Beiträge von Marula

    ich war gestern mit der Freundin meines Bruders (bald eventuell ganz offiziell meine Schwägerin, wie komisch) aus gegebenem Anlass Babysachen gucken. Da hingen so Plüschies.

    Ich erstmal da reingeriffen und drauf rum geknetet und erst als die Freundin von meinem Bruder komisch geguckt hat, hab ich gemerkt, was ich da eigentlich machen und dass das garantiert keinen Quitschie in der Mitte hat, ich mir also den obligatorischen "Taugt der Quitscher was?" Kontrollgriff sparen kann...

    Ich hab im Januar auf der Cacib in Nürnberg das erste mal ausgestellt. Also gleich was richtig großes. Ich habe das meiste um mich herum kaum mitbekommen vor lauter Nervösität und dachte immer "Alles, nur nicht disqualifiziert werden!"Die zweite Ausstellung war jetzt letztens eine Rasseausstellung in Hünstetten, da war ich zwar immer noch so nervös das mir permament schlecht war und ich innerlich gezittert habe wie Espenlaub.

    Ehrlich gesagt fand ich die zweite fast schlimmer. Bei der großen dachte ich irgendwie "Wenn du dich hier blamierst, was solls, da erinnert sich kein Schwein dran wenns überhaupt jemand groß mitbekommt." weil einfach alles so groß war.
    Bei der kleineren hatte ich immer dieses "Oh Gott, die kennen sich ja alle. Hier kriegst du nie einen Fuß auf den Boden. Wenn du dich hier blamierst wird das jeder wissen!" Gefühl.

    Ich kann dich beruhigen, zumindest die Whippetleute in unserer Ecke vom Ring waren eher so beiläufig interessiert und auch keine fiesen Kommentare. ;)

    Mh, ich glaube meine Frage wurde überlesen... Wie oft füttert ihr Innereien (Herz und Leber)?

    Leber einmal die Woche eine ganze Portion, gelegentlich statt dessen Niere, wenn ich welche bekomme.
    Herz ab und zu, vielleicht so alle 10 Tage? Eigentlich behandele ich es wie Muskelfleisch, nur wegen Taurin sehe ich ab und zu zu, dass es auf dem Speiseplan steht.

    Gründe zum ausstellen:

    Mein Rüde soll die ZZL bekommen und dafür muss ich ihn ua mindestens einmal ausstellen mit einer Wertnote von mindestens "sehr gut".
    Außerdem muss er zur Körveranstaltung mit Exterieurbeurteilung und kleinem Wesenstest, was vom Ablauf her ähnlich wie eine Ausstellung ist (ordentlich vortraben, ruhig stehen, sich anfassen lassen, ein paar Testsituationen mit anderen Hunden und Menschen).

    Für all das werde ich ihn vorher 2-3 Mal ausstellen, damit er die Situation schonmal kennenlernt. Er ist zwar so ganz brav und nervenstark, dennoch kann ein bisschen Übung vorher nicht schaden, denn WENN ich schon muss, dann soll's auch ordentlich sein und nicht an mangelnder Übung scheitern.

    Außerdem ist es bei uns im Verein so, dass man bestimmte Leistungstitel nur in Verbindung mit bestimmten Ausstellungsbewertungen bekommen kann, für den Titel des Deutschen Coursingchampions braucht man z.B. mindestens ein bestätigtes "vorzüglich" von einer Ausstellung. Andersrum braucht man allerdings bei uns für keinen Ausstellungstitel einen Leistungsnachweis...
    Sollte meiner leistungsmäßig die entsprechenden Vorraussetzungen erfüllen, dann würde ich ihn vielleicht zur Erlangung eines Titels im Leistungsbereich nochmal ausstellen.

    Und zu guter Letzt gibt's auch manchmal Richter, wenn auch nicht viele, die echte Rassespezialisten sind (oft selber langjährige Züchter) und deren Meinung mich wirklich interessieren würde.
    Wenn sich da mal ne Gelegenheit ergibt, dann würde ich meinen Hund unter so einem Richter auch ausstellen, aber eher für den Bericht als für die Platzierung.

    Bei solchen Veranstaltung wie zum Beispiel den 1x jährlichen Rasse-Spezialausstellungen für die einzelnen Windhundrasse ist es auch immer sehr interessant, eine große Bandbreite an verschiedenen Typen aus verschiedenen Zuchtstätten zu sehen.
    Da geht's ja auch weniger um's gewinnen und mehr um den Informationswert für die Zuschauer und anderen Aussteller (oft werden dafür auch die oben genannten, besonders interessanten Richter eingeladen).

