gequält" heißen.

    Aber viele ist eben aus der Perspektive von "normalen Hundehaltern" einfach nur bescheuert und da haben sie nicht immer nur Unrecht.


    Bei Pekingesen ist es besonders krass, dass die Gründertiere mehr oder weniger aussahen wie heutige Tibet Spaniels - also kleine Hunde mit moderatem Langhaar, das tatsächlich die Körperkonturen nicht verdeckte, etwas krummbeinig, aber höher auf den Läufen und kürzer im Rücken als die heutigen Pekes und lange, lange, lange nicht so stark brachycephal.

    Es wird ja manchmal behauptet, dass die Pekingesen von den Adeligen am chinesischen Hof so krüppelig gezüchtet wurden, damit sie nicht (so schnell) weglaufen konnten. In dem Sinne wäre die Zucht dann natürlich sehr konsequent weitergeführt worden.


    Man sieht aber auch immer mal wieder Pekingesen, soweit ich sie bisher kennengelernt hab aus Dissidenzzucht oder ohne Papiere, die erheblich mehr ihren Vorfahren ähneln.
    Bei meinen Eltern im Dorf lebt eine Dame, die schon seit fast 20 Jahren einen Stamm papierloser Kleinhunde züchtet (die meisten würden es hier vermehrt nennen), der überwiegend Pekingese und zum Teil Tibel Spaniel und Lhasa Apso ist. Die sehen praktisch aus wie altmodische Pekes. Die werden über die lokale Zeitung, in Reiterkreisen (die Dame macht auch "in Pferden" und am schwarzen Brett im Supermarkt und im Fressnapf verkauft, daher haben wir in der Gegend davon so einige. Und das sind ganz normale, fitte Kleinhunde.


    http://mashanga-burhani.blogspot.de/2012/12/wie-wi…eim-barfen.html

    "Wird der Anteil an Rohfaser zu groß, hat das wiederrum Nachteile für den Hund, denn dadurch wird die Verdaulichkeit des Futters gesenkt. So geht mit einer Zunahme des Rohfasergehalts im Futter um 1 % in der Trockenmasse, die Verdaulichkeit des organischen Futteranteils um 1,6 % zurück.[3]

    Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Kotmenge: Je mehr unverdauliche Substanzen in der Nahrung sind, desto mehr muss der Hund natürlich wieder ausscheiden. Dabei können die Auswirkungen recht heftig sein – ein Absinken der Verdaulichkeit um etwa 10 % kann zu einer Verdoppelung der Kotmenge führen."

    Gut aufgeschlossene Stärke ist aber keine unverdauliche Rohfaser, sondern eben hochverdaulich für Hunde.
    Viel Gemüse (grade rohes Gemüse) vertragen dagegen nicht alle Hunde, denn das sind tatsächlich zu einem großen Teil Fasern, die einfach so durchwandern.