Beiträge von wildsurf

    Weisst du, es ist sehr verlockend einen günstigen Welpen zu kaufen - man braucht ja keine Papiere...

    Es ist halt einfach so:

    Gelenkdeformationen, Augenentzündungen, niedrige Lebenserwartungen etc. etc. sind Dinge, die man mit einer seriösen, geplanten Zucht in den Griff zu bekommen versucht. Diese ganzen doofen Krankheiten werden leider über mehrere Generationen weiter vererbt. Vor allem die Gelenkkrankheiten.

    Jemand der nun Welpen produziert, ohne darauf zu achten welche Tiere er verpaart und welche Krankheiten die Eltern und Grosseltern und Urgrosseltern hatten - der spielt mit der Gesundheit der Welpen und mit dem Geldbeutel der Kunden.

    Denn Fakt ist:

    Sehr oft sind die Tiere bereits mit wenigen Monaten wegen Schmerzen beim Tierarzt. Müssen operiert werden, müssen Medikamente haben, teilweise ein Leben lang. Das wir teuer, schmerzhaft und schlimm für alle Beteiligten.
    Es lohnt sich also nicht nur aus finanzieller Sicht, bei sehr seriösen Züchtern einen Welpen zu kaufen.

    Weisst du, es hat hier im Forum (und auch in anderen Foren im Netz) hunderte Hilferufe mit dem Thema: Hilfe mein Welpe hat Gelenkprobleme, ist taub, was auch immer. Und nur allzu oft kommen die armen Tiere leider aus ziemlich unseriöser Vermehrung.

    edit: ja, der vssö ist über den FCI zertifiziert

    Wölfe ziehen sich sofort zurück wenn ein Mensch auch nur annähernd in ihre Nähe kommen, die verschwinden wenn man noch ewig weit von ihnen weg ist.

    Und da es bei uns dermassen viel Wild hat, ist die Wahrscheinlichkeit auf ausgehungerte Wölfe zu stossen so ziemlich nah bei 0.

    schau bitte darauf, dass der Züchter auch wirklich zum VDH gehört - leider hat es auch bei den Berner Sennenhunden sehr unseriöse Züchter, die zwar viele Hunde auf den Markt bringen, davon sind dann aber einige nicht wirklich gesund...
    Also Finger weg von Leuten, die nur die lieben Hundelis und Bernerlis anpreisen, aber nichts von Gesundheitszeugnissen von Eltern und Grosseltern wissen wollen!

    die Frage ist halt:

    Ist der Hund momentan überhaupt einschätzbar?

    Er steht unter Antidepresiva, das kann so einiges im Verhalten ändern. Was ist wenn die Medikamente abgesetzt werden?
    Wer hat den Hund eingeschätzt? Hat ein Spezialist diesen Hund gesehen und mit ihm gearbeitet?

    Meiner Meinung nach gehört so ein Kaliber (nicht auf die Masse bezogen ;) ) in extrem kompetente Hände. Denn wenn er tatsächlich so 'triebgesteuert' ist wie es im TH Inserat heisst, dann kann das wohl zu einem grossen Problem werden wenn er denn mal losgeht. Sind ja dann doch ein paar Kilo mehr die sich da verselbständigen. Ab wann wird er zur Gefahr für sich und seine Umwelt? Was werden die Auslöser sein? (wenn es denn tatsächlich die Problematik ist und nicht ganz was anderes vorliegt)

    (das ist jetzt nicht negativ gegen praise gemeint! sondern es sind meine Gedanken zum Thema 'Zeitbombe')

    Das ist sogar extrem heikel!

    Wir hatten einen Hund in der Gruppe, der wurde auch über Leckerchen und locken etc. angelernt. Mit dem Ergebnis, dass er nicht über die Nase ging, sondern mit den Augen nach möglichen Leckerchenspendern suchte. Erblickte er in 200m Entfernung eine Person, die auf einer Bank sass, zog er wie ein Ochse dorthin, egal wo der Trail hinführte.

    Opferbindung ist wirklich nicht zwingend beim trailen. Der Hundeführer kann seinen Hund selber belohnen, was für manche Hunde viel angenehmer ist als wenn er von fremden Personen betatscht oder gefüttert wird.