    Ich persönlich finde es besonders wichtig zu zeigen, wie najira schreibt, dass auch arbeitende/Sport treibende schön sind, und finde es auch interessant zu sehen und zu zeigen, welche Typvielfalt es speziell bei meiner Rasse gibt.

    Das wären so für mich die Gründe zum ausstellen.


    Ich denke auch, dass die Ausstellerei deswegen so beliebt ist, weil es praktisch Hundesport für Faule ist. Ich mein, ich seh ja jetzt, wie viel dazu gehört, einen jungen Hund, selbst einen mit guter Veranlagung, auf die Rennbahn zu bringen und ich denke, Rennsport ist noch relativ wenig ausbildungsintensiv im Vergleich zu anderen Hundesportarten.
    Es gehört einfach mehr dazu (Zeit, Arbeit, Können), einen erfolgreichen Leistungshund fertig zu machen als den Hund hübsch zurechtgemacht durch den Ring zu führen.
    Klar, auch ein Ausstellungshund muss gute Nerven haben, sich anfassen lassen etc und auf hohem Level ist Grooming und Handling auch ne Kunst für sich.
    Aber so die Basics mit ner pflegeleichten Rasse, das kann jeder, dessen Hund nicht total psycho oder verzogen ist.
    Und man muss selber relativ wenig können (was jetzt nicht im Umkehrschluss heißt, dass alle begeisterten Aussteller gleichzeitig Dogmanship-Nieten sind, Ausstellen und Können am Hund schließt sich ja nicht aus - man MUSS nur nicht viel können zum ausstellen) und hat trotzdem das ganze nette Drumherum mit Gleichgesinnte treffen, Hunde bestaunen etc, das man ja im Sport auch hat und das man auch fernab vom Wettbewerb beim Treffen mit Hundefreunden haben könnte.

    Dazu kommt halt noch der Aspekt, dass man zumindest bei selteneren Rassen (solche, wo auch auf großen CACIBs nur nen dutzend Hunde gemeldet sind, und das noch in verschiedenen Klassen) beim Ausstellen auch Erfolg haben kann, wenn der eigene Hund nix besonderes ist, wenn man nur fleißig genug ist und keine ganz groben Fehler da sind. Das fällt natürlich bei zahlenmäßig starken Rassen weg.


    Aus nem ungünstig veranlagten oder schlecht trainiertem Hund wird im Gegensatz dazu nur durch Kilometerschrubben und Geduld kein guter Leistungshund, egal zu wie vielen Wettbewerben man fährt.
    Man hat vielleicht mal Glück und gewinnt bei schwacher Konkurrenz, aber wirklich mithalten kann man nicht.


    Letztlich macht man ja beides, Sport und Show, nicht aus irgendner Notwendigkeit raus, sondern weil man Spaß an der Beschäftigung mit dem Hund und Spaß am Wettbewerb hat. Hätte man nicht wenigstens ein bisschen Ehrgeiz, könnte man sich ja auch einfach so treffen oder als Zuschauer hingehen, beim Sport nur am Training teilnehmen ohne Wettbewerbe zu melden oder oder oder...
    Und da sehe ich es einfach so, dass es beim Ausstellen einfacher ist, Erfolge zu erzielen.

    Ich seh zum Beispiel relativ viele Erst-Halter bei meinen Rassen, die sich den Hund (absichtlich oder zufällig) im "richigen" Zwinger gekauft haben und dann ziemlich schnell gute Erfolge beim ausstellen haben - aber fast nie welche, die mit dem ersten Hund gleich im Sport durchstarten, auch wenn er gut veranlagt ist.

    Da ist schon das Problem - ich hab halt keine Spülmaschine (geschweigedenn einen Standmixer) und dann macht das spülen von so fettigen Sachen irgendwie wenig Spaß.

    Ich liebe meine Spülmaschiene und wollte nicht mehr ohne. Da kommt alles rein, nur ein paar gute Messer mit Holzgriff oder meine Teekannen wasch ich noch per Hand. Auch die ganzen Hunde-Kochutensilien und die Hundenäpfe (letztere allerdings nur alle paar Tage mal, wenn die Maschiene noch nicht voll ist und ich trotzdem anmachen wollte weil ich was von dem dreckigen Zeug brauche) kommen da rein.

