Beiträge von wildsurf

    Du musst jetzt die Balance neu finden. Nebst der Ruhe soll er aber auch was mit dem Kopf machen dürfen. Futter im Garten suchen etc. Und unbedingt auch mal körperlich auspowern und müde sein.

    Denn: dein Hund wird älter und somit auch kräftiger und zwischendurch soll er auch toben dürfen. Nur muss man früh genug stopen damit er nicht wieder kipt und hinüber ist.

    Wenn du deinen Hund den Haien zur Jagd „vorsetzt“, musst du damit rechnen, dass er eines Tages zurück schlägt. Und zwar doppelt und dreifach.

    Irgendwann lernt der Hund: Frauchen beschützt mich nicht. Im Gegenteil, sie setzt mich solchen Situationen aus!

    Fazit für den Hund: er muss sich selber helfen. Oft passiert es dann, dass der Hund aus der Not heraus - er will schliesslich unverletzt überleben - beginnt, vorsorglich nach vorne zu gehen und jegliche Hunde angeht.

    Willst du das? In Zukunft einen gestressten Pöbler, der aus der Not andere schnappt?

    Du hast es in der Hand, ob aus deinem Hund ein angenehmer Begleiter wird oder ein draussen dauergestresster tasmanischer Teufel.

    Hundehaltung ist eine Balance aus Kompromissen und eigenen Wünschen. Finde einen Weg, dass dein Hund Freilauf bekommt, ohne „zum Abschuss frei gegeben“ zu werden. Und geh mit ihm dort spazieren, wo andere Hundehalter gegenseitig Rücksicht nehmen.

    Du bist für das seelische und körperliche Wohl deines Hundes verantwortlich für die nächsten 14 Jahre.

    Lege jetzt einen guten Grundstein dafür. Es ist 100x einfacher als später einen Hund therapieren zu müssen.

    Kann sein, dass du dafür etwas „Aufwand“ auf dich nehmen musst. Aber das sollte dein Tier dir wert sein. Und zwar bevor es zu gröber Verletzten kommt.

    @Purzelbaum

    Es gibt wirklich sehr antiquierte Ansichten üner Hundehaltung.

    Dank fleissigen Forschern weiss man mittlerweile aber sehr, sehr viel mehr über das soziale und sehr intelligente Wesen Hund.

    Ich kann allen dazu das aktuelle Geo Spezial ans Herz legen

    Thema: Intelligenz und Gefühlswelt der Tiere.
    Aktuelle Forschungsergebnisse. Sehr sehr interessant!


    Man weiss es heute besser. Die Integration des Hundes in die Familie schafft eine enge Bindung und Beziehung. Der Hund lernt so auch viel schneller. Über die Gefühle läuft mehr als man im Allgemeinen annimmt.

    Es bedeutet nicht, das man den welpen zwingend mit ins Bett nehmen muss. Aber er soll bei euch nächtigen dürfen. Er wird so auch ruhiger und weniger gesteesst sein.

    Stress macht krank. Körperlich und seelisch. Stress hat leider sehr grosse Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Welpen sind da relativ anfällig. Daher schreiben hier auch viele, dass man da stark drauf achten muss.

    Ich habe dein Eindruck, dass du es gerne anders machen möchtest als dein Umfeld es praktiziert.
    Ich kann nur sagen: sei mutig und mach es! Du wirst vielleicht schräg angeschaut, dafür bekommst du die volle eheliche Zuneigung deines Hundes!
    Eheliches tiefes Vertrauen. Eine starke Bindung und - tönt vielleicht blöd - die ungetrübte Lebensfreude eines wunderbaren kleinen Wesens.

    Hunde sind extrem lernfähig.
    Mit Motivation und Freude machen die alles für uns und fast jeglichen Quatsch mit.

    Allerdings verkümmern sie bei harter Behandlung und grobem Umgang. Kein Hund auf diese Welt muss zu Boden gedrückt werden. Die bekommen Panik und lernen daraus: der Mensch ist unberechenbar und grob. Trauen kann man dem nicht wirklich.

    Motivierende Erziehung, auch mit Futter, ist der einzige akzeptable Weg.

    Falls du Unterstützung möchtest kannst du hier deine PLZ reinschreiben. Dann bekommst du Tips für gute Trainer.

    Es geht nur darum, dass einem jemand gewisse Dinge schlüssig erklärt, du musst ja nicht jede Woche in die Hundeschule. Punktuell aber hilft manchmal jemand von aussen.
    Ich kann es sehr empfehlen, denn so findet man mit der Zeit seinen Weg.

    Alles Gute!

    P.s.: mach dich darauf gefasst - Welpen können anstrengend sein. Viele Monate lang. Immer wieder.
    Es kann auch alles easy gehen.
    Aber oft ist der erste Hund schon sehr anstrengend.
    Wenn du dich darauf einstellst, wird der Frust nicht ganz so gross.
    Denn denk daran: der Hund kann nix dafür!

    Sollte der Kot in den nächsten Tagen nicht normal werden lass das bitte beim TA checken und sammle dafür gleich über 3 Tage Kotproben. Denn wenn die was mitgebracht hat und jetzt herum schleppt muss das behandelt werden.

    Sollte sie aber bei den Temperaturen richtig Durchfall bekommen, sofort zum TA. Der kleine Körper dehydriert sonst sehr sehr schnell!

    Stell dir mal vor: ein welpe kommt auf die Welt. Lebt 8-10 Wochen als hoch soziales Tier in seiner Familie (Mamma und Geschwister).
    Dann wird er dort weg geholt und muss fortan ganz alleine die ganze Nacht weit weg von jeglichen Sozialpartnern verbringen.

    Dass das der Welpe nicht toll findet ist klar. Das ist Isolation pur.

    Dann habt ihr einen Mix aus sehr Hitze empfindlichen Rassen. Klar dass raus gehen momentan nicht lustig ist.
    Aber dann lass die was einfallen zur Abkühlung.
    Vor dem rausgehen den Bauch und die Innenseite der Hinterbeine nass machen. Nicht feucht - nass!
    Kann man gut in der Küche machen. Dann überhitzt der Welpe nicht so schnell. Die kleinen Körper sind extrem empfindlich auf Hitze!

    Leg ihr nasse Tücher in die Wohnung wo sie drauf liegen kann. Dann ist es ihr auch wohler.

    Und bitte hab Verständnis für den kleinen Wurm. Der leidet auch bei dem Wetter. Es ist stressig für alle.

    Am abend wenn es endlich abkühlt flippen meinr erwachsen Hunde auch aus. Dann wird im garten getobt und gerannt. Heja, das muss auch mal sein. Energie muss raus. Dann schläft man besser.