Beiträge von wildsurf

    Ich sammle, ein, schleppe mit und entsorge im nächsten Kübel. Total unspektakulär.

    Die Hundehalter sind immer besser erzogen. Sogar heute im Wald wurden artig die Stinkhaufen eingesammelt. Bei der Hundedichte hier aber anders auch nicht mehr machbar. Wenn jedenfalls imWald liegen lassen würde… boah igitt bei so vielen Hunden.

    Transport auf längeren Strecken: in eine zweite Tüte und vorne ins grosse Fach der Bauchtasche. Und für nasenempfindliche gibt es im Fachgeschäft parfümierte Kotbeutel – fragt sich dann bloss was mehr mieft – der Inhalt oder die Tüte……

    Wieso hängt seine Trense schief im Maul? Wieso passt die nicht perfekt? Oder verstehen ich das falsch mit wackeln?
    Wenn er bereits mit der Zunge „Fehler“ produziert (man nennt das Zungenfehler), würde ich da aber ganz schnell handeln.
    Wenn er momentan so Schwierigkeiten hat mit dem Zahnwechsel, kann man auch auf Kappzaum reiten oder Handarbeit machen als Übergang und zur Ausbildung.


    Man kann lernen, sich zurück zu nehmen. Weniger extrem auf alle so zu reagieren. Ich sag es gleich direkt, ohne dich angreifen zu wollen: ich sehe in meinem Beruf viele Pferde, deren Hauptstressor – nebst der Haltung– der eigene Besitzer ist. Das kann verschiedene Ausprägungen annehmen. Mache sehr sehr unschön. Ich will damit nicht sagen, dass du das bist, auf keinen Fall. Aber ich möchte schon darauf hinweisen, dass das eigene Verhalten ein so Stress–sensibles Tier wie ein Pferd enorm stark beeinflussen kann.


    Viele Pferde verteilen zB Mash rundherum und lecken das nachher ab. Date sauen einfach gerne rum. Kein Grund, nervös das Pferd zu überwachen. Der wird bloss selbst nervös wenn du da so komisch bist.

    Koppen ist Stressabbau. WENN er anfangen würde zu koppen, dann verhinderst du das nicht, indem du ihn überwachst. Koppen verhindert man durch eine gute Haltung ( = dem Pferd entsprechend, nicht dem Menschen!), durch anständigen Umgang mit dem Tier und durch eine artgerechte, stressfreie Fütterung.

    Und das ist halt je nach Pferd anders. Ihre Bedürfnisse sind so individuell wie es Pferde gibt.
    Daher: mach ein Stressdiagramm und finde heraus, WO genau das Problem liegt. Dann kannst du es lösen (du musst esdsnn wirklich lösen. Kotwasser ist nur ein Symptom, ein Hinweis auf etwas, das falsch läuft)

    Neuere Studien belegen ganz eindeutig, dass Stress der Hauptfaktor ist für Kotwasser.

    Gefolgt von falscher Fütterung.

    Stress ist leider so schwierig auszuloten, und wenn man dann weiss was es ist, muss man es auch noch ändern können.

    Man kann ein Stressdiagram machen. Das kann helfen den Hauptauslöser zu finden.

    Und dann muss man noch schauen, ob noch andere körperliche Symptome da sind und evtl das Thema Magengeschwür im Raum steht.

    Hast du es schon mal mit einem guten TA diskutiert?

    Fullani, du hast doch das Ganze positiv beendet! Nämlich indem du ruhig geblieben bist und vom Boden aus noch was Schlaues gemacht hast.

    Sei nachsichtig auch mit dir, das vergessen wir gerne ;-)

    Geh Schritt für Schritt vor. Auch so nähert man sich seinem Ziel. Und versuch die Reitbahnzwerge (na, die stehen da genau so bekloppt wie die Gartenzwerge xD ) zu ignorieren.

    Denk daran: nichts muss perfekt sein - man soll es einfach nur probieren. (Ich finde, das nimmt allem im Leben ziemlich viel Druck raus)

    Wenn du im Vorfeld noch etwas lesen möchtest:

    Einmal Meutechef und zurück, von Patrica McConnell

    Ist ein kleines Büchlein mit guten Anhaltspunkten über die Mehrhundehaltung. Auch mit ein paar guten Tips, wie man manches entspannt angehen kann.
    Es gibt einen schönen Einblick in die Themen, die einem mit mehreren Hunden begegnen können.

    Lieber Markus
    Ich glaube du machst dir ein paar Gedanken zu viel ;)

    Für diesen Skiurlaub hast du ja die Betreuung. Das werden die zwei bestimmt geniessen. Ihr alle weg und sie mit dem Hund alleine. Die werden zusammen viel Spass haben. :D

    Für das Jahr darauf: wenn der Hund es kennt, ein paar Stunden alleine zu sein und ihn das nicht stresst, spricht nichts dagegen.
    Wir haben das auch schon so gelöst. Hotel direkt bei der Piste. Nach 3
    Stunden machten wir eine längere Pause im Zimmer, gingen mit dem Hund raus in den Schnee.
    Oft war dann am Nachmittag die Lust nochmals zu gehen nicht mehr so hoch oder wir fuhren nur noch kurz.

    Schöne Ferien!

    er ist jetzt 11Monate und im Höchstfall 8Stunden alleine.. Wenn es mir oder meinem Partner möglich ist fahren wir mittags heim..

    na, ich würde sagen: da liegt das Problem.

    Es KANN funktionieren, einen jungen Hund lange alleine zu lassen.

    Es MUSS aber nicht. Manche Hunde finden das einfach extrem Sch... Egal ob der Mensch damit einverstanden ist oder nicht. Oder der Mensch das anders möchte oder nicht.

    Als soziales Wesen ist es für einen Hund nicht ganz einfach, lange alleine zu sein. Und so jung...

    Da ist nicht der HUND das Problem, sondern euer Alltag. Es gibt also nichts, was der Hund falsch macht. Da muss man sich an der eigenen Nase nehmen.

    Du hast die Lösung des Problems in der Hand. Organisier einen Hundesitter oder sonst irgend jemanden, der dafür sorgt, dass der junge Bube nicht mehr so unendlich viele Stunden alleine sein muss. Er zeigt ja laut und deutlich, dass er darunter leidet.
    Solcher Stress kann mit der Zeit krank machen oder Verhaltensauffälligkeiten produzieren.