Beiträge von Marula

    Also, meine gehen eigentlich ganz normal spazieren. ;)


    Ich hatte halt mit Lawrence und werde denke ich auch mit Robin das Problem haben, dass sie eigentlich gern mit wollen und sich auch freuen, wenn es los geht und das erste Stück hochmotiviert loszockeln, dass sie aber einfach die Strecke nicht mehr schaffen die ich mit den Kleinen gehe.

    Es tut mir dann beides leid, ihn zuhause zu lassen wenn er sich freut und rumspringt und zur Hundegardrobe läuft wenn ich den Autoschlüssel nehme ebenso wie ihn mitzunehmen und dann zu sehen, wie er nach der Hälfte des Weges zunehmen abfällt sich Mühen muss um mitzuhalten und keinen Spaß mehr hat.
    Wobei das bisher bei Robin noch nicht so ist, der ist ja grade die letzten beiden Tage eigentlich sehr gut gelaufen. Aber bei Lawrence war es eben so und ich seh' es hier auch so kommen.
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    Aeolon, Danke für die guten Wünsche, hat schon geholfen:
    Heut Abend gings ihm von der Humpelei her schon wieder besser und ich hab auch das Gefühl, dass das Herzmedikament bereits anschlägt, ich hab den Eindruck, dass er weniger hechelt als sonst.


    @Anlimt:
    Naja, über 60 cm kommst du mit nem Grey auf jeden Fall. :D Wenn's noch ein bisschen dauern soll, dann hast du ja Zeit, die die Rassen mal life anzugucken. So ähnlich sich Galgo und Grey zum Beipiel sehen, vom Wesen her sind sie doch etwas verschieden.

    Ich hab heut wegen Feiertag gar nicht so viel gemacht. Hab ja Urlaub momentan, da kann man es sich ja aussuchen - war lieber gestern und vorgestern richtig schöne, große Runden und heute, wo alle Welt nach draußen stürmt (samt der ganzen Hunde, die gefühlt nur dieses eine Mal im Jahr aus dem Keller oder aus der Garage gelassen werden, oder wo auch immer die die ganze restliche Zeit stecken...), nur Garten + Faulenzen und gleich noch ne Runde am Rad mit den Salukis.

    Robin kann auch gar nicht, denn jetzt kommt's scheinbar ganz dicke, nach der Herzdiagnose am Dienstag war er heute, nach den großen Runden der letzten beiden Tage, dann richtig derb am humpeln und hatte das rechte Karpalgelenk dick und heiß. Scheinbar seit langem mal wieder ein akuter Arthroseschub.
    Hab ihn jetzt erstmal auf Metacam gesetzt und er hat jetzt vorerst Pause. Er war halt so eigentlich in letzter Zeit ganz guter Dinge, wollte auch jeweils gern mitkommen und hat die großen Runden gut durchgehalten.

    Aber ich seh schon, jetzt fängt es mit dem nächsten Hund an, dass wir bald wieder getrennt spazieren gehen müssen. Ich weiß gar nicht, wie andere Leute das machen, wenn ich mal rumfrage höre ich ganz oft, dass die Senioren bis zum Schluss ganz normal mit den jüngeren Hunden zusammen spazieren gehen würden.
    Also entweder ich gehe anders spazieren oder meine Senioren sind schlapper als der Durchschnitt, aber Lawrence konnte im letzten halben Jahr definitiv nur noch die Gassiründchen mitlaufen und Robin wird sicher auch nicht mehr ewig 2-3 Stunden stramm spazieren gehen wollen und können.


    @Anlimt
    Und, schon irgendwelche Rassevorlieben? Die "Auslandstierschutz-Klassiker" Galgo oder Grey (oder einen Podenco vielleicht?) oder willst du dich nach einer der anderen Rassen umsehen?


    Ich mag meine Hunde, nicht falsch verstehen. Aber manchmal ist es eben auch sehr anstrengend mit ihnen und da überlegt man schon so manches Mal, ob man nicht doch besser einfach die Pfoten davon lassen sollte.

