Beiträge von wildsurf

    ja, machen wir.

    Die Person, die diese 6h Aussage so vehement vertritt, werde ich auch noch ausquetschen. Hab da nämlich auch gewisse Fragezeichen dazu und mittlerweile eine andere Meinung - ja, ja, man darf seine Meinung auch ändern. :)

    Was ich aber mittlerweile gemerkt habe, es kommt sehr darauf an, mit wem man spricht. Je nach dem welche "Philosophie" vertreten wird, geht die Meinung in eine komplett andere Richtung.
    Da mir aber die Philosophien egal sind, werde ich wieder mal einfach das rauspicken, was für uns tauglich ist ;)

    In der aktuellen Ausgabe von "Welt der Tiere" hat es einen super Artikel über die Pubertät bei Hunden, was sich alles verändert (Themen wie Unsicherheit, Durchzug im Gehörgang etc. ) und wie falsch viele Hundebesitzer genau in dieser schwierigen Zeit ihre Hunde einschätzen. Meistens hat das nämlich genau nichts mit "Trieb" oder ähnlichem zu tun, sondern schlichtweg mit dem Umbau des Gehirns und dessen Auswirkungen. Und es wird thematisiert, wie viele Hunde in dieser Zeit arg schlechte Erfahrungen mit ihrem Menschen machen, da der seinen Vierbeiner so oft dann falsch behandelt, erzieht, züchtigt.. Sehr interessant und zum lesen sehr zu empfehlen.

    Ich finde die ganze Diskussion ein wenig wie die Frage nach dem Huhn und dem Ei...

    War der Wolf gesund? War der "Urhund", welcher sich dem Menschen anschloss, gesund?
    Wie gross wäre eine gesunde Lebenserwartung eines Hundes?
    Ist es nicht auch "krank", einen Hund immer "älter" zu züchten?
    Wenn eine Rasse nur 6 Jahre alt werden würde, aber das dafür gesund, könnte der Mensch damit umgehen?

    Und zum Neben-Thema Vereine:
    Die braucht es, aber da jeder überall mitreden will, kann man es nie allen recht machen. Das ist nun mal der normale Lauf der Dinge und absolut menschlich. Gäbe es keine Zuchtvereine/Organisationen, hätten wir längst nur noch rassenähnliche Mischlinge , die irgend einer Rasse ähnlich sähen. Denn jeder würde das züchten, was für IHN PERSÖNLICH das Idealbild wäre. Das wiederum will ja auch niemand, denn viele schätze an der Reinzucht gerade die relativ klar vorhersagbaren optischen und charakterlichen Eigenschaften. Das nicht überall alles prima läuft ist kaum verwunderlich, bei so komplexen Geschichten.

    Stellt sich auch die Frage: wäre es - rein theoretisch - überhaupt noch möglich "gesunde" Hunde zu züchten? Denn nur weil sich irgendwelche Hunde irgendwo auf der Welt vermehren heisst es noch lange nicht dass sie gesund sind. Was ist gesund? Wer definiert das?

    Zitat

    Tu ich ihm da Unrecht, ihn aus der zauberhaften Wildnis seiner Herkunft wegzuholen?

    äch was :)
    Hunde sind doch sowas von anpassungsfähig. Und wenn die geliebte Familie dabei ist, ist es dem Hund bestimmt Wurscht wo er lebt - Hauptsache der Napf ist gefüllt, das Spielzeug liegt parat und die kraulenden Hände gehen nie weg :D
    Du machst dir viiiel zu viele Gedanken ;) (was nicht bedetet das dies schlecht wäre)

    wir sind fleissig am lernen, trailen 1-2 Mal pro Woche. Letztes Wochenende haben wir uns wieder mit Freunden zum trailen getroffen, dieses Mal auf 1600m in der kühlen Bergregion. Ist ja hier kaum auszuhalten... :dead:

    Die Flachlandtrailer haben sich wacker geschlagen und sehr gute Arbeit abgeliefert. Dank wertvollen Inputs weiss nun auch der Bremsklotz an der Leine (also ich :D ) wieder etwas mehr was alles noch nicht so rund läuft.

    Themen dieses Mal auf den Trails:

    Wechsel von Alt- auf Frischspur
    schnell fliessendes kaltes Gewässer mehrmals überqueren
    offene Plätze im Dorf mit div. Abgängen nach oben und unten (eben, Bergregion) und damit verbunden: wohin 'fällt' der Geruch
    starke Temperaturunterschiede
    zwei vorhandene Indumente, welches ist das Richtige? wie arbeitet man das korrekt aus
    und noch anderes, das mir jetzt grad nicht mehr einfällt

    vor dem Start

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    man sollte die Leine schon gut festhalten...

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    Zitat


    Schlingen eure das Fressen auch so rein? Ich find das regelrecht eklig, wie sehr er da rumsaut.

    Nein, Caron frisst langsam, manchmal bleibt was im Napf zurück. Das frisst er dann später.
    Auch frisst er längst nicht alles was so rumliegt oder ihm angeboten wird. Da ist der Herr sehr wählerisch. Erst mal dran schnuppern, bevor man sich das zu Gute führt.