Beiträge von Marula

    @TrueType: Wenn du es kurzfristig findest, wäre es nett, wenn du mir kurz Bescheid gibts, hab das UW grade nicht verfügbar da ich die ganze Woche noch bei meinen Eltern im Urlaub bin. War's nur für den Azawakh oder auch für die anderen Orientalen, weißt du das noch?

    Das ist halt ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt, weil es viele tolle Salukis in Deutschland und international so nicht gegeben hätte oder noch geben würde, wenn es das Imp 0 x Imp 0 Verbot schon in den 80er und 90ern gegeben hätte oder es auch in anderen Ländern geben würden.
    Mein Kleinteil zum Beispiel auch nicht:
    http://www.thesalukiarchives.com/details.php?id=183484
    Was natürlich für den Hund egal wäre, nie gezeugt ist nie gezeugt, aber für mich wäre es schade, weil das für mich ein echter Wunsch- und Traumhund ist, und für seine Züchterin bzw auch die Züchterin seines Vaters würde das massivst in deren ganze Zuchtphilospohie und Zuchtprogramme eingreifen, denn beide haben schon einige und werden auch wieder 0 x 0 Verpaarungen machen...

    @Randowmixe: Was für ein Albtraum. Ich drücke euch intensiv die Daumen. Leider bin ich ja in einer ganz anderen Ecke von Deutschland und kenne in eurer Gegend auch keinen.

    Kann ihre Vorbesitzerin vielleicht zu euch kommen? Da sie ja nioch so neu bei dir ist, wäre es nicht das erste Mal, dass der Hund sich von seinen neuen Leuten nicht einfangen lässt, selbst wenn ihr sie findet.

    Ich wünsche euch auch viel Kraft.

    Das erinnert mich sehr an meine letzte Nachtwache bei meinem Senior, in der ich schon wusste, dass es am nächsten Morgen soweit sein würde. Es ist schrecklich, intensiv, unausweichlich... und es gehört nunmal dazu. :streichel:

    Nochmal vorne weg, es startete mit dem im Ausgangsposting erwähnten Satz der SL. Den hatte ich ebenso verstanden wie thinha...

    hui, was für eine dramatik man aus einem zweizeiler (oder waren es drei?) machen kann.

    ich hätte es ja verstanden wenn der wortlaut geheissen hätte, die hunde haben in einem in der sonne stehenden, geschlossenen auto zu verharren bis sie dran sind - das müssen sie abkönnen. aber so.. :ka: . nun, jeder versteht was er verstehen will. ich denke es wurden hier sehr viel gute tipps gegeben, inkl. den hinweis dass es jedem freisteht von solchen veranstaltungen abstand zu nehmen, wenn einem die orga drum herum nicht zusagt.

    ...vielleicht auch, weil ich mit den Hunden (und anderen Tieren) schon an so einigen Veranstaltungen teilgenommen haben, auch bei wierdrigem Wetter, und daher weiß, dass die allermeisten Leute, die an sowas teilnehmen, eben die diversen erprobten Möglichkeiten ergreifen, es ihren Viechern angenehm bis zumindest erträglich zu machen.

    Und es ging hier um eine Veranstaltung Anfang Mai, nicht mitten im Hochsommer. Und mit, wenn ich mich recht erinnere, noch reichlich Vorlaufzeit um sich was zu organisieren, wenn man gewollt hätte (Ausstattung für's Auto, Begleitperson, was auch immer).

    Da finde ich es schon sehr überzogen, sich an sowas so hochzuziehen. Hundertausend andere Hundeleute schaffen es schließlich seit Jahrzehnten auch, in den Sommermonaten an Veranstaltungen teilzunehmen. Sind die alle bloß von Ehrgeiz zerfressen und total egoistisch oder könnte es etwa sein, dass es für diese Probleme wirklich Lösungen gibt?

    Ja, es sterben immer wieder Hunde in überhitzten Autos, ich hab keine Zahlen dazu, ob das auf Hundeveranstaltungen häufiger passiert als z.B. vor'm Supermarkt, vermute aber, dass das gesehen auf die Gesamtzahl aller Teilnehmer ein sehr geringer Anteil ist und auch ein geringer Anteil an der Gesamtzahl der Hitzetoten.

