Beiträge von Quebec

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    greta: richtig, aber bei einigen Beiträgen könnte man durchaus meinen, dass ein Hund von einem Züchter den Garantieschein mitbekommt! Den es eben nicht gibt!

    Das wird von einigen reininterpretiert. Tatsache ist, das jeder, der hier für die planvolle Zucht ist, schreibt, es wird alles mögliche dafür getan, gesunde Rassehunde zu züchten. Niemand schrieb es gibt eine Garantie für einen gesunden Hund.

    Und das kann eben kein "Mischlingszüchter" leisten. Liebevolle Aufzucht ersetzt nunmal keine Datenbanken, in denen man sich als Züchter über die zu verpaarenden Tiere informieren muß und als Welpenkäufer informieren kann.

    Um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen, für mich ist der einzig gangbare Weg einem Mischling ein zu Hause zu bieten, der Weg ins Tierheim.

    Gerade der TS, die ja in Berlin lebt, bieten sich hier viele Möglichkeiten ihren Herzhund zu finden.

    Mein Idefix ist übrigens damals, 1 Tag alt, mit seinen 4 Wurfgeschwistern und seiner Mutter, im Karton vor dem Tierheim ausgesetzt worden.

    Es gibt beschlagnahmte Würfe (samt Mutter), man hat also gute Chancen einen Welpen zu bekommen.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Woher weiß ich, dass die Wahrscheinlichkeit geringer war?

    Ich versuch es einmal. Also:

    Die Vererbung eines bestimmten Leidens ist nicht von einem bestimmten Chromosom abhängig. Homozygote Merkmalträger vererben ihr Krankeitsbild nicht automatisch, denn gesunde dominante Allele überdecken das krankmachende Erbgut des anderen Hundes.

    Die Nachkommen des "Grüntriefnasigen-Faltohr-Pünktchenhund-Mischlings" sind also rezessiv - nicht krank, da gesunde Allele dominieren.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Ich meine, wo ist der Unterschied zwischen einem Westi und einem Cairn-Terrier oder Landseer und Neufundländer?

    Die Unterschiede zwischen Neufundländer und Landseer sind gravierend

    1. das Wesen (für mich der wichtigste Aspekt)

    2. das Gebäude

    3. das Fell

    4. die Fellfarben

    Wenn Du möchtest gehe ich gerne in´s Detail.


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    Ziel einer guten Hundezucht ist für mich: robuste, wesensstarke und gesunde Hunde, die sich zwar prototypisch ähneln, aber nicht fotografisch

    Ich habe noch nie zwei Neufundländer oder auch Landseer gesehen, die sich "fotografisch" wie ein Ei dem anderen glichen. Selbst Wurfgeschwister ähneln sich nur "standardgemaß" sprich phänotypisch.


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    Hat ein physisch und psychisch gesunder Hund heutzutage keine Bedeutung mehr, weil Pokale mehr zählen?

    Ich weiß nicht, wie es bei anderen Rassen aussieht, aber es werden jedes Jahr ca. 600 Neufundländer (DNK) geboren. Davon kannst Du 1 max.
    2 % auf Ausstellungen sehen. Die überwiegende Mehrheit wird als der vielgeliebte Familienhund gehalten.

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    und es wird wohl nicht besser, ohne zunehmende Sachkenntniss der Käufer

    Und das ist nicht die Schuld der Züchter einer Hunderasse.

    Solange "Geiz geil" ist, der Mensch, daß, was er sich in den Kopf setzt, innerhalb von Stunden zu Hause haben muß, sich zwar wochenlang mit den Aspekten des Autokaufes beschäftigen kann, aber nicht gewillt ist, im Vorfeld Zeit für die Suche des zukünftige Familienmitgliedes Hund aufzubringen, sich mit den Gegebenheiten der Hundehaltung zu beschäftigten, wird sich daran auch nichts ändern.

    Da ist es völlig egal, ob es Rassehunde, Tierheimhunde oder wo auch immer die Hunde herstammen, sind.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Morgens 1 1/2 - 2 Std.

    Später Nachmittag 1 - 1 1/2 Std.

    Im Sommer kann es am Nachmittag auch gut 3 Std. werden, da ich dann mit ihnen Wasserarbeit mache.

