Beiträge von wildsurf

    Agamo

    Aus eigener Erfahrung: das ist nicht nachhaltig. Zumindest ist es nicht das, was ich möchte.

    Nämlich einen Hund - ja ich hab einen ernsthaft jagenden Hund - der trotz seiner Anlagen und Genetik sein Hirn zusammen halten kann.

    Und sich nicht ins Nirvana haut, weil das geil ist

    Sondern der mit der Zeit soweit ist, dass er sich anderem zuwenden kann. Trotz Wild.

    Weil man nämlich entspannt bleiben kann, wenn man gerade nicht am arbeiten ist.


    Daher wäre mein Weg auch mit einem "Horizont-Scanner" im Alltag bei kleinen einfachen Dingen das Abwenden zu festigen. Dem Hund beibringen, dass sich selbst regulieren und abwenden total lohnenswert ist. Ruhe bestätigen und viele Blicke markern.

    Also dass das viel Arbeit ist, ist mir schon klar. 😁 habs ja hier täglich. Aber es lohnt sich.


    (Und jetzt weiss ich nicht mehr ob du überhaupt das gemeint hast oder ich total am Thema vorbei quatsche 😊 )

    Und dann ist er vom Hof gefahren....


    :winken: 😢


    10 Jahre ... schnüff....


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    Und der Neue ist beim Spengler. Scheiben einsetzen.

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    acidsmile pass aber auf, dass sie sich nicht wegen des Stöckchen wegdreht welches du in der Hand hast, sondern weil es sich lohnt, sich abzuwenden, weil dann etwas tolles passiert. Sonst bastelst du dir eine Verhaltenskette, die du so nicht willst.

    Nämlich die, dass Hund nur folgt, wenn er sieht, dass du das Stöckchen dabei hast.

    Abwenden von kleinen Reizen ist die Grundlage, um sich später von grösseren Reizen lösen zu können.

    An kleinen Reizen muss man tausendfach üben im Alltag.

    Es liest sich, als würdet ihr alles und jegliche Situationen über "mich anschauen" regeln zi wollen.

    Das wird nicht funktionieren, weil ihr ganz wichtige Bausteine vergesst.


    👉 Impulskontrolle gezielt zu üben ist wichtig.

    👉 Dinge angucken lassen und dabei ruhig bleiben ist wichtig.

    👉 Lernen, sich abzuwenden ist wichtig (nee das ist was anderes als auf Kommando dich anschauen!!)

    👉 Korrekt Leine laufen ist wichtig. (Hat ebenfalls mit Impulsen zu tun)

    👉 trotz Aufregung weitergehen können ist wichtig

    👉 sitz und sitzen bleiben korrekt üben ist wichtig (weil nur den Po auf den Boden tun ist kein sitzen bleiben!)

    Also. Ich vermute ma ihr übt zwar einiges, aber so die richtig hilfreichen Dinge gingen bisher unter.

    Eigentlich ist es doch völlig egal, ob die Wohnung dafür gemacht ist.

    (Das ist Ausrede Nr. 537) 😉

    Niemand hat die "perfekte" Wohnung für Hundeerziehung. Trotzdem kriegt man das hin.


    Kleiner Tip: (und das ist wirklich nett gemeint)

    Nimm deinen Prinz von seinem Thron runter, mach einfach mal, mit weniger perfektem analysieren und helikoptere weniger um den rum.

    Der ist nicht halb so wichtig wie du ihm momentan (noch) vermittelst.

    Degradiere ihn zum Fussvolk. Und setz dich selbst auf den Thron. Krönchen richten und lächeln. Weiter geht's. :D

    (Was ich damit meine: mehr Normalität, weniger Analyse, mehr machen, weniger überwachen)