Beiträge von wildsurf

    Nimm dir Zeit.

    Nicht dann trainieren wenn man eh wegfahren muss!

    Auto steht. Vielleicht ein helles Tuch in den Kofferraum legen, das macht teilweise etwas aus. Oder ein helleres Licht anbringen.

    Und dann ganznin Ruhe üben.

    Kannst ja zB eine Leckit Matte mit Streichwurst beschmieren und reinlegen. So dass er einen Moment lang drin bleibt ohne dass du manipulieren musst.

    Nie für das Aussteigen oder weggehen loben!

    Immer nur die Schritte hin und ins Auto.

    Oder die Fütterung ins Auto verlegen. Alle Mahlzeiten im Auto. Ganz in Ruhe. Ohne Stress des Wegfahrens.

    War da nicht etwas wegen Niere und Übelkeit aufs Fressen? Das hab ich schon oft gelesen hier im Forum.

    Auch wenn das Erbrechen weg war frassen die Hunde schlecht bis nicht.

    Aber dann ist meiner Meinung nach Zeit für das Leckerste was der Haushalt her gibt. Weil es wahrscheinlich wichtiger ist dass was in den Hund kommt, als was genau. 😢

    Hunde haben genau wie Menschen Angst davor, zu ersticken wenn sie zu wenig Luft bekommen.

    Daher verschaffst du ihm enorme Erleichterung wenn er endlich frei atmen kann.

    Überlege dir: Was ist die Alternative?

    ganz sachlich, was kannst du sonst tun, damit er mehr Luft bekommt? Nichts!


    Klar, jede Narkose birgt ein Risiko. Jeder Hund kann in Narkose sterben. Aber ist es für den Hund! wirklich noch Lebensqualität, zu wenig Luft zu bekommen?


    Lass dich beraten, lass den Hund durchchecken und wenn alles ok ist, lass ihn operieren.

    geh unbedingt mal mit jemandem spazieren, der nen Working Coker oder Springer hat. Bevor man das Gewusel einschätzen kann, muss man sie live erleben, die kleinen Wichte. Die denken und agieren einfach schneller als andere :D

    Mantrailing funktioniert tip top, hab beide Typen im Training und die lernen schnell, in diesem Job nicht zu stöbern. Ja, auch ein Spaniel kann geradeaus laufen :D

    Vielleicht auch interessant, wenn du in der kleineren Jagdhunde Ecke suchst: Epagneul de St.Usuge. Kenn ich zwar nur zwei, sind aber „ruhiger“, weniger auf 280. Aber anspruchsvolle, coole Hunde in handlicher Grösse.

    meine Hunde dürfen auch nicht einfach aus der Tür schiessen.

    Das hat auch nichts damit zu tun, dass du ihr den Spaziergang madig machst. Aber man kann ganz gesittet gemeinsam durch die Tür, ohne dass einer den Anderen da durch bombt. Das läuft unter Alltags-Regeln.

    Auch wenn sie vielleicht noch nicht allzu viel kennt, Regeln braucht auch sie. Das erleichtert das Zusammenleben, weil es Klarheit schafft. Was ist erlaubt, was nicht.

    Leitplanken sozusagen.

    Die würde ich such gleich von Anfang an einfordern. Nett aber konsequent. Nicht zuerst alles laufen lassen, und wenn es mühsam wird dann erst Regeln einfordern wollen.

    Hier wird gebellt, egal ob es klingelt oder klopft. (Ausser Caron, der wedelt freudig und ist still)

    Nach 3-4x ist Schluss und das konsequent. Sie dürfen anschlagen, mit Erlaubnis der Nachbarn.

    Auch wenn jemand am Zaun hinter dem Haus auftaucht wird gebellt, dann allerdings sehr vehement. Da hat aber auch niemand was verloren.

    Ist ein Wohnhaus mit 6 Wohnungen. Alle sind zum Glück der Meinung: wenn man Hunde bellen hört, hat man schon weniger Einbrecher.

    @Schnappschildkroete

    Es ist sehr stark davon abhängig, wie das Ganze abläuft.

    Beispiel: würde ich mit einem sehr reaktiven Hund wie Nevis an einem Tag viel Hetzspiele machen, viel rennen in Erregunglage, das Hirn oft geflutet, wäre der am nächsten Tag aber sowas von extrem getriggertt auf jeden Reiz. Der müsste erst mal ein paar Tage im Stresskarussell runterfahren.

    (Mache ich nicht, war nur ein fiktives Beispiel)


    Im Dummy aber habe ich zwar manchmal auch Trigger, der Hund knallt aber hormonell nie an die Decke. Und man hat immer wieder Phasen, wo der Hund die Stresshormone abbaut.

    ZB Markierungen sind für reaktive Hunde ziemlich "triggernd".

    Beim rausgehen baut er aber bereits Erregung ab, picken ist befriedigend (Jagdhandlung) und zurück kommen baut noch mehr ab.

    Die ganze Arbeitsphase ist hochfahrend, aber eben gleichzeitig auch wieder runterfahrend.

    Dann hast du wieder Pausen. Es wird noch ruhiger. Vielleicht nie entspannt, aber dennoch ruhiger.

    Es ist also wie eine Hormon-Aktivitäts-Welle. Hoch und runter. Nie (oder äusserst selten) sind es Spitzen.

    Danach schläft der Hund meistens zufrieden, aber nicht Stress-kaputt.

    Und daher ist er am nächsten Tag nicht "drüber", sondern aufnahmefähig und führig. Es spricht dafür, dass die Trainings Intensität und der Aufbau für den Hund stimmen.

    Das kommt sehr auf den Hund an.

    Je nach Energie, die sich da staut. Oder was der Hund an Aktionen noch hinterher liefert. Was für Absichten er hat und wie er auf Reize anspringt.

    Es ist sehr individuell. Auch je nach Situation.


    Manchmal sage ich auch einfach; danke, habs gesehen, wir gehen weiter.

    Oder ich sage; nö du, da gehen wir nicht durch. Los komm, weiter.

    Andere Situationen brauchen andere Reaktionen.

    Grundsätzlich: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Alles Andere ist Spam 😉