Beiträge von wildsurf
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ich sehe gerade, das letzte Update ist ja ewig her.
Was wir momentan so machen:
- Traillänge stark verlängern. Über den Sommer hat sich so eine gewisse Trailübungsdistanz eingeschlichen, das merkt man jetzt leicht und daher wird aktuell wieder auf Distanz gearbeitet, zwischen 1000 - 1700m. Natürlich mit Anpassung der Schwierigkeiten unterwegs
- Arbeit mit kontaminierten Geruchsartikeln
- Arbeit mit schwierigen Geruchsartikeln
- Arbeit an meiner Körperhaltung (Fehler schleichen sich immer mal wieder ein)
- Verbessern des Abgangs an schwierigen Startpunkten wie Bahnhöfe etc.
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Zitat
aber bedingt meiner gesundheit und meines damit verbundenen schwachen immunsystems gehe ich eben an solchen tagen nicht ganz sooo lange raus wie eben bei gutem wetter.
da ich meinen kleinen dicken aber auch gerne drinnen beschäftigen möchte und oft unkreativ bin, dachte ich, frage ich mal bei all den kreativen menschen hier nach
dann wäre doch ZOS was für euch - überall durchführbar und fordernd für Nase und Gehirn.
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Was macht ihr eigentlich bei schlechten Wetter? Ich meine, wie beschäftigt ihr euren Hund IN der Wohnung/Haus, wenn es draussen so richtig schei* Wetter ist und weder Hund noch Halter gerne rausgehen wollen?Grundsätzlich ist uns das Wetter egal und dem Hund sowieso, der will bei jedem Wetter so viel wie möglich draussen sein.

Wenn wir mal einen faulen Tag einlegen, dann aber richtig. Lesen, rumhängen, nix tun. Der Hund macht dann (fast) dasselbe: faulenzen, rumhängen, schlafen. Keine Tricks, keine Action.
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Für mich liest sich das, als gehörtet ihr in absolut professionelle Hände.
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Wenn man es sich einmal genau durch den Kopf gehen läßt, darüber nachdenkt, braucht ein Hund mehr Kommandos? Ich rede jetzt von dem sogenannten "Familenhund", nicht von dem Hund, der Arbeitsleistung bringen soll oder im Sport eingesetzt wird.Wenn ein Hund auf "Komm" abrufbar aus jeder Situation ist, wenn er bei einem "Nein" sofort unterläßt, was er gerade zu tun beabsichtigt, was brauche ich da mehr?
Zu was brauche ich ein "Platz, Sitz, Aus usw."?
Ich habe gelernt, vieles was wir als Kommandos mit unseren Hunden trainieren, ergibt sich aus dem normalen Umgang mit dem Hund. Ich übe z. B. gar kein Sitz mit meinen Hunden. Haben sie sich von allein hingesetzt, habe ich das mit Lob bestätigt. Ein Platz kennen sie gar nicht. Wozu auch? Zu Hause legen sie sich von alleine hin und im Wald nur, wenn ich mich irgendwo hinsetze. "Steh" habe ich geübt, aber nur, weil ich meine Hunde ausstelle und da gehört korrekter Stand dazu.
Wenn ich so beobachte, was für Mätzchen manche HH mit ihren Hunden im Auslaufgebiet veranstalten und dann sieht man sie anschließend mit einem wild an der Leine ziehenden Hund auf dem Bürgersteig, kaum in der Lage den Hund zu bändigen. Dann frage ich mich, was ist wichtiger, ein leinenführiger Hund oder einer der auf Kommando Leckerchen suchend über Baumstämme balanciert und dabei noch Dog Dancing Schritte ausführt?
Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

Wer ist Finn??
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Zitat
Ich habe nicht das ganze PDF durchgelesen. Aber vielleicht weisst Du es ja. Ist der "Collie" da, tatsächlich der Collie und nicht etwa eine Zusammenfassung aus Border, Bearded, Lang- und Kurzhaarcollie?
Wär es wirklich _der_ Collie, fänd ich es verwundernswert, weil es in D ja gar keine Schwemme mehr gibt. Dann würde mir auch der Border fehlen, der dann tatsächlich bis Rang 20 nicht in der Schweiz auftaucht.
Oder ist der Border und auch der Aussie unter "Schäferhunde" zusammengefasst, weil die rangieren in Tabelle 4 auf Platz 2, nicht der DSH.Hab mich genau das Gleiche gefragt, denke es sind diverse 'Collies' zusammen gefasst. Den echten Collie sieht man eher selten.
Das zeigt für mich aber auch, wie schwierig es ist, das Ganze sinnvoll auszuwerten - trotz Chip und Registrierungspflicht. Aber evtl. wird das mit den Jahren ja besser. -
Susanna, ich hab gerade ne 'Schiissfoid'

