In einigen Diskussionen werden für mich gewisse Punkte zu oft verwechselt.
Will to please von "weichen" Rassen wird oft mit Unselbstständigkeit in einen Topf geworfen.
Orientierung am Menschen und die Abgabe der Führung an den Menschen mit "Doofheit".
Mangelhafter Gehorsam gilt oft als tolle Eigenständigkeit.
Manche Wesenszüge werden schöngeredet, manche schlecht gemacht.
Wenn man aber sieht, wie viele ach so einfache Labradore ( die ja gern als dumpfdödelig super einfach hingestellt werden) unter fehlender konsequenter Führung leiden und zu ätzenden, gestressten Mutanten werden, frage ich mich manchmal schon, wieso die Erziehung eines so einfach zu führenden Hundes in die Hose geht.
Der super-will-to-please-Hund wird dann plötzlich sehr eigenständig. ![]()
Interessant finde ich ja, dass Hunde in richtiger Arbeit (Hof, Schutz, Jagd etc) sehr selbstbewusst und selbständig sein sollen/ müssen, trotzdem aber führig und lenkbar sind. Eigenschaften, die sich nicht ausschliessen, über die man aber hier gerne "kleinkriege" führt.