Die Massanfertigung des 'Faster' passte Caron erst ein Jahr später, als er nochmals in die Breite gegangen war an der Schulter. Davor war es viel zu gross - trotz genauen Angaben. Beim Nachmessen kam dann deutlich raus, dass das Geschirr nicht mit den vom mir übermittelten Daten überein stimmte. Soviel zu der Massanfertigung...
Beiträge von wildsurf
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Die Saison der dicken schwarzen Schmeissfliegen geht wieder los. Einer der wenigen Nachteile des Landlebens... Und irgendwo finden die immer ein Schlupfloch in die Wohnung, um einem dann (im Sommer vor allem) träge um den Kopf zu schwabern.
Wie gehen eure Hunde mit dem lästigen Geschmeiss um?
Caron hasst die fliegenden Brummis wie die Pest. So gutmütig wie er sonst immer ist, wenn ihm eine Fliege um den Kopf schwirrt wird er richtig stinkig. Da er ein 'Schnauzenhund' ist, jagt er sie mit der Schnauze, nicht mit den Pfoten. Ich staune immer wieder dass er die dann auch erwischt. Allerdings spukt er sie dann wieder aus und sie fliegen weiter

Zum Glück unterscheidet er zwischen Fliegen und Bienen/Wespen. Vor denen hat er grossen Respekt und verzieht sich wenn eine im Anflug ist.
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mei das ist ja kompliziert bei euch

da lobe ich mir doch das System der SBB:
Hunde bis 30cm Schulterhöhe dürfen in einem Korb/Tasche gratis mitfahren, alle anderen brauchen ein 1/2-Preis Ticket für die Strecke. Fertig :)
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Bei deinen Eltern würde ich das Gespräch suchen, um mit ihnen einen richtigen Trainingsplan aufzustellen. Sonst erzieht ihr euch einen Hund, der bei jeder Begegnung ausflippt.
Also du kommst mit dem Hund, gehst auf deine Eltern zu, drehst ab und gehst wieder. Hund wird nicht beachtet. Dann auch die Variante: Du stehst mit Hund, Eltern kommen auf euch zu, drehen ab, gehen wieder. Oder du gehst zu den Eltern nach Hause, sie beachten den Hund ABSOLUT NICHT, du nimmst den Hund und gehst wieder.
Alles solche Sachen. Der Hund soll lernen dass es normal ist wenn man sich trifft, und dass man ihn begrüsst wenn er ruhig ist. Auch wenn es schwer fällt, nichts ist mühsamer als ein ausgewachsener Hund, der total am Rad dreht. Das ist auch für den Hund nicht lustig, auch wenn manche Leute darüber lachen!! Der Hund steht in dem Moment total unter Stress.
Natürlich baut man die Übungen SChritt für Schritt auf, schön langsam, keine grossen Schritte machen und sich viel Zeit lassen. Das überträgt sich dann auch in andere Situationen. -
wir amüsieren uns jeweils besten vor der Glotze. Zum Glück gibt es Leute, die sich freiwillig vor der Kamera zum Affen machen

