Aber dein Hamilton würde ja dann wieder zurück kommen nach dem Hetzen, sogar meine Zwei kommen immer wieder zum Ausgangspunkt zurück, wenn sie können. Im oben genannten Fall ist ein Chi einfach vom Erdboden verschwunden. Trotz sofortiger Suche bleibt der Hund verschwunden, es gab keinerlei Sichtung, der Hund ist eigentlich sehr Menschenbezogen und nicht scheu & trotzdem ist er beim Gassi im Wald verschwunden und jetzt seit 1 Woche nicht mehr gesehen worden.
Die Besitzer haben den ersten Tag und die Nacht an der Stelle verbracht, alles großräumig abgesucht, NICHTS. Und ein Hund der menschenbezogen ist rennt ja nicht einfach kopflos weg und kommt nie wieder?!
Hm, naja, das mit dem zurückkommen ist so ne Sache, wenn der Hund eh nicht weit weg war oder sich im Gelände auskennt oder von sich aus einen gute Orientierungssinn hat klappt das, sonst können die sich auch verirren wenn sie im Jagdeifer eine größere Strecke gelaufen sind und dann auf einmal aus dem "Rausch" aufwachen.
So ein Chi ist ja echt nur ne halbe Portion, da kann alles mögliche passiert sein, ich verzichte jetzt mal auf Rücksicht auf Randowmixe auf die ganzen Szenarien die ich kenne oder die ich mir vorstellen könte.
Können die Besitzer von Freigängerkatzen jedenfalls auch ein Lied von singen, da verschwindet ja auch ein großer Teil ohne jegliche Spur.
Oder es hat ihn jemand gefunden, sich gedacht "Ach, der arme kleine Hund, ist bestimmt ausgesetzt, den nehm ich mit!!!"
Die Leute sind da teilweise extrem ahnungslos. Ich hatte es schon, dass welche bei uns aufkreutzen, die am Vortag in Dänemark einen Hund gefunden hatten, dann wie selbstverständlich angenommen hatten, dass der bestimmt ausgesetzt worden war weil sie auch nach ein bisschen warten und suchen um die Fundstelle niemanden gefunden haben, und den Hund dann einfach mit nach Deutschand genommen haben.
Hier (Westfalen bzw Müsterland) wollten die "Retter" ihren neuen Hund dann mal durchchecken lassen, impfen, entwurmen und so weiter. Ich nach der Story erstmal Chip ausgelesen und siehe da, er war gechipt und Tasso konnte dann auch den (dänischen) Besitzer ausfindig machen. Wie und ob der dann wieder nach Hause gekommen ist weiß ich allerdings nicht.
Die Leute, die den Hund gefunden hatten, haben es aber nicht böse gemeint, die waren tatsächlich so... blauäugig... und nachher auch etwas beschämt und ein bisschen enttäuscht, dass sie ihren neuen Hund doch nicht behalten konnten.
Ne mir bekannte Züchterin hatte es mal, dass ihr eine Hündin in einer sehr belebten und von mehreren gefährlichen Straßen durchzogenen Gegend entlaufen ist. Die sofortige Suche brachte nix und nach Wochen war sie dann soweit, den Hund aufzugeben.
Da erzählten ihr dann Bekannte, die von dieser Geschichte nix wussten (damals gabs noch kein Internet und Suchmeldungen verbreiteten sich langsamer) sie hätte da und da einen Hund gesehen, der aussähe, als käme er aus ihrer Zucht, wer das denn sei?
Da sie dahin keinen Hund verkauft hatte, dachte sie natürlich sofort an ihre Hündin - und tatsächlich, nach einigem nachforschen und rumfragen in der Gegend stellte sich raus, dass eine junge Frau seit einiger Zeit "so einen komischen dünnen Hund" hatte.
Naja, Ende vom Lied: Die junge Frau hatte den Hund, mutigerweise und Gott sei Dank, auf der Autobahn eingesammelt, muss so ziemlich direkt nach dem Entlaufen gewesen sein - und sich dann eben auch entschlossen, ihn zu behalten. Und da sie nicht direkt aus der Gegend war, wo gesucht wurde, fiel es halt auch keinem auf.
Wäre da nicht die Zufallsbegegnung der Bekannten der Züchterin gewesen, wäre der Hund wahrscheinlich auch wie vom Erdboden verschluckt und für immer weg gewesen.