Beiträge von wildsurf

    Mojito wurde gestern das erste Mal überhaupt eingewiesen. Bisher hab ich nur kurze Vorübungen dazu zu Hause gemacht. Er hat die Richtung sofort angenommen und - siehe da - auch auf meinen Suchenpfiff sofort die Nase gesenkt, ohne zuerst 50m weiter zu brettern.

    Nur der Stoppfiff ... wenn er mal in Fahrt ist... Übe ich den Pfiff wenn er nur wenig in Bewegung ist, um mich herum, kein Problem. Aber wenn Herr Hund rausgeschickt wird, ihn dann zu stoppen wird wohl die Königsdisziplin werden. Man bremse eine Rakete, die soeben mit Nachbrenner gestartet ist :D :D

    Na der kaut doch auf dem Teil rum...

    Ich weiss was du meinst, ich weiss dass du viel weisst... aber dein Ton macht gerade nicht viel Lust, zum antworten!


    Also: Mojito knautscht NIE auf einem Dummy rum, hat er noch nie gemacht, wird er wohl auch nie, er hat nicht die Tendenz dazu. Das und nichts anders habe ich damit gemeint. Dass er beim 2. Wasserspport seines jungen Lebens mit einem Kong kurz das Teil anders im Maul rumschiebt, fällt nicht ins Gewicht. Er apportiert trotzdem sauber.
    Das Video ist darum so schnell fertig, weil ich die Hände für ne saubere Ausgabe frei haben will. Ist wichtiger als filmen. So einfach ist das. Ich niemanden der mich filmt. Dass er, wenn ich vor ihm am Boden knie, driftet sei ihm verziehen. Ja, aus meiner Sicht hat er an dem Tag 4x wunderbar über flaches Wasser gearbeitet. Ohne rumalbern, ohne andere Dinge im Kopf zu haben. Für sein Alter und seinen Ausbildungsstand ist das sauber genug.

    Welpen sind perfekte Stimmungsbarometer!

    Sie zeigen sofort und ungeschminkt, wie die Stimmung im Hause ist. Läuft zu viel, drehen sie sofort im roten Bereich.

    Welpenleben sollte zu Hause ziemlich "langweilig " sein. Dann bewegen sie sich auch eher im grünen Bereich.

    Aber auch Hunde aus Standardzucht können auf Leistung selektiert sein und hervorragende Arbeit leisten. Es gibt nicht nur gute Hunde aus jaglicher LZ.

    Dann hat man dann eben einen gelben, braunen oder schwarzen Hund, Farbe ist nebensächlich.

    Wenn man den Blickwinkel mal etwas öffnet und über die Dummyszene rausschaut sieht man schnell, dass in vielen Bereichen Labrador aus Standardzuchten hervorragend ihren Dienst tun. Sowohl im Hobby Bereich, als auch im Ernsteinsatz.

    Das Leben besteht nicht nur aus Dummy :D

    Ich gebe meinen Leuten viele Tipps, mache sie auf die gossen Fehlerquellen aufmerksam (zB dass man schnell viel zu lange Trails legt) und zeige ihnen, wie sie einen Trail abfangen können, der so richtig in die Hose ging.

    Meistens erzählen sie beim nächsten Training was gut lief und was nicht. Dann besprechen wir es kurz zusammen, ich erkläre wieso etwas sehr wahrscheinlich schief lief.

    Ich unterstütze das, da man beim Trail legen sehr viel lernt. Oft kommen sie dann ins Training und verstehen erst dann, wieso ich bei gewissen Dingen so pingelig bin. Auch realisieren sie so, wie wichtig und schwierig gutes flanken ist.

    Ist doch Quatsch, das zu "verbieten".
    Wenn ich länger in die Ferien fahre trainieren die alle alleine.

    Anders sieht es aus bei denen, die bei uns die hohen Prüfungen laufen wollen. Da ist Perfektion gefragt. Die bekommen dann für ein Training zu Hause sehr genaue Anweisungen. Je nach dem auch der Hinweis, zu Hause nur Motivationstrails zu machen. (Je nach dem was wir un Training machen) Wenn es Richtung Einsatztauglichkeit geht, gibt es keinen Spielraum mehr für private Experimente.

    Mojito hat heute das 2. Mal einen Wasserapport gemacht. Ihm ist es egal ob Dummy oder Kong, er apportiert alles sauber und zügig.


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