    Mich hat einfach nur gestört, dass wenn jemand sich zugunsten seines Hundes gegen stundenlange Warterei im Auto bei starker Hitze in der prallen Sonne entscheidet (was völlig vernünftig ist), geschrieben wird, der müsse halt da durch. Nein, muss er eben nicht. Man könnte stattdessen einen gemütlichen Spaziergang im Wald machen oder auch einfach im kühlen Haus bleiben und einen relaxten Tag einlegen. Muss jeder für sich entscheiden, was für den Hund in diesem Fall besser ist.


    Es hat doch keiner empfohlen, weder in diesem speziellen Fall noch allgemein, den Hund in der prallen Sonne im Auto zu lassen und DA müsste er dann durch.
    Wo er "durch muss", das ist entweder bei gemäßigten Temperaturen im (teilweise) offenen Auto warten oder bei hohen Temperaturen im abgedeckten, komplett offenen (Gitter) Auto warten, unter Anwendungen noch anderer Methoden es ihm angenehm zu mache.

    Meine Hunde gehen fast jeden Tag schön spazieren und an ner Hand voll Tage im Jahr geht es halt auf Veranstaltungen. Die sie auch gute finden (zumindest springen sie immer wieder gern in's Auto und machen auf mich den Eindruck, dass für die dabei sein alles ist), aber die natürlich primär mir wichtig sind.
    So what, wenn die Hunde nicht drunter leiden, und das tun sie nicht, sonst würde ich es nicht machen, wie wohl kaum eine Hundehalter, warum nicht? Es gibt noch genug andere Tage, an denen sie an den Badesee können.

    Zitat

    Aufm Dorf würde ich mir da sicher auch keinen Kopf drum machen, hier in der Großstadt, wo deutlich mehr potenzielle Idioten rumlaufen, sind die Bedenken durchaus gerechtfertigt. Wenn ich das Auto die ganze Zeit im Blick und noch dazu einen großen, abschreckenden Hund hätte wärs wohl auch wieder was anderes.
    In diesem Fall gab es doch aber weit und breit keine Möglichkeit, im Schatten zu parken. Darum ging es doch :???:

    Und ich dachte, es geht hier schon längst nicht mehr um diesen einen Fall, sondern um die grundsätzliche Frage, ob man "sowas" eben machen kann oder nicht.

    Und ich dachte auch, es geht hier um Hundeveranstaltungen (Hundesport, Ausstellungen, Körveranstaltungen etc), die ja idR nicht in Großstädten und mit viel unbeteiligtem Publikumsverkehr, sondern irgendwo etwas außerhalb sind und wo eh nur andere Hundeleute rumlaufen.


    Zitat

    Hab ich überhaupt kein Problem mit. Ab und an mal gibt es das hier auch, bei gemäßigten Temperaturen, ggf. im Schatten. Ansonsten fände ich es aber, wie oben schon geschrieben, äußerst blöd, wenn mein Hund neben meiner Arbeitszeit auch noch regelmäßig die Nachmittage/Abende und Wochenenden (im Auto) alleine bleiben müsste (noch mal; mir geht's um regelmäßigen, mehrmals wöchentlich ausgeführten Sport und nicht um ein paar wenige Tage im Jahr).


    Joa, aber deine Bedenken und deine Vorlieben heißen nicht, dass die Hunde da irgednwie drunter leiden.

    Wenn man das nicht will, gut, dann lässt man es halt, aber dann muss man auch nicht die ganze Zeit unetrschwellig unterstellen, dass alle, die sich anders entscheiden, ihren Hunden irgendwas unangenehmes zumuten oder sie gar leiden lassen.

    Mehrmals wöchentlich mehrere Stunden auf dem Platz trainiert doch kaum jemand, der nicht grade beruflich Hunde ausbildet. Selbst die, die es schaffen, mehrere Male die Woche auf den Platz zu kommen (bei uns ist eh nur maximal einmal die Woche Training), verbringen da ja idR nicht mehrere Stunden, da hat doch kein normaler, arbeitender Mensch Zeit zu. Das ist doch konstruiert.
    Oder Dogforum-Realität... :D


    Zitat

    Gerade von dir als Tiermedizinerin hätte ich so eine Aussage nicht erwartet. Wenn extreme Temperaturen bloß eine Ausrede sind, um sich nicht sportlich betätigen und stundenlang im Auto ausharren zu müssen - ok :ugly:
    Sport, Bewegung und Spiel, gern, aber nicht um jeden Preis. Wer es anders halten will, der soll es tun.


