Einfach, einfach, einfach, solange bis die Basis sitzt!
Dein Hund ist noch so jung, runter mit den Anforderungen. Der "muss" noch nichts, aber "darf" ganz viel.
Dummytraining ist echt der lange Weg der 10'000 kleinen Schritte.
Ich mache mit dem Amöbenhirn Mojito momentan nur einfache vorans entlang von optischen Leitlinien , damit der mir ja nicht driftet.
Nur einfache Markierungen, die er kurz danach holen darf. Mal eine zweite in eine andere Richtung, dann aber sehr kurze Distanzen.
Ich trainiere nach dem Motto: ich mache die Übung so, dass er so wenige Fehler wie möglich machen kann.
Neu dazugekommen habe ich Markierungen in den offenen Wald rein. Da aber keine langen Wartezeiten weil er sonst schon wieder vergessen hat wo sie liegt.
Kommt Zeit, kommt Erfahrung und Konzentration.
Gestern war mein Freund der Werfer. Mojito war nach 4 Markierungen und 2 Vorans bereits kopfmässig erschöpft.
Der macht momentan wieder einen Entwicklungsschritt und das merkt man extrem.
Mach einfache Sachen, nimm dafür mal das Gelände mit dazu. Eine kleine Mulde die er überqueren muss, hohes Gras etc.
wenn du dir nicht sicher bist, ob es schwierig ist:
Geh auf die Knie, deine Augen auf der Augenhöhe des sitzenden Hundes. Und dann schau dir die Umgebung an aus dem Blickwinkel des Hundes.
Dann wird ein für dich sichtig liegender Dummy plötzlich ein nicht sichtiger Dummy!
Ein kleiner Grasbüschel wird zum grösseren Hindernis etc.