Beiträge von wildsurf

    Der Hund wird nicht mit der Zeit einfach so ansprechbarer. (falls das die Frage ist) Du trainierst darauf hin, wenn du im Alltag jegliche Umorientierung zu dir bestätigst. Nicht nur bei Wildbegegnungen und anderen Ablenkungen, sondern vor allem während den Spaziergängen. Die Krönung ist dann unter Ablenkung und in Trieblage. Aber die Basis dafür legst du im Alltag.

    Umorientierung brauchst du im Alltag. Du willst ja nicht, dass der Hund sich mental einfach ausklinkt und in seiner Welt versinkt. Er soll doch bitte immer mal wieder dran denken, dass du auch noch da bist. Oder er soll stehen bleiben wenn du ihn rufst, und dann nicht einfach weiter einem Duft nach. (weil vielleicht gerade ein Fahrrad kommt oder so).

    Dazu gehört auch, dass man nicht einfach der Nase nach im nächsten Busch verschwindet. Dann heisst es "raus".

    Meine Hunde dürfen Wild nicht anstarren. Sie dürfen mir mitteilen, dass da was ist und dann: ja, danke, habs auch gesehen. Aber wir gehen jetzt trotzdem weiter. Ohne Aufregung, ohne super Action. Aber mit Bestätigung und durchaus was leckerem für in den Gaumen. Gestarrt wird nicht. Sonst beamen die ihr Hirn ganz schnell weg in Richtung jagen. Denn der nächste Reiz wäre somit ja schon gesetzt, sozusagen selbst produziert. Hormon Flash.

    Das passt bei meinen Hunden so. Bei anderen ist kann es durchaus ganz anders sein :-)

    Man hat ja nur drei Optionen. Entweder, man bekommt den Dreh, die Aufregung abzustellen oder man meidet dieses Gebiet - oder man sagt: Dann ist er halt gestresst auf die Stunde. Ich denke, welche Option man wählt, das kann man nur selbst entscheiden - weil nur man selbst weiß, in wieweit es das eigene Leben beeinträchtigt und was das geringste Übel ist.

    Absolut. Und manchmal kommt es auf den Tag, die Situation, den Hund oder mich selber an, welche Option gerade die Schlauste wäre.

    Das Kiesbeet würde ich bei einem solchen Hund entweder abdecken oder Kies weg, Erde drauf. Entspannung für alle Beteiligten.

    Du wirst mit Management (also vorsorgen) besser fahren als mit "abgewöhnen" (was ein sehr langer Prozess sein wird).

    Alles Andere: üben, üben, üben. Dein Hund ist gerade erst angekommen. Wie gut seine Erziehung ist, wird sich langsam erst zeigen. Und alles was nicht klappt: üben. Den Hund sichern und üben. Es führen keine Abkürzungen am langwierigen üben vorbei. ;)

    So auf die Schnelle:
    Als das wohl riechende 6kg Bündel (sowohl Caron als auch Mojito) sich am Abend zufrieden auf meinen Beinen zusammen kringelte und tief und fest einschlief (meine Beine schliefen dann auch..)

    Als das ca. 11 Wochen alte Mojito-Kleinteil mit viel Schwung dem Grossen in den See hinterher sprang - schwimmen lernen erledigt.

    Als das Caron-Kleinteil damals mit 10 Wochen im Altpapier Sammelständer sass und genüsslich den Ständer (aus Holz) zerlegte.

    Und jedes Mal, wenn ein Welpe fröhlich auf einem zugewackelt kommt und die Lebensfreude aus allen Poren sprüht.

    Ich würde ihm den Zugang zu dem Zimmer verwehren, damit es nicht zur Gewohnheit wird. Und ja, es dauert etwas bis das Gepinkel unter Kontrolle ist. Aber ihr seid auf einem guten Weg.

    Wenn ihr von draussen kommt, er sich entspannt - schwups wird die Blase nochmals entleert. Auch wenn er draussen gepinkelt hat. Das ist so ziemlich normal. ;-)

    Das wird schon! Er hält ja schon fast die Nacht durch. Bei der Hitze trinken sie halt auch viel und müssen öfters.