Beiträge von wildsurf

    Bei Caron waren die Veränderungen im Verhalten ca. 14 Tage nach der Kastration sichtbar. (wobei er ja leider aus medizinischen Gründen kastriert werden musste)

    Er war vor der Kastration sehr schlank und muskulös. Neigte nie zu Übergewicht, ich musste eher schauen dass er nicht zu dünn ist. Seit der Kastration ist das etwas anders. Durch das fehlende Testosteron ist mehr Aufwand nötig, um ihn muskelmässig gut beieinander zu halten. Ist aber normal.
    Er neigt nun auch eher dazu, Gewicht zuzulegen. Allerdings kann man das gut managen, indem der Hund zu seinem Futter eine ordentliche Portion Gemüse bekommt. z.B. von Olewo die Karotten. Das macht den Hund trotz kleinen Futter-Portionen satt und meiner zumindest ist dann auch ausgeglichener und draussen nicht auf Futtersuche.

    Da Caron sehr erfahren ist, kann ich ihn gut auf dem Grünstreifen neben der Teerstrasse laufen lassen (kein Verkehr, einfach ein geteerter "Feldweg", damit die Bauern einfacher zu ihren Feldern kommen..)
    Ich fahre auf dem Teer, er läuft auf der gemähten "Wiese". Und muss bei jedem Pfosten und Kandelaber natürlich ausweichen. Das klappt prima. Aber ist halt nicht so toll, wie wenn der Hund frei sausen könnte.

    Ich fahre sehr gerne mit Hund und Rad. Leider haben wir hier nicht so die idealen Wege, alles sehr hart. Und das Rad verladen ist zu aufwändig. Daher bleibt es immer bei sehr kurzen Strecken.
    Caron findet es super wenn wir mit dem Rad unterwegs sind, der ist per sofort in höchster Trieblage und darf daher nicht ab der Leine. Sonst ist er schneller auf der Jagd als ich auf 1 zählen kann.

    Mit Mojito möchte ich jetzt anfangen, dass er am Rad läuft. Das wird zu Beginn wohl etwas turbulent, da er bei neuen Dingen erst einmal super aufgeregt ist. Hüpf, hüpf.. :D

    geh du mal mit deinem neuen Pferd spazieren und lernt euch erst mal kennen. Der soll ja erst mal ankommen. Auch wenn er gemütlich ist (was nicht nur Charakter sein muss, sondern auch am Stress oder am leichten Untergewicht liegen kann), er muss auch erst alles mal verdauen.

    Übrigens, wenn er so Hunger hat, pass mit dem Stroh auf. Wenn er sehr gerne Stroh frisst und viel auf einmal, dann bekommt das seinen Gedärmen nicht. Pro Tag sollte maximal 25% der Raufuttermenge aus Stroh bestehen. Wenn er also einfach endlos Stroh in sich reinstopfen sollte, dann stell ihn auf Sägespäne und häng ihm ein grosses Heunetz mit Stroh drin in die Box.

    Aufbautraining dauert. Das ist eine langsame Entwicklung und wird mehrere Monate dauern. Lass ihn klettern, geh viel ins Gelände reiten (spazieren ist "nur" für's Gemüt und für das Vertrauen, nicht um Muskulatur aufzubauen). Aber nicht einfach 1h Schritt und ein paar hundert Meter Trab. Sondern viel Abwechslung durch alle Gangarten. Das macht Pferde fit. Zu Beginn lieber nur 30 intensive Minuten, das langsam steigern.

    Schau dass er regelmässig verteilt, aber nicht übermässig, bewegt wird. Ein Pferd sollte nie total verschwitzt vom Training kommen. Also nicht 2 Tage viel, 3 Tage nichts.
    Über Stangen longieren macht das Pferd beweglich. Viele Schritt/Trab/Galopp Übergänge sorgen für Kraftaufbau.

    Kenn ich von Caron. Mehrmals Calendula Urtinktur drauf, oder mehrmals täglich mit Betadine desinfizieren, so ging das immer zügig wieder weg.

    Caron hatte es ausgeprägt, als er das Futter nicht vertrug. Umgestellt auf selber kochen und TroFu von Acana Ranchland, seit Jahren herrscht Ruhe.

    Welche Art Hund gefällt euch denn?

    Soll er Fremden gegnüber aufgeshlossen sein? Dann fallen schon mal einige kleinere Rassen weg.

    Soll er täglicch zum joggen mit? Dann sind es andere Voraussetzungen.

    Gefällt eucch der Ersthund vom Typ her? So es etwas ähnliches sein? Oder möchtet ihr einen ganz anderen Hund?