    Hm, das Gefühl hatte ich so bisher noch nicht. Manchmal überleg ich schon, dass X oder Y jetzt einfacher wäre ohne drei große Hunde, aber ich hab eben Hunde und das ist mir wichtiger als die meisten anderen Sachen im Leben (mal abgesehen von meiner Familie) und fertig.


    Zitat

    [...]ich glaube mein Freundes- und Bekanntenkreis wäre deutlich kleiner wenn ich keine Hunde hätte - halb Facebook besteht aus Hundeleuten und ich hab so gute Freunde über meine Hunde gefunden.

    Ja, das geht mir ähnlich. War zwar keine Motivation für die Anschaffung, aber ich hab schon so viele nette Gespräche geführt und auch richtige Freunde gewonnen durch und wegen den Hunden, das ist schon ein enormer Zugewinn.
    Ist aber bestimmt bei vielen Hobbys so, zumindest weiß ich, dass es meinen Brüdern mit ihrem Kanusport ähnlich geht.

    Guckt mal hier, total starkes Foto von einem Saluki beim Coursing:
    https://drscdn.500px.org/photo/40548716…a92b65b7b1b7b1e

    Das Bild ist aus Finnland, die haben da scheinbar öfter mal so schöne Gelände in offengelassenen Sandkuhlen oä, nicht immer nur gemähte Wiese wie hier meistens. Nett.

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    Robin war heute beim Herzschall + EKG. Er wird ja dieses Jahr im September 12 und ist so im letzten halben bis dreiviertel Jahr ziemlich gealtert. Jetzt die ersten warmen Tage kam er mir schon recht schlapp vor und hat auch mehr gehechelt.

    Vom abhören her war nix besonderes, Röntgen des Thorax ergab an Lunge und Herz auch nix auffälliges - Bronchien ggr verstärkt gezeichnet (event. leicht verkalkt oder so, kommt im Alter schonmal vor), Herz für einen Greyhound von der Größer her völlig in der Norm.
    Gr. Blutbild vor ein paar Monaten auch alles ok, ein Nierenwert war leich erhöht, sonst nix. SD ebenfalls ein komplettes Profil gemacht, T4 leicht erniedrigt, aber für Greyhounds im Referenzbereich, alle anderen Werte ok.
    Das hatte ich alles "zuhause" gemacht.

    Also eben heute auf zum Ultraschall + EKG, da haben wir nicht die Geräte und ich nicht die Fähigkeiten für. Den Nierenwert haben wir auch gleich nochmal gemacht, war heute aber alles normal, war wohl ein Ausreißer beim letzten Mal.
    EKG unauffällig, Herzschall war im großen und ganzen auch ok. Klappen schließen alle 1A, Größe und Wanddicke der einzelen Kammern usw stimmen auch.

    Das einzige was auffällig war, war, dass das Septum (die Wand in der Mitte des Herzens, die die beiden Kammern voneinander trennt) sich nicht ganz so stark zusammenzieht wie es sollte. Es wäre wohl (wiederum für einen Greyhound) noch grade so grenzwertig, bei jedem anderen Hund aber ganz sicher pathologisch und eiiiiiigentlich meinte der Arzt der das gemacht hat, der auch nicht seinen ersten Greyhound geschallt hat heute, dass es wohl nicht ganz sauber wäre so.

    Er bekommt jetzt erstmal Pimobendan (Vetmedin), das erhöht die Kontraktionskraft des Herzens. Wenn's helfen sollte dann natürlich als Dauermedikation.
    Von dem Schall wurden Bilder + Video gemacht, in zwei Wochen hat der gute Mann ein Seminar mit ner Herzkoryphäe, dem wollte er das auch nochmal zeigen und ihn um seine Meinung beten. Mal gucken was der sagt.

    Aber ich denke schon, dass es pathologisch ist, die Symptome werden ja nicht aus dem nix kommen und sonst hab ich bisher keine andere Ursache...


    Naja, wie dem auch sei, für einen Hund in dem Alter ist so ein Befund ja nicht ungewöhnlich. Ich mein, natürlich hätte ich ihn lieber 100% gesund, aber so ist es schon ok, man kann halt keine Wunder erwarten, irgendwann werden sie alle alt.