    Mal ehrlich, wir reden hier von ner Hand voll Tage im Jahr, wo es in Deutschland überhaupt mal so richtig heiß wird. Ich muss auch einigen meiner Vorredner zustimmen, Temperaturen zwischen 20-30 Grad (oder auch -15 °C im Winter) sind für einen gesunden Hund kein Problem. Natürlich sollte er Schatten haben, sollte Luftzirkulation bestehen und sollte er ständig Wasser zur Verfügung haben.
    Das sind alles Dinge, die man ohne große Probleme möglich machen kann, wenn man es möchte, und mehr wenn man zum entsprechenden Aufwand bereit ist.

    Ob man dann groß Leistung abverlangt muss man sehen - auf den Windhundveranstaltungen werden bei solchen Temperaturen z.B. die ersten Läufe oftmal recht früh gezogen, damit man schon mit dem Wettkampf durch ist, bevor es gegen Mittag richtig heiß wird.
    Aber das weiß man ja idR nicht, bevor man meldet und oft auch noch nicht, wenn es drum geht ob man hinfährt oder zuhause bleibt - wie oft kühlt es sich dann durch ein Gewitter oder nen normalen Wetterumschwung doch noch ab?
    Und wenn man so eine Veranstaltung seit Monaten fest eingeplant hat, Urlaub genommen, das Meldegeld berappt hat und so weiter, dann würd ich auch zumindest erstmal anreisen - zurückziehen wenn die Bedingungen wirklich unerträglich oder gefährlich sind kann man vor Ort immer noch und das reine "da sein" halt ich wie ausführlich dargelegt nicht für ne Qäulerei.

    Ausstellungen, Körveranstaltunge, Wesenstest etc haben ja nun mit Leistung im Sinne von körperlicher Belastung auch eher nix zu tun - vielleicht präsentiert sich der Hund nicht ideal, aber er kann auch mal ne Runde im Kreis laufen und ein bisschen stillstehen etc wenn ihm warm ist.

    Zitat von Dreamy


    Welche 101 Möglichkeiten gibts denn bei 28 Grad Außentemperatur und mehr? Unter Berücksichtigung dessen dass man ein schwarzes Auto hat, keine Metallbox im Kofferraum und Fremden jeglichen Zugriff verweigern möchte?


    Na, ich bin jetzt schon davon ausgangen, dass man sein Auto hundgerecht ausstattet, wenn man sowas machen will, und immer mal wieder ein Auge drauf hat, um z.B. bei wanderndem Schatten umzuparken.
    Wenn man natürlich nix machen, nix investieren und nicht aufpassen will, sondern einfach nur parken und Auto abschließen möchte und außerdem noch Paranoia vor all den bösen Dingen hat, die böse Leute machen könnten, weil die Hunde nicht hermetisch abgeriegelt sind, dann geht das natürlich alles nicht.
    Das wird in der Tat schwierig.

    Es wurden hier doch schon diverse praxiserprobte Möglichkeiten genannt - ich selber hab gute Erfahrungen mit im Schatten parken und bei Bedarf umparken, Auto abdecken, Hunde nass machen und Heckklappe + Fenster offen lassen. Kühlmatten etc sind sicher auch ne Option, bisher hab ich's noch nicht gebraucht.


    Zitat von Dreamy

    Das Zeitproblem (stundenlanges Warten im Auto) bestünde trotz der besten Vorkehrungen natürlich trotzdem.

    "Das Zeitproblem" ist für mich kein Problem.
    Warum soll ein Hund nicht mal ein paar Stunden im Auto warten und sich eventuell dabei auch mal langweilen?
    Das schadet einem Hund ebensowenig wie einem Menschen und (ich sag den anstößigen Satz nochmal) da muss er halt durch, so wie er das sonst im Alltag auch manchmal muss (beim alleine zuhause bleiben, manche Hunde im Büro...).

    Wer will, findet halt Lösungen, wer nicht will, findet Ausreden.

