Nja, wenn man sie einfach als ganz normalen Farbschlag anerkennen würde, würde sich das mit dem besonders und außergewöhnlich irgendwann von selber erledigen. Erlaubt man solid farbene und Schecken, dann pendelt sich das irgendwann ein, fallen tut beides und am Ende sucht sich jeder das aus was gefällt.
Ich mein, Moden gibt es immer mal, siehe den jetzigen Run auf Merle oder die Beliebtheit des brauen Labradors, der bis vor 15-20 Jahren oder so noch eher selten war. Aber Moden wechseln ja auch immer mal, und solange das Merkmal an sich nicht ungesund ist, warum nicht...
Beiträge von Marula
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Soweit ich weiß sind die "Weißen" Shelties und Collies auch einfach nur ganz normale Schecken, in dem Fall eben Extremschecken. Da hat man es ja quer durch alle Rassen, dass sich die Farbe auf den Kopf, den Rutenansatz und eventuell kleine Platten am Körper beschränkt, das gibt dann eben die typischen "color headed whites".
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Heißt, man geht mit Mops und Husky zum Tierarzt, da man diesen "Mix" gerne hätte und die "normale" Befruchtung wohl nicht klappen würde, der "entnimmt" Sperma und pflanzt dieses (wohl bei der Huskyhündin) ein? Welcher Tierarzt würde das denn machen? Meiner auf keinen Fall. In welchen Ländern ist denn dieses Vorgehen Gang und Gebe? Sorry für meine detaillierte Nachfrage, kann mir das Ganze beim besten Willen nicht vorstellen.
Aber muss es ja schon gegeben haben, sonst wäre der "Hug" auf der Webseite ja nicht zu sehen. Bin echt a weng schockiert im Moment.
Also erstens geht sowas, wie schon erwähnt, auch auf natürlichem Wege. Gibt genug komische Ups-Mixe, deren Eltern einfach ziemlich trickreich waren. Da stellt sich auch schonmal die kleine Hündin auf's Sofa oder der Rüde kauert sich drüber. Mit menschlicher Hilfe kann da auch ein (mehr oder weniger) natürlicher Paarungsakt zustande kommen.
Und dann braucht man nicht zwingend nen Tierarzt um einen Rüden abzusamen und das Sperma bei der Hündin einzubringen. Das machen gar nicht so wenige Züchter selber, auch hier in Deutschland, auch im VDH, auch bei Erstwürfen, auch bei Hündinnen, die sich nicht auf natürlichem Wege decken lassen, auch bei Rüden, die nicht genug Libido haben oder schlicht zu doof sind zum decken... alles schon gesehen bzw aus zuverlässigem Mund (in den meisten Fälen direkt vom Züchter und/oder Deckrüdenbesitzer) gehört.
Da bleibt einem echt manchmal die Spucke weg. Ist zwar schön, dass es die Regelung mit dem "der erste Wurf muss auf natürlichem Wege gezeugt werden" gibt, aber manchmal hab ich den Eindruck, solche Regeln sind nur für die ehrlichen Dummen und alle anderen machen eh was sie wollen.
Aber ein Qualzuchtthema ist es eigentlich tatsächlich nicht, denn das wird auch bei Rassen gemacht, die in der Hinsicht keine Probleme haben.
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Hm, die "Patterned White" Aussies sind normale Schecken unter nem besonderen Namen, oder? Dachte erst, das wäre noch was anderes, aber scheint so zu sein?
Ich hab heute einen Mastiff in langhaarig gesehen. Der Besitzer hat früher Mastiffs gezüchtet (dieser war aber nicht aus eigener Zucht, aber auch FCI/VDH) und erzählte, dass diese sog. "Fluffies" immer wieder mal fallen, weil die Rasse nach dem zweiten Weltkrieg fast ausgestorben war und man zur Wiederbelebung im UK Neufundländer und Bernhardiner eingekreuzt habe.
Dieser Hund war aus einem 11er Wurf, wo 3 langhaarig waren. Ist ja rezessiv, kann also zig Generationen überspringen.Ich musste erst richtig rätsel, was das für ein Hund ist, dachte an irgendeinen Herdenschutzhund oä... das Fell macht schon nen Unterschied.
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Für die, die nicht auf FB sind: Ich hab gelesen, dass Nelly wieder da ist. :)
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Naja, "nicht auf Leistung gezogen" heiß ja nicht "krank" und schon gar nicht Qualzucht. Umgekehrt ist es zwar so, dass Hunde, die rein auf Leistung gezogen werden, selten Qualzuchtmerkmale aufweisen können, aber in die andere Richtung funktioniert der Schluss halt nicht.
