Beiträge von Quebec

    Tierheim Berlin, SOS-Hundehilfe Berlin, daß wären meine ersten Adressen in Berlin.

    Tierheim Potsdam und unzählige kleine TH im Umland. Es gibt kleine private TH mit sehr engagierten Menschen, die sehr gut geführt werden.

    Bemühe einfach mal die Suchmaschinen. Es gibt für jeden den paßenden Hund.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Dieser Thread ist die Mutter allen OT's.

    Ja, aber macht Spaß und ist informativ :D


    Zitat

    Für mich haben alle Kläffer ihre Daseinsberechtigung.
    Für Eliten gibt es keinen Raum.
    Und im hässlichsten Strassenköter kann der tollste Freund und Herzens-
    Hund stecken.

    Das ist die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

    Mein Herzhund läßt grüßen.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Es gibt über 300 FCI anerkannte Hunderassen und es gibt - nur Beispiele dazu gehören noch etliche mehr - Elo, Harzer Fuchs, Rattler usw. usf, die nicht anerkannt sind. Aber rasserein gezüchtet werden.

    Wozu noch mehr Hunderassen?

    Wer braucht diese?

    Wo ist da ein Zuchtziel?

    Tut mir leid, ich sehe keines.

    Es gibt so viele schöne Hunderassen, eigentlich für jeden "Geschmack" den passenden Hund.

    Warum müssen/sollen noch mehr Rassen miteinander gekreuzt werden?

    Kannst Du mir bitte den Sinn und Zweck erklären?

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    A-ha, ok. Aber warum kann ich dann nicht alle Farbschläge zulassen?? Blöd gefragt! zwinkern
    Dann gäbe es halt auch schwarz-braun gescheckte....

    Der erste namentlich benannte Neufundländer war kohlrabenschwarz. Daneben gab es einige Hunde, phänotypisch identisch, die waren weiß-schwarz. Als der Rassestandard eingeführt wurde, Kanada, als Ursprungsland das Patronat für die Neufundländer übernahm, waren diese beiden Farben, die einzig erlaubten.

    Als Reminizens an Europa, wo der braune Neufundländer auch gezüchtet wurde, nahm man diese Farbe in den Standard auf. Da Kanada kein Mitglied der FCI ist, ging das.

    Kanada erkennt übrigens bis heute den braunen Neufundländer nicht an. Noch mehr Farbschläge sind bis jetzt einfach nicht erwünscht.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Mit reglementieren meine ich eher die Anzahl der Züchter und auch die Anzahl der Würfe. Das hat für mich auch nichts mit freiem Land zu tun, sondern mit der Zuchtordnung oder wo auch immer das drinsteht.

    Hallo Doris,

    Deine Idee an sich ist ja nicht verkehrt. Aber wie sollte das praktisch funktionieren.

    Ich spreche mal wieder von Neufundländern, denn da kenne ich mich gut aus.

    Wir haben einige Zuchtstätten, die sind uralt. Uralt bedeutet in diesen Fällen Zwinger, die schon vor dem 2. Weltkrieg eingetragen waren und von Generation zu Generation weiter gegeben wurden. Wir haben Zwinger, die sind 30, 40 Jahre alt.

    Wenn wir jetzt als fiktive Zahl sagen, es darf nur 25 Zuchtstätten für Neufundländer geben und diese sind nun von alten und erfahrenen Züchtern besetzt, wo bleibt dann der Nachwuchs - der Neuzüchter?

    Muß dafür ein "alter" dicht machen?

    Dann die Beschränkung der Würfe. Wie soll das funktionieren?

    Jeder Züchter pro Jahr einen Wurf?

    Bei der Mehrheit der Züchter ist das eigentlich schon so. Die meisten haben wegen der Zuchtordnung und der darin enthaltenen Auflagen sowieso nur zwei Hündinnen. Ab und an bleibt auch eine mal leer. Oder sie mag den Rüden nicht, der Deckzeitpunkt ist verpaßt. Oder es fallen nur ein, zwei Welpen.

    Bei meiner Hunderasse ist es nun wirklich so, daß wir die Nachfrage an Neufundländern kaum decken können. Welpenkäufer warten mitunter ein, zwei Jahre auf ihren Hund.

    Da kommt dann wieder schlagartig das Thema "Vermehrer", Polenhunde usw. in´s Spiel und ich sitze wieder am Telefon und muß tieftraurigen Menschen erklären, "selbst schuld". Warum hast Du da gekauft.

    Hier schließt sich der Kreis dieses Threads auf wundersame Weise.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich damit den "Genpool" immer weiter einschränke.

    Nein, daß passiert nicht, da der Neufundländer nicht "reinfarbig" gezüchtet wird.

    Es wird also nicht ausschließlich schwarz mit schwarz, braun mit braun usw. verpaart.

    Die Farben, ausgenommen weiß-schwarz mit braun, werden untereinander verpaart. Dadurch kommt es zu Würfen mit z. B. drei braunen und zwei schwarzen Welpen. Ebenso 4 weiß-schwarze und 3 schwarze Welpen.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Nur, weil ein Hund, der absolut gesund ist, eine andere Fellfarbe hat?!
    Das ist doch voll abartig! Hat für mich was von Rassismus!

    Ich habe nichts gegen reinrassige Hunde aus einer ordentlichen Zucht.
    Aber ich würde mir wünschen, dass Zucht mehr reglementiert würde.
    Wenn ich alleine beim "Modehund" Labrador gucke, wie viele Züchter es gibt. Da frage ich mich schon, ob es all diese Züchter schon gab, als der Labrador noch kein Modehund war. Vermutlich nicht, oder?!

    Doris


    Was ist daran "abartig"?

    Neufundländer gibt es nun mal in schwarz, weiß-schwarz und braun. Das sind die im Standard festgelegten Farben und alles abweichende sind Fehlfarben.

    Und bitteschön, was hat das mit Rassismus zu tun?

    Alle, auch die fehlfarbenen gehören der "Rasse" Neufundländer an.

    Aber mich kannst Du gerne einen "Rassisten" schimpfen, ich stehe nämlich dazu, daß ich der Rasse Neufundländer total verfallen bin :D

    Deine Bemerkung, Du wünscht, daß Zucht mehr reglementiert wird, paßt nun wiederum gar nicht zu Deinen Vorbemerkungen.

    Oder meinst Du damit die Anzahl der Labradorzüchter z. B.?

    Doris, wir leben in einem freien Land. Genauso wenig, wie Du dir verbieten läßt, Hunde aus Italien zu holen und hier zu vermitteln, kann niemand mir verbieten eine bestimmte Hunderasse zu züchten, wenn ich das im Rahmen eines seriösen und auf Zuchtqualität bedachten Verein tue.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    sinaline

    Wenn ich nicht irre hat Bentley Boxer. Wie da die Welpenpreise momentan sind, weiß ich nicht. Aber sie sprach/schrieb von 800€. Ob nun für die Standardfarbe oder ermäßigt für die Fehlfarbe - keine Ahnung.

    yane

    Und selbst, wenn du dir einen Hund für die Zucht kaufen möchtest, kein seriöser Züchter wird dir einen Welpen mit dem Versprechen oder der Garantie, einen zuchttauglichen Hund zu erwerben, geben. Es ist und bleibt, trotz aller Bemühungen der Züchter, ein Risiko.

    Das alleine rechtfertigt schon den Verkauf Fehlfarbener zum regulären Welpenpreis.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs