Beiträge von wildsurf

    Hallo
    Ich stelle mal etwas von gestern ein. Wir arbeiten momentan beim voran an der Distanz. Ich habe mich gewaltig verschätzt und anstatt ca. 60m waren es 110m die er tip top angenommen hat. Stabiler als gedacht.

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    Im rechten Winkel dazu habe ich ihn - ebenfalls voran auf ein blind - über einen kleinen Graben geschickt, das waren 80m. Er hatte noch den Standort links im Kopf und springt mir ein, nach links weg. Lässt sich aber sofort korrigieren. (Ich bin auf dem Video etwas zu langsam in der Reaktion weil abgelenkt). Danach war er etwas unfokussiert, wird daher erst voran geschickt als Nase und Augen genau zum Dummy schauen (dort mit Sichthilfe).

    Hat er fein gemacht, das Hüpfdoing.

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    Es kommt sehr auf den jeweiligen Hundetyp an.

    Bei so führigen Kerlen wie meinen Retrievern arbeite ich z.B. mit klaren Regeln draussen.

    - schnüffeln ist nur am Wegrand erlaubt
    - kein abzischen ins Gebüsch
    - ohne Freigabe keine Speed Weltrekord Runden auf offenen Flächen
    - mental bei mir bleiben, sich nicht einfach ins geistige Nirvana schnüffeln und in der eigenen Welt versinken
    - Rückruf und steh/warte immer wieder aufpolieren und absichern
    - schauen ja, starren nein

    Das Training dafür überschneidet sich mit Alltags-Zeug. Kommt ein anderer Hund schauen ja, starren nein. Rückruf immer mehr in höheren Trieblagen üben, solche Sachen eben.

    Aber je nach Hund kann es auch ganz anders laufen. Hast du einen Vorsteher, kannst du damit gezielt arbeiten. Ein Windhundetyp wiederum braucht ein anderes Management. Bei manchen Hunden fährt man gut damit, sie gezielt Wild anzeigen zu lassen, andere würde da zu hoch fahren und man lässt sich nicht lange gucken sondern fordert die Umorientierung.

    Und dann ist auch nicht jede Situation immer gleich. Mit der Zeit lernst du abzuschätzen, wann dein Hund wie reagiert und wann du wie eingreifen, regeln, ... musst.

    Ah, und falls du da einen griechischen Brackenmischling unter dem Tisch hast... :D dann geh Fährten, mantrailen oder sonst was machen, wo die Dame ihre Passion ausleben kann.

    Ich werfe mal ein (hoffe habs nicht überlesen):

    Labi Hündin. Klar, total was anderes, für manche total langweilig weil so viel verbreitet. Vielleicht von der Grösse her hart an der Grenze.(wobei Hündinnen oft relativ klein sind).
    Aber aus schlauer Zucht mit anständiger Prägung sind das dermassen tolle Familienhunde. Sowas von belastbar, umgänglich, kann man überall hin mitnehmen, alles mit ihnen machen, bei sauberer Führung klar im Kopf und NICHT distanzlos. Mit Kindern der absolute Hit, arbeiten gerne was, müssen aber nicht immer. Unkompliziert auf 4 Pfoten.

    Wenn du einen Beaceron mit Pfupf im Hintern halten kannst...
    Und: finde da mal einen guten Züchter. Ich würde da die Finger von lassen. Früher gute Hunde, heute eher schwierig richtig gute Hunde zu finden. Aber toll, ganz klar. Nur sehr gross und schwer. Auch beim Riesenschnauzer. Das muss ne gute Zucht sein. Keine labilen Kerle, sonst hast du andere Probleme. Und auch hier, die Grösse.

    Ich würde die Grösse und das Gewicht nicht ausser Acht lassen. Über 30kg würde ich da auf keinen Fall gehen. Das hebst du evtl mal kurz, aber sicher nicht mehr über höhere Hinternisse oder über mehrere Meter.

    Picard und fremde Menschen? hmm, weiss nicht.

    Also meine Golden sind beim Canicross äusserst motiviert dabei. Und ich kenne da noch ein paar Andere, die das wahnsinnig gerne machen. Allgemein ist körperliche Arbeit beim Golden sehr willkommen.

    Wachhunde in dem Sinne sind sie natürlich nicht. Aber territorial veranlagt durchaus, nur steht das nicht im Rassebeschrieb.

    Wenn dir der GP so gefällt, kennst du niemanden der mit seinem arbeitet? Wo du mal mit könntest? Wir haben momentan zwei im Training und die sind (jetzt nur in Bezug auf die Arbeit) toll.

    AL Golden. Passt zu all deinen Wünschen, mal von der Optik abgesehen. Auch sind sie sehr oft territorial veranlagt. Viele melden zuverlässig und laut. Kommt noch etwas drauf an, wie viel Erfahrung du im führen von feinen Hunden hast. Je nach AL Zucht (Linien) können dabei sehr feinfühlige, wuselige Hunde dabei sein, die an den Hundeführer sehr grosse Anforderungen stellen. Das sind oftmals keine grobmotorischen Haudegen, sondern eher sensible Hunde. Dafür bei ruhiger, korrekter Ausbildung hochmotivierte und talentierte Arbeitstiere, die im Umgang sehr angenehm sind. Gute Zuchten gibt es in DE, mann muss halt etwas Zeit investieren um den richtigen Züchter zu finden und oftmals weit fahren. Sollte für einen guten Hund aber kein Hindernisgrund sein.

    Die beste Fussmassage bekommt man von Caron. Nur bei den Zehen kitzelt es schrecklich :D

    Der schleckt sowieso wahnsinnig gerne, Duschmittel, Handcreme, einfach so... manchmal muss man ihn etwas stoppen. Aber solange das geht finde ich es ok.

    Mojito schleckt einem die Handgelenke ab wenn er gekrault wird. Ganz langsam und mit Hingabe.