Beiträge von wildsurf

    Der macht ja gerade auch einiges durch. Weg von der Strasse, neue Leute, neue Umgebung, Zwinger, etc. etc. Und dann hat der ja auch noch seine Hormone, die ihm das Leben momentan erschweren. Das ist ja schon ganz schön viel.

    Wenn er hier dann mal ankommt, stell dich darauf ein, dass er einige Zeit braucht um sich zu sortieren. Geh davon aus, dass er etwas durch den Wind ist, vielleicht überschiessende Energie hat, ein paar blöde Dinge angewöhnt hat, und dann freust du dich über alles was schon sehr gut klappt. (dann fällst du nämlich nicht aus den Wolken ;) )

    Unbedingt die Kronjuwelen dran lassen. Die braucht er. Für seine Entwicklung, körperlich und psychisch. Die sind wichtig, die Bömmels. Die Frau muss halt bisschen managen, mit wem sie ihn zusammenlassen kann. Aber er hat es ja bald überstanden :mrgreen-dance:

    Splitten ist dermassen vielfältig und von der Situation abhängig, dass man das eh nie in einen Topf werfen kann.
    Und dann sind wir Menschen ja auch noch etwas "blind" und sehen oft gar nicht, WAS genau unsere Hunde da eigentlich machen.

    Die hündische Kommunikation können wir vielleicht theoretisch verstehen - praktisch sind sie uns IMMER meilenweit voraus. Dann geht oft alles sehr schnell, mit feinsten Signalen, da verpassen wir wahrscheinlich 90% der Kommunikation.

    Gut, eine Esther Schalke oder Perdita Lübbe (hoffe richtig geschrieben), die sehen bestimmt 100 mal mehr.


    Hunde splitten oft schon auf grosse Distanz. Ob das dann ein "splitten" ist, wie wir es definieren, oder was ganz anderes, ist wahrscheinlich egal. Der Effekt ist der Gleiche.
    Manches Splits passieren auf kleinstem Raum. Manche ganz still, manche mit Lauten. Ziel ist immer, ein beruhigen oder auflösen oder gar nicht hochkochen lassen der Situation.

    @stomich

    Bitte überlegt euch einen Plan B für die Betreuung des Hundes.

    Einfach weil der andere Hund dem Chef gehört und das keine ganz einfache Konstellation ist.

    Wenn es ihm reicht kann es schnell passieren, dass euer Hund nicht mehr mit darf.

    Ein Plan B im Hintergrund zu haben gibt eich Sicherheit. Nicht dass ihr im dümmsten Fall innert kürzester Zeit etwas organisieren müsst.

    Vorbeugen ist bessr als später jammern ;-)

    Ich habe durch das Forum unglaublich viel über Rassen im Allgemeinen gelernt.

    Auch habe ich gelernt, bestimmte Eigenschaften von Rassen objektiv anzuschauen.

    Und ich habe enorm viel gelernt darüber, wieso welche Rassen eben so oder so agieren/reagieren.

    Interessanterweise würde ich mir genau aus den oben genannten Punkten heute viel mehr Rassen zutrauen.

    Trotzdem bleiben wir hier vorerst bei den Golden Retrievern. Die passen einfach wie ne Faust aufs Auge. Sowieso habe ich mein Herz an die Jahdhunde verloren.

    (mal so einen Epagneul bleu de picardie... :herzen1: )

    Definitiv weiss ich, dass die Gebrauchshunde wie DSH, Mali,Beauçeron, Herder etc und alle Hüterassen nix für mich sind.

    Einen enormen Einfluss hat das DF auf meine Sicht zum Thema kleine Hunde!
    Danke an alle, die unermüdlich aufklären, informieren, richtig stellen, den Daumen drauf haben etc.

    Kleine Hunde sind wirklich toll. Genaus so toll wie Grosse. :nicken:

    @iinas

    Es tönt als käme es langsam auf einen guten Weg :bindafür:
    Das wird alles noch viel Zeit und Nerven brauchen. Aber jetzt hast du mal eine Idee, worum es geht und das ist schon mal super.

    Der Maulkorb würde ich an deiner Stelle ab sofort immer drauf tun beim rausgehen. Natürlich nicht ein Leben lang. Aber so lange, bis ihr beiden eine gute Basis habt und zusammen sicher seid.

    Der MK nimmt dir so dermassen viel Spannung raus. Das kann man ganz oft beobachten. Und das überträgt sich natürlich auf den Hund.

    Ich hoffe du lernst noch vom Trainer, wie du den Hund mit deinem Körper leiten kannst, so dass du Grenzen und Leitplanken präzise setzen kannst. Dein Hund wird froh sein, wenn er diesen Job an dich abgeben kann.

    Wenn er dann auch noch die hündische Kommunikation üben kann unter guter Anleitung, steht einer entspannten Zukunft nichts im Wege.
    Ganz oft haben Hunde ein Defizit in der Kommunikation. Im Lösen von Situationen. Im „sich selbst managen“ bei viel Spannung. Das müssen die auch lernen. Und wenn der Trainer euch da auch helfen kann, dann wird er vielleicht auch nicht mehr mobben müssen. Weil er Alternativen kennen lernt.

    Bleib dran, das kommt bestimmt gut!

    Typisch JunghundAngstUnsicherheitsPhase.

    Du kannst dich gleich mal damit anfreunden, dass diese Phasen bis ca 3,5 jährig immer wieder vorkommen.

    Jetzt ist es an dir, nicht alles was er schon kannte als selbstverständlich zu nehmen.
    Verständnis zu haben, dass manche Dinge, Menschen, Kleidung, Gegenstände, Hydranten, etc etc momentan sehr für Unsicherheit sorgen.

    Geht mit dem Hund hin, streichle die bösen Hydranten, setz dich neben die furchteinflössende Statue etc.

    Willkommen in der Junghunde Zeit.

    Ich behalte ihn, ich habe heute ein langes Gespräch mit einer Tiertrainerin meiner Orts gehabt. Ich hatte bereits schon mit 2 Kontakt jedoch haben die mir nicht wirklich helfen können.

    Die Trainerin heute, ist deutlich besser und versteht auch meine Problematik. Sie will mit einzeltraining mit mir zusammen das bearbeiten und bewältigen. Ich denke alle guten Dinge sind 3 Und ich hoffe auf positives.

    Aber wenn 2 Hunde im Haus verboten sind, musst du umziehen. Ist dir das jetzt klar?