Hast du einen Garten? Manchmal ist der Schritt von drinnen nach draussen mit Ablenkung zu gross. Ich übe alles neue zuerst im Garten. Das kennt er und die Ablenkung hält sich in Grenzen. So als Idee.
Beiträge von wildsurf
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Ich kennr eine Aussi-Hündin, bei der leider der Aufbau nicht optimal war. Da sie sowieso zum absichern beim Mensch neigt, war das ein absolutes Fiasko. Der (Dienst)Hund lief komplett unselbstständig, gab keine sauberen Signale etc. Kleinste Störungen (Stimme, Leine) stoppten den Hund sofort.
Lösung: einerseits wie Corinna schreibt, den Hund ignorieren, dann aber über schnelle Erfolge Zug aufbauen.
Hat gedauert. Brauchte 2 Jahre Geduld und viel Umdenken des Hundeführers. Jetzt läuft die Hündin erfolgreiche Einsätze. Ohne sich durch irgendwas ablenken zu lassen.
Zeit, Geduld, Zeit, Gesuld :-) und viel Fingerspitzengefühl -
Ich gebe solchen Hunden immer wieder einfache Aufgaben, die sie mit Erfolg in sehr kurzer Zeit alleine lösen können. Eigentlich kurze Motivationstrails, nicht länger als 100m. Je nach Können gespickt mit etwas kniffligem. Sie merken dabei, dass sie die Aufgabe lösen können, das stärkt das Selbstbewusstsein. Und wenn der Mensch dann noch im richtigen Moment den Hund lobt, stärkt ihn das noch mehr.
Allerdings ist das mit dem Lob sehr diffizil, da diese Hunde sich auf ein Lob gerne umdrehen und den Mensch anschauen. Man muss also mit der richtigen Tonlage, Intensität und Lautstärke spielen um herauszufinden, welches Lob den Hund nicht unterbricht.
Trotzdem ist das Lob sehr wichtig. Der Hund muss merken, dass er seine Sache gut macht - sei das dass er schön in ein Positiv einbiegt, oder zügig ein schönes Negativ anzeigt. Beides muss gelobt werden damit es immer stärker wird.
Wenn der Hund auf einer Geraden mit voller Überzeugung läuft, kann ich auch vorsichtig mal selber etwas abbremsen und so über die Leine den Hund "fragen", ob er sicher ist. Wenn er dann Gegenzug aufbaut und sich in die Leine hängt- loben, loben, loben.
Das macht man aber sinnvollerweise erst mit Hunden, die schon eine Weile trailen, nicht mit unerfahrenen Hunden/Haltern. -
Hey das freut mich dass es bei euch so gut läuft.
Und du: tief einatmen
und lassangsam wieder ausatmen 
Dein Hund benimmt sich ganz normal für sein Alter. Gerade Hunde, die sich schnell ablenken lassen, brauchen für vieles etwas länger bis es sitzt. Schliesslich muss man neben dem Kommando auch noch die Welt betrachten ;-)
Lass dich bloss nicht "einschüchtern". Auch ein Schäfi wird nicht zur Furie, nur weil er nicht in Überschallgeschwindigkeit seinen A.. ins sitz pfeffert.
Die Hundeplatzmethoden sind alles andere als fortschrittlich. Aber da es die einzige Gelegenheit für dich ist, bleibt dir nix anderes übrig als das an dir abprallen zu lassen.Du kannst dir zB die DVD von Imke Niewöhner kaufen, Obedience. Sie klickert, erklärt dabei aber auch wunderbar wieso ein Kommando so oder so aufgebaut werden soll. Das kann man alles alleine üben, bekommt viele Ideen und Anregungen wie man etwas üben kann ich finde ihre DVDs super.
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Das klappt schon :-)
Er darf/muss täglich mind. 1h laufen. Da ich sehr lange Beine habe - und er sehr kurze - muss er ordentlich Gas geben damit er im Schritttempo mithalten kann. Danach ist er jeweils ordentlich müde und zu keinen Schandtaten mehr aufgelegt

Richtig "cool" fand ich ja die äußerst hilfreichen und aufbauenden Kommentare der anderrn Pferdebesitzer ach dem letzten Ultraschall.
Fragen wie: wann haut ihr ihm die Rübe ab, wie lange schaut ihr noch zu, wie viel Geld wollt ihr noch investieren...Ja danke
zum Glück lässt mich das Gerede kalt. Ich muss nur jeweils die Besitzerin vom Quartertier wieder etwas aufmuntern. Schließlich ist die Heilung bereits um 50% fortgeschrittenen. Den Rest schaffen wir mit etwas Geduld auch noch. Ich gebe doch nicht gleich auf, nur weil es etwas länger dauert als geplant. Aber es muss ja immer alles schnell gehen..In der Ruhe liegt die Kraft
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Hast du den Epagneul noch in Grossaufnahme?

Der Golden ist ja ein hünsches Exemplar!
Susanna du musst unbedingt mal Gimli kennen lernen. Enlish springer direkt aus GB. Was für ein Hund.
Sehr schönes Gelände hattet ihr da.
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Ja ich finde auch, dass du das prima gemacht hast mit dem herhalten

Und super, dass die Entspannung bei euch Einzug gehalten hat!
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Gibt es hier auch Teenager-Geschädigte?

*aufsteh-ichbindieKatharinaundhabnenpubertierendenJunghundzuHause*
Rauf und runter das macht munter
mal top, mal flop. Und bloss nicht denken, dass etwas über längere Zeit einfach immer klappt. Hab schon fast vergessen wie schön diese Zeit doch ist 
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IN der Situation lernt der Hund rein garnichts, wenn er eh schon so unter Strom steht, dass er vom Mensch nichts mehr annimmt.
Akutfall: Da das Wild ja meistens flüchtet, warten bis der Hund merkt dass da nichts mehr ist. Dann erst wird er sich wegorientieren können.
Alltag: Umorientieren üben, üben, üben!
Das hilt auch dem Angsthund, er lernt sich an dir zu orientieren.
Täglich 5min üben. Bringt einem enorm weiter! -
Autsch, verdammt...
Sowas ist auch echt schwer zu finden was ein Glück, dass Du einen TA da hattest, der davon schon gehört hat!
Naja, soo schwer ist das nicht zu finden. Man nehme ein Ultraschallgerät und ein wenig Zeit, mache gründliche Lahmheitsuntersuchungen et voilà