Beiträge von wildsurf

    Hallo zusammen

    Ich suche momentan Ideen, wie ich mit dem 9 monatigen Junghund hier in gewissen Situationen arbeiten könnte.

    Es geht mir vor allem um Situation, in denen der Hund weiss, dass wir uns einem super mega tollen Ziel nähern. Sei dies ein Gewässer, eine abgemähte Wiese, ein Hund der uns aus Distanz entgegen kommt, der Startpunkt beim trailen, ... Situationen, in denen der Hund sieht oder weiss, dass das Ziel mega toll ist. (manchmal bestimmt ja auch der Hund spontan, dass ein Ziel sehr super ist :D )

    was macht ihr, wie unterstützt ihr die Hunde, wenn sie sich mit jedem Schritt mehr aufheizen, die Erregung zunimmt, die Erwartung riesig ist und der Hund altersabhängig noch nicht sehr weit ausgebildet ist? Und vor allem leider noch nicht soo viel gelernt hat, in Bezug auf Frusttoleranz, Impulse kontrollieren, etc.

    Er ist bei wenig oder normaler Ablenkung leinenführig, läuft an lockerer Leine nebenher. Sobald die Ablenkung zunimmt, muss ich ihm noch viel Support geben.

    Wenn aber das Ziel super toll ist, schmeisst er seine 28kg gekonnt in die Leine.

    Mir fehlt etwas der rote Faden, die Richtung, um ihm in "noch extrem
    aufheizenden Situationen" die nötige Unterstützung oder Führung zu geben.

    Unabhängig davon üben wir die einzelnen Bausteine selbstverständlich im Alltag. Unter wenig Ablenkung, Impulskontrolle, etc etc.
    Aber wie bringe ich zB 150m hinter mich, ohne den Hund in seinem hochgefahrenen Zustand zu bestätigen? Manchmal muss man ja oder will man ja an einen bestimmten Ort.

    Ich hoffe ihr versteht worauf ich hinaus will :smile:

    Ich hab das Fiep-Problem mit Mojito - allerdings ist er absolut steady. Er fiept nicht wegen der Arbeit, oder wegen der Spannung durch die Arbeit.

    Er fiept wegen den anderen Hunden :verzweifelt:

    Ich gehe mit ihm deswegen auf Social walks, in eine Dummy Gruppe ( wo sicch niemand daran stört, dass er fiept). Mache viel damit er oft unter Hunde ist, aber eben nicht rennen kann. Sobald er frei ist und rennen kann, fiept er nicht mehr. Er hat schon seit immer sehr viel Spannung in sich wenn er andere Hunde sieht und angeleint ist. Dann fiept es. Aber nie im Freilauf.

    Aber das ist halt auch seine schwierigste Aufgabe in seinem jungen Leben. Sobald er sich nicht frei bewegen kann, steht er unter sehr viel Spannung weil er sich zurück nehmen muss. Das fällt ihm extrem schwer.
    Mojito halt :pfeif:

    Ich würde den TA fragen, ob die damalige Impfung wirklich nur 2 Jahre gültig war.
    Wenn ja, muss das PU leider tatsächlich zu Hause bleiben. :-(
    Ausser du machst Lotto. Denn geimpft ist er ja.
    Ich hab keine Ahnung wie das bei der Wiedereinreise aus Kroatien ist. Hat man für Kroatien spez. Bestimmungen für die Wiedereinreise nach DE?

    Kann es sein, dass die "will to please" Typen eher unterschätzt werden als ein sehr eigenständiger Typ? Aufgrund ihrer Art?

    Oft liest man, gewisse HSH Rassen, norsiche Typen, "ursprünglichere Hunde" etc brauchen klare Strukturen, faire Kommunikation, sie machen nur was ihnen sinnvoll erscheint etc.
    Sie quittieren unfairen oder unkosequenten Umgang relativ schnell und können dadurch problematisch werden.

    Eigentlich schützen diese Typen sich doch selbst. (Ohne jetzt auf die daraus folgenden Probleme eingehen zu wollen)

    viele "weichere" Typen lassen unglaublich viel über sich ergehen. Sie leiden bei unfairem Verhalten still und machen trotzdem noch mit. Sie sind unglaublich leidensbereit. Und man sieht es ihnen evtl nicht an (je nach Mensch und Wissen).


    Welche sind denn jetzt einfacher? Ist es wirklich der "will to please " Typ? Der eher mal überfordert oder unfair behandelt wird? Weil er's einfach mitmacht? Braucht er nicht genau so viel fairen, konsequenten Umgang und Fingerspitzengefühl damit er nicht zB in zwanghaftes Verhalten fällt?

    Welcher Typ einem selbst besser liegt, hat ja nichts mit dem fairen, sinvollen Umgang mit dem Hund zu tun.


    (Natürlich gibt es zwischen den beiden "Extremen" noch ganz viele Abstufungen und Varianten)


    Aus dem Pferdebereich weiss ich es sehr genau. Man erwartet von den einfachen, leidensbereiten Typen sehr viel mehr. Man nimmt vieles als Selbstverständlich und geht davon aus dass der das einfach mitmacht. Und übersieht dabei oft, dass der das vielleicht gar nicht kann.

    Bei weniger leidensbereiten Typen sagt jeder, klar, muss man gucken, aufpassen, muss man üben, muss man arbeiten. Sie gelten dafür schneller als die "Bösen", eben weil sie nicht alles über sich ergehen lassen und sich auch mal wehren.

    Könnte ja sein, dass es im Hundebereich ähnlich ist. Schliesslich mischt ja der Mensch mit ;-)