Beiträge von wildsurf

    Für mich liest sich das zu gefährlich, um da selbst irgendwelche Experimente zu machen, beim Thema Futternapf.

    Weggeben:

    Naja, wenn er wo hin kommt, wo er ein ungestörtes Leben haben kann, mit Gesellschaft, und ihr dadurch einen entspannten Alltag habt...

    Dann hätten alle Beteiligten es besser. So als Überlegung.

    Mit Liebe haben diese Gedanken das nicht so viel zu tun, finde ich. Denn das muss man rational überlegen. Wer leidet wie stark. Was ist wie gefährlich etc.

    Mir ist es völlig egal, ob andere Leute zu uns aufs Land fahren, um hier zwischen den Monokulturen spazieren zu gehen.

    Sie sollen einfach den Dreck wegräumen - wie überall. Fehlverhalten wie Hunde in den Feldkulturen oder gehetztes Wild ist hier äusserst selten. Die Meisten sind irgendwie normal.

    Ich selber gehe selten hier ums Dorf spazieren, wir erledigen das unterwegs zur/ von der Arbeit. Mal hier, mal dort.

    Da ich dann sowieso mit dem Auto unterwegs bin, macht es keinen Unterschied ob die Hunde dabei sind oder nicht. Ausser am Wochenende, da spazieren wir hier. Da fahre ich dann nicht extra dafür weg, ausser wir machen sowieso einen Ausflug.

    Da fehlt an allen Ecken die klare strukturierte Führung durch den !Menschen.

    Das ist offensichtlich von Anfang an verpasst worden.

    Jetzt holt es dich ein. Auf die harte Tour.

    Du wirst einen abgeben müssen, oder für immer komplett trennen und alles einzeln machen, NIX einfach zusammen machen lassen.

    Irgendwann gehen die sich wegen einem Mückenfurz an die Kehle. Und dann bleibt nur noch einer übrig, das willst du auf keinen Fall erleben müssen.

    In den Garten und bewachen lassen? schlechte Idee bei unkontrolliertem Verhalten.

    Und 2 Brüder, die erwachsen werden - eine denkbar schlechte Kombination, wenn sie noch zusätzlich dermassen wesensschwach sind.

    Ganz ehrlich: da wurde sehr vieles falsch gemacht, vieles nicht kontrolliert und jetzt fliegt dir das um die Ohren.

    Das wird nichts ohne sehr guten Trainer, und nicht ohne unglaublich viel Training, sehr restriktivem Management und enormem Aufwand.

    Zusätzlich müssen diese Hunde was zu tun bekommen. Was sinnvolles. Die Kombination der Rassen ist ja schon abenteuerlich. Aber ohne gescheite Arbeit… never ever. Eine Anlaufstelle wäre vielleicht ein guter Verein.

    Dann hattet ihr diverse Beissvorfälle. Diese Hunde dürfen keinen Kontakt ohne Maulkorb haben mit anderen Menschen. Das ist sonst grobfahrlässig. Auch draussen dürfen diese Hunde nicht ohne MK geführt werden!

    Das ist momentan ein Tanz auf Messers Schneide!

    (Der MK bringt such für dich sehr viel Entspannung, du bist dann nicht immer auf 280 alarmiert und das überträgt sich auf den Hund)

    Ich hoffe für dich, dass du - sehr, sehr schnell - nachdenkst und handelst und eine gute Lösung für alle findest. Ich drücke dir dafür ganz fest die Daumen. Aber bitte, mach was, sehr bald. Das ist ziemlich gefährlich was da bei dir läuft.

    Interessant, dass manche Hunde das Auto so verknüpfen.

    Meine sind alle eher so „jeeee unser auto“ :hurra: um sich dann gleich neben dem Auto zB in die Wise zu schmeissen um sich genüsslich zu wälzen. Und dann bitte aufmachen, Durst!

    Gegen die noch geschlossene Tür des Gitters ist glaub jeder hier schon mal geflogen. Weil warten wird ja total überschätzt :pfeif:

    Das Verhalten beim rausgehen ist aber für einen überbordenden Husky nicht untypisch oder?

    Der hat "mit euch rausgehen" mit viel Aufregung verknüpft. Und Husky mit Aufregung = laut, bellend oder jaulend und hüpfend.

    Zum füttern:

    Wenn das so ein Drahtseilakt ist, würde ich das auslagern.

    Weg von Menschen. Egal ob er die kennt.

    Das ist zu heikel, eines Tages ist jemand unaufmerksam und dann macht man sich nur noch Vorwürfe.

    Vielleicht kannst du dir da etwas überlegen.


    Das Thema körperlich arbeiten könnte vielleicht etwas bringen, falls er da Interesse hat. Je nach Herkunft des Hundes. Manche "Show" Husky haben da anscheinend nicht mehr grosse Bedarf danach. Muss man testen.

    Auf jeden Fall bin ich bei @Lockenwolf der Hund gehört nochmals vollständig abgeklärt.

    Sollte er Probleme mit den Augen haben, oder irgendwelche Schmerzen, kann das sein Verhalten enorm beeinflussen. Dann wird er jeden auf Distanz halten wollen, der sich "nicht vorsichtig" bewegt.

    Und Kinder bewegen sich nun mal "spontan", das kann für einen Hund dann - auch auf Distanz und hinter Gitter - zu viel sein.

    Sollte er vollständig gesund sein, dann sehe ich ein grosses Problem im Zusammenleben mit euch. Dann ist die Frage, wo/ mit wem als Gesellschaft er am besten aufgehoben ist.

    Weil dieses Verhalten mit Kindern im gleichen Haus... heikel. Sehr sehe heikel.