Beiträge von wildsurf

    Wieso ist das schlimm? Der Hund darf ja im Alltag auch nicht einfach so überall reinbeissen wo es gerade lecker duftet.
    Anton ist jetzt auch nicht mehr so jung dass es eine zu grosse Herausforderung wäre.
    Hier trägt der halbe Hundebestand des Dorfes den Einkauf von Frauchen nach Hause.

    Ich würde mehr Brötchen kaufen :D

    Das Gewicht ist in der Tat nicht zu unterschätzen. Meine tragen leichte Sachen nur so lala schlau.

    Daher ist in unserem Brötchen Sack meist noch mehr drin. Dann trägt Caron das sehr stolz nach Hause

    Irgend jemand hatte hier vor langer, langer Zeit mal ein ähnliches Problem. Sie hatte dann einen Einkauf-nach-Hause-tragen-Korb gebastelt mit dickem weichem Traggriff oben, den der Hund gut packen kann.

    Vielleicht würde so etwas Anton helfen. Das zuerst in Ruhe aufbauen ohne Bewegung, dann mit tragen in Bewegung und dann mit Brötchen.

    Jedes Geschirr, welches vor dem Schulterblatt aufliegt, drückt - unter anderem - auf die grossen Lymphocenteren im Schulterbereich. Allerdings liegt dieses Centrum nicht an der Oberfläche oder direkt unter der Haut, es ist durch Muskulatur und Fettgewebe gepolstert. Ein Geschirr kann also nicht an den Lymphknoten reiben.

    Wichtig bei der Geschirrwahl ist, dass das Geschirr nicht zu gross ist. Ein Geschirr muss satt sitzen, die meisten Geschirre die man so sieht sind viel zu gross und hängen irgendwo am Hund!

    Ob man einen noch-nicht-leinenführigen-Hund im Geschirr oder am Halsband führen soll, darüber streiten sich die Geister. Siehe der aktuelle Thread: unerzogene Hunde im Geschirr. (oder so ähnlich)

    wichtig ist, dass die Leinenrührigkeit trainiert wird, unabhängig davon ob Hund Geschirr oder Halsband trägt. Und das macht ihr ja. Du kannst ihm beides anlegen, und die Leine am HB und am Geschirr einhängen. Läuft er schön brav, wird er sozusagen am HB geführt. Kommt eine kritische Situation, sicherst du ihn über das Leinenteil, welches am Geschirr eingehängt ist. Wäre ein Möglichkeit.

    Kleiner Hinweis: Hunde lernen im Geschirr ganz schnell wunderbar zu ziehen, weil wir Menschen im Zusammenhang mit Geschirr tendenziell eher inkonsequent sind, im Gegensatz zum Halsband.

    Es hat sich eine interessante Diskussion entwickelt, die mir ein paar Denkanstösse geheben hat.

    Was möchte ich:


    Ich möchte von Hunden, dass sie denkfähig durch den Alltag führbar sind. Ich will keine unkontrollierbaren Bomber, die sich in die Leine schmeissen und das Hirn ausschalten und sich oder andere gefährden.
    Denn auch wenn es zur Arbeit geht, soll ja das Hirn nicht blockieren durch bedeppertes Gehabe. Ich will die volle Leistung abrufen können, oder trainieren können. Und das geht ja nicht im Frust und Stress.

    Den Eingangspost habe ich in Bezug auf den Labrador geschrieben, welcher hier ein Teilzeit-Zuhause hat. (Die Umstände wieso der Hund hier lebt sind nicht Teil dieser Diskussion! )


    Meine Hunde + Labi dürfen toben, dürfen ausflippen, Mist anstellen, etc.
    Aber ich will denkfähige, ansprechbare Hunde - was der Labi momentan in gewissen Situationen überhaupt nicht ist. Und das stresst ihn und meine Schulter :D

    Das kleinschrittige Alltagsübungsgedöns ist logisch, wird hier sowieso permanent geübt, das fliesst permanent irgendwie mit ein.

    Aber das Management, die Handlungsketten für schnell erregbare Hunde - das interessiert mich. Und es interessiert mich auf "hohem Level", da gerade zB der Labi nicht zum Spass ausgebildet wird. Eines Tages muss er unter grösstem Stress denkfähig sein. Den Grundstein dazu möchte ich jetzt legen, nicht flicken müssen wenn er älter ist.