    Ich mag einfach Tiere generell. Von klein auf hab ich in der Bücherei alles ausgeliehen was sie an irgendwie altersgerechten (und einige nicht so altersgerechte) Titeln hatte, über Natur und Umwelt und auch ganz viel über Haustiere. Mein Berufswunsch schwankte immer zwischen Biologin und Tierärztin, eins davon ist es dann ja auch geworden.

    An eigenen Tieren hatten wir leider viel weniger als mir recht war, Katzen und ein paar Kleintiere. Ich habe von klein auf und lange Jahre geritten, aber das ersehnte eigene Pony/Pferd war finanziell nie drin.

    Irgendein Stück Natur musste es dann sein, als ich studienbedingt in die Stadt ziehen und das Reiten aufgeben musste (war ursprünglich nur für kurz geplant, bis ich mich eingelebt und eine neue Reitbeteiligung gefunden hab, aber irgendwie hab ich nicht wieder angefangen und saß jetzt schon seit 9 Jahren nicht mehr im Sattel).
    Meinen ersten Hund habe ich zu dem Zeitpunkt "gebraucht" von einer Bekannten übernommen, aber ich denk, wenn's der nicht geworden wäre, wäre es ein anderer Hund geworden.


    Ein Hund ist für mich das ideale Haustier, weil

    - Er wirklich eine Beziehung zum Menschen sucht und haben will und nicht eigentlich, auch wenn er mehr oder weniger zahm wird, lieber unter seinesgleichen lebt, wie das Pferd oder praktisch alle kleinen Heimtiere.
    Er interagiert mit mir als Partner, nicht als (wenn auch nettem) Gefängniswärter, er WILL bei mir sein, auch ohne Zaun, Gitterstäbe und Leine. Ich liebe meine Hunde und sie lieben mich zurück, dessen bin ich mir sicher.
    Und bei anderen Tieren, auch wenn ich manche sehr innig gern hatte und sie mich glaubeich auch mochten, wusste ich doch immer, dass ihre Artgenossen ihnen wichtiger sind, das sie ihr eigenes Leben haben, von dem ich nicht Teil sein müsste, damit sie glücklich sind, oder dass sie (wie unsere Katzen) einem zwar durchaus zugetan sind, aber das warme Plätzchen und das leckere Futter vielleicht die größere Rolle spielen.

    Als Unterpunkte davon:
    - Man ihn gut mitnehmen kann (nicht wie bei Kleintieren den Käfig oder das Terrarium braucht oder wie beim Pferd Stall oder Koppel für die Nacht... der Hund kann einfach da sein, wo ich auch bin, und ist da glücklich).

    - Man mit ihm was unternehmen kann und er das auch toll findet (nicht wie die Katze, die lieber zuhause im eigenen Revier bleibt). Somit ist er der ideale Partner zum draußen unterwegs sein.


    Der erste Punkt ist für mich der wichtigste. Diese gemeinsame Geschichte, diese lange Symbiose von Hund und Mensch, fasziniert mich endlos. Jedes Mal, wenn ich Forschung oder Spekulationen über die Domestikation des Hundes lese, überläuft mich ein kleiner Schauer. Hunde sind einfach wirklich der beste Freund des Menschen, seit +/- 30.000 Jahren.


    Außerdem finde ich es super spannend, bei mehreren Hunden ihre Interaktionen zu verfolgen.

    Und sie eröffnen einem draußen einen ganz anderen Zugang zur Natur, sie sind wirklich eine Art 6. Sinn. Wie oft ich draußen schon Tiere oder anderes interessantes Zeugs gesehen hab, weil meine Hunde drauf aufmerksam wurden...

    Und last but not least sind meine Hunde für mich auch ein ästhetisches Vergnügen, egal ob sie sich einfach dekorativ auf's Sofa drapiert haben oder sich bewegen.

    Also, für mich spielt der Rüde zwar eine Rolle und im Idealfall die, das er bei der Welpenaufzucht dabei ist - aber das ist doch eher selten.

    Naja, ob jetzt der Vater oder ein anderer Rüde dabei ist, spielt nicht so eine große Rolle für mich. Aber ich finde es schon gut, wenn die Welpen in einer Gruppe mit mehreren erwachsenen Hunden verschiedenen Alters und Geschlechtes aufwachsen. Ist ja bei den meisten Züchtern eh gegeben...

