Beiträge von wildsurf

    Du willst also den Hund einfach in eine Box sperren?

    Weil du nicht wahrhaben willst, dass der Hund nicht zu dir passt und in deinem Leben kein Platz ist um einen Border Collie gesund gross zu ziehen.

    Der Hund muss IN DIE BOX pinkeln?

    Das ist tierschutzrelevant ‼️

    Deine Träume vom "retten eines Tierchens" sind mir gerade komplett egal.

    Du handelst egoistisch, denkst nur an deine Bedürfnisse.

    Was der Hund genau braucht, verstehst du offensichtlich nicht.

    Das ist leider komplett falsch verstandene Tierliebe.

    Lining auf offenen Flächen üben ist natürlich mega schwierig für den Hund.

    Hilfreicher sind Übungen mit "Leitplanken".

    Zum Beispiel liegende Bäume etc. Da kann man schön Lining üben auf unterschiedliche Distanzen, his der Hund eine Idee davon bekommt worum es geht.

    Ps: je mehr du den Hund anstarrst wenn er zurück gerannt kommt und auf das Dummy schaust, welches er knautscht, desto mehr verändert sich deine Körperhaltung. Man wird steif.

    Desto mehr gruselt das den Hund und es wird immer schlimmer. Ein Teufelskreis

    eine Frage an den Rest hier: kann es sinnvoll sein, für Ally einen Welpenauslauf aufzustellen? So dass sie sich Auszeiten von Maya nehmen kann?

    Maya Ally aber trotzdem sehen und hören kann 1m daneben, selbst aber nicht eingeschränkt wird?

    Ally trägt ja gerade ne ziemliche „Last“, und wenn sie zu sehr bedrängt wird über zu lange Zeit könnte das ja irgend auch mal kippen, oder nicht?

    das ist in fast 100% der Fälle Stress. Und je nach Hund baut der sich ganz anders auf.

    Filme dich doch mal, wenn ihr arbeitet. Also die Kamera auf dich gerichtet, nicht auf den Hund. Achte dich mal auf deinen Körper, Sensibelchen reagieren auf kleinste Signale. Deine Mimik, deine Haltung, ist du klar lesbar, fummelst du mit den Händen rum, scharrst du mit den Füssen, hängt ihm die Pfeife ins Gesicht, etc.

    Dann hilft es enorm, wenn man sich peinlich genau an einen fixen Ablauf bei der Abgabe hält. Das schafft extrem viel Sicherheit für den Hund.

    Also nicht mal so, mal so. Sonst kann es auch schon reichen dass er mal den Ball bekommt, mal nicht. Er weiss also nicht, was passieren wird auf dem Rückweg und beginnt das über das Maul zu zeigen. „uiuiui was kommt jetzt, was passiert wohl ohjeh ohjeh“.

    Manchen Hunden hilft es dann, militärisch peniblen Drill zu fahren. Alles nach Schema X und auf keinen Fall davon abweichen. Damit wird man für den Hund berechenbar. Und der Ablauf Abgabe ist für jeden Hund individuell.

    Also zum Beispiel bei mir mit Mojito sieht es anders aus als mit Nevis:

    - Hund ist auf dem Rückweg

    - ich halte meine linke Hand offen nach aussen (für ihn als Target)

    - Hund kommt und dockt an, darf auch sofort loslassen

    - Hund geht in die Grundposition

    - Dummy wird verstaut

    er muss weder vorsitzen noch stehen noch mit dem Dummy in die GS.

    (das kam mit der Zeit ganz von alleine, ohne dass ich gefragt hätt)

    Das wird immer, immer immer so gemacht. Niemals anders. Die Hund ist immer gleich, die Armhaltung immer gleich. Somit wurde ich berechenbar und plötzlich flutscht es ohne knautschen.

    Aufgebaut habe ich es mit ultra kurzen Retrievs auf 10m. Der Fokus liegt ja dann im Ablauf, nicht im bringen oder rennen etc. Und das habe ich sn einem Tag nacheinander 10x gemacht, nicht immer an der gleichen Stelle sondern immer 10m versetzt, Retriev, 10m,…

    Den Ablauf würde ich mit etwas aufbauen, was er einfach gerne trägt. Nicht mal zwingend mit Dummy. Es geht ja nur um den Ablauf. Und wenn der sitzt (bei beiden) dann auf Dummy wechseln und genau gleich verfahren.

    Einen Tip möchte ich dir noch mitgeben:

    Wenn der Hund sich aus menschlicher Sicht "daneben" benimmt, überleg ob es eine Reaktion auf den aktuellen Moment ist. Und dann überleg, wie du das entschärfen kannst.

    ZB den Hund ins Auto bringen wo er Ruhe hat (wenn er das bereits mit Ruhe und angenehm verknüpft hat).

    Druck hilft nie bei so jungen Hunden. Auch wenn es total verständlich ist, das man manchmal mit Druck reagiert. Aus Unwissenheit, oder aus Überforderung, oder einfach weil man selbst gestresst ist. Oder weil Freunde daneben stehen und blöde Sprüche machen.

    Dann versuch das Ganze irgendwie für dich und den Hund zu beruhigen. Raus aus der Situation.

    Und für eure Zukunft:

    Es kann sein, dass dein Umfeld mit Unverständnis reagiert.

    "Kann der das noch nicht ?!"

    "Ist der immer so?!"

    Muss man ausblenden und ne schlaue Antwort haben. "Ja dernist so. Punkt."

    Manche Menschen haben kein Verständnis oder Wissen, dass junge Hunde sich nicht wie Menschen benehmen. Und deine Rasse hat Pfupf im Arsch. Der wird noch manche Male Dinge tun, die dein Umfeld nicht versteht :D

    Viel Spass mit dem Lockenkopf 👋

    Fordern?

    Mit 15 Wochen?

    Da wird noch gar nichts gefordert. Nur gelebt. Und gelernt. Das ist jetzt die Grundlage für den Rest seines Lebens.

    Machst du jetzt zu viel, fliegt dir das um die Ohren.

    Der soll die Welt langsam kennen lernen. Einen Rückruf lernen. Gute Kontakte mit netten Hunden haben.

    Mal einen kurzen Ausflug an den Bahnhof oder so.

    Täglich rennen und die Natur entdecken.

    Viel mehr ist noch nicht. Du hast noch 12-14 Jahre Zeit. Mach langsam 😉

    Zu Hause:

    Alles ruhig, er kennt alles. Kein Stress.


    Zu Besuch:

    Zu viel Neues, Hektik, Stress.


    Dein Hund ist 15 Woche jung, und rassebedingt eher anfällig für Reaktionen auf "zu viel von allem".


    Und wenn du deinen gestressten Hund mit Druck und Nein Gebrüll anschnauzt, bringt das nix. Hast du ja bereits gemerkt.

    Also was hilft?

    Nachdenken, ob ein so junger Hund mit offensichtlicher Stressintoletanz bereits zu fremden Leuten zu Besuch gehen muss.

    Überleg mal:

    Dein Hund hat in seinem Leben erst 15 mal einen Montag erlebt. Und du schleppst ihn bereits an fremde Orte, wo er doch erst seit wenigen Wochen dein Zuhause kennt.

    Mach hablang mit dem Jungspung.

    Und bau das langsam auf. Mit kurzen Sequenzen.

    Ich sehe es genau so wie die Anderen: Nix spricht dagegen, sofern der Hund mit den Treppen klar kommt. Oder man gewillt ist , wenn nötig kreative Lösungen zu finden.

    Was gibt es Besseres als Neuling, als mit einem lebenserfahrenen Hund zu starten.

    Und wenn du sie aus dem "off" begleiten kannst, gewisse Unterstützung geben kannst, ist das doch perfekt.

    Wichtig wäre mir dass sie lernen, den älteren Hund zu schützen. So gegen die ganzen Haudrauftutnixe draussen auf den Spaziergängen. Das ist etwas, was man halt als Unerfahren einfach nicht wissen oder sehen kann. Aber man kann es lernen.

    Von daher: go for it!


    Kennst du in Niedergösgen den Verein Altersheim für Tiere? Sie arbeiten mit dem Hundehotel5Sterne zusammen. Da suchen immer wieder ältere Hunde einen neuen Platz. Alles Tiere, die Aufgrund des Alters (leider meistens verstorben) des ehemaligen Halters ihren Platz verloren haben.

    Nurnso als Idee.