Beiträge von wildsurf

    Was meint ihr, wie entwickeln sich solche Rasseimages? Welche Imagewandel habt ihr schon miterlebt?
    :hundeleine04:

    Ich beziehe mich mal nur auf die Ausgangsfrage.

    Meiner Meinung nach entsteht/ ändert sich das Image einer Rasse mit ... den Hundehaltern. Und die Hundehalter sind ein Querschnitt durch die Bevölkerung. Somit ist ein Image immer eine Abbildung eines bestimmten Trends in der Bevölkerung. Sei dies nun im sozialen Bereich, im pädagogischen Bereich, etc. etc.

    In der Schweiz zum Beispiel ist ein riesiger Trend zu Kleinhunden vorhanden. Der Chi (und andere Kleinsthunde) ist die Individuenstärkste Rasse im Land. Es gibt Studien, die sagen dass dies parallel zum Trend von Single Haushalten läuft.
    WIE sich die Hunde im Alltag verhalten, ist wiederum stark geprägt vom momentanen Trend der "Erziehung". Nicht mal zwingend in Bezug auf den Hund, sondern meiner Meinung nach sehr stark auch in Bezug auf die Auffassung allgemein von Erziehung (und wie man es selbst erlebt hat und somit weitergeben möchte).

    Mein heissgeliebter Hibbelhund aka Hüpfdoing.

    Er ist jetzt auch schon 5. Also erwachsen. Auf dem Papier.
    Im Alltag, da ist er auch schon recht oft erwachsen, manchmal auch ein Schaf und immer noch sehr talentiert, sich mitten in blöde Situationen zu bringen obwohl er eigentlich weit weg will - jaaa das kann der.


    Dank sehr klarer Führung, viiiiel Verständnis und guten Nerven :nicken: wurde aus ihm ein richtig angenehmer Begleiter.

    Er war beim Hundesitter (weil ich weg war) und der war mega begeistert. Er kennt ihn seit er auf der Welt ist un dhat ihn lange nicht mehr gesehen.
    Führig, gehorsam, anständig, souverän mit anderen Hunden.... nuuuur manchmal blitzt der Wahnsinn durch :lol:

    Hin und wieder tut es gut, von anderen zu hören wie toll der Hund sich entwickelt hat. Mal sehen wie es mit dem Nachwuchs klappt. Ich rechne auf jeden Fall mit kleineren bis grösseren Aussetzern :D

    Ich kenne das Verhalten.

    Ein uns bekannter Hund macht das bei Caron exzessiv. Caron wehrt sich kaum, weicht nur aus, dreht den Kopf weg, was alles nichts nützt. Er wehrt sich aber allgemein nicht „stark“ und kommuniziert sehr fein.

    Ihn muss ich schützen. Er schafft das selber nicht. Der andere Hund macht das bei anderen Hunden so nicht. Weil die klar „nein“ sagen.

    wenn sie auf die aktuelle Ernährung reagiert, sprich Allergiesymptome zeigt, wirst du um eine radikale Umstellung und ausloten der verträglichen Komponenten nicht herumkommen. Auch wirst du dann beharrlich darauf bestehen müssen, dass sie beim Sitter nichts anderes bekommt.
    Parallel dazu sollte entgiftet und die Darmflora aufgebaut werden.

    Das ist aufwändig, die meisten warten auch viel zu lange damit und hoffen, irgendwie das Ganze zu umgehen.

    Man probiert noch 100 Sachen, den Hund juckt es munter weiter, die Entzündungen kommen fröhlich wieder.

    „Keine Lust“ ist übrigens eine ganz schlechte Ausrede, um keine Ausschlussdiät oder Futterumstellung zu machen. ;) nimms mir nicht böse, aber Hunde leiden unter den Allergien. das muss man angehen, zeitnah.

    Oha das kenne ich von irgendwo her :D

    Der Kandidat hier hat das damals auch gemacht in stark abgeschwächter Form, mittlerweile wird er bald 12 und lässt so nen Quatsch.

    Beobachte deinen Hund mal mega genau. Er wird dir das Theater ankündigen. Bei meinem habe ich es an den Augen gesehen, die haben sich in der Form verändert.

    Da ich mit der Zeit wusste, wie die Vorzeichen sind, konnte ich planen wie ich agieren kann.

    Ich habe mir also etwas überlegt, was der Hund machen soll, damit er gar nicht erst in dieses Verhalten fallen muss.

    Hintergrund ist oft ein Hirn, welches gerade wegen pubertärem Umbau geschlossen ist :hust:

    Bei meinem Hund hat es gereicht, ihm bei den ersten Anzeichen ins sitz zu nehmen und einen lägeren Moment zu warten.
    Danach war es meistens kein Thema mehr.

    Es geht ja „nur“ darum, den Schuh in die Tür zu bekommen damit der Hund nicht in das Verhalten fallen muss.

    Beobachte mal ganz gut. Körperspannung, Rute, Ohren, Augen, Bewegungsart etc. Irgendwie wird er dir Anzeichen geben bevor es los geht.

    Der Wahnsinn wird angekündigt :roll:

    (Das hat mir damals eine ganz liebe und extrem kompetente Person hier im Forum geraten. Dank ihr hab ich mich angefangen intensiver mit der Körpersprache meines Hundes zu befassen. Und dank ihr ist mir heute klar, dass Management die halbe Miete ist. Vorbeugen ist besser als reparieren ;) )

    Der Maulkorb hilft eich beiden übrigens, den Stress zu reduzieren.

    Und das Radio stört niemanden?
    Ich kann mir gerade nicht vorstellen, wie die Hunde zur Ruhe kommen und schlafen sollen, wenn dauernd Musik läuft.

    Was passiert denn, wenn der Hund bei dir im Zimmer ist, sie hört etwas, will los und bellen- und du das SOFORT unterbrichst und sie auf ihren Platz schickst?
    Ihr ganz klar zu verstehen gibst, dass sie nichts zu regeln braucht sondern du das machst?