Caron hat im Dunkeln die laufende VP geblockt so dass sie stehen bleiben musste und hat sich dann perfekt vor sie hin gesetzt. Es wird
dranbleiben 
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Arbeiten findet mein Hund suuuuper. Aber den Anderen beim arbeiten zuschauen war für ihn lange Zeit Horror. Er hat sich dann in etwas reingesteigert, aus dem man ihn nicht mehr rausbekommen hat. Purer Stress. Da meinten viele, er müsse das aushalten, was er aber IN der Situation nicht konnte. (Wer lernt schon unter Stress...)
Mittlerweile hat sich das normalisiert. Sogar wenn andere apportieren dürfen kann er zugucken und stillsein. Denke das hat auch was mit dem älter werden zu tun.
Was sich wahrscheinlich nie ändern wird ist sein Bewegungsdrang in neuen, ungewohnten oder aufregenden Situationen. Dann muss er sich einfach bewegen sonst hält er es nur schwer aus. Am Besten noch etwas in den Fang nehmen, dann geht es noch besser.
Es gibt einfach gewisse Situationen/ Trigger, da fährt er per Knopfdruck hoch - totale Aufregung, bewegen, bewegen. Aber da ich ihn mittlerweile kenne, versuche ich, ihn in den Situationen nicht zu frustrieren damit es nicht mehr zu Übersprungshandlungen kommt wie früher. Das klappt nun seit ca 2 -3 Jahren sehr gut.
Ansonsten ist er ein ganz normaler Hund, pennt im Restaurant unter dem Tisch, wartet ruhig vor dem Dorfladen, ist zu Hause ruhig und pennt mal in dieser mal in jener Ecke.
Stressig war für mich der eigene Lernprozess. Bis ich kapiert hab wie ich mit ihm am besten umgehe, worauf er anspricht, worauf er anspringt und was mein Job ist. Seit ich das kapiert hab haben wir ein echt stressfreies Leben zusammen :)
Füttern: hier wird frisch gekocht. Da half mir der Frischfütterer-Thred hier schon oft weiter.
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Was ich anders machen würde:
Ich würde mich auf mich selbst verlassen, im Wissen dass ich heute einen solchen Hund prima managen kann!! Heute muss mir keiner mehr reinreden, wenn mein Hund in unbekanntem Gebiet wieder in der Leine hängt weil gerade etwas viel Inputs auf ihn einwirken und er doch soooo gerne herum rennen würde um überall seine Nase rein zu stecken.
Mir haben so viele Leute einen solch bodenlosen Schwachsinn erzählt, dass ich mittlerweile echt heikel bin was Tips angeht. Und so wüsste ich heute auch sehr genau, wen ich um Rat fragen würde - unter anderem würde ich zu Naijra eine Standleitung einrichten, weil wir uns so schön über die zwei Seppen austauschen können. :)
Und ja, ich würde mir genau diesen Hund wieder holen - weil er nämlich mega toll ist, super gerne arbeitet, ein Riesen Schatz ist, mit allen und jedem verträglich ist und weil ich genau dank ihm so enorm viel gelernt habe.
Thema Kastration:
Caron musste diesen Sommer kastriert werden wegen der Prostata, die war grössenwahnsinnig, also schnipp schnapp Kronjuwelen ab. Seither ist er - wie sag ich das jetzt - empfänglicher für meine Ansprachen/Inputs/Handlungen. Wie wenn er vorher so dermassen mit sich beschäftigt gewesen ist, dass er mich kaum wahrnehmen konnte. So in etwa.Das aller-aller-allerwichtigste bei diesen Hunden meiner Meinung nach:
man muss sie nehmen wie sie sind, und nicht in das gängige "wie ein Hund zu sein hat" Klischee pressen wollen.
Das nimmt einem auch selber sehr stark den Stress im alltäglichen Umgang. Und man muss "die Anderen" ausblenden lernen
