Hier ist momentan auch um ca 19.30 eine Action Zeit. Dann wird ausgiebig gespielt. Und um 20 Uhr ist Ruhe. Ab dann pennt der Kleine in seinem Welpengitter.Ohne dieses würde er einfach weiter die Grossen nerven. Aber so ist Ruhe, ohne dass er hetrennt wäre von uns allen.
Beiträge von wildsurf
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Nachdem es uns gestern Abend fast weg gespült hat (40mm), hat es hier in der Nacht ausdauernd geregnet

Allerdings war das sehr lokal.
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Eventuell hatte sie Bauchschmerzen?
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Das mit dem früh spielen werden wir uns definitiv zu Herzen! Dann geben wir was zu knabbern. Aber was machen wir dann, wenn sie sich dadurch total in Rage bringt?
Habt ihr die Möglichkeit, ein Welpengitter aufzustellen? Das ist ein guter Ort, wo man als Welpe sein kann um runter zu fahren, oder aber auch um sein Kauteil zu töten

Trotzdem ist der Welpe so nicht sozial isoliert. Aber er kann sich bewegen, sieht alles, du kannst sie da reinbringen wenn du duschen möchtest
oder raus musst, oder in den Keller etc.Direkt geben über unserer Wohnung ist ein kleiner Park. Da tragen wir sie über die Straße und lassen sie etwas schnuppern bis sie sich lösen kann. Das ist kein wirkliches "spazieren gehen" :)
das ist prima. Hinbringen, lösen lassen, etwas herumstehen, nach Hause gehen. Du wirst schnell merken, wenn sie sicherer und unternehmungslustiger wird.
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Die geschlossene Box soll auch wirklich nur als Transportmittel genutzt werden oder in besonderen Ausnahmefällen. Wir würden uns sehr gern wünschen, dass sie das als ihren Rückzugsort ansieht, falls es ihr mal zu viel wird.
Ich probiere mal den Tagesablauf so genau wie möglich zu beschreiben. Lumi ist unser erster Welpe und wir sind dementsprechend immer ein ganz kleines bisschen überfordert bzw. ahnungslos.
In den letzten Tagen ist sie immer gegen früh um 5 aufgewacht. Da merkt man dann auch, dass sie ausgeschlafen ist und Kraft hat und beschäftigt werden will. Wir gehen dann eigentlich direkt nach dem Aufwachen mit ihr raus, damit sie sich lösen kann (mit wechselndem Erfolg). In der Wohnung wieder angekommen, schlägt sie meist heftig mit ihrer Rute aus. Wir initiieren dann ein kleineres Spiel (z.B. etwas raufen) und versuchen es (mit recht regelmäßigen Erfolg) selbst zu beenden.
Danach gibt es ihr Frühstück. Danach warten wir kurz. Legen ihr, unter locken mit Leckerlis, ihr Geschirr an und gehen wieder zum lösen raus. Bei der Runde klappt es bisher eher schleppend. Auch wenn wir ganz lange draußen sind ( sie läuft dabei so ca. 10 Minuten an der Leine und den Rest sitzt oder liegt sie) passiert es noch oft, dass sie sich sofort in der Wohnung angekommen wieder löst. Danach ist sie immer noch ziemlich aktiv. Dabei versuchen wir ihre Pausenzeit einzuleiten und sie sucht sich dann auch nach einigem Hin und Her einen Platz und schläft bis ca. 9-10.30. Wenn sie aufwacht gehen wir wieder zum lösen raus. Danach pennt sie meisten wieder ein. Zum Mittag wird sie dann wieder wach und wir beschäftigen sie etwas (z.B ein kleines Mini-Training oder Spiel) und geben ihr dann ihr Mittag. Nach kleiner Pause geht es wieder zum Lösen (wieder mit eher mäßigen Erfolgen) raus.
Danach ist sie wieder ziemlich aufgebracht aber wir probieren sie zu beruhigen. Meist schläft sie dann auch recht schnell wieder ein. Nachmittags wieder aufwachen, lösen (hier erzielen wir bisher die besten Erfolgen und schlafen. Bis zum Abendbrot. Danach geht es nochmal raus, bei den Temperaturen abends dann auch eventuell etwas länger.
Dann ab nach hause, beruhigen und "schlafen". Nachts wird sie so gegen 1-2 wach, wir gehen wieder raus und sie schläft meist recht schnell wieder ein.
Ist jetzt ein ganz schöner Roman geworden