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    Ja, kaufen kann man Hand-Kaffeemühlen neu fast nur für irres Geld oder mit Plastikmahlwerk (das bringt's nicht), darum suche ich viel bei uns bei der Diakonie (bisher habe ich da aber wenn überhaupt nur Deko-Mühlen gefunden, oder Modelle die schon so verschmuddelt waren dass ich auch mit viel Aufwand wohl nicht mehr viel flott gekriegt hätte). Aber ich werd dranbleiben, hausgemachter Senf kann nämlich echt was extrem großartiges sein

    Ich hab mal nach meinem Modell gesucht, ich hab diese hier:


    Ich weiß ja nicht, ob sie deinen Ansprüchen genügen würde, ich benutzte sie wie gesagt primär für's Eierschalen zermahlen für die Hunde und die werden damit zu einem schonen, nur noch minimal "körnigem" Pulver. Auch schwarzen Pfeffer hab ich damit schon gemahlen und das geht super. Preislich finde ich das ok und es ist ein Stahlmahlwerk.

    Das kann ich so unterschreiben. Ich gönne dem einzelnen durchaus seinen Spaß und mag selber Ausstellungen als Ort zum Leute treffen und schöne Hunde angucken (vor allem die kleineren Clubshows) und zum einkaufen (die größeren Messen).

    Aber für die Zucht finde ich sie zum größten Teil sinnfrei bzw mit Blick auf's rauszüchten von Exterieur-Extremen und auf's immer weiter standarisieren von Rassehunden (kleine Abweichungen wie zu helle Augen, falsch getragene Ohren oder Ruten sind im Ring Grund für deutliche Abwertungen und damit für viele denen gute Ausstellungsergebnisse und vielleicht das "Ch." vor dem Namen ihrer Zuchthunde wichtig sind, auch zuchtausschließend... auch wenn jeder betont, dass 100 andere Sachen wichtiger wären als Showresultate, wird zum Beispiel kaum jemand einen Saluki mit einer Ringelrute und hellgelben Augen in die Zucht nehmen, egal wie lieb, gesund und leistungsstark der ist) sogar schädlich.

    Es ist sinnig für die Zucht, wenn man mal viele verschiedene Hunde auf einem Haufen sieht, das ist für mich der einzige wirkliche "züchterische" Wert von Ausstellungen.


    Hehe, ob DAS dnn auch so gut riecht für die nachbarschaftliche Nase? :D

    Den Pansen koch ich ja nicht. Der taut in der zugeclippsten Tüte auf, dann kip ich ihn kurz vorm Füttern in den Napf, mische mit allen anderen Zutaten und dann ist es auch schon weg. Hat praktisch keine Zeit zu stinken.
    Ich find Pansen aber auch nicht so schlimm. Krieg den tagesfrisch vom Schlachter, frier es gleich ein und dann wird es sofort verfüttert.

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    Hier in der Gegend sind die echt schlecht zu kriegen. Ich suche schon ewig eine, weil ich unbedingt eigenen Sanf machen will.

    Eigener Senf, auch ne nette Idee...
    Ich hab sie ehrlich gesagt so auch noch nie gesehen, kriegt man bestimmt irgendwo, könnt mir halt vorstellen, dass es solche Modelle wie das von meinen Eltern (das eigentliche von einer meiner Omas stammen muss) am ehesten auf dem Flohmarkt gibt.

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    Pesto ist sicher eine gute Idee - Abby bekommt hin und wieder einen Klacks vom richtigen hausgemachten dazu. Mir wäre das nur irgendwie zu viel Aufriss, das Ölgematsche extra für den Hund

    Och, ich find Pesto eigentlich schnell gemacht.

    Ich hab nen recht großen Standmixer, da kommen erst die Nüsse rein, alles fein gehackt/gemahlen, die dann wieder raus, grob vorzerkleinertes Grünzeug rein, einmal im Turbogang fein gehackt/zermatscht. Schneidemesser rausnehmen, Nüsse wieder dazu, Öl und Hartkäse (ich nehm immer den schon geriebenen Gran Padano aus der Tüte) dazu, etwas Salz, alles mit nem Löffel gründlich vermengen, ab in ein großes Einmachglas, glattstreichen, mit Öl übergießen.
    Fertig.
    Den Becher und die Messer vom Mixer und das Schneidebrett von den Kräutern kommen in die Spülmaschine und ansonsten hat man ja dabei nichtmal Abwasch.


    Bei mir sehen die Rationen auch nicht so appetitlich aus, das ist, wenn erstmal alles vermischt ist, eher so eine braune Suppe/Brei.

    Meine Nachbarin (selbes Haus, andere Wohnung, gemeinsamer Hausflur) fragte mich neulich, was es denn gestern abend bei mir zu essen gegeben hätte, es hätte mal wieder so gut gerochen.
    Als ich sagt, das wäre nur das Hundefutter, ich würde abends in letzter Zeit meistens nur Salat essen, hat sie ganz schön geguckt.