    In der Gebrauchshundezucht wird meiner Meinung nach viel zu viel Wert auf den Rüden gelegt.
    Sieht man auch sehr deutlich, dass in die Ausbildung und Präsentation der Hündin deutlich weniger investiert wird. Ich bin mittlerweilen der Überzeugung, dass die Hündin - nicht nur verhaltenstechnisch - den größeren Einfluss auf die Welpen hat und es nur sehr wenige Rüden gibt, die sich wirklich so dominant vererben, dass man ihr Erbe auch deutlich erkennen kann.

    Analog zur deutschen Pferdezucht, wo man ja beim lesen der Stammbäume und auch bei den Werbetexten für z.B. Auktionspferde manchmal glauben könnte, die ganze Männerpferde würde dass alles ganz unter sich machen, komplett ohne weibliche Beteiligung. :D

    Ich mein, ja, ich weiß, das ist wegen der größeren möglichen Nachkommenzahl von männlichen Tieren durch die man bessere Ausagen über deren Vererbung als über die der weiblichen Tieremachen kann, und auch, dass natürlich gute Züchter von deutschen Sportpferden ihre Stutenfamilien auch hegen und pflegen... aber parallel zur Hundezucht wird dieses Phänomen weniger, je weiter man von den "Massenrassen" weggeht, also je weniger ein einzelner Hengst zum decken kommt.

    Und wenn man dann mal z.B. in der Araberzucht guckt, da sind die Stutenfamilien/Mutterlinien regelrecht heilig.

    Ich seh das genau wie Gammur. Als Besitzer mehrere großer Hunde hat man da einfach nen anderen Blickwinkel drauf - es geht einfach nicht, wie soll das denn aussehen im Restaurant, der ganze Boden mit meinen Hunden bedeckt?
    Mit einem, zumal mit nem kleinen Hund ist das natürlich nicht so ein Problem, da gewöhnt man sich dann wohl schnell an's überall hin mitnehmen. Ging mir auch ein bisschen so als ich nur einen Hund hatte, der zudem sehr unkompliziert und angepasst war.

    Naja, aber wenn man sie dann eh ab und mal allein lassen muss wenn man auch noch ein Leben ohne Hund haben will, weil es einfach zu viele und zu große sind um sie überall hin mitzunehmen, und dann merkt, dass denen das wenig bis nix ausmacht bzw zumindest für meine Hunde manchmal sogar angenehmer ist, dann nimmt man's irgendwann etwas entspannter.

    Ich find das völlig ok, wenn jemand keine Hunde im Haus will. Kann man sich ja überlegen, ob man da hin will oder nicht.


    Meine Hunde haben schon öfter nachts ohne mich im Auto gepennt (Kofferraum größerer Kombi, mit Gitter nach vorn abgetrennt) und werden das mit Sicherheit auch wieder tun. Zum Beispiel falls es nächste Woche im Campingurlaub viel regnet, mit nassem, matschigem Hund schläft es sich nämlich im Zelt nicht so angenehm und die trocknen über Nacht im Auto auch besser durch als im dann gründlich durchfeuchteten Zelt...
    Ich find da überhaupt nix bei.

    Das Auto sollte dauerhaft schattig und etwas ruhig stehen, direkt an nem belebten Bürgersteig ist vielleicht nix, in ner ruhigen Wohnsiedlung unter großen alten Bäumen an der Straße haben meine schon übernachtet, das war kein Problem.
    Gemütliche Matten/Decken rein, Wassernapf rein, Fenster halb offen lassen. Auch letzteres ist vielleicht irgendwo mit viel Publikumsverkehr nicht so optimal, in ner soliden, reinen Wohngegend hatte ich da nie Probleme. Wenn man bei den Gastgebern auf's Grundstück fahren kann eh nicht.

    Meine kennen das warten im Auto eh, von Veranstaltungen oder wenn ich vor oder nach dem Spaziergang irgendwelche Besorgungen mache. Dann pennen sie auch mal zwischen 1 h und nen ganzen Tag (mit Gassigang dazwischen natürlich) im Auto.


