Deine Hunde haben dich sozusagen unter Ablenkung an anderen vorbei geführt
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Beiträge von wildsurf
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Ich habe zwar keinen Leinen-Artgenossen-Agro-Tilt-Bomber, dafür einen Hund mit Special effects.
So special, dass sehr oft sehr doofe Fragen kamen. Gerade von anderen Hundehaltern. Da kamen unschöne Begriffe zusammen.
Am Anfang hat mich das gestresst, weil ich eh schon mit mir und dem Hund zu genüge beschäftigt war.
Mit der Zeit - wenn du es dir bewusst bist - wirst du gelassener. Akzeptierst deinen Hund so, wie er ist. Die schrägen Blicke werden einem egal, die blöden Fragen mit blöden Antworten erwiedert.
Und eines Tages läuftst du mit deinem Special effect Doggy an anderen vorbei, hast alles im Griff - und kannst stolz auf dich sein!
Weil du viel gelernt hast. An dir gearbeitet hast. Mit dem Hund mega viel erreicht hast.Mittlerweile packt mein Hund seine special effects nur noch selten aus.
Mich stressen sie schon lange nicht mehr. Und die Anderen sind mir wurscht.Sowas selber zu erleben hilft enorm, Verständnis für ander HH zu haben.
Wichtig finde ich, dass du gut ausgestattet bist mit „Managment tools“. Wenn du weisst,wie wann agieren oder reagieren gibt dir das so viel Sicherheit, dass du selbst stabiler bist in „Tilt-Situationen“.
Ps: nette Fragen habe ich immer nett beantwortet! Nur das da kein falscher Eindruck entsteht. ;-)
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Ein kugel-Hund
Es kugelt sich so schön herum -
Sie kann noch nicht mit Frust umgehen.
Das muss sie erst lernen. Um das zu lernen, muss sie in ruhigen Situation üben. Denn unter Adrenalin im Stress ist das Hirn nicht lernfähig.Das heisst sie muss in unterschiedlichen Situationen lernen damit umzugehen, dass sie etwas will aber nicht darf/ kann/ soll/...
Ein total profanes Beispiel:
Es liegt ein Leckerchen auf dem Boden und sie darf nicht hin. Es entsteht Frust.
Der Hund lernt, dass das nichts schlimmes ist und er wenn er ruhig bleibt, gleich zum Leckerchen hin darf als Belohnung.
Am Anfang kann der Hund sich nur 2sek ruhig verhalten. Mit der Zeit kann er ummer länger warten und ruhig bleiben.
Man kann also die Frust-Toleranz erhöhen indem man es trainiert.So macht man den Hund resistenter gegen gewissen Stress. Aber nur wenn er es ganz kleinschrittig lernt, kann er es mit der Zeit in schwierigen Situationen auch umsetzen.
Frust aushalten heisst auch, nicht als erster durch die Tür zu sausen. Das hat nix mit Chef und Dominanz Zeugs zu tun. Sondern ganz einfach mit dem akzeptieren von Grenzen und aushalten von Frust.
Ich will was, aber im Moment kann ich es nicht bekommen.
Ich will den Ball nach donnern, darf aber nicht weil der Besitzer den Ball selber wieder holt und einpackt.
Dafür gibt es aber eine Belohnung fürs aushalten.Verstehst du was ich meine?
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Wenn der Hund noch nicht gelernt hat, in weniger aufregenden Situationen auf dich zu achten, wie soll er das denn in so mega schwierigen Situationen können?
Es fehlt einfach noch an allen Enden an Grundausbildung. Was ja auch normal ist mit gerade mal jungen 8 Monaten und keiner vorherigen Erziehung.
Da musst du ganz andere Dinge festigen, bevor sie das kann.
Daher rate ich hier zu rinrm Trainer zu Hause, der einen guten Fahrplan aufstellt für euch beide -
Nebst dem offensichtlichen Jagdtrieb sind ja auch immer die Fragen wichtig:
Wie führig ist mein Hund?
Das hat enormen Einfluss darauf, wie einfach oder schwierig es wird, an der Geschichte zu arbeiten.
Wie gut erzogen ist mein Hund?
Je nach dem hat er mehr oder weniger Freiheiten.
Da muss man sich selbst an der Nase nehmen.Meine beiden haben hohes Interesse an frischem Wild.
Sind aber komplett unterschiedlich im Handling.
Einer gehorcht mittlerweile enorm gut, der hat immense Freiheiten. Das wird aber laufend aufpoliert.
Der Andere ist schlechter erzogen (mein Fehler) und hat daher weniger Freiheiten, mehr Absicherung.Edit: sorry, hab nicht gesehen, dass bereits noch mehr Antworten kamen.
Dann einfach mein Geschreibsel ignorieren
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Wenn man sich wie die TE so lange schon bekannt gemacht hat mit dem Hund, sich so viel durch den Kopf gehen lässt, so viele Für und Wider abwägt - spricht für mich für sehr viel Realitätssinn.
Was ich mir noch organisieren würde - und zwar unbedingt BEVOR der Hund einzieht: einen Trainer/ eine Trainerin, die sich auskennt. Die vom ersten Moment an begleitend da ist.
Nicht, dass man zuerst noch organisieren muss wo jetzt ein schlauer Trainer zu finden ist, wenn Probleme auftauchen.
Im Vornherein abklären, wer ist wo, wer taugt was.
Dann steht aus meiner Sicht dem Einzug des Hundes nichts im Wege - solange man sich klar ist, dass das kein rosa Einhorn ist, sondern ein Hund mit Geschichte. Die man nicht wirklich kennt. Kann sein dass keine Probleme kommen, kann sein dass welche auftauchen.
Ist man sich dessen bewusst - also RICHTIG bewusst, nicht nur so jaja ich weiss - dann klappt das.Ich finde es übrigens toll, dass sich jemand so Überlegungen macht. Und nicht nur mit Herz an die Sache geht, sondern auch mit Verstand. Die Aussicht auf Erfolg ist dadurch um ein Vielfaches höher.

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Dernist aber sehr gross wenn er nicht ins Forum passt

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