schön, dass du noch hier schreibst 👍
Mach langsam, zuerst mal die Umgebung kennen lernen. Und dann bitte unbedingt beachten:
Wenn du mit ihm etwas „erlebst“, muss sein Hirn danach die Eindrücke 48h lang verarbeiten.
Das bedeutet für dich: höchstens alle 3 Tage etwas für ihn aufregendes erleben. Die Tage dazwischen unbedingt nur bekannte Runden machen und kein zusätzliches Programm. Sonst züchtest du dir einen gestressten Hund heran, anstatt einer, der Reize gut verarbeitet.
Und: denk daran, ER bestimmt, was aufregend ist! Das kann eine neue Hundebegegbung sein, das kann die Hundeschule sein, Besucher, andere Gassistreck, Besuch im Gartenrestaurant, das kann alles Mögliche sein.
Typischerweise sind die Hunde am Tag danach ziemlich gaga. Wenn du dich also fragst, was gerade mit dem Hund los ist dass er so neben der Spur ist, reflektiere was dam Tag vorher aufregend war. Vielleicht reicht auch schon zu wenig Ruhe. Und das junge Hirn ist durch.
Hab dann viel Verständnis, er verarbeitet die Reize.
Dann gut darauf achten, dass die Balance zwischen ruhen und Bewegung stimmt. Da der Hund ja wächst und gedeiht 😉 und immer mehr Kraft und Energie hat, muss auch das Pensum an Bewegung angepasst werden.
Ich sag immer, ca. alle 2-3 Wochen muss man das neu justieren. Er wird mit der Zeit mehr Bewegung brauchen und etwas weniger schlafen. Logisch er wird ja älter.
Da einfach drauf achten, dass man nicht im „Welpe muss immer schlafen“ Modus hängen bleibt. (natürlich muss er viel ruhen, aber Bewegung ist eben auch wichtig und gesund, sofern er viel trabt und nicht nur doof herum bolzt. Was er aber auch mal darf).