    Und solange es nen trockenen Platz im Garten gibt, z.B. auf der Terrasse oder in ner Gartenlaube, können die doch auch bei schlechtem Wetter draußen bleiben? Zumindest im Sommer? Da geht doch kein Hund kaputt dran.

    Mir ist beides gleich wichtig, also eigentlich kaufe ich die Kombination und das Pedigree, nicht den Namen eines der Elterntiere.

    Leichte Wesensmägel (leichte... ich sprech von sowas wie "einen Hauch unsicher" oder "ein ganz bisschen kribbelig" nicht von "bodenlos panisch"oder "richtig derbe griffig"... nur solche Sachen, mit denen ich bei nem zukünftigen Hund leben könnte) würde ich eher beim Rüden als bei der Hündin tolerieren, da die Mutter die Welpen vom Verhalten her ja auch pränatal und in der Aufzucht beeinflusst.
    Insofern würde ich die Mutter vielleicht einen Tacken wichtiger nennen.


    Bei Salukis ist das bis auf wenige Ausnahmen auch nicht so, dass mit dem Namen des Rüden groß geworben wird.
    Die meisten Rüden decken dafür zu wenig, viele eh nur ein- oder zwei Mal in ihrem Leben, die wenigsten mehr als 5 mal und wer 10x oder mehr deckt, der hat bei uns def. Popular Sire-Potenzial, wenn denn mit den Nachkommen weitergezüchtet wird.
    Es ist einfach nicht so wie in zahlenmäßig stärkeren Rassen, wo man erst guckt, dass der potenzielle Deckrüde für den eigenen Wurf schon tolle Nachzucht hat etc, wenn's danach gehen würde, könnte man die meisten Saluki-Verpaarungen gar nicht machen. Irgendwer muss ja einen Rüde als erster und dann oft eben als einziger benutzen.

    Da ist der "Werbefaktor" wenn überhaupt eher die Zuchtstätte als der einzelne Hund.

    Ich denk was die Gefährlichkeit der Produkte angeht, liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte zwischen den "Die Pharmaindustrie will unsere Hunde krank machen, um mehr an uns zu verdienen"-Verschwörungstheorien, die diverse Alternativmedizin-Freaks auffahren, und dem "Ist alles vöööööööllig harmlos!" der Pharamvertreter.

    Ich mein, ein Hund lebt ja eh nicht so lange wie ein Mensch, Giftstoffe haben also auch nicht so viel Zeit, sich im Körper anzureichern bis eventuell schädliche Dosen erreicht sind. Und Anaplsmose, Babesiose usw sind halt auch nicht ohne, da muss man schon abwägen.
    Direkte Nebenwirkungen sehe ich in der Praxis ab und zu, aber eigentlich immer nur lokale Hautreaktionen, meistens von leichter Rötung und Juckreiz bis Hot Spot, oder intensives speicheln wenn die Stelle beleckt wird.


    Aber eben weil ich recht eng mit den Hunden zusammenlebe und ICH ja nunmal alt genug werde, um eventuell mal irgendwelche Nebenwirkungen durch langsame Wirkstoffkulmulation abzukriegen, bin ich damit etwas vorsichtig. Ich mein, ich hab beruflich schon genug mit Medikamenten und Strahlung zu tun, da muss ich's nicht privat auch noch fortsetzen.


    Wäre es jetzt so, dass ich ständig festgesaugte Zecken an meinen Hunden finde würde, dann gäbe es für mich auch keine Frage.
    Aber bei nem hellen, kurzhaarigen Hund kann man eben ganz gut absammeln, ich sehr das eigentlich immer schon auf dem Spaziergang wenn da was krabbelt. Gestern hab ich von allen drei Hunden insgesamt bestimmt 60 Zecken runtergesammelt im Laufe der einstündigen Runde... *würg*
    So einmal pro Monat und Hund finde ich trotz Spot-On und absuchen mal ne festgesaugte Zecke. Naja, sei's drum, ein Restrisko hat man immer.

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    Ich hab gestern die Salukis gefoltert... sie hatten sich beide in was infernalischem gewälzt (was genau weiß ich gar nicht) und mussten duschen, mit Shampoo und allem drum und dran. Sie waren not amused.