Beiträge von wildsurf

    Für mich hört der 'Spass' für den Hund auf, wenn der Mensch seinen Ehrgeiz am Hund auslässt.

    Ich finde es super, wenn sich jemand Gedanken macht, welcher Hund zu einem passt, welcher Hund mit den Lebensumständen so wie sie sind (Job, Familie, Sport, was auch immer) klarkommt. DAS ist verantwortungsvoll dem Tier gegenüber.

    Es kann aber immer passieren, dass der Hund, den man ausgewählt hat, einfach nicht so 'gut' oder so 'powervoll' etc. ist. Dann entscheidet es sich für mich, wie der Mensch tickt.

    Manche suchen einen neuen Platz für den Hund, finde ich in einigen Fällen besser als sich gegenseitig nerven.
    Manche passen die Sportwahl (oder andere Dinge) dem Hund an.
    Manche sagen sich, ok, der läuft halt einfach im Alltag mit, ich suche mir einen neuen der meinen Anforderungen genügt.
    Aber dann gibt es Menschen, die von ihrem Tier um jeden Preis die Leistung verlangen, die sie für sich in ihrem Kopf definiert haben. Das wird dann nicht nur unschön, sondern oft auch tierverachtend oder gar tierschutzrelevant.

    Für mich stellt sich also nicht die Frage, ob ein Mensch ein Tier für den Sport kauft, sondern wie der Mensch mit dem Tier umgeht - auch wenn das Tier nicht ganz so tickt wie der Mensch sich das erhofft oder erträumt hat!

    Was übrigens nicht nur im Sport so ist, sondern auch im Alltag - man lese dazu all die Threads hier im Forum...

    Zitat


    Schwer finde ich inzwischen zu wissen, wann ich ihm jetzt recht geben soll und mitgehen und wann ich lieber stehen bleibe um ihn zu zeigen, dass er gerade falsch ist. Ich weiß ja nicht wo es richtig ist. Ich muss mich da voll auf die Trainerin verlassen, aber die sagen es ja nicht im Voraus wo es lang geht. Und je länger die Trails werden, umso schwieriger wirds für mich, weil Janosch dann auch unsicherer wird und öfter als früher zu mir guckt.


    Dazu gibt es eine gute Übung:

    Du läufst dafür nur einen kurzen Trail, so ca. 200-400m aber mit richtig vielen Kreuzungen! Der Flanker muss aber top sein. Sonst klappt das nicht, du musst dich absolut auf ihn verlassen können.
    Du läufst mit dem Hund normal los nach der Geruchsaufnahme, bei jeder Kreuzung achtest du gut darauf, wohin der Hundekörper driftet. Zeigt er dir schon 10m vorher an dass es rechts weg geht, gehst du mit. Zeigt er dir nichts klar an, nimmst du den Hund kurz, fragst den Flanker wo es entlang gehen würde (oder im besten Fall sagt er dir das schon kurz vor der Kreuzung wenn er merkt dass du unsicher bist). Dann gehst du mit deinem Hund an deiner Seite in JEDE Richtung der Kreuzung, gute 15-20m rein.
    Du schiebst ihn richtig in die Negative rein. Er wird sich dagegen sperren, das merkst du sehr schnell. Er wird dir ganz klar zeigen dass es negativ ist. Da du ja dank der Auskunft des Flankers weisst, wo es durch geht, hast du für dich keinerlei Unsicherheit. Du kannst alle Negative abspulen und dir die Reaktionen des Hunde in Ruhe anschauen.
    Dann nimmst du den Hund und gehst ins Positiv. Und wenn er nach ein paar Meter anzieht lobst du ihn richtig doll und schickst ihn weiter. Diese Übung bringt für den Menschen einen tollen Aha-Effekt, dass man keine Angst vor den Negativen bekommt. Und man sieht ganz toll die Reaktionen des Hundes. Allerdings sollte man das nicht zuu oft machen.

    Hab auch mal eine Frage, bezüglich Nassfutter:

    Wenn mein Hund jetzt längere Zeit Nassfutter bekommt, muss ich da bei der Fütterung genau gleich den Proteinwert beachten und so viel füttern, wie mein Hund gewichtsmässig benötigt um den Tagesbedarf an Protein zu decken? Oder füttert man nass anders..?

    Caron - gelesen nicht so schwierig, gesprochen anscheinend für die Meisten absolut unverständlich.

    Und dass ER ein - ja eben ein ER ist, das ist anscheinend bei seiner schlanken Gestalt gleich nochmals unverständlich. Witzigerweise sind da die Mitmenschen auch sehr beratungsresistent, die wollen das gar nicht hören.

    So wird aus Caron - Carolle, neee ist DIE süss... :pfeif:
    Ach da kommt ja die Caro... :sleep:
    Aaron ist natürlich auch sehr nahe dran..

    Dem Hund ist es egal, ebenso die Tatsache dass er meistens für eine Hündin gehalten wird. Je aufgeregter das Gegenüber, desto aufgedrehter der Hund :roll:

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    Na gut, wenn man es so nimmt, müßte ich meine Hausschuhe auch irgendwie dazuzählen. Die werden mir nämlich immer gebracht, wenn ich die Straßenschuhe ausziehe

    Ja also wenn die Frage wäre: "was schleppt eurer Hund alles herum?" dann könnte man der Dummyliste noch Crocs, Handschuhe, Halstücher, Taschentücher, Socken, Plüschtiere, Hausschuhe, Handtaschen, jegliche Art von Tücher etc. etc. anfügen. Besucher müssen bei uns ihr Zeug immer hochlagern :D

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    Welcher Hund sagt das, das dies zu viel ist? Meinem ist das Scheißegal, ob er 2x für 1 Stunde oder 6 für 20 Minuten Gassi geht.........

    Wenn das ganze Umfeld/ Umgang zu Hause schon stressig ist, kann es halt sein dass so häufiges rausgehen einfach noch mehr Stress bringt. Da wäre dann eben weniger hilfreicher.

    Einem ausgeglichenen Hund ist das sicherlich schnurzpiepegal.