ok - ihr habt zwar einen Plan, allerdings ist das etwas zu viel für ein 9 Wochen altes Hundebaby.
Da merkt man dann auch, dass sie ausgeschlafen ist und Kraft hat und beschäftigt werden will. Wir gehen dann eigentlich direkt nach dem Aufwachen mit ihr raus, damit sie sich lösen kann (mit wechselndem Erfolg). In der Wohnung wieder angekommen, schlägt sie meist heftig mit ihrer Rute aus. Wir initiieren dann ein kleineres Spiel (z.B. etwas raufen) und versuchen es (mit recht regelmäßigen Erfolg) selbst zu beenden.
Lasst das. Das wird mit der Zeit ein Bumerang. Wenn ihr wieder rein kommt, gebt ihr was zu knabbern. Oder ein Tau zum spielen, etwas ruhiges. Sonst lernt die ratzfatz, yehaa rein in die Stube und Party.
Und nichts ist einfacher, als einen Goldi rauf zu schrauben. Aber es ist enorm schwierig, die Kerle wieder ruhig zu bekommen - hast du ja gemerkt. Also hört einfach auf mit diesem reinkommen und spielen.
gehen wieder zum lösen raus. Bei der Runde klappt es bisher eher schleppend. Auch wenn wir ganz lange draußen sind ( sie läuft dabei so ca. 10 Minuten an der Leine und den Rest sitzt oder liegt sie)
das Tierchen ist noch viel zu jung, viel zu beschäftigt mit der Umwelt und sich selbst, um spazieren zu gehen. Es reicht momentan, am Morgen immer an die selbe Stelle zu gehen, dann wird pinkeln dort zum Ritual.
Wäre sie noch bei der Mutter, würde sie niemals alleine "spazieren gehen". Die wäre noch bei Mamma und nicht weit weg vom "Nest". Meist haben die Kleinen in dem Alter auch noch Angst draussen. Daher sitzen und gucken sie so viel.
Mach langsam. Die ersten 2 Wochen reicht ein Radius von 50m ums Haus. Da gibt es schon viel mehr zu sehen als ein Welpe aufnehmen kann.
passiert es noch oft, dass sie sich sofort in der Wohnung angekommen wieder löst.
weil sie draussen viel zu beschäftigt ist mit der Umwelt. Sie hat keine Kapazität um sich zu lösen. Daher bitte weniger machen. Die Ellbogen sind übrigens in dem Alter noch nicht als Gelenk verwachsen! Das entwickelt sich erst noch. Daher schön piano mit den kleinen Hunden. Spazieren gehen muss man noch nicht. Nur raus zum gucken und lösen, schnüffeln und gucken.
Ab ca. 10-11 Wochen wird sie nicht mehr ganz so regelmässig schlafen. Das verändert sich mit der Zeit. Sie wird etwas länger aktiv sein bis wieder eine Ruhephase kommt. Dann könnt ihr anfangen, dass sie sich mehr bewegt. Aber nicht 20min spazieren gehen als Marsch. 20min herumschlendern aber schon. Und oft frei laufen lassen. Erkunden lassen. Sie darf auch mal müde sein. Welpen müssen nicht nur schlafen, sie müssen sich auch bewegen dürfen. Rennen und toben. Aber eben mit Mass. Nicht ewig lang und nicht heftig wie was.
Tastet euch ran. Richtiges spazieren gehen kommt erst später. Jetzt ist Welpenzeit.
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Ein Anschiss des Jahrhunderts braucht es ja nur im Notfall. Bei etwas, was für den Hund, die Umwelt oder je nach Gegenstand mit grosser Wahrscheinlichkeit gefährlich werden kann. Dann ist die Bedeutung schlicht und einfach "stopp, Gefahr".
Meistens kommt unsere Reaktion dann ja aus dem Bauch raus, also ungefiltert, ehrlich und direkt. Und das kommt immer an. Sei es mit wegtreiben oder mit Lärm. Oder auch wegschieben, wegziehen, ... (ich rede explizit von gefährlichen Situationen, Gefahrenquellen,...) Aber die Aktion sollte wenn möglich dem Hund angepasst sein. (Alter, Charakter, Erfahrungen, Belastungen,...) Wobei ich der Meinung bin, dass eine eventuelle Überreaktion in für uns gefährlich wirkenden Situationen nicht sehr tragisch ist für den Hund. Weil man in dem Moment sehr gut lesbar ist und danach wieder neutral ist. Der Hund ist zwar beeindruckt, aber nicht "geschädigt".
Alles Andere im Alltag läuft aus meiner Sicht über Kommunikation, sauber konditionierten Abbruch, Umorientierung, Alternativ Verhalten, etc. pp.
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Mojito hat gelernt, sich abzuwenden. Egal was er anstarren will, es wird abgebrochen. Wegschauen und weicher Blick wird bestätigt.
Muss wie ein Kommando bis zum abwinken geübt werden, ist dann aber Gold wert.
Denn während des Starrens kann man sich so wunderschön hochfahren, die Spannung raufschrauben und jegliche Systeme aktivieren.
Wir fahren dann aber den Reaktor gleich wieder runter - System abkühlen