Insofern finde ich es nicht schlimm, wenn eine Rasse keine Leistungsprüfung hat (aber schön, wenn sowas gemacht wird).Wie auch immer, für mich gehört der DSH als "Gesamtrasse" nicht in den Qualzuchtbereich, aber ich find diesen Typ mit der Hyänenhüfte (der auch ohne Training und ohne Stellen so dastehen) und dem wobbeligen Gangbild schon ziemlich strange und frag mich, was das soll. Die "Weiterentwicklung" davon will ich nicht sehen, auch wenn es jetzt trotz Übertypisierung vielleicht noch ohne Schmerzen/Leiden/Schäden abgeht.
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Mir ist eigentlich egal ob Samstag oder Sonntag, wenn ich frei hab, dann auch das ganze WE.

Hoisdorf kommt für mich für's Training nicht in Frage, ist mir zu weit. Wenn Coursingtraining, dann wollte ich mal Ostercappeln probieren, das ist ca. ne Stunde von mir aus.
Hildesheim wäre gut gewesen, ist ja auch eine schöne Bahn, da werd ich wohl so oder so mal hinfahren, Verabredung hin oder her. ;).
Hannover wäre dann ja ne Option. Ist laut schnell konsultiertem Internet-Routenplaner ca. ne Stunde oder etwas drüber. Irgendwie ist von mir aus alles so ca. ne Stunde entfernt.

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Wo fahrt ihr denn hin, wieder Hamburg? Ich bin am überlegen, ob ich mal mit Janaah demnächst zur Abwechselung auf ne andere Bahn fahre, ist ja doch überall ein bisschen anders (andere Zugmaschiene, Startboxen etc) aber Hamburg ist schon ganz schön weit von mir aus, ohne jetzt nachgeguckt zu haben glaube ich Hildesheim z.B. wäre näher, Gelsenkirchen auf jeden Fall. Sonst könnte man sich ja eventuell mal verabreden.
Ich war gestern im Verein bei einer Veranstaltung helfen (Sommerfest RR in Not) und hatte die beiden Salukis mit, Robin war bei meinen Eltern. Die meiste Zeit haben sie im Auto rumgelegen, Janaah durfte dann Nachmittags einen kleinen "Schaulauf" machen.
Ach, und ich hab den Eindruck, das Robins Herztabletten ihm schon ganz gut tun. Ist natürlich schwer zu sagen wegen der Wärme in den letzten zwei Wochen, die Hitzeperiode fiel grade mit dem Beginn der Medikation zusammen und er mochte Hitze noch nie, auch nicht mit 8 Jahren als ich schonmal ne komplette Herzuntersuchung hatte machen lassen und alles ok war.
Aber ich hab schon den Eindruck, dass er die Hitze besser wegsteckt als vorher. -
Es bedarf keiner Hinterhofzuchten erst, um das Hündinnen fertig sind,der SH-Hündin geht es nicht sehr viel besser, diese hat nach ZO keinerlei
Zuchtpause, obwohl es die VDH-ZO deutlich vorschreibt und genau da beginnt
für mich Qualzucht. Diesbezüglich hatte ich mich vor längerer Zeit mal mit
VDH und Verein auseinander gesetzt.Das ist aber ne andere Sache, keine Qualzucht.
Wenn es denn so gemacht wird (nur weil's erlaubt ist heißt es ja nicht, dass viele DSH-Züchter das machen) kann es vielleicht in Richtung "Qual bei der Zucht" gehen (wobei es für eine gesunde Hündin auch kein Problem ist, in zwei aufeinanderfolgenden Hitzen belegt zu werden).
Aber das ist trotzdem keine Qualzucht, weil es dabei nicht um durch Zucht bedingte anatomische oder physiologische Eigenheiten geht. Das ist mehr eine Frage der Ethik in wie fern man solche Paragraphen als Züchter ausnutzt und ich denke die meisten heute, auch bei den Schäferhunden, machen das eher nicht.
bordy: Ich kann ja durchaus sehen, dass es auch andere Schäferhunde gibt, im Gegensatz zu zum Beispiel Möpsen, wo ich wirklich noch keinen gesehen hab, der der aktuellen Standardauslegung soweit entspricht, das man sich auf ner Zuchtschau sehen lassen könnte und der trotzdem ne gesunde Anatomie hat (weil's sich einfach wiederspricht).
