Moin,
erinnere mich an den Tag, an dem ich unseren Leonberger-Welpen mit dem damals 10 jährigen Sohn kurzfristig alleine lassen mußte. Moses hat es geschafft, das Treppengitter zu knacken und ist ins Obergeschoss, in dem sich die Kinderzimmer befinden.
Das Kind rief mich ganz verzweifelt an, weil die Fellnase einen Haufen in sein Zimmer gemacht hat, den man zwar riechen, aber nicht sehen konnte, Playmobil zerkaut hat
und dann im Bad noch den gesamten Klopapiervorrat zerfleddert hat.
Hund hat sich die glatte Steintreppe runter nicht getraut und vor lauter Streß nochmal gepieselt, lief dann durch die offene Treppe runter. Da ein Leonberger auch als Welpe schon ziemlich schwer ist, konnte unser Sohn ihn auch nicht runtertragen. Ich war überhaupt nicht lange weg und fand das Haus im Chaos vor, musikalisch untermalt durch jaulende Hund- und Menschenwelpen
.
Es hat aber niemand einen bleibenden Schaden erlitten. Den Haufen haben wir auch lokalisieren und entsorgen können.
Hund ist jetzt 2,5 Jahre alt und macht sowas nicht mehr
. Die Kinder (15 und 12) bleiben natürlich auch alleine mit ihm, sind allerdings sehr darauf "gedrillt", immer alle Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Moses tut niemandem etwas, aber wenn er bei offener Haustür mal stiften geht und nicht zurück will, wird der 12jährige dem 70 kg-Hund nicht viel entgegenzusetzten haben. Gassi gehen tut keins der Kinder mit dem Hund. Das ist nicht nur eine Frage der Kraft - der 1,90 m lange 15 jährige ist stärker als ich - sondern eine Frage der Umsicht und der Fähigkeit, Situationen einschätzen zu können.
vG
Anke