    UO ergibt sich bei uns durch die Spauiergänge im Hundeauslaufgebiet, Begegnungen mit Joggern, Radfahrer, Nordic Walkern, Waldkindergarten u. ä.

    Der Tag ist zur "freien Verfügung". Schlafen, dösen, spielen - mit mir und mit einander, ständiges rein und raus aus Haus und Garten.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Deine Denkanstösse kann man leider auch auf x Hunde vom Züchter übertragen - für jeden o.g. Satz kann ich Dir Beispiele, die auch Hunde von "eingetragenen Züchter" betreffen, nennen.

    Das es auch - trotz aller Bemühungen der Züchter, der kynologischen Forschung - erbkranke Rassehunde gibt, ist doch nun wahrlich bekannt.

    Es ist der Traum der Menschheit, nicht nur gesunde Hunde/Tiere zu züchten, sondern auch die vielen, vielen genetisch bedingten Erkrankungen des Menschen auszumerzen. Daran arbeiten tausende von Wissenschaftlern Jahr um Jahr.

    Es ist doch wirklich müßig immer wieder die oben zitierten Bemerkungen zu machen.

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    Es gibt daneben viele Hunderttausend Mischlinge, die bis ins hohe Alter gesund sind. Ein Mischling ist also nicht automatisch krank, nur weil er ein Mischling ist.

    Das hat auch niemand behauptet. Aber die Wahrscheinlichkeit kranke Tiere in die Welt zu setzen, ist nun mal bei Mischlingen, deren Eltern nicht untersucht sind, höher.

    Alles andere würde den heutigen Stand der Wissenschaft ad absurdum führen.

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    Wenn er da ist, hat er wie jeder Rassehund auch, die gleiche Lebensberechtigung.

    Auch das hat einem Mischling niemand abgesprochen. Jeder Hund hat es verdient wohl behütet, gepflegt und liebevoll umsorgt zu leben.


    Mich, die ich beides habe, Rassehunde und einen Idefix, machen diese unterschwelligen Vorwürfe traurig. Ich liebe meine Hunde ohne Unterschied und ich bin froh und glücklich, daß ich sie alle vier haben kann.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Hiermit hast Du Dich für weitere Hilfe oder Ratschläge soeben disqualifiziert.

    :gut:

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    Ich dachte eigentlich es wäre ersichtlich, worum es uns geht!?

    Ja, das ist es.

    Eine Kurzvorstellung und Thema "Flugpate gesucht" eröffnet. 7 mal in diesem Thema geschrieben,das war´s.

    Hat hier mit dem Flugpaten nicht geklappt, es gab sogar einige kritische Stimmen und schon ist hier alles Mist.

    "Ein Schelm, wer Böses dabei denkt"

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Maanu hat Folgendes geschrieben:

    aber man sollte nie vergessen, dass Hunde Lebewesen sind und auch rechte haben
    warum sollten sie sich nen Spielzeug oder essen wegnehmen lassen?

    Beispiel: Die Neufundländerin eines Bekannten hat sich eine Roulade mit Edelstahlpieker geklaut. Niemand in der Familie war in der Lage der Hündin diese Roulade schnell aus dem Maul zu nehmen. Sie hat sie geschluckt.

    Trotz rasender Fahrt in die Klinik, starb die Hündin auf dem OP-Tisch.

    Ich kann meinen Rüden jederzeit Fressen und Spielzeug aus der Schnauze oder vor der Nase wegnehmen. Keiner knurrt mich an.

    Sie haben auch unangenehme Dinge, wie eine Wundversorgung z. B., ohne Knurren über sich ergehen zu lassen.

    Diese meine Handlungen an ihnen wurden im Welpenalter geübt. Heute haben sie alle das Vertrauen 1. ich tue ihnen nicht weh, 2. wenn ich etwas wegnehme gibt es später Ersatz.

    Anknurren als Warnung gegen mich, dulde ich von Anfang an nicht.

    Knurren im Spiel, so laut wie es nur irgend geht, mit sämtlichen "Kampfgeräuschen", die man so von sich geben kann, sind nicht nur erlaubt, sondern erwünscht :D

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs