Beiträge von Marula

    Mal unabhängig von Nebulas Frage (sie hat ja nicht gedrängelt oder so, sondern wollte eben nur wissen, was normal ist) finde ich es absolut zumutbar, wenn man auf so eine Urkunde mal ein paar Wochen wartet, erst Recht, wenn jemand das ehrenamtlich macht? Und selbst wenn es Angestellte sind, mein Gott, auch da kann mal was liegenbleiben.

    Es ist ja nicht so, als würde man die für irgendwas brauchen - ok, wenn man dann irgendwann mal in der Championklasse ausstellen möchte oder eine Prädikatskörung will oder ähnliches, aber das ist ja in der Regel alles nicht zeitsensitiv.


    Und wenn wir schon von warten sprechen, sowohl beim Export von Hunden aus Israel mit IKC/FCI Papier als auch aus Spanien mit dementsprechenden FCI-Papieren (weiß grade nicht, wie deren nationaler Verband heißt...), kann es uU bis zu einem Jahr dauern, bis man überhaupt erstmal das Exportpedigree zugeschickt bekommt... da sind wir hier in De echt verwöhnt dagegen!

    Wir waren heute auch wieder auf der Bahn - Janaah's Hobby ist das defintiv. :D Er macht's nach wie vor ganz toll und ich bin ein glückliches Frauchen. Es war heute das dritte Training, bei dem er aus der Box gestartet ist, also Start Nr. 5 und 6 aus dem Startkasten (2 Läufe pro Trainingstag), und inzwischen zieht er schon richtig in die Box, geht sofort rein und flutscht vorn schon recht flott raus.

    Als nächstes möchte ich dann mal den Rennmaulkorb angehen - irgendwelche Tipps? Ich glaub Wilma und die Hunde von TrueType gehen doch auch auf die Bahn, wie macht ihr das? Erstmal im Alltag Maulkorb tragen trainieren und erst auf die Bahn, wenn der Maulkorb für den Hund selbstverständlich ist, oder kurz vor'm Lauf einfach drauf und hoffen, dass der Reiz durch den "Hasen" stark genug ist und der Hund den Korb ignoriert und nach dem lauf gleich wieder runter mit dem Ding?

    Ich tendiere ja eher zu ersterem, also langsame Gewöhnung. Janaah findet den Maulkorb nicht so toll und ich möchte nicht, dass es ihn auf der Rennbahn irritiert und er deswegen stehen bleibt oder so.

    Seit heute bin ich dann auch Vereinsmitglied und nächstes WE gleich für Grillen oder Theke oder was auch immer eingeteilt, es steht ein Sommerfest von "Rhodesian Ridgeback in Not" an, sind wohl jetzt schon über 200 Hunde angemeldet (also mindestens so viele Besucher, wenn nicht doppelt so viele...).
    Bin mal gespannt, wie das so ist, bin zwar über meine Eltern mit Vereinsleben aufgewachsen (Kanuverein, mein Vater war auch immer ziemlich aktiv im Verein), aber selber komplett mitgemacht hab ich das noch nicht, wir sind als Kinder und Teenies eher so mitgelaufen und haben halt das sportliche Angebit genutzt.
    Aber an sich finde ich es ganz cool. Es sind halt teilweise Leute, mit denen ich sonst, wenn da nicht das Hobby wäre, eher keine Zeit verbringen würde, aber manchmal kann ja auch grade das ganz interessant sein.

    _____________________________________________________

    Oona sieht einfach aus, als wäre ihr das ganze drumrum noch nicht so ganz geheuer? Also der Treib ist da, aber die ganzen Vorgänge um sie rum lenken sie zu sehr ab, als dass sie sich da ganz drauf einlassen würde?

    Ich schleiche mich mal zu euch rein...

    Iiiiirgendwann hätte ich auch gerne einen windigen :cuinlove: Allerdings bin ich Rassemäßig noch soooo unentschieden. Mir gefallen irgendwie alle. :ka:

    Aber ich habe ja noch Zeit, vorher kommt noch ein Sheltie und der Windhund frühstens wenn Sheltie Nr.2 2 jahre alt ist. Sonst geb ich mir die Kugel :headbash:

    Naja, zu so einem Kleinhunderudel wie du hast würde doch ein Windspiel oder ein Whippet oder ein Silken Windsprite gut passen. ;)


    __________________________________________________________________

    Für alle die es interessiert, aktuelle Ergebnisse der Coursing EM, die diese WE in Finnland stattfindet, gibt's hier:
    http://suomenvinttikoiraliitto.fi/eccoursing2015/results/
    Bisher sind erst die ersten Läufe drin. Bei den Salukirüden nach dem ersten Lauf immerhin ein deutscher Rüde mit auf Platz 1. :D

    Ich finde es hilft bei einem schlimmen und eigentlich für sich allein schon schwer zu ertragenden Ist-Zustand immer, sich ernsthaft zu fragen: "Wird es wieder besser?"

    Wenn man das ganz klar mit "Nein" beantworten kann, muss man dann so lange warten, bis man an dem Punkt ist, wirklich gar nix mehr geht?
    Muss man eigentlich nicht, denke ich. Dafür ist es eben ein Hund und kein Mensch.


    Es ist schwer, ich weiß. Bei meinem eigenen Hund, den ich letztes Jahr um diese Zeit einschläfern musste (nicht wegen Demenz, aber auch wegen einer langsam fortschreitenden Krankheit), war der Zustand über Wochen schlechter geworden. In den Monaten davor war es mal bergauf und mal bergab gegangen, aber er hat sich immer noch mal berappelt, auch relativ schnell, und hatte dann zwischendurch längere schöne Phasen, länger als die schlechten Phasen. Darauf habe ich auch dann wieder gehofft.

    An dem Tag, wo klar wurde, dass es nun nicht mehr bergauf gehen wird, sondern nur noch stetig, aber sehr langsam, weiter bergab gehen wird, hab ich ihn eingeschläfert.
    Im Nachhinein muss ich sagen, war es genau richtig so, aber WENN ich was ändern MÜSSTE, dann eher dahingehend, dass ich die Entscheidung zur Euthanasie früher treffen würde, nicht später.

    Erstmal herzlichen Glückwunsch zum neuen Hund! Aber...

    Die Züchterin von Indy und Karly gibt die LHW-Zucht gezwungenermaßen auf und Nelly hat ihren Platz verloren. Da sie möglicherweise sogar trächtig ist, war es schwer, etwas passendes für sie zu finden. Aber nun ist sie ja bei uns. :D

    Sorry, wenn ich jetzt so kritisch frage, aber warum weiß sie als Züchterin nicht, ob der Hund nun tragend ist oder nicht, und warum muss sie die Zucht so plötzlich aufgeben, dass sie nichtmal abwarten kann, ob sie tragend ist (US ab 28 Tag nach dem möglichen Deckdatum, wenn man sich nicht sicher ist wann der Deckakt genau war, wartet man halt noch ne Woche oder 10 Tage) und dann den eventuellen Wurf noch selber aufziehen?

    Ich werd die nächsten Touren erstmal einfach so fahren, nur mit HB und sonst nackig. Aber das ist ein guter Tipp mit erstmal nur anziehen, aber am HB führen. Das probieren ich mal.


    Ich kann dann ja bei dir ein Geschirr bestellen, du kennst dich ja mit der Passform für was windiges gut aus. ;)

    @Marula Wäre es dir denn möglich mit allen drei zunächst eine kurze Runde zu laufen, Robin dann heimzubringen und mit den anderen zweien nochmal loszuziehen? Geht natürlich nur bei passender Wohnsituation, wenn du zum Spazierengehen erst ins Auto steigen musst, lohnt das wahrscheinlich nicht.

    Ja, mehr oder weniger so hab ich es ja mit Lawrence das letzte halbe Jahre auch gemacht. Mal erst mit allen eine kleine Runde in der Nachbarschaft und dann mit den Jüngeren nochmal extra los. Mal an eine Stelle gefahren, wo wir nur ein paar Minuten zum See laufen und dann da ne Stunde rumhängen, dass der Opa baden und schnüffeln kann und die anderen können sich sonstwie vergnügen.
    Mal ne seperate Runde mit dem Opi gegangen und dann mit den anderen extra, auch wenn er dann trotzdem noch mit wollte wenn ich die anderen ins Auto eingeladen hab...
    Ab und zu hab ich ihn auch nen halben Tag bei meinen Eltern gelassen, die dann irgendwann vor dem nachmittäglichen Kaffeetrinken einen kleine Runde mit ihm gegangen sind, und hab mit den andere einen richtigen Ausflug gemacht. Aber das war natürlich die Ausnahme.

    Es geht schon, irgendwie, und darauf muss man sich halt einstellen, wenn man eine altersmäßig gemischte Gruppe hat. Ehrlich gesagt finde ich das aufwendiger als mit ner gemischtgeschlechtlichen, intakten Gruppe. Läufigkeit ist immerhin nur kurz, wenn man jetzt nicht grade zig Hündinnen hat.

    Naja, den Rest der Woche hat Robin so oder so total Pause. Er läuft jetzt zwar schon wieder gut, tickert nur noch ein ganz bisschen und will auch schon wieder los, aber so mega-lahm wie der gestern morgen war, ist jetzt erstmal Sense mit Bewegung.
    An sich ist in Bewegung bleiben ja gut bei Arthrose, aber nicht bei nem akuten Schub, da gibt's Ruhe und Schmerzmittel und sonst nix.
    Danach, denke ich, kann er die nächste Zeit noch ganz normal mit spazieren gehen, sofern das jetzt kein Dauerzustand wird mit der Lahmheit nach Belastung.


    Übrigens noch was anders, ich war ja gestern abend noch ne Runde mit Dee und Janaah mit dem Rad.
    Hatte neulich schonmal ausprobiert wie Janaah am Rad läuft, er allein, am Halsband, weil ich das Geschirr nicht mit hatte, und er hatte total Spaß dran.

    Dann bin ich vorgestern mal mit ihm alleine los, ordentlich am Geschirr, auch weil ich dachte, wenn er mal richtig los will, dann darf er das und kann dann ja ruhig ziehen. Erst ist er auch ganz munter losgedackelt, aber nach ner Weile hatte er irgendwie so gar keinen Bock mehr. Hat dann angefangen, sich zurückfallen zu lassen (obwohl ich wirklich keine große Runde gemacht hab) und nach außen zu ziehen.
    Nach einigem rumprobieren und dem Versuch, ihn wieder zum flotter mitkommen und näher am Rad laufen zu bewegen, wo er dann völlig dicht gemacht hat, war ich mir dann recht sicher, dass er das Geschirr scheiße findet.

    Hmmmmm, doof! Wenn es ihm beim radlen nicht passt, dann wird es ihm sicher so auch nicht so gut passen bzw ihn da auch stören, ich denk nur, man merkt es ihm da vielleicht nicht so an, weil er sich ja verschieden bewegt. Ich hatte bisher echt nicht den Eindruck, dass es ihn stört, im Gegenteil, er hat es eigentlich gut toleriert und ist auch damit getobt und gerannt. Schade, und ich fand es so gut!

    Naja, jedenfalls hab ich es dann gestern, nach dem Fehlschlag vom Vortag, wieder am Halsband versucht und, weil er vorgestern echt nicht mehr dazu zu bewegen gewesen war, näher als 1,5 m oder so ans Rad zu kommen (ohne, dass irgendwas passiert wäre), Dee mitgenommen.
    Die geht ohne Probleme recht dicht neben dem Rad und da Janaah sich bei den ersten beiden Versuchen trotz Wildsichtung recht gut benommen hat dachte ich, ich wage es mal miz zweien.

    Also Dee direkt an's Rad, Janaah nach außen und los.

    Und was soll ich sagen, es war total super. Janaah ist wieder frei vorwärts gegangen und hat sich schön an Dee orientiert, Dee hatte in Gesellschaft mehr Spaß als sonst und beide haben sich topp benommen, auch als wir Kaninchen gesehen haben und als wir an einem anderen Hund vorbeigekommen sind.
    Ich bin dann mit ihnen durch die Bastauwiesen (Naturschutzgebiet) zum Mittellandkanal geradelt, wo sie 2-3 km ohne Leine laufen durften, und dann durch's Naturschutzgebiet wieder zurrück. Keiner von beiden war kaputt, obwohl Dee, die grade erst so langsam aus der Nachhitze kommt, momentan recht möppelig ist. Dee's gebrochen gewesen Zehe hat auch nicht gezickt.

    Ich hab's sozusagen als Spaziergang am Rad gestaltet, eher bummelig vom Tempo her. Janaah hätte schneller gewollt, aber Dee ist ne faule Socke (sowieso schon und in der Nachhitze erst recht), also durfte sie das Tempo wählen, was dann heißt, dass wir so im Zockeltrab vorwärts gekommen sind, also das Tempo, was die Hunde auf dem normalen Spaziergang auch laufen würden, wenn nicht noch ein Mensch an der Leine hinge...
    Im Freilauf ist Janaah dann mehr gerannt und Dee mehr hinterhergetippelt.


    Mal gucken, vielleicht brauche ich jetzt wirklich ein richtiges, gut passendes Zuggeschirr für Janaah, weniger für Zughundesport (damit will ich eigentlich nicht anfangen, es sei denn er bietet es an) als mehr für wenn er doch mal zieht, ist ja doch gesünder als am Halsband und auch besser zu halten.