Beiträge von wildsurf

    Darf ich vorstellen:

    Fanzösiche Bulldogge mit zu grossen Augen (extrem Anfällig auf Krankheiten und Augenvorfälle), mit viel zu enger Nasenöffnung wo kaum Luft rein kommt, und viel zu kurzer Nase. Wenn ein Hund zu wenig Sauerstoff einatmen kann, beginnt er massiv mit der Atemmuskulatur zu pumpen. Dies wiederum hat fatale Auswirkungen auf das Herz. Sehr fatale Auswirkungen!

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    Als Gegensatz dazu:

    Französische Bulldogge mit kleineren Augen in Mandelform, die eher gesund bleiben, mit relativ offener und etwas längerer und daher besser funktionierender Nase.


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    Natürlich kann man immer noch die Probleme ignorieren. Klar, kann man machen. Ist nur etwas blöd, so für die eigene Weiterbildung.


    Bildquelle: Internet

    @Lischen97

    Nur weil man eine Rasse schön findet, sollte man nicht einfach ignorieren, wie katastrophal die Gesundheit ist.

    Du redest immer nur vom röcheln. Hast du gewusst, dass gesunde, fite Hunde nicht röcheln? Nur hecheln um abzukühlen? Hast du gewusst, dass gesunde fite Hunde NIEMALS Atemgeräusche haben?

    Hast du gewusst, dass wenn man die Nasen der Hunde kurz züchtet, genetisch ein direkter Zusammenhang mit der Wirbelsäule besteht? Wahrscheinlich nicht, gell.

    In Jena wurde vor wenigen Jahren 4000 Hunde untersucht. Die grosse, medizinische, weltweit hoch angesehene Jenaer Studie. Durchgeführt von Fachleuten, die sich auskennen mit dem Thema Anatomie und Genetik.

    Es wurde bewiesen, dass die Zucht auf kurze Nasen IMMER die Wirbelsäule kaputt macht. Die Wirbel sind degeneriert. Die Formen der einzelnen Wirbelkörper ist verkrüppelt. Die Funktion der Wirbelsäule nicht mehr korrekt vorhanden.

    Ebenfalls wurde bestätigt, dass der übertriebene breite Brustkorb zu falscher Stellung in den Hüftgelenken führt, was extreme Auswirkungen auf die Knie hat.

    Ebenfalls wurde eindrücklich aufgezeigt, dass die kurzen Nasen die eingeatmete Luft nicht genug kühlen können. Was verheerende Folgen für den Kreislauf des Hundes bedeutet.

    Es gibt bereits Länder, wo die Zucht brachicephaler Rassen verboten wurde. Zurecht. Es IST Tierquälerei.

    Du kannst dir das natürlich schönreden, jegliche medizinischen Studien, jegliche medizinische Aufklärung ignorieren.

    Sollte man allerdings als intelligenter Mensch nicht tun, sondern reflektieren.

    Wahrscheinlich willst du das aber alles gar nicht wissen, oder? Es würde nämlich bedeuten, dass du hinterfragen müsstest, ob es wirklich so sinnvoll ist weiterhin Hunde dieser Rasse zu kaufen.

    Du wirst immer Leute finden, die deine Ansicht unterstützen. Man sucht sich das ja gezielt, nicht wahr? Die eigene Meinung immer schön bestätigen.

    Vielleicht kannst du ja mal nachdenken, ganz in Ruhe. Und ohne Wut im Bauch.

    Nachdenken darüber, wieso wohl dermassen viel Geld in medizinische Studien investiert wird. Wieso es dermassen Tierärzte gibt, die immer wieder aufrütteln, die TÄGLICH nichts anderes tun, als kurznasige Hunde zu operieren, damit die armen Tiere endlich genug Luft bekommen.

    Vielleicht kannst du aus deiner Bubble auftauchen und dich in der Welt der Anatomie mal umsehen? Reflektieren? Nachdenken? Dich weiterbilden?

    Ich werde es einfach nie verstehen, wie man gesundheitliche Aspekte in der Zucht dermassen ignorieren kann. Ganz bewusst ignoriert auf Kosten des Tieres.

    Das geht mir einfach nicht in den Schädel.

    Ich finde es gut, wenn man hin und wieder mal reflektiert was man so herumkurvt und die eigenen Verhaltensmuster mal etwas anschaut.

    Ich weiss, dass ich nur schon beruflich viel Auto fahre.

    Daher versuche ich, so viel wie möglich zu kombinieren.

    ZB der Einkauf von Hundefutter in einem bestimmten Geschäft etwas weiter weg. Da fahre ich 15-20 min. Erledige dann noch Dinge unterwegs und gehe auch noch mit den Hunden irgendwo spazieren.

    Oder Lebensmittel Einkauf etc, möglichst eh auf dem Nachhauseweg.

    Dafür versuche ich, nicht so einzelne Extrafahrten zu machen. Wenn schon unterwegs, dann wenigstens effizient und produktiv.

    Ja so sieht es aus, wenn das Hirn geflutet wird.

    Dass es aus dem Renn-Jagd-Spiel heraus passierte, ist nicht so erstaunlich.

    Er war dadurch bereits ziemlich getriggert, dann irgend ein kleiner Auslöser und "bämm" ist Hunchen auf 250 und tschüss und weg.

    Gut, dass du lange gewartet hast mit weitergehen. So konnte das System wieder runterkühlen. Sonst wäre er dir beim ersten Furz bereits wieder durchgedreht.

    Sorg dafür, dass bis morgen/ oder Sonntag kein weiterer starker Jagd-Trigger erfolgt.

    Dann fährt er in dieser Spirale auch wirklich ganz runter.

    Macht er das nicht und seine Nerven sind sozusagen immer noch unter Spannung, springt er dir sonst schneller auf Reize an.

    Ich wollte den Junghunde Thread schon ein paar Mal verlassen, da Nevis ja mittlerweile - heute exakt :hurra: - 3 Jahre alt ist.

    Allerdings sind wir wohl gerade in der Ping Pong Phase :lol:

    Mal Anzeichen von erwachsen werden, und dann wieder so klitzekleine Rückfälle in die Rockerphase.

    Eine spannende Zeit. Man weiss beim aufstehen am Morgen nie, was einen erwartet xD

    @Nevermind.

    schön dass ihr euch so kümmert.

    Das Problem mit der Atmung: die Nasenlöcher sind definitiv ein Punkt, die gehen beim ansaugen von Luft noch enger zu weil sie falsch geformt sind. Da muss was getan werden. Dann eventuell die Nasenhöhle, da muss teilweise auch etwas verändert werden um die Luftzirkulation zu ermöglichen.

    Falls die Besitzerin diese Kosten tragen kann, unbedingt operieren lassen. Das bringt schon ganz viel Lebensqualität.

    Und dann halt wirklich überlegen, wie für diesen Hund ein reizarmes Leben gestaltet werden kann. Der muss das ja nicht mehr „können“. Der soll einfach zufrieden leben können mit Menschen die ihn gern haben und sich kümmern.

    Wenn er mit Garten und Haus zufrieden ist, prima. Vielleicht später mal einen kleinen Ausflug probieren in eine Gegend ohne Hunde. Wo er bisschen was entdecken kann im Wald oder so. Aber ansonsten würde ich mit dem Kerlchen einfach versuchen ein gutes Gleichgewicht zu finden, mit dem er zurecht kommt.

    Der Hund hat 3 Jahre auf nem Balkon verbracht.

    Kennt kein Leben wie wir es kennen.

    Wurde als Jungtier nie mit Reizen konfrontiert.

    Sein Hirn kennt es nicht ,Informationen zu verarbeiten. Der ist nicht aufnahmefähig.

    Aus meiner Sicht:

    Beim Spezialisten abklären wie gesund der Hund ist. (Und bitte wirklich beim Spezialisten für kurznasige Rassen)

    Und dann überlegen, ob es für den Hund nicht besser ist, irgendwo in der Pampa bei jemandem einfach dabei sein zu können. Ohne dass er etwas lernen muss. Einfach nur da sein dürfen, ohne grosse Ansprüche.

    Das Leben, das er jetzt führen soll ist für ihn wahrscheinlich so stressig, dass es ihm zusätzlich Probleme bereitet.

    Nicht, weil deine Kollegin etwas falsch macht.

    Die gibt sich ja mega Mühe.

    Sondern weil DIESER Hund aus meiner Sicht nicht in dieses Umfeld passt. Aufgrund seiner extrem speziellen Herkunft.

    Armer Kerl. Ich hoffe ihr könnt ihm helfen