Zitat
Mit reglementieren meine ich eher die Anzahl der Züchter und auch die Anzahl der Würfe. Das hat für mich auch nichts mit freiem Land zu tun, sondern mit der Zuchtordnung oder wo auch immer das drinsteht.
Hallo Doris,
Deine Idee an sich ist ja nicht verkehrt. Aber wie sollte das praktisch funktionieren.
Ich spreche mal wieder von Neufundländern, denn da kenne ich mich gut aus.
Wir haben einige Zuchtstätten, die sind uralt. Uralt bedeutet in diesen Fällen Zwinger, die schon vor dem 2. Weltkrieg eingetragen waren und von Generation zu Generation weiter gegeben wurden. Wir haben Zwinger, die sind 30, 40 Jahre alt.
Wenn wir jetzt als fiktive Zahl sagen, es darf nur 25 Zuchtstätten für Neufundländer geben und diese sind nun von alten und erfahrenen Züchtern besetzt, wo bleibt dann der Nachwuchs - der Neuzüchter?
Muß dafür ein "alter" dicht machen?
Dann die Beschränkung der Würfe. Wie soll das funktionieren?
Jeder Züchter pro Jahr einen Wurf?
Bei der Mehrheit der Züchter ist das eigentlich schon so. Die meisten haben wegen der Zuchtordnung und der darin enthaltenen Auflagen sowieso nur zwei Hündinnen. Ab und an bleibt auch eine mal leer. Oder sie mag den Rüden nicht, der Deckzeitpunkt ist verpaßt. Oder es fallen nur ein, zwei Welpen.
Bei meiner Hunderasse ist es nun wirklich so, daß wir die Nachfrage an Neufundländern kaum decken können. Welpenkäufer warten mitunter ein, zwei Jahre auf ihren Hund.
Da kommt dann wieder schlagartig das Thema "Vermehrer", Polenhunde usw. in´s Spiel und ich sitze wieder am Telefon und muß tieftraurigen Menschen erklären, "selbst schuld". Warum hast Du da gekauft.
Hier schließt sich der Kreis dieses Threads auf wundersame Weise.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs