Beiträge von wildsurf

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    Vielen dank für die Infos das hilft mir sehr

    Der Pool ist nicht groß sind 600 Liter

    Zu Pumpe kann ich nicht viel sqgen die ist bei dem integriert und ich finde gerade das Handbuch nicht


    Mach ma ein Foto

    Ein kleiner Pool kippt dir allenfalls noch schneller


    Aber grundsätzlich: schau dir auf YouTube die Poolpanda Videos an. Das wird dir sicher ganz vieles klar machen und helfen.

    Anton12


    Ich würde da gar nicht zu sehr verkopft versuchen, irgendwelche Emotionen zu finden.
    Der muss nicht unbedingt Angst haben!

    Hunde können sich bei fehlender Führung ungemein gut in etwas reinsteigern. Und zwar bis zum Exzess. Das kann schlagartig aufhören bei richtigem Umgang.

    Ich würde da wirklich versuchen neutral an die Sache zu gehen.
    Weil: wenn du denkst, oh es ist Angst, wirst du allenfalls unbewusst vorsichtig. Dies wiederum versteh er nicht, und reagiert darauf. Du denkst dann wiederum , oh jetzt ist er komisch und schon seid ihr in einer Spirale.

    Nimm ihn wie er aktuell ist. Manage. Sei nicht zimperlich, das bringt gar nichts.

    Nett aber zügig das Geschirr anlegen, raus, fertig. Je mehr du vorsichtig bist oder überlegst etc weiss er wiederum nicht, was jetzt wieder los ist.

    Behandle ihn möglichst neutral, das hilft ihm am meisten. Alles andere hilft selten.

    Verkopft hilft nie. Auch dir nicht. Weil du eh nicht die richtige Entscheidung triffst auf das, was du dann denkst dass es vielleicht ist. Weisst du wie ich meine?

    Anton12


    Zieh ihm ein Geschirr an, nimm eine 10m Flexi Giant Professional, und dann einfach losgehen. Verlange nichts von ihm, ausser dich nicht von den Füssen zu holen. Bisher wurde dauernd an ihm herum erzogen.

    Du hast einen Hund mit special effects in Obhut genommen, bist du dir bewusst was das bedeutet? Zurück zu deiner Schwester kann er nicht, vergesst das! Der kippt da SOFORT in alte Verhaltensweisen, hab ich zu oft erlebt.


    Ich habe einen ähnlichen Hund übernommen, die kleine Hexe war aber bereits 2,5 Jahre alt, alles hatte sich da schon sehr heftig ausgeprägt. Eine Labrador Hündin, aus seriöser Zucht, eine ganz tolle Hündin.....

    .... in den richtigen Händen.

    Da wo sie war, wurde sie mit der Zeit gefährlich weil sie anfing Menschen zu massregeln und Hunde zu schnappen, hatte mehrere Anzeigen und wurde am Ende vom Vet. Amt umplatziert. So kam sie zu mir. Was ihr fehlten waren nette, klare Grenzen, eine für sie verständliche Ausbildung und etwas zu tun.

    Ich schildere dir mal wie es bei uns ablief, bis sie vermittelt wurde. Vielleicht hilft es dir. Ich sage nicht, dass es genau so gemacht werden muss, aber die Entwicklung der Hündin war sehr erfreulich.

    Die Hündin wurde hier als sie ankam absolut in Ruhe gelassen. Die ersten 4 Wochen haben wir nur ganz wenige Dinge gemacht:

    - 3x pro Woche Radfahren (die war dermassen zu fett)

    - spazieren an der langen Flexileine

    - gefüttert, geknuddelt, mal im Garten gespielt

    - Sucharbeit

    Ende. Nichts anderes. Warum? Weil JEDER hatte Erwartungen an den Hund. Immer hat sie etwas falsch gemacht, immer wollte jemand etwas korrigieren. "sie muss doch... man sollte doch... die muss jetzt das lernen..." Und sie hatte keine Chance, dies zu erfüllen. Also habe ich die Erwartungen auf 0 gesetzt. Sie in Ruhe gelassen, einfach mitlaufen lassen. Nur die allerwichtigsten Dinge verlangt wie , kurz warten beim füttern, kurz warten an der Tür, nicht auf Möbel springen. Ansonsten nichts. Einfach keine Erwartung an den Hund.

    die hat zuerst mal sehr viel geschlafen. Enorm viel geschlafen.

    Mit der Zeit, nach etwa 4 Wochen, habe ich angefangen, gezielt Dinge zu üben. Zum Beispiel an der Leine gehen. 30kg ungebremster Hund mussten erst mal lernen, dass es ein Konzept gibt, wie man etwas lernt. Also haben wir ganz in Ruhe in der Tiefgarage damit angefangen.

    Dann haben wir weitere Dinge hinzugenommen. Eins nach dem Anderen. Sie wurde eine sehr nette Hündin, die aber ihr Leben lang in die alten Muster zurückfallen würde bei falschem Umgang. Sie hatte das Glück, zu ganz tollen Leuten zu kommen, welche mir ein Tierheim vermittelt haben.


    Ich kann dir nur ans Herz legen, lass den Hund einfach mal mental in Ruhe. Kein Trainer. Keine Hundeschule. Keine Kommandos. Kein "du musst das jetzt lernen". Lass ihn einfach mal nebenher laufen, sei nett zu ihm, knuddle ihn, füttere ihn. Manage wo es dringend nötig ist.

    Wenn du mit der Zeit an etwas arbeiten willst, dann aber mit Konzept, nicht einfach irgendwie. Das vertragen diese Hund ganz, ganz schlecht. Und gib ihm was zu tun. Der muss Energie raushauen. Ab in den Wald, versteck Würstchen Stücke, aber richtig gut, nicht einfach verstreuen, der hat ne gute Nase. Der soll arbeiten. Und dann lass ihn suchen, lass ihn sich bewegen, müde werden, glücklich. Und dann freu dich mit ihm. Er braucht jemanden, der sich auch mal freut weil er so ein toller Kerl ist. Das kommt dermassen zu kurz, wenn nur noch Probleme im Vordergrund stehen.

    Ich hoffe, das hilft dir.

    Das Problem bei all diesen Threads ist ja nie, DASS man mit dem Welpen trainiert. Sondern das WIE und das ganze Drumherum.
    Wenn man eine Neuling dann empfiehlt, lass mal das gezielte Training weg, bleibt ja immer noch genug Zeit im Alltag, wo mit dem Welpen Dinge erlernt werden. Aber halt mit weniger "Erwartungshaltung".

    Was das Ganze entspannt und meistens läuft dann ja auch besser .

    Es hat noch nie irgend jemand geschrieben, dass ein Welpe nichts lernen soll. Nur hilft es Neulingen, wenn man mal vom Dauertrainingsgedanken weg kommt. Hin zu mehr entspannt lernen in den Alltag einbauen.