Caron und Mojito durften heute beide apportieren.
Caron ist ja so ein Früchtchen. Wehe es ist zu langweilig, dann wendet er sich gerne mal anderen Dingen zu.
Aber wenn es richtig schwierig und knifflig ist, dann ist er voll dabei. Also arbeite ich mit ihm gerne auf dem Military-Parcours. Wer schon mal vor den fix installierten Geländehindernissen stand weiss, wie eindrucksvoll die sind. Tiefe Gräben, hohe Podeste, schmale Durchgänge, viele Hecken und Tümpel und mächtige Baumstämme die mir bis an die Brust reichen.
Caron findet das super. Den Dummy bitte hinter dem übernächsten Hügel deponieren und dann los. Überlegen wir man da durch kommt, einen Weg suchen um an den Hindernissen vorbei zu kommen, den Mut zusammen nehmen um über tiefe Gräben zu springen. Und immer daran denken wo der Dummy liegt.
Da blüht er richtig auf, der Kerl 
Mojito hat aktuell die Konzentrationsspanne einer Amöbe 
Wenn was fliegt, ok. Kann man einen Monent merken. Aber bitte nicht zu lange warten. Aktuell versuche ich ihn vom reinen judihui-apport-lustig-trallalla an etwas konzentriertere Areit heran zu führen. Allerdings ist das eine Gratwanderung. Sobald er nur etwas müde ist im Kopf, macht er was anderes. Verlange ich dann dass er den Dummy trotzdem noch sauber holt, kann es sein dass er nicht mehr rausgeht. Also viel Fingerspitzengefühl und beobachten. Und kein Druck, sonst quittiert er den Dienst sofort. Dann lieber selbst den Dummy holen und für einen guten Abschluss nochmals in kurzer Distanz werfen.
Ich würde ja eigentlich gerne bei einem Training mitmachen, zu Beginn Einzelstunden. Ich suche aber immer noch einen Trainer, der auf unser Tempo eingehen kann und nicht gleich die nächste Prüfung im Kopf hat.
Vielleicht bin ich ja zu vorsichtig, aber ich finde halt, die Basis muss stimmen. Wie bei allem.