    Heute gab es hier zum Beispiel Kopffleisch/Pansen-Mix (roh) + ein gekochtes Ei für jeden + Buchweizen/Zucchini/Möhre/Apfel/Tomaten- Eintopf + Jodsalz + Eierschalenmehl + nen ordentlichen Schlag Butter.

    Für die Eierschalen benutze ich in letzter Zeit eine alte Kaffeemühle, die ich bei meinen Eltern im Schuppen gefunden hab. Die vermahlt die getrockneten Schalen zu einem schönen, feinen Mehl. Wenn ihr sowas mal auf dem Flohmarkt seht - zuschlagen, ist sehr praktisch zu haben.

    Und so eine Art Eintopf aus Gemüse und Kohlenhydratigem koche ich derzeit immer so für drei Tage vor, weil das die Menge ist, die ich noch bequem für 2 Tage im Kühlschrank unterbringe.


    Hat schonmal jemand Pesto für die Hunde gemacht? Hab davon neulich mal gelesen. Ich selber machen im Frühjahr immer einmal Bärlauchpesto (haben meine Eltern in Unmengen im Garten) und später im Jahr Basilikiumpesto oder Petersilienpesto.
    Theoretisch kann man ja jedes Kraut nehmen, jede Art von ölhaltiger Sämerei (ich nehm z.B. meistens Walnüsse oder Mandeln statt Pinienkerne) und dazu ein gutes Öl und etwas Salz, alles mit dem Mixer zusammenhauen, dann ab in ein großes Schraubglas oder Einmachglas, mit Öl abdecken und in den Kühlschrank - et voila.
    Meine anderen Pestos mache ich auch nicht anders (nur noch mit Hartkäse zusätzlich) und die halten sich im Kühlschrank und wenn man nach der Entnahme die Oberfläche glatt streicht und neues Öl draufgießt ziemlich lange.

    Müsste ja eigentlich für die Hunde auch ein guter Futterzusatz sein, alles mögliche an frischen Wild- und Gartenkräutern, ne Mischung aus versch. Nüssen und Samen, frisch gemahlen (z.B. in meiner tollen Kaffemühle...), Salz, und schönes Olivenöl oä dazu. Da könnte man sicher alle paar Tage mal nen EL an's Futter geben.

    Für mich als Single mit nur meinen Eltern im Hintergrund ist eben diese bei guten Züchtern selbst auferlegte "Pflicht" einen von ihnen gezüchteten Hund zurückzunehmen oder zumindest zu helfen ein Grund, warum ich in Zukunft weiter bevorzugt beim Züchter kaufen werde.

    Die Züchterin von meinem jetztigen Junghund ist einfach top, die heult bei jedem Hund den sie verkauf wie ein Schlosshund, wir haben nen guten Kontakt und sie kann mir auch jetzt noch im Detail sagen, wie es heute Hunden geht, die ihre Zuchtstätte vor 12 Jahren verlassen haben.

    Sie hat recht viele eigene Hunde und könnte meinen nun auch nicht von einem Tag auf den anderen zu sich nehmen, weil außerdem auch noch eine mehrstündige Flug- oder tagelange Autoreise dazwischenliegt.
    Aber sie hat viele Freunde und Bekannte in der Szene, bei sich und im Ausland. Wenn ich da morgen anrufen würde und sagen würde, dass ich den Hund nicht mehr halten könnte und innerhalb von zwei Wochen was gefunden werden müsste, dann bin ich mir ganz sicher, dass wir zusammen was finden würden, weil sie an ihrem "Baby" ebensogroßes Interesse hat wie ich.


    Zu den beiden TS-Orgas, von denen meine ersten beiden Hunde waren/sind, würde ich keinen von beiden zurückgeben wollen (und von der einen auch keinen Hund mehr nehmen).
    Zu der Züchterin meiner Hündin würde ich sie auch nicht geben wollen.
    Bei den dreien hab ich meine Erfahrungen gemacht und gelernt, die nächsten Hunden gibt's wie den jetztigen Neuzugang dann nur noch von Leuten, mit denen ich von der Ethik in der Zucht her auf einer Wellenlänge liege. Das sind dann halt nur ne Hand voll Züchter, wo man guten Gewissens kaufen kann und wo mir auch sonst alles passt (Typ, Gesundheit usw), aber die, die ich jetzt noch in Erwägung ziehen würde, die stehen 100% hinter ihren Hunden.

    Es gibt wahrscheinlich auch TS-Orgas, die ähnlich top drauf sind, damit hab ich mich in letzter Zeit bloß nicht mehr so beschäftigt.