Aber hast du als Schäferhundmensch solche Hunde wie ich sie beschrieben hab wirklich noch nicht gesehen oder nur in verchwindend geringer Zahl? Dieses weiche, instabile, "schleichende" Gangwerk und im freien Stand hinten "zusammensackend"?
Ich halte Schutzhundesport nicht für Tierquälerei, warum auch, und ich bin mir auch nicht sicher, ob das was ich beschrieben hatte wirklich Krankheiten (im Sinne von Schmerzen/Leiden/Schäden) auslöst, also ob ich es "Qualzucht" nennen würde. Momentan tendiere ich eher zu "Finde ich komisch, aber solang es keinem wehtut....".
Aber so wie ich's selber gesehen hab, glaub ich jedenfalls die Geschichte von wegen "alles antrainiert, im Alltag gehen die ganz anders!" nicht.
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Man kann tausend mal erklären, dass die Winkelung nichts mir der Gesundheit der Gelenke zu tun hat.
Aber das interessiert doch eh niemand. Man hält an seinen Vorurteilen fest... [...]DSH schräg ist krank , gerader Rücken ist gesund ,
Das die mit Rundrücken und losen Bändern auch gesunde Gelenke haben können weiß ich wohl, ich seh genug Röntgenbilder, da die Praxis in der ich arbeite die Zulassung für's HD/ED Hauptröntgen hat und wir recht viel DSH-Züchter in der Gegend haben.
Trotzdem finde ich es absolut unphysiologisch, wie da junge Hunde im besten Alter rumwobbeln und wackeln und wie sie dastehen, als hätten sie sich die Hose vollgeschissen. Hinten die Tarsi berühren sich im ungestellten Stand oft, der Winkel zw Unterschenkel und Hintermittelfuß ist im ungestellten Stand sehr klein, der Hund "sackt zusammen" und steht wie ein gefaltetes Akkordeon. Genauso scheiße sehen die in der Bewegung aus, total instabil und schlabberig. Und mit dem Alter wird das nicht schöner.
Das kann auch nix mit antrainiert und aufgestellt zu tun haben, die laufen immer so, sogar die 10 Wochen alten Welpen schon. Und das ist nicht der "Ausschuss", das sind Hunde, die in der Zucht sind, in die Zucht gehen, die teilweise, wenn das Hauptröntgen ok war, dann für gar nicht so wenig Geld den Besitzer wechseln etc.
Auch auf den normalen CACIB-Ausstellungen sehe ich solche Hund, und das auch nicht als absolute Ausnahme. Auf Schäferhund-Spezialschauen war ich noch nie.
Ob sie direkt mit dieser Sache gesundheitliche Probleme haben, ich weiß nicht. Ich kenne DSH als nicht allzu langlebige Rasse für die Größe (eher 10-12 als 12-14 und recht früh deutlich alt) und viele bekommen im Alter irgendwelche Probleme mit dem Bewegungsapparat, aber davon halt auch viel "ganz normale" Arthrosen, Spondylosen, dann auch recht häufig Cauda Equina und Lumbosakrale Stenose... lässt sich nicht sagen, woher das kommt. Kann sein, dass es da irgendwelche Untersuchungen zu gibt die das eine oder das ancdere belegen, hab ich mich noch nicht mit beschäftigt.
Aber allein wenn ich diese ineffektive und naja, wirklich krankhaft aussehende Art sich zu bewegen mit dem straffen, federnden Gang von... so ziemlich jeder anderen halbwegs normal gebauten Hunderasse ähnlicher Größe vergleiche, finde ich das sehr befremdlich, das man sowas will oder gut findet oder dass man zumindest scheinbar so in seiner Sehgewohnheit feststeckt, dass man das gar nicht mehr als ungewöhnlich empfindet, sondern als die Norm.
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Zu der Sache mit den TÄ auf Ausstellungen:
Die sind nicht dazu da, politische Statements abzugeben über schon lange bestehnde Qualzuchten, sondern um akute Probleme zu behandeln, bei Seuchengefahr für Mensch und Tier passende Maßnahmen zu ergreifen und aktuelle Misstände in Sachen Tierschutz oder Tiergesundheit zu verfolgen.
Wenn ein Hund da abgemagert vorgestellt wird oder er lahmt oder er schon blau anläuft vo Luftnot, dann können die was machen, vorher sind die relativ machtlos.