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Bei meinem Hund kam die Schlepp testweise ab, als das Gewünschte MIT Schlepp über Monate wirklich funktionierte.
Meine Schlepp ist aber so lang, dass er nie unter Spannung lief.
Meinem Hektiker half die Schlepp übrigens, im Wald ruhiger zu sein. Mit der Schlepp sind sehr klare Regeln verbunden, die ohne zwar auch gelten, aber von mir sehr wahrscheinlich weniger konsequent umgesetzt wurden. Fand ich spannend zum beobachten.
Mittlerweile bin ich da auch klarer und konsequenter, wodurch auch der Hund ruhiger ist. Klare Regeln geben definierten Raum und Sicherheit. Äusserst wichtig für einen Hektiker.
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Super

Was für eine Erleichterung, auch für den Hund!
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Wenn ich weiss, welche Sequenzen der Jagd mein Hund klassischerweise zeigt, kann ich gezielt damit arbeiten.
Was nicht heisst, dass ich ihn von sichtbarem oder fliehendem Wild abrufen kann. Es erleichtert mir aber die Arbeit.
Auch ein zur Jagd gezüchteter Hund muss führbar sein. Und diese Rassen haben oft - natürlich nicht alle - eine grosse Ambition, mit dem Menschen zusammen zu arbeiten.
Das nimmt dem Ganzen die „Schärfe“. Es vereinfacht die Zusammenarbeit.
Und ich sehe das jetzt beim 4. Hund auch etwas entspannter.
Immer schön dranbleiben, beobachten was der Hund mitbringt, überlegen wie ich damit arbeiten kann und parallel einen sauberen Abbruch etablieren.
Und sich selbst bewusst sein, was man für ein (realistisches) Ziel erreichen will.
Meine Hunde müssen zB nicht vom Wild abrufbar sein. Dazu habe ich einfach zu wenig Möglichkeiten es zu etablieren.
Sie bleiben halt im Wald konsequent an der Leine, wenn ich die Gegend nicht kenne. Unsere Hausstrecken ohne Wild dürfen sie frei laufen. Damit können wir leben, wir sind nicht soo viel im Wald unterwegs.
Mir sind dafür andere Dinge sehr wichtig. Und ich arbeite bei meinen über sehr klare Regeln. Das erleichtert den Alltag ungemein.