Die eingeblendeten Kommentare von anderen Ex-Problem-Hunde-VIP's finde ich manchmal auch oberwitzig.
Nur die ewigen Wiederholungen sind absolut ätzend, aber das ist ja mittlerweile bei jeder Sendung/ jedem Film so. Sendezeit rausschinden.... das nervt gewaltig und war auch schon ein Grund, den TV abzuschalten.
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bei sehr hibbeligen Hunden nützt eine Ansage übrigens meistens überhaupt rein garnichts. Die Ansage müsste derart deftig sein, richtig heftig, dass der Hund ins meiden gehen würde - Wirkung = 0
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War bei uns in der Junghundezeit ähnlich. Da gab es nur einen Weg - wer ruhig ist und Frust aushalten kann, darf hallo sagen.
Geholfen hat, einen Fuss auf die am Boden liegende Leine stellen, Hund nicht ansprechen, nicht ablenken, nicht ansehen. Das Leinenende in der Hand behalten damit die Leine nicht unter dem Fuss wegrutscht wenn der Hund ziehen sollte.
Dem Gegenüber kurz erklären dass er den Hund bitte nicht beachten soll, erst wenn du es dem Hund erlaubst darf dieser auch gestreichelt werden. Ja und dann einfach mal warten, Geduld haben und den Hund niemals für seine Hibbeligkeit strafen. Wird nicht besser, dann bekommt er bloss noch mehr Stress.Wenn der Hund ruhig ist, entweder weiterhin nicht beachten damit er nicht gleich wieder hochfährt, oder deinem Gesprächspartner sagen dass er jetzt dem Hund - ruhig! - hallo sagen darf. Nicht gleich wieder mit "iiiii feiniiii feiniii Huniiiiiii".
Der Hund muss lernen, dass wenn du jemanden begrüsst, er nicht die Bohne was dazu zu melden hat. Der soll sich auf seine "Klappe" setzen und ruhig sein. Sein Typ ist in dieser Situation nicht gefragt und das muss er lernen, kann er auch, ist mit etwas Frust verbunden. Da lernt der Hund gleich Frust auszuhalten, nicht alles was man gerne möchte bekommt/kann man auch.
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Ich hab eine Salbe für den Hund, deren Datum vor 1 Jahre abgelaufen ist. TA meinte auf meine Anfrage dass das kein Problem sei, diese weiter zu benützen, solange die Salbe nicht schlecht riecht. Er meinte 1-2 Jahre darüber seien kein Problem.
Wir hatten das Problem mit dem Juckreiz an Pfoten und Bauch auch diesen Frühling. Und ich meine mich zu erinnern dass es letztes Jahr auch so war. Denke es ist was im Gras. Als es jetzt nämlich die letzten Tage so viel geregnet hat war das Problem weg.
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Zitat
Magst du das mit dem drücken näher erläute
Ich komme an eine Kreuzung, der Hund hat mir mit dem Kopf/Blickrichtung keine klaren Hinweise auf den Trailverlauf gegeben. Also muss ich kontrollieren gehen. Ich lasse den Hund in eine der Strassen reinlaufen, gehe selber aber sehr langsam/bleibe nach ca. 5 Schritten stehen. Ist die Richtung korrekt, wird dir der Hund das anzeigen, evtl. stoppt er kurz, wird aber trotzdem weiter in diese Richtung wollen. Ist es ein Negativ, wird er abdrehen.
Das Problem ist halt: wenn ich im gleichen Tempo wie immer hinter dem Hund her in ein Negativ rein marschiere, drücke ich genau dann den Hund weiter. Denn der merkt - Frauchen marschiert munter hinterher, also gehen wir doch mal weiter, das scheint ja ok zu sein.
Der Hund soll mir aber sagen ob richtig oder falsch, und dafür braucht er Zeit, Raum und ein langsameres Tempo.Zu berücksichtigen ist dabei natürlich die Topografie/ Architektur. Habe ich genau da eine Verengung, eine Kante, eine Treppe etc. kann das den Hund auch bremsen. Dann schicke ich ihn zur Kontrolle weiter rein, aber gehe trotzdem langsam.
Das zeigt dann wieder die Wichtigkeit der Übung an der Wand, dass der Hund lernt sich durchzusetzen wenn er weiss dass er auf dem richtigen Weg ist.
Soweit die Theorie

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Heute war ein langer Trail durch die Stadt auf dem Programm, 1.5km quer durch. Wir waren fast 40min. unterwegs inklusive 2 Pausen mit wässern aller Beteiligten :)
Ich habe auf dem langen Trail wieder unglaublich viel gelernt, konnte die Kreuzungsarbeit "perfektionieren", das "drücken" des Hundes in eine Richtung beobachten (und verhindern), Kopfbewegungen als erste Richtungsanzeigen wahrnehmen, Geländeschwierigkeiten aufstöbern und "bearbeiten"... etc. etc.
Die letzten 2 Minuten war Caron richtig fertig und müde, das sah man gut, plötzlich war sozusagen die Batterie leer. Zum Glück sass die VP aber keine 20m entfernt und so gab es dann trotz Müdigkeit zügig einen tollen Abschluss und eine riesige Belohnung.Hund pennt tief und fest und ich spüre meine Beine vom "Gegenhalten", das war ganz schön anstrengend. Werde heute wunderbar schlafen :)