    Zitat von Dreamy

    Der Hund "muss" nur "da durch", wenn Mensch das will. Ich persönlich möchte meinem Hund in unserer gemeinsamen Freizeit nicht regelmäßig irgendwas mit viel Aufwand gerade so "erträglich" machen müssen (neben Hitze/Kälte spielt für mich da auch die Wartezeit im Auto eine Rolle)...aber da gibt's wohl bei HH unterschiedliche Schmerzgrenzen.


    Ich zitier mich mal selber, mit dem beim ersten Mal scheinbar überlesenen Teil betont:

    Wie hier beschrieben gibt's 101 Möglichkeiten, es dem Hund angenehm oder im schlimmsten Fall eben erträglich zu machen und DA muss er dann durch, nicht durch irgendwelchen schrecklichen, unzumutbaren Stress.

    Meine Hunde haben's im Auto ziemlich gemütlich, auch bei Wärme. Das schlimmste was ihnen da passieren kann ist, dass ihnen ungefähr so warm wird wie zuhause auch und das sie sich langweilen, was im Leben einfach mal vorkommt.

    Unsere 2 Afghanen haben dem Rennmaulkorb auch ohne motzen akzeptiert, obwohl die vom Temperament auf der Rennbahn nicht mit vielen anderen zu vergleichen waren...
    Das gehörte eben dazu... wie die startbox zb...

    Na, ich denke ich lass ihn nächstes Mal mal 280 m mit dem Ding drauf laufen und gucken, wie es geht...

    Ist das Ashley? Wie alt ist die denn jetzt?

    Mir wurde hier erklärt das der Azwahke zb hohe Inzucht hat usw.Nun finde ich diesen Beitrag so geschrieben ob es gar keine hohe Inzucht gibt oder verstehe ich das falsch :???:

    http://www.aulad-al-sahras.de/azawakh2.htm

    Naja, das ist eben auch der Zwinger, der die "Reinzucht" auf Mini-Basis um jeden Preis propagiert.

    Andere und meiner Meinung nach wissenschaftlich fundiertere Meinungen findet man z.B. hier:
    http://www.azawakhs.eu/

    Vielen Dank für die Maulkorb-Ratschläge. Mal gucken wie ich es mache.

    So zwischendurch bei spazierengehen hab ich ihn auch schon hin und wieder mal aufgesetzt, belohnt wenn er brav war und ermahnt, wenn er ihn runterschubbern wollte. So richtig toll findet er das aber nicht, er ist dann irgendwie insgesamt gehemmt. Ich denk wenn er das Ding wie selbstverständlich tragen soll, dann braucht er mehr Übung.

    Ich weiß nicht, ob man das bei nem Saluki mit Whippets vergleichen kann mit dem einfach drauf und ab die Post, Whippets sind da ja doch ein bisschen verrückter und kerniger. Meiner hat z.B. auch grundsätzlich kein Interesse mehr am Hasen, sobald er langsamer wird bzw liegt, nix mit zergeln oder sich draufstürzen oder so, wie man das bei den Whippets meistes sieht.
    Aber ausprobieren kann ich es ja mal.

    Marula richtig erkannt! Ich weiß nicht, ob sie denkt, dass sie nicht zum Hasen darf, weil sie sich beim Jederhundrennen so tierisch erschrocken hat, als ich sie einfangen wollte (und mehrfach angesprochen habe). Wenn sie an der Leine ist, zieht sie ordentlich zum Hasen, aber alleine traut sie sich nicht.
    Hatten überlegt sie doch mal mit Loki laufen zu lassen, weil sie alleine eben so unsicher ist.. wobei ich glaube dass sie da giftig wird, wenn er sie abzieht :D

    Ja, ich glaub man unterschätzt das oft, dass der Hund doch ein bisschen Selbstvertrauen braucht um sich von Frauchen weg und "auf die Jagd" zu trauen. Ich mein, echtes Wild ist so ein starker Reiz, dass sie alles vergessen, aber so ein olles Plastikding ist doch noch was anderes.


    Und mal ne allgemeine Frage: hatte jemand von euch schon den Fall dass euer Windhund nen Kleinsthund nicht als Hund sondern als Hasen erkannt hat? Da liest man ja immer wieder Horrorstories (aber auch in die Gegenrichtung von wegen "DSH tötet Windhund im Spiel" und so was).

    Ja. Guck mal den Thread durch, ich weiß es ist sehr viel, aber dazu wurde hier schon sehr